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	<title>Blackroll Archive - Heartcore Athletics</title>
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	<description>Training &#38; Coaching für Tactical &#38; Corporate Athletes</description>
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	<title>Blackroll Archive - Heartcore Athletics</title>
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		<title>Mobilität und Flexibilität &#8211; wo liegt da der Unterschied?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 17:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;&#124;&#124;&#124;&#8220; custom_padding__hover=&#8220;&#124;&#124;&#124;&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.9.2&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;] Früher wollten immer alle an ihrer Flexibilität arbeiten. Reihenweise lagen die Menschen im Studio auf den Matten und dehnten sich was das Zeug hielt. Manche zumindest. Heutzutage geht es eher ins Yoga Studio, um flexibel zu werden. Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.9.2&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]</p>
<p>Früher wollten immer alle an ihrer Flexibilität arbeiten. Reihenweise lagen die Menschen im Studio auf den Matten und dehnten sich was das Zeug hielt. Manche zumindest. Heutzutage geht es eher ins Yoga Studio, um flexibel zu werden. Das neue Buzzword der Fitnessbranche ist aber eher Mobility. Plötzlich sehen wir Menschen mit <a href="https://heartcore-athletics.com/voodoo-flossing/">Flossing Bands</a> an ihren Gelenken, sehen sie auf Schaumstoffrollen wie der Blackroll umherrollen oder auf Lacrossebällen stehen oder liegen. Mobility-Training ist der neue Hype. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span id="more-2221"></span>Oft werden die beiden Begriffe miteinander verwechselt. Viele sagen sie würden sich mobilisieren, wenn sie sich doch &#8222;nur&#8220; dehnen. Andere nutzen Self Myofascial Release Techniken und sprechen davon, dass es sie flexibler machen würde.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sondieren wir ein wenig die Lage.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Flexibilität</em> bezieht sich auf die <em>Fähigkeit deines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weichteilgewebe">Weichgewebes</a> </em>(dazu gehören deine Muskeln ebenso wie dein Fett- und Bindegewebe) einen <em>bestimmten Bewegungsradius auszuführen</em>. Also sich zu stretchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Mobilität ist ein übergreifender Begriff</em>, der alles einbezieht, was die Bewegung in der vollen Bewegungsamplitude beeinflusst. Dazu gehört die eingeschränkte Gleitfähigkeit deines Bindegewebes (deiner Faszien), Verklebungen deiner Faszien, motorische Kontrolle (also was in deinem Kopf bei bestimmten Bewegungen abgeht), deine Gelenke und Gelenkkapseln und auch die Dehnfähigkeit deiner Muskulatur.</p>
<p>Dr. Kelly Starrett von <a href="http://mobilitywod.com">Mobility WoD</a> beschreibt Mobilität so:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;a movement-based integrated full-body approach that addresses all the elements that limit movement and performance including short and tight muscles, soft tissue restriction, joint capsule restriction, motor control problems, joint range of motion dysfunction, and neural dynamic issues. In short, mobilization is a tool to globally address movement and performance problems”</p>
</blockquote>
<p>Kurzum: Mobilität ist ein umfassender Ansatz, um Probleme in deiner Bewegungsausführung und damit deiner Performance zu verbessern.</p>
<h3> </h3>
<h3><b>Mobilität ist proaktiv</b></h3>
<p>Um dein<span class="Apple-converted-space">  </span>Wohlbefinden, deine Performance und deine Bewegungen zu verbessern solltest du Mobility-Training als proaktives Tool ansehen. Viel zu oft verfallen Athleten in den &#8222;CrossFit Wahn&#8220; der sie nach harten Workouts lechzen lässt und vergessen dabei die Grundvoraussetzungen für solch anspruchsvolle Leistungen zu legen. Wenn du dich sowohl in Vor- als auch Nachbereitung deiner Trainings um deinen Körper kümmerst, dann kannst du langfristig deine Leistung steigern, deine Regenerationsfähigkeit verbessern und Verletzungen vermeiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3> </h3>
<h3><b>Die drei Anteile der Mobilität</b></h3>
<p>Zum besseren Verständnis der Anteile von Mobilität gliedern wir das Thema in drei Unterpunkte auf: Soft Tissue Work (Arbeit am Weichgewebe), Stretching und Gelenkmobilisation (Joint mobilization).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4> </h4>
<h4><b>Soft Tissue Work</b></h4>
<p>Auch Soft Tissue Work ist ein Überbegriff unter den einige Techniken fallen. Die bekannteste und am einfachsten umzusetzende ist das Self Myofascial Release (SMR) oder Self Myofascial Treatment (SMT). Auch wenn du den Begriff vielleicht noch nie gehört hast &#8211; du hast es bestimmt schon ausprobiert. Jedes Mal, wenn du eine Faszienrolle wie die Blackroll nutzt um eine Selbstmassage durchzuführen, dich auf einen Lacrosseball stellst oder dir ganz alltagstauglich mit der Stuhllehne, einem Stift oder einem anderen greifbaren Gegenstand ins gewebe drückst, um Verpsannungen zu lösen fällt das in diesen Bereich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Soft Tissue Work kannst du sowohl vor als auch nach dem Training durchführen. Vor dem Training solltest du eher schnell rollen, um deine Muskulatur zu aktivieren oder es nutzen, um einen eingeschränkten Bewegungsradius zu optimieren. Nach dem Workout bietet es sich an eher langsam zu rollen, um die Spannung zu verringern. Lies mehr zu den Hintergründen des Foam Rolling im Artikel &#8222;<a href="https://heartcore-athletics.com/was-ist-eine-faszienrolle-wie-nutze-ich-die-und-warum-tut-das-weh/">Was ist eine Faszienrolle? Wie nutze ich die? Und warum tut das weh?</a>&#8222;</p>
<p>Manchmal reicht das Self Myofascial Treatment nicht aus, um deine Probleme zu beheben. Dann geht’s zum Profi &#8211; deinem Physio, Chiropraktiker oder Osteopathen. Techniken wie die Active Release Technique (A.R.T.), Rolfing (strukturelle Integration) oder <a href="http://athletics-nutrition.de/fdm-das-faszien-distorsions-modell-was-ist-fdm/">FDM</a> (Faszien-Distorsions-Modell) finden hier Anwendung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine Reihe von Techniken, wie du SMT mit der Blackroll eigenständig durchführen kannst findest du auf unserem YouTube Kanal:</p>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><b>Stretching</b></h4>
<p>Die bekanntesten Varianten sind das statische Stretching (Dehnen) und die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF). Statisches Dehnen bedeutet, dass du den Zielmuskel in einer langgezogenen Position für mindestens 30 Sekunden hältst. Manche Studien sagen jedoch, dass mindestens 2 Minuten notwendig sind, um eine Veränderung des Gewebes zu bewirken. Statisches Dehnen erlaubt vor allem eine Verbesserung der passiven Bewegungsamplitude, also einen besseren Bewegungsumfang, wenn du nicht durch eigene Anstrengung hinein kommst. Eine gute passive Bewegungsamplitude kann dir beispielsweise bei einem Skiunfall zu Gute kommen, wenn deine Gelenke und Extremitäten in abnorme Positionen gezwungen werden. Gute gedehnte Menschen stehen daraus meist unversehrt auf während steife Böcke sich sehr wahrscheinlich eine Verletzung zuziehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Beim PNF nimmst du üblicherweise eine Position ein in der der Zielmuskel in die Länge gezogen wird. Diesen spannst du dann isometrisch an und sinkst beim Loslassen der Kontraktion tiefer in die Position. Durch die An- und Entspannung des Muskels trickst du deine Mechanorezeptoren aus. Das sind die Kerlchen in deinem Körper, die im Hirn Alarm schlagen, wenn du einen ungewohnten Bewegungsradius einnimmst. Deine Mechanorezeptoren ticken dann quasi aus weil sie die Gefahr einer Verletzung wittern. Und das möchte dein Körper natürlich vermeiden. Mit einer Verletzung überlebt es sich schlechter in der Wildnis. Wenn du deine Muskeln anspannst und wieder entspannst kalibrierst du die Kerlchen aber neu und kannst somit einen höheren Bewegungsradius erlangen. PNF ist sehr effektiv und vermutlich effizienter als statisches Dehnen. Kelly Starrett empfiehlt 5 Zyklen mit jeweils 5 Sekunden isometrischer Kontraktion und 10 Sekunden passivem Stretching.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4> </h4>
<h4><b>Gelenkmobilisation</b></h4>
<p>Die Techniken der Gelenkmobilisation erkennst du meist daran, dass ein Strength Band involviert ist. Aber auch der Zug durch die Kraft deines Physios oder eines anderen Therapeuten kann hier Anwendung finden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Techniken zielen darauf ab Distraktionen in dem jeweiligen Gelenk zu erwirken. <a href="http://flexikon.doccheck.com/de/Distraktion">Distraktionen </a>bezeichnen das Auseinanderziehen von Körperstrukturen durch mechanische Einwirkung von außen. Durch diese Distraktionen kann die Dehnfähigkeit der Gelenkkapsel durch das Aufbrechen so genannter Adhäsionen (Verklebungen, die z.B. nach Verletzungen oder durch Fehlbelastung entstehen) bewirken bzw. die Kapsel selbst bis zu einem gewissen Grad dehnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sei vorsichtig, wenn du bei diesen Techniken Schmerzen verspürst. Auch wenn du zu Subluxationen (Auskugeln von Gelenken) neigst solltest du Vorsicht walten lassen, denn beide Punkte sind Kontraindikationen für eigenständige Gelenkmobilisationen. Suche in diesem Fall besser einen Profi auf, der dir dabei hilft das richtige Maß zu finden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du schwanger bist solltest du auf Gelenkmobilisation sowie Soft Tissue Work verzichten. Dein Hormonhaushalt ist ohnehin darauf ausgelegt, dass du möglichst weich wirst, um eine problemfreie Geburt zu ermöglichen. Das Ganze solltest du nicht noch intensivieren.</p>
<h3> </h3>
<h3><b>Mobility ist kein Warmup-Ersatz</b></h3>
<p>Dich zu mobilisieren kann Teil deiner Warm-Up Routine sein, aber es kann das Warm-Up niemals ersetzen!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Fokus der Mobility-Techniken liegt darauf deinen Bewegungsradius und deine Positionen zu verbessern und dadurch verbesserten Poweroutput und höhere Leistungsfähigkeit zu erwirken.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Fokus des Warm-Up liegt darin deinen Körper und deinen Kreislauf auf intensivere Bewegung vorzubereiten. Ein smartes Warm-Up beinhaltet Mobility Übungen, die dich auf eine bessere Position vorbereiten, ebenso wie Bewegungen, die deinen Kopf und deinen Körper auf das Kommende vorbereiten.<span class="Apple-converted-space"> Siehe auch: &#8222;<a href="https://heartcore-athletics.com/wie-du-dein-perfektes-warm-up-erstellst/">Wie du dein perfektes Warm-Up erstellst</a>&#8222;</span></p>
<p>Bei unserem individualisierten Coaching wirst du einen starken Fokus auf sinnvoll gestalteten Warm-Ups vorfinden, die immer beide Anteile beinhalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Achte in Zukunft darauf, dass du die richtige Anwendung für dein Mobilitäts- oder Flexibilitätstraining für deine individuellen Ziele nutzt oder kontaktiere uns wenn du einen individualisierten Trainingsplan möchtest, der dich nachhaltig an dein Ziel bringt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Finish strong</p>
<p>dein Art</p>
<p>[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]</p>
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		<title>Flossing &#8211; Wie der Voodoo wirkt und wie du es richtig anwendest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 18:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<category><![CDATA[Blood Flow Restriction Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Voodoo Flossing" hat nichts mit Zahnseide zu tun sondern behandelt den Einsatz elastischer Kautschukbänder zur Schmerzlinderung und Behandlung von Bewegungseinschränkungen. Doch wieso heißt das eigentlich "Voodoo"? Welche Wirkmechanismen liegen dahinter? Und wie nutzt du es richtig?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das erste Mal auf „Voodoo Flossing“ gestoßen bin ich bei einem Drop In bei <a href="http://raincityathletics.ca" target="_blank" rel="noopener">Raincity Athletics</a> aka CrossFit Pacific Central in Downtown Vancouver. Ich war extrem überrascht von den unglaublichen Auswirkungen einer so kurzen „Therapie“. Wie ihr mich kennt war mein Interesse natürlich mehr als geweckt. Seitdem hat mich das Flossing nicht mehr losgelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du, wie ich damals, schon einmal versucht hast „Flossing“ zu googeln bzw. zu übersetzen dann bist du vermutlich auch auf „das Anwenden von Zahnseide“ gestoßen. Es gibt meines Wissens nach auch keine angemessene Übersetzung, die in einem Wort die in diesem Artikel gemeinte andere Anwendungsform beschreibt. Hier geht es nämlich nicht um Zahnseide. Hier geht es um die Anwendung elastischer Kautschukbänder zur Behandlung deines Bewegungsapparates.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Vielfalt &#8211; und dadurch der fehlenden Spezifität &#8211; der zugrunde liegenden möglichen Wirkmechanismen wird oft auch vom „Voodoo“ Flossing gesprochen. Es fühlt sich auch wirklich ein bisschen wie Zauberei an. Wenn du zum Beispiel nach 1-2 Minuten Behandlung plötzlich viel leichter und tiefer in die Kniebeuge kommst…manch einer ist da schon gewillt an höhere Mächte zu glauben. Aber was steckt dahinter?</p>
<h4 style="text-align: justify;">Ziele des Flossing</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Flossing Bänder werden bei <em>Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und akuten Schwellungen</em> verwendet. Wenn du dich selbst flosst oder geflosst wirst versuchst du damit in der Regel deine Schmerzen zu lindern, deinen Bewegungsumfang zu erhöhen oder vorhandene Schwellungen, bspw. durch Umknicken geschwollene Knöchel, zu reduzieren. Aber auch zum <em>Muskelaufbau</em> oder einer <em>Verbesserung der Koordination</em> kannst du diesen Voodoo-Zauber anwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verwendung musst du die Bänder um die gewünschte Extremität wickeln und diese dann aktiv bewegen. Ja, es geht vor allem an deinen Extremitäten gut! Du kannst nicht deinen Hals flossen, um deinen Kopf wachsen zu lassen. Oder zumindest nur ein einziges Mal. Und mit Extremitäten meine ich auch nur Arme und Beine. Nichts anderes was irgendwie von eurem Körper absteht, Männer. Auch den Rumpf kann man bedingt flossen. Bspw. bei Rippen- oder Atembeschwerden. Umfangreiche Techniken dazu findest du in dem Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/3868673164/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868673164&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">Flossing: Wirksame Hilfe bei Schmerzen u. Verletzungen, effektive Übungen zum Muskelaufbau</a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=3868673164" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<h4 style="text-align: justify;"></h4>
<h4 style="text-align: justify;">Wie wirkt Flossing?</h4>
<p style="text-align: justify;">Sau gute Frage. Das wüssten wir auch gerne (genauer). Tatsächlich ist sich die Wissenschaft noch nicht darüber einig, welches genaue Wirkprinzip hier die Hauptrolle spielt. Es kommt vielmehr nach derzeitigem Kenntnisstand eine Vielzahl von Wirkmechanismen mit in den Pott: <em>Kompression, Blutstau, Lymphtransport, Schwammeffekt, Schereffekte, absteigende Schmerzhemmung</em>. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch das feste Umwickeln der Extremität mit dem Flossingband entsteht Druck. Den nennt man auch <em>Kompression</em>. Das reduziert in erster Linie die Durchblutung in dem behandelten Bereich. Wenn du deine Extremität jetzt bewegst versucht der Körper noch stärker Blut hier rein zu pumpen. Geht aber nicht. Ätsch. Wenn du das Band wieder löst dann schwemmt dein Körper das Blut geradezu durch die vorher blutarme Gegend. So als ob ein Staudamm bricht. Man geht davon aus, dass die Kompression die vorher im Bereich befindlichen negativen Anteile der Gewebeflüssigkeiten herauspresst. Der dann einsetzende Schwall „neuen, frischen Blutes“ schwemmt das Ganze dann raus. Wir sprechen dabei vom <em>Schwammeffekt</em>. Ist nicht so ganz verständlich? Stell’ dir das Ganze wie einen Schwamm voller ekligem Wischwasser vor. Wenn du deinen Schwamm mit Wischwasser benutzt wird beides nämlich dreckig. Um den Schwamm wieder sauber zu bekommen drückst du ihn fest zusammen (Kompression) und tunkst ihn anschließend in frisches Wasser oder hältst ihn unter den Wasserhahn. Letzteres gleicht in unserer Vorstellung dem aufgestauten Blut hinter deinem Flossing Band.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch denkbar dass durch den Druck des Bandes Schwellungen in deinem Körper, die das vor Ort überlastete oder kaputte Lymphsystem nicht mehr abtransportieren kann, in einen anderen Bereich mit funktionierendem Lymphsystem transportiert werden. Da können sie dann abgebaut werden. Zur Wirkung des Flossing im Sinne einer so genannte <em>Lymphdrainage</em> liegen aber noch keine validen und reliablen wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Das Ganze ist also momentan noch reine Spekulation. Ich glaube aber, dass da ordentlich was dran ist. Ich hatte in meinem Urlaub im Februar 2016 eine enorme Lymphansammlung bzw. Schwellung in meinem linken Bizeps. Da ich in meinem Urlaub dummerweise kein Flossingband dabei hatte versuchte ich mit einem Gürtel den „heilenden Blutstau“ herbeizuführen. Erreicht hab ich stattdessen, dass die ganze Suppe nicht mehr über den ganzen Arm verteilt war sondern wie ein riesiger Tennisball am unteren Anteil des Ellenbogens hing. Ganz toll…aber immerhin sehr anschauliche Variante der Manipulation und Lymphverschiebung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist aber noch nicht alles. Das Flossing wird am Besten direkt auf der Haut ausgeführt. Und die hat extrem viele Rezeptoren. Die intensive, durchaus schmerzhafte Behandlung beim Flossen führt zu einer massiven Stimulation der Mechanosensoren. Die Weiterleitung dieser Reize an dein Gehirn führt zur <em>Unterdrückung von Schmerzreizen</em> im Rückenmark. Kurzum: Wenn du dein Knie floßt und vorher Schmerzen beim squatten hattest, dann hast du sie jetzt nicht mehr oder zumindest weniger. Das heißt nicht, dass dein Problem weg ist. Du hast nur deine Mechanorezeptoren (Schmerzrezeptoren) neu kalibriert und ein bisschen verarscht. Aber so kannst du in einem größeren Bewegungsumfang und meist höherer Bewegungsqualität trainieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch im Bereich der Faszien ist eine Wirkweise des Flossings nachvollziehbar. Durch den Druck werden die Faszienanteile des ummantelten Bereichs festgehalten. Da du dich jetzt zusätzlich bewegst wird der noch freie Faszienanteil davon weggezogen. Die dabei entstehenden Scherkräfte können dazu führen dass <em>Verklebungen deiner Faszienschichten</em> sich <em>lösen</em>. Ein Effekt, den du mit Hartschaumrollen wie der <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B003BP5AGA/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B003BP5AGA&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">BLACKROLL</a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B003BP5AGA" alt="" width="1" height="1" border="0" /> nicht hinbekommst. Die gelösten Faszien können sich wieder besser verschieben und stehen wieder so zueinander wie sie es vor einer Verletzung oder Fehlbelastung tun sollten. Die Integrität deines Fasziensystems wird also wiederhergestellt. Im Fachchinesisch sprechen wir dann von <em>faszialer Reintegrität.</em></p>
<figure id="attachment_926" aria-describedby="caption-attachment-926" style="width: 383px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-926" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/DSC05080-2-300x188.jpg" alt="Das abgebundene Gewebe muss bewegt werden - so entsteht mehr Blutstau und der Schereffekt, der die Faszienverklebungen lösen kann" width="383" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-926" class="wp-caption-text">Das abgebundene Gewebe muss bewegt werden &#8211; so entsteht mehr Blutstau und der Schereffekt, der die Faszienverklebungen lösen kann</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Und das ist immer noch nicht alles. Die Kompression führt nämlich gemeinsam mit der Stimulation der Mechanosensoren auch dazu, dass die <em>Flüssigkeitsversorgung deiner extrazellulären Matrix</em> (das ist alles, was so deinen Körper und die Freiräume zwischen deinen Zellen befüllt &#8211; liebevoll auch Schlotze genannt) verbessert wird. Deine Schlotze ist damit weniger zähflüssig. Das wiederum bedeutet, dass deine Muskeln und Faszien besser gleiten können. Du kannst dich also besser und energieschonender bewegen. Wie eine gut geölte Maschine.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt haben wir die ganze Zeit über Muskeln gesprochen. Aber auch deine Gelenke kommen nicht zu kurz. Bei einer Verletzung in einem Gelenk &#8211; z.B. weil du umgeknickt bist &#8211; kommt es oft zu einem Gelenkerguss. Also zu einem dicken Gelenk. Das führt zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen in deiner Gelenkkapsel und hemmt deine Koordination uns Sensomotorik (einfach gesagt, dein Bewegungsgefühl). Ebenso wie der Blutstau Stoffwechselendprodukte aus dem Muskel ausschwemmt tut er das auch bei deinen Gelenken. Du kannst eine Tennisballgroße Knöchelschwellung mit wenigen Flossingbehandlungen an einem Abend auf ca. Normalniveau herunterbringen. Und dein Körper ist dir meist sehr dankbar für die Hilfe. Die erzwungene Bewegung (ja, die muss man im abgebundenen Zustand echt erzwingen) führt dann zusätzlich zu einer so genannten <em>propriozeptiven bzw. sensomotorischen Reintegration</em>. Sprich dein Bewegungsgefühl bzw. deine Empfindung über die Stellung deiner eigenen Körperteile im Raum (Propriozeption) wird durch die Bewegung unter Kompression verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">EMG-Untersuchungen haben zusätzlich gezeigt, dass die <em>behandelte Muskulatur viel schneller auf ihr zugesprochene Reize reagiert</em>. Auch das könnte dazu beitragen, dass du dich sofort nach der Behandlung besser und meist leistungsfähiger und beweglicher fühlst.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du das Abbinden nicht für die Schmerzlinderung sondern den Muskelaufbau nutzen willst, spielen noch einmal ganz andere Faktoren eine Rolle. Siehe dazu den folgenden Artikel zum Blood Flow Restriction Training ( BFR) der voraussichtlich am 20.01. online gehen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Du siehst wie komplex die Wirkmechanismen des Flossens sind. Selbst die Zugrichtung des Bandes könnte eine Rolle spielen, da sie einen spezifischen Reiz auf die Gelenkposition ausüben kann. Wir können nicht klar ausfindig machen was die Hauptwirkung des Flossings ist. Ich denke, es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Vielleicht sogar aller, die oben genannt wurden. Hauptsache es hilft, möchte man fast sagen. Und das tut es. Wichtig ist aber, dass du Flossing für dich richtig anwendest. Nur wie geht das?</p>
<p>[bra_toggle collapsable=&#8217;yes&#8216; caption=&#8217;Wirkmechanismen im Überblick&#8216;]</p>
<p>&#8211; Schwammeffekt<br />
&#8211; Schereffekt &#8211;&gt; löst fasziale Verklebungen<br />
&#8211; Verbessere Flüssigkeitsversorgung der extrazellulären Matrix (&#8220; geöltere Schlotze&#8220;)<br />
&#8211; propriozeptive / sensomotorische Reintegration durch erzwungene Bewegung<br />
&#8211; Neukalibrierung der Mechanosensoren &#8211;&gt; Verringert der Schmerz (absteigende Schmerzhemmung)</p>
<p>[/bra_toggle]</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie du Flossing richtig anwendest</h3>
<p style="text-align: justify;">Du legst die Bänder grundsätzlich sehr fest an. Dabei wickelst du immer zur Körpermitte hin. Wenn du bspw. dein Knie flosst, dann beginne am Unterschenkel und arbeite dich Richtung Hüfte vor. Dazu sollte sich das Band immer zur Hälfte überlappen.</p>
<p style="text-align: justify;">Du solltest <em>von Anfang an ca. 50% Zug</em> auf dem Band haben. Im Verlauf der Wickelung steigerst du das dann in der Mitte auf <em>60-80%.</em> Wenn du einen spezifischen Bereich stärker bearbeiten möchtest, dann bringst du vor allem auf diesen Anteil mehr Zug drauf. Ein Beispiel. Wenn du, wie ich es in Ägypten gebraucht hätte, deinen Bizeps flossen willst, dann umwickelst du deinen Oberarm beginnend kurz über dem Ellenbogen bis hin zur Schulter. Bei einer <em>Schwellung bleibt die Zugstärke durchgehend bei 50%</em>. Wenn du „nur“ Schmerzen hast kannst du auf der Vorderseite deines Armes  (Bizeps) mehr Zug drauf bringen als auf der Rückseite (Trizeps), um den Bizeps gezielter anzusprechen.</p>
<figure id="attachment_932" aria-describedby="caption-attachment-932" style="width: 377px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-932" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/DSC05076-1-300x188.jpg" alt="Beginne mit 50% Zugstärke und steigere dich im Verlauf. Auf den schmerzenden Anteil solltest du am meisten Zug aufbringen, gegen Ende hin wieder etwas weniger" width="377" height="236" /><figcaption id="caption-attachment-932" class="wp-caption-text">Beginne mit 50% Zugstärke und steigere dich im Verlauf.<br />Auf den schmerzenden Anteil solltest du am meisten Zug aufbringen, gegen Ende hin wieder etwas weniger</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Sobald du deine Wunschstelle eingepackt hast startest du damit sie zu <em>bewegen</em>, um den Blutstau zu erhöhen. Nutze dafür am besten Bewegungen, die über mehrere Gelenke gehen. Bspw. Kniebeugen, Klimmzüge, Burpees, Lunges etc. Aber keine intensive Anstrengung. Versuche immer den vollen Bewegungsumfang zu nutzen. Geht das nicht, darf auch in sinnvollem Maß passiv nachgeholfen werden. Das geht durch eine zweite Person oder etwas Zusatzgewicht. Aber bitte immer mit Vorsicht. Zwänge dich nicht in Bewegungsumfänge die du vorher noch nie gemacht hast.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach ca. <em>1-2 Minute</em>n wird das Band dann gelöst, sodass Blut und Lymphe wieder einwandfrei zirkulieren können. Sie sollen ja ihren Job erledigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Du solltest immer mal wieder während dieser 1-2 Minuten die Durchblutung des abgebundenen Bereiches kontrollieren, indem du <em>auf die Haut oder den Nagel drückst</em>. Beim Draufdrücken werden diese weiß. Sollten sie nicht gleich wieder rot werden, wenn du loslässt musst du das Band lösen. Wahlweise kannst du auch am Handgelenk, Innenknöchel oder Fußrücken den <em>Puls messen</em>.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Wo soll ich flossen?</h4>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich <em>am Ort der auftretenden Schmerzen oder Beschwerden</em>. Der größte Zug sollte immer auf dem schmerzenden Bereich liegen wie oben am Bizeps-Beispiel beschrieben.<br />
Ob du das Gelenk mit einbindest oder nicht bleibt grundsätzlich dir überlassen. In der Regel bindest du es mit ein, wenn du eine starke Kompression auf dem ganzen Gelenk haben willst. Soll es nur ein kleinerer Schwammeffekt sein musst du es nicht mit einbinden. Sollte dir der Druck des Bandes nicht ausreichen kannst du auch auf einem besonders beanspruchten Bereich eine zusätzliche Wickelung anbringen. Zum Beispiel indem du das Band dort nochmal überkreuzt.</p>
<figure id="attachment_922" aria-describedby="caption-attachment-922" style="width: 391px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-922" title="Photo Credit: NOAH Medien" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/DSC05065-2-300x188.jpg" alt="Das Gelenk kannst du mit einbinden, wenn du besonders viel Kompression darauf haben möchtest" width="391" height="245" /><figcaption id="caption-attachment-922" class="wp-caption-text">Das Gelenk kannst du mit einbinden, wenn du besonders viel Kompression darauf haben möchtest</figcaption></figure>
<h4 style="text-align: justify;">Wie oft soll ich flossen?</h4>
<p style="text-align: justify;">Du kannst mehrmals hintereinander flossen um Schmerzen zu lindern oder Ergüsse zu regulieren. Nach jeder Anwendung solltest du dem beanspruchten Bereich etwas Zeit zur Erholung geben. Am besten bewegst und mobilisierst du die gerade geflossen Bereich in der Pause ein bisschen. Nach ca. 2-4 Minuten bist du bereit für die nächste Runde. Das wiederholst du so lange bis keine Verbesserung mehr erkennbar ist oder bis du es nicht mehr tolerieren kannst. Irgendwann reicht es einem nämlich echt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den ersten Sessions könnte es sien, dass du Nachwirkungen wie Muskelkater und Co. verspürst. Je nachdem wie du dich danach fühlst kannst du am nächsten Tag gleich wieder flossen oder solltest 2-3 Tage warten. Lasse hier deinen gesunden Menschenverstand für dich arbeiten.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Nebenwirkungen</h4>
<p style="text-align: justify;">Ja, auch die gibt es. Kein Heilmittel ist wohl ohne. Je nachdem wie empfindlich du bist. Es könnten bspw. Hämatome wie im Bild unten oder blaue Flecken entstehen. Wenn du das Flossing bei einem Kunden oder Freund anwendest solltest du vorher darüber informieren, denn Hämatome gelten grundsätzlich als Körperverletzung.<br />
Es könnte auch sein, dass du Hautschmerzen verspürst. Sollte das der Fall sein, dann ziehe einfach langsam und gleichmäßig mit dem Bereich zwischen deinem Daumen und Zeigefinger über die beanspruchte Stelle vom Körper weg. Das nennen wir Abziehertechnik. Das hilft in der Regel sehr schnell. Manchmal kann es auch vorkommen, dass du Kreislaufschwäche bekommst oder Schweißausbrüche. Kommt aber echt eher selten vor und ist überhaupt nicht schlimm. Gönn’ dir einfach ein bisschen Ruhe und alles wird wieder gut.</p>
<figure id="attachment_934" aria-describedby="caption-attachment-934" style="width: 412px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://heartcore-athletics.com/voodoo-flossing/" rel="attachment wp-att-934"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-934" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/DSC05086-2-300x188.jpg" alt="dsc05086-2" width="412" height="258" /></a><figcaption id="caption-attachment-934" class="wp-caption-text">Solche Hämatome können auftreten, sind aber nicht weiter schlimm. Nur optisch sind sie nicht das Gelbe vom Ei. In aller Regel sind diese Striemen nach ein paar Minuten wieder weg.</figcaption></figure>
<h4 style="text-align: justify;">Wie erkenne ich ein gutes Flossingband?</h4>
<p style="text-align: justify;">Jetzt bist du vielleicht richtig heiß geworden das Flossing selbst auszuprobieren. Aber woran erkennst du ein gutes Band? Welche ist das richtige? Ein gutes Band erkennst du daran, dass es zu 100% aus Naturkautschuk hergestellt ist und eine leicht seidige aber nicht glatte Oberfläche hat. Das Band sollte sich gleichmäßig ausdehnen, wenn du daran ziehst und sehr elastisch sein. Man nennt oft auch Fahrradschläuche (mit abgeschnittenem Ventil natürlich) als Low-Budget-Variante. Das funktioniert grundsätzlich. Vor allem besser als der Gürtel, den ich mal bei einer krassen Bizepsschwellung in Ägypten als Notlösung verwenden wollte. Dass das nicht so gut klappt war eigentlich klar…Fahrradschläuche funktionieren, aber elastische Kautschukbänder funktionieren einfach besser.<br />
Die Dicke der Bänder variiert, je nach Hersteller, von 1,1 &#8211; 1,6mm. Meist zeigt sich da sin unterschiedlicher Farbe. Das ist aber völlig wurst und eher eine individuelle Frage. Willst du lbzw. brauchst du eher eine starkes Band mit viel Kompression oder reicht auch weniger. Probiere es einfach aus. Wichtiger wird die Länge. In aller Regel sind die 1-2m lang. Logischerweise brauchst du für größere Körperpartien, wie deine Schultern, die längere Version. Die Breite der Bänder variiert ebenfalls. Von 5cm in der Originalversion, die du mittlerweile in fast jeder CrossFit Box findest, und 2,5cm für kleinere Gelenke wie die Hand- und Finger-/Fußgelenke.<br />
Die Bänder sind allergenfrei. Außer du hast eine Kautschukallergie. Dann bist du im A****. Oder du wendest das Flossing eben überhalb deines T-Shirts an. Dann bist du clever, auch wenn du dann nicht mehr ganz die 100% der Wirkungsweise in Bezug auf die Mechanosensoren hast. Ich nutze am liebsten die <a href="https://www.suprfit.de/suprfit-ninjabands-compression-floss-schwarz.html" target="_blank" rel="noopener">Ninja Bands von Suprfit</a>. Wenn du es selbst einmal ausprobieren möchtest, mit dem Code &#8222;HEARTCORE Athletics&#8220; bekommt der ganze HEARTCORE Tribe 5% Rabatt.</p>
<p>[bra_toggle collapsable=&#8217;yes&#8216; caption=Flossband-Qualitätsmerkmale]</p>
<ul>
<li>gleichmäßige Elastizität</li>
<li>leicht seidige, nicht glatte Oberfläche</li>
<li>100% Naturkautschuk</li>
</ul>
<p>[/bra_toggle]</p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<p style="text-align: justify;">Flossing ist für ich ein nicht mehr wegzudenkender Anteil des Trainings geworden. Ich nutze es sehr gerne in Vorbereitung auf das Training und um Bewegungseinschränkungen zu behandeln. Insbesondere in Verbindung mit den <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLV-U689-xooZzbzeCOYsZCVEOjuDB90MG" target="_blank" rel="noopener">Faszientechniken der BLACKROLL und der Bälle </a>wirkt das ganze echte „Voodoo“ Wunder. Ich bin gespannt wie du das Flossing für dich empfindest. Poste doch einfach deine Fragen und Erfahrungen unten in die Kommentare.</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong, dein Art</p>
<p style="text-align: justify;">Photos von <a href="http://www.absilo.com/noahmedien" target="_blank" rel="noopener">NOAH Medien</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/voodoo-flossing/">Flossing &#8211; Wie der Voodoo wirkt und wie du es richtig anwendest</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<title>Was ist eine Faszienrolle? Wie nutze ich die? Und warum tut das weh?</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/was-ist-eine-faszienrolle-wie-nutze-ich-die-und-warum-tut-das-weh/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/was-ist-eine-faszienrolle-wie-nutze-ich-die-und-warum-tut-das-weh/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 11:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Active Release Technique]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien]]></category>
		<category><![CDATA[Self Myofascial Treatment]]></category>
		<category><![CDATA[Self-myofascial release]]></category>
		<category><![CDATA[SMR]]></category>
		<category><![CDATA[SMT]]></category>
		<category><![CDATA[Triggerpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Verklebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du die BLACKROLL? Klar, ist ja auch die bekannteste und qualitativ hochwertigste Variante der berühmten Faszienrolle. Vielleicht nutzt du selbst schon eine? Und hast dich gefragt, was das eigentlich genau bewirkt? Warum du das machen solltest? Und warum zum Henker das eigentlich so weh tut? Die Antworten liegen genau vor dir. Alles in einem Artikel. Ist ja fast wie Weihnachten…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/was-ist-eine-faszienrolle-wie-nutze-ich-die-und-warum-tut-das-weh/">Was ist eine Faszienrolle? Wie nutze ich die? Und warum tut das weh?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kennst du die <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B003BP5AGA/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B003BP5AGA&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">BLACKROLL</a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B003BP5AGA" alt="" width="1" height="1" border="0" />? Klar, ist ja auch die bekannteste und qualitativ hochwertigste Variante der berühmten Faszienrolle. Vielleicht nutzt du selbst schon eine? Und hast dich gefragt, was das eigentlich genau bewirkt? Warum du das machen solltest? Und warum zum Henker das eigentlich so weh tut? Die Antworten liegen genau vor dir. Alles in einem Artikel. Ist ja fast wie Weihnachten…</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Ziel</strong> des Trainings oder der Therapie mit einer Faszienrolle ist dein gesundes, natürliches Bewegungsmuster wiederherzustellen und dir so eine schmerzfreie Bewegung und komplette Bewegungsamplitude zu ermöglichen. Das führt meist unweigerlich zu einem besseren Wohlbefinden und einer Leistungssteigerung.<br />
Ganz einfach ausgedrückt: du bringst dich damit an den Punkt <strong>einwandfreier Funktionsweise deines Körpers</strong> zurück. Wann hast du das letzte Mal trainiert wie in deinen frühen Zwanzigern? Sofern du nicht gerade mittendrin bist. Ich meine, wann hast du unbesorgt Sport gemacht? Ohne einen Gedanken an Verletzungen durch deine Bewegungen verschwenden zu müssen? Wann bist du das letzte Mal aus deinem Bett aufgestanden ohne dass irgendein Körperteil dagegen protestiert hätte?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Methode dahinter</strong><br />
…wird auch Self Myofascial Release (SMR) oder <strong>Self Myofascial Treatment</strong> (SMT) genannt. Wir bei BLACKROLL bevorzugen den Begriff SMT – einfach weil SMR durch irgendwen geschützt wurde. Der Name impliziert, dass du dich mit deinen <a href="http://www.theworkoutblog.de/crossfit-triggerpoint-performance/" target="_blank" rel="noopener">Faszien</a> beschäftigst. Und zwar du selbst. Ohne externe Hilfe. Viele verwechseln die Faszienrolle immer mit Selbstmassage. Klar kann es das auch sein bzw. ist es das zu einem gewissen Punkt. Aber eben keine unbedingt angenehme &#8222;Touristen Massage&#8220; – dafür mit ihrer ganz eigenen Form des Happy End. Es gibt verschiedene Techniken SMT durchzuführen: <em>Kompression, Druck und Drehung, Druck und Dehnung, Druck und Mobilisieren, Längs- und Quermassage sowie zirkuläre Massage</em>. Alle hier aufzuführen wird den Rahmen des Artikels klar sprengen. Insbesondere da sie extrem selten alleinstehend, sondern vielmehr in Kombination, angewendet werden. Du findest aber alle gängigen Techniken auf meiner <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pp4eKbksFKc&amp;list=PLV-U689-xooZzbzeCOYsZCVEOjuDB90MG" target="_blank" rel="noopener">BLACKROLL YouTube Liste</a> als Tutorial.<br />
Die gängigste ist die Längsmassage, Druck und Druck und Mobilisieren in der Kombination. Ich verbinde immer mindestens diese drei – sozusagen als Rundumschlag.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie funktioniert Self-Myofascial Treatment?</strong><br />
Bevor wir das angehen solltest du dir darüber im Klaren sein, dass Faszien das Bindegewebe sind, das deinen gesamten Körper umgibt. Innen wie Außen. Faszien umgeben deine Muskulatur, jede einzelne Muskelfaser, Arterien und Organe. Alles hängt durch dieses Bindegewebe zusammen und wird dadurch in Form gebracht. Selbst Kräfte und Informationen werden über die Faszien übertragen. Kein Wunder, dass sie einen enormen Einfluss auf unsere Bewegung und Gesundheit haben. Wenn du dich sehr viel oder auch zu wenig bewegst, dann können die Faszien, die wie eine enge Plastikschicht über deiner Muskulatur liegen (sozusagen als Verpackung) verkleben bzw. verknoten. Verkleben ist der umgangssprachliche Ausdruck. Ich nutze lieber verknoten, denn das kommt dem Ganzen etwas näher. Warst du schon mal beim Physio oder der Massage? Bei der Behandlung ist der Physio bestimmt mal an der ein oder andere Stelle „hängen geblieben“. Als er über diesen „Triggerpunkt“ drüber gerutscht ist tat das ganz schön weh. Und wurde auch noch wiederholt. Das war genau so eine Verklebung. Wir nennen das Triggerpunkt oder auch Hot Spot. Äußert sich meist dadurch dass entweder direkt hier ein schmerz entsteht oder bei Druck auf einen solchen Punkt Schmerzen an anderer Stelle im Körper entstehen. Oft merkst du das, wenn du dein IT Band rollen willst und dadurch Schmerzen im Bereich der Füße oder Hüft bekommst.<br />
Druck und Dehnung, wie es der Physio im obigen Beispiel nutzt ist eine Methode solche Triggerpoints zu lösen. Die kannst du aber schwer an dir selbst ausführen. Zumindest nicht überall. Was gut geht ist die ART – die Active Release Technique. Bei ihr bringst du Druck auf den entsprechenden Punkt und bewegst anschließend den Muskel darüber.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was soll ich Rollen und wie geht das?</strong><br />
Um deine Triggerpunkte zu finden rollst du langsam entlang des Muskelverlaufs auf und ab (Längsmassage). Wenn du den Punkt findest bleibst du kurz darauf. Das kann sehr schmerzhaft sein, denn bereits jetzt wird der Knoten schon aufgebrochen. Nach ca. 5-30 Sekunden sollte der Schmerz dumpfer werden. Dann kannst du deinen Muskel über diesen Punkt bewegen, um die Verknotung noch mehr zu lösen. Sollte ein Punkt zu schmerzhaft sein, um direkten Druck darauf zu bringen, dann triggerst du die umliegende Struktur. Und kreist dein Ziel langsam ein. Aber kein Stress. Das muss nicht in derselben Session passieren. Qualität braucht Zeit!<br />
Wichtig: Dein <strong>Ziel ist eine gesunde, leistungsfähige Muskulatur wiederherzustellen</strong> – und nicht deine Schmerzgrenze auszutesten. Du solltest immer <strong>ruhig atmen und halbwegs entspannen</strong> können. Wenn du verkrampfst erhältst du nichts als Schmerzen.<br />
Ich vergleiche das Rollen gern mit dem Weichklopfen der Muskulatur bei Rindern. Wer wäre nicht gern so ein tolles Qualitäts-Rind, das dauernd massiert und umsorgt wird? Also, wenn ich ein Rindvieh sein müsste, dann bitte so eines!<br />
Auch deine Muskulatur solltest du so gut umsorgen, um sie leistungsfähig zu machen und zu halten. Im Grunde sollte unsere Muskulatur so weich und unbeschwert sein wie die eines Babys. Muskeln, um die du dich nicht kümmerst werden unbeweglich (weil die Faszie drumherum verklebt, der Muskel selbst ist und bleibt elastisch). Das führt zu Bewegungseinschränkungen und teilweise schmerzhaften Bewegungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst wenn du die Verknotungen in der Faszienstruktur löst kannst du auch die Durchblutung der Muskulatur und somit die Zufuhr von wichtigen Nährstoffen, den Abtransport von Stoffwechselendprodukten, eine normale Kraftübertragung und Gelenkfunktion sicherstellen. Unser Körper möchte immer im Gleichgewicht sein. Das nennen wir Homöostase. Bestimmt schon mal in Bio gehört. Er will grundsätzlich gesund und stark sein und passt sich an die Belastungen an, die wir ihm geben. Aber ein bisschen Hilfe bei der Regeneration und etwas Qualitätssicherung hat noch niemandem geschadet.</p>
<figure id="attachment_855" aria-describedby="caption-attachment-855" style="width: 327px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-855" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/FOTO-23-von-24-300x200.jpg" alt="Auch die Schienbeinmuskulatur solltest du nicht vergessen - Vorsicht: nicht über den Knochen rollen! foto credit: noah media" width="327" height="218" /><figcaption id="caption-attachment-855" class="wp-caption-text">Auch die Schienbeinmuskulatur solltest du nicht vergessen &#8211; Vorsicht: nicht über den Knochen rollen!<br />foto credit: noah media</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reicht Stretching nicht aus?</strong><br />
Nein. Wir haben weiter oben gelernt, dass deine Faszien als Bindegewebe alles umgeben. Inklusive deiner Muskeln. Muskeln sind elastisch. Wie ein Gummi. Das kannst du stauchen oder in die Länge ziehen. Es kommt immer wieder in die gleiche Ausgangslänge zurück. Ein Seil hingegen ist statisch. Wenn du das in die Länge ziehst passiert nix. Jetzt kannst du dir die Faszien vorstellen, wie eine Seilstruktur, die deine Muskulatur umgibt. Beides zusammen funktioniert wunderbar, wenn die Faszien in der Ursprungslänge sind in der Mutter Natur sie vorgesehen hat. Verknoten sie jedoch passiert was? Genau, sie werden kürzer. Wie ein Sein in das du einen Knoten einbindest. Es ist nicht mehr so lang wie vorher. Erst wenn du den Knoten wieder löst. In deinem Körper merkst du das. Du fühlst dich steif und unbeweglich. Wenn du jetzt einfach nur dehnst, dann ziehst du lediglich an deinem verknoteten Seil. Und ziehst deinen Knoten damit fester. Gewonnen hast du damit nichts. Außer einem noch festeren Knoten.  Ist es nicht logisch erstmal den Knoten zu lösen und dann zu ziehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was verursacht Trigger Points / Hot Spots und steife Muskulatur?</strong><br />
Im Grunde sind das immer dieselben Einflussfaktoren: deine Bewegungsmuster, fehlende oder exzessive Bewegung, Training, Flexibilität, Ernährung, Wasserhaushalt, Stress, Schlaf und andere Einflussfaktoren durch deinen Lebensstil.<br />
Wichtig ist zu verstehen, dass deine Bewegungsmuster da einen riesen Anteil ausmachen. Insbesondere außerhalb deines Trainings. Mit 60-90 Minuten Training pro Tag kannst du nicht alle Bewegungen der restlichen 23 h ausgleichen. Wenn du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest empfehle ich dir <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/1905367570/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1905367570&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">&#8222;Move Your DNA: Restore Your Health Through Natural Movement&#8220;</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=1905367570" alt="" width="1" height="1" border="0" /> von Katy Bowman!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rolle nicht über Gelenke oder Knochen</strong><br />
Das ist eigentlich logisch. Dennoch kommt die Frage immer wieder auf in meinen Seminaren. Über Knochenstrukturen solltest du nicht direkt drüber rollen. Das könnte deine Knochenhaut schädigen. Also bitte nicht vollen Druck auf dein Schienbein bringen oder so.<br />
Mit Gelenken und Gelenkhöhlen ist die Frage verständlicher. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über positive Auswirkungen Gelenkhöhlen zu rollen. Aus meiner Sicht ergibt es keinen Sinn, da du meist nur über Sehnen und Bänder rollst. Wie in der Kniehöhle.<br />
Deinen untere Rücken zu rollen ist ok. Lehne dich aber immer leicht zur Seite, sodass du nicht auf den Knochen der LWS liegst sondern echt auf der Muskulatur. Bedenke auch, dass ein steifer unterer Rücken meist das Resultat deiner verspannten Hüftbeuger oder schwacher Gluteen ist. Die LWS zu rollen bringt also nur ein gutes Gefühl für den Moment. Aber löst nicht dein Problem. Mehr dazu liest du <a href="https://heartcore-athletics.com/warum-du-auf-einer-goldmine-sitzt-gluteale-amnesie-und-warum-du-nicht-das-volle-potential-deines-hintern-nutzt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>  und wie du deinen Hüftbeuger triggerst erfährst du <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qK1QJBdnZms" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Red Flags: Wann darf ich auf keinen Fall rollen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://zenplanner.com/uploads/Red-Flag.jpeg" alt="" width="416" height="182" /><br />
Bei <em>Verbrennungen, starken Schmerzen, bleibendem Taubheitsgefühl</em> oder Hautveränderungen wie <em>Hämatomen, Rötungen und Schwellungen</em> solltest du nicht rollen. Und im Zweifel einen Arzt konsultieren.<br />
Die Auswirkungen des Rollens auf Krampfadern und Besenreißer sind nicht erforscht. Im Zweifel solltest du auch hier deinen Arzt konsultieren. Ich habe allerdings noch nie davon gehört, dass es problematisch wäre hier zu rollen.<br />
<em>Muskelkater</em> ist so eine Streitfrage. Ich rolle sehr gern leicht (!), also mit verringertem Druck und mit der schnellen Variante über Muskelkater. Das regt die Versorgung der Muskulatur an und steigert so die Regeneration. Das langsame Rollen, das sich tiefer ins Gewebe arbeitet könnte allerdings die kleinen Muskelrisse die den Muskelkater verursachen u.U. vergrößern und so die Regeneration hinauszögern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie oft sollte ich Rollen und was passiert danach?</strong><br />
Nach dem Rollen fühlst du dich in aller Regel leichter, flexibler und einfach gut. In meinen Seminaren mache ich gern den Test, indem die Teilnehmer zunächst nur die rechte Seite ihres Unterkörpers bearbeiten und anschließend auf dem linken und dann auf dem rechten Bein springen. In aller Regel fühlen sie sich rechts wesentlich leichter, mobiler und leistungsfähiger.<br />
Achte darauf, dass du <em>ausreichend Wasser trinkst</em>, dich gesund und <em>ausgewogen ernährst</em> und regelmäßig eine gute Mütze <em>Schlaf</em> bekommst. Das  hilft zusätzlich zu den mechanischen Veränderungen durch das Rollen deine System zu flushen und deine Anstrengungen zu belohnen.<br />
Insbesondere wenn du neu bist im Business könntest du am nächsten Tag einen leichten Muskelkater verspüren. Das ist völlig in Ordnung so. Immerhin verändert sich deine Gewebestruktur. Diesmal aber positiv. Gib deinem Körper <em>24-48h</em> bevor du dieselbe Stelle wieder beackerst.<br />
Persönlich nehme ich mir sehr selten die Zeit den gesamten Körper mit der langsamen Methode zu bearbeiten. Ich nehme mir stattdessen jeden Tag einen bestimmten Anteil vor. Bspw. Montags die Beine. Dienstags dann die Oberkörper Vorderseite und mittwochs die Rückseite. Mit der schnellen Methode bereite ich mich auf beinahe jedes Training vor und bearbeite dabei immer den gesamten Körper.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit:</strong><br />
SMT ist mehr als eine Selbstmassage, auch wenn es durchaus unter diesen Überbegriff fallen kann.<br />
Du bearbeitest hierbei dein Fasziengewebe, um eine gesunde und uneingeschränkte Bewegung wiederherzustellen und dich so schmerzfrei und in der vollen Bewegungsamplitude zu vergnügen. Dein Körper braucht, wie jede Maschine auch, nicht nur eine Aufgabe, sondern auch die entsprechende Pflege, um einwandfrei und lange funktionieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Keep Rolling!</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong, dein Art</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/was-ist-eine-faszienrolle-wie-nutze-ich-die-und-warum-tut-das-weh/">Was ist eine Faszienrolle? Wie nutze ich die? Und warum tut das weh?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Der effektivste Release für deinen Hüftbeuger mit dem BLACKROLL Ball</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2016 08:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Hüftbeuger]]></category>
		<category><![CDATA[Iliopsoas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser BLACKROLl Release hat für mich Wunder gewirkt! Rückenschmerzen können oft vom Hüftbeuger her rühren. Den effektivsten Release für deinen Hüftbeuger mit dem BLACKROLL Ball lernst du hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/blackroll-release-hueftbeuger/">Der effektivste Release für deinen Hüftbeuger mit dem BLACKROLL Ball</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast öfter mal Rückenschmerzen? Training bringt dich nicht wirklich weiter?</p>
<p>Vermutlich ist nicht dein Rücken das Problem, sondern dein Hüftbeuger. Das ist der Muskel, der unter der Bauchmuskulatur liegt und am Oberschenkelknochen wie auch an dem unteren Anteil deiner Wirbelsäule befestigt ist. Wie wir im Artikel <a href="https://heartcore-athletics.com/warum-du-auf-einer-goldmine-sitzt-gluteale-amnesie-und-warum-du-nicht-das-volle-potential-deines-hintern-nutzt/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Warum du auf einer Goldmine sitzt&#8220;</a> gelernt haben kann es gut sein, dass dein Hüftbeuger &#8222;zu macht&#8220;, wenn deine Gesäßmuskulatur nicht ausreichend Power hat. Heute geht es darum, wie du dieses Problem mit deinem <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B00EQ4PZHY/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00EQ4PZHY&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">BLACKROLL Ball</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B00EQ4PZHY" alt="" width="1" height="1" border="0" /> löst.</p>
<figure style="width: 676px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="http://www.wiener-sport.at/fitnesscenter-wien/sites/default/files/field/image/iliopsoas.jpg" alt="" width="676" height="521" /><figcaption class="wp-caption-text"><span style="color: #808080;">Quelle: http://www.wiener-sport.at/fitnesscenter-wien/sites/default/files/field/image/iliopsoas.jpg</span></figcaption></figure>
<p>Um diesem Problem Herr zu werden und deine Rückenschmerzen zu leichtern solltest du sowohl die Kraft deiner vier Buchstaben erhöhen als auch deren Gegenspieler wieder mobilisieren. Am effizientesten ist der Hüftbeuger nur durch manuelle Therapie zu triggern. Dein Physio bspw. kann mit der Hand versuchen unter deine Bauchmuskulatur zu kommen, um den Iliopsoas, so der Fachausdruck für den Hüftbeuger, isoliert anzusprechen. Das kannst du selbst natürlich nicht.</p>
<p>Aber du kannst deinen kleinen BLACKROLL Ball wunderbar dafür nutzen! Zwar liegt er immer noch oberhalb deiner Bauchmuskeln, aber effektiv ist die Übung trotzdem.</p>
<p>Ich habe übrigens selbst ewig lange versucht meinen chronischen Rückenschmerz im LWS zu bekämpfen indem ich viel rolle und die verhärtete Muskulatur dort unten lockere. Pustekuchen. Das macht&#8217;s nur schlimmer. Wieso liest du in <a href="https://heartcore-athletics.com/kann-ich-mir-durch-zu-viel-mobility-training-schaden/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Kann ich mir durch zu viel Mobility training schaden?&#8220;</a><br />
Kurz zusammengefasst: Nicht mein Rücken war das Problem sondern der Hüftbeuger. Um diesen auszugleichen hat der Rücken einfach nur gegen gehalten. Und ist immer fester geworden. Je mehr ich ihn mobilisert habe, desto mehr Gas hat er anschließend gegeben, um mich wieder vor die Wand laufen zu lassen. Die BLACKROLL Übung hat für mich den Durchbruch gebracht. Und das wird sie für dich sicher auch!</p>
<p>Viel Spaß beim Rollen. Poste deine Erfahrungen mit der Übung unten in die Kommentare. Ich bin schon gespannt auf deine Meinung!</p>
<p>Finish strong, dein Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/blackroll-release-hueftbeuger/">Der effektivste Release für deinen Hüftbeuger mit dem BLACKROLL Ball</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<title>Ist dein Knackarsch schädlich für dich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 13:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Janda]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. McGill]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien]]></category>
		<category><![CDATA[gluteal amnesia]]></category>
		<category><![CDATA[LWS]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Boyle]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuart McGill]]></category>
		<category><![CDATA[Verklemmungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du auch chronische Rückenschmerzen? Damit bist du nicht alleine. Oft liegt es nicht an deinem Rücken, sondern an deinem Hintern! Vielleicht nutzt du deine Muskulatur dort nicht ausreichend, du leidest vll unter der sog. "Gluteal Amnesia" oder dein Faszingewebe ist zu verklebt und behindert so die adequate Nutzung. Lies hier wie du dieses Problem schnell und ohne fremde Hilfe lösen kannst. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/knackarsch-schaedlich-release-faszien/">Ist dein Knackarsch schädlich für dich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dein Knackarsch schädlich?<br />
Warum du deine Arschbacken nicht immer zusammenkneifen solltest</p>
<p>&#8222;Kneif&#8216; die Arschbacken zusammen!&#8220; mag ein angemessener Rat sein, wenn es darum geht dich im WOD durchzubeißen. Oder darum dich ordentlich in eine Standing Plank zu stellen. Ebenso wenn es darum geht die Power aus der Hüfte zu generieren. Wenn du aber zu sehr und vor allem zu oft kneifst, dann passiert vor allem eines: dein Hintern wird steif. Ich schreibe extra steif. Genauso gut könnte man sagen er wird fest, hart&#8230;und am Ende hält es dann jemand für &#8222;knackig&#8220;. Und das mag er vielleicht sogar sein. Aber was bringt dir ein ausschließlich &#8222;knackiger Hintern&#8220; wenn er dir nur Probleme bereitet?</p>
<figure style="width: 321px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="http://images.mademyday.com/medium/2014/50/3336492221160299533334998-367303.png" alt="" width="321" height="321" /><figcaption class="wp-caption-text">Ohne Kraft und Mobility kommt dir das &#8222;n&#8220; in Knackarsch schnell abhanden. Denn dann ist er nur noch &#8222;Sitzfleisch&#8220; und zum k&#8230;. da</figcaption></figure>
<p>Probleme? Mit einem knackigen Hinterteil? Ja, genau! Denn es geht hier nicht um die Anziehung des anderen Geschlechtes. Sondern um physische Leistungsfähigkeit. Die übrigens meistens mit einer viel besseren Anziehung der Gegenseite einhergeht. &#8222;Form follows function&#8220; sagen wir da immer. Bedeutet, wenn du dich erst einmal funktionell und qualitativ gut bewegst und ordentlich Leistung bringen kannst kommt die erwünschte Form ganz von alleine. Deswegen konzentrieren wir uns auch nicht auf &#8222;Look Good Naked&#8220; Stuff, sondern auf das Gesamtpaket aus Bewegungsqualität, Beweglichkeit, Stabilität und Kraft.<br />
Aber wir kommen hier ein bisschen vom Thema ab.</p>
<p><strong>Schwacher Hintern = Rückenschmerzen</strong><br />
Michael Boyle zitiert in seinem Buch &#8222;Fortschritte im Functional Training&#8220; Dr. Stuart McGill mit den Worten: <a href="https://books.google.de/books?id=5SFRAwAAQBAJ&amp;pg=PA87&amp;lpg=PA87&amp;dq=gluteen+spannung&amp;source=bl&amp;ots=9ddy6NqveN&amp;sig=mnaldz88vZlm4nZH4N8Nb97ZwoE&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjf8fj0toLPAhWoAMAKHfjdA8EQ6AEIPDAE#v=onepage&amp;q=gluteen%20spannung&amp;f=false" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Schwache Gluteen bedeuten Rückenprobleme.</a>&#8220; (S.87)<br />
Damit ist gemeint, dass viele Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden oft zu schwache Gluteen haben. Gluteen sind die Gesäßmuskulatur. Ist diese zu schwach ausgebildet, dann wird oft der Rückenstrecker (insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule) als „Aushilfe“ eingestellt. Wie so üblich bei Minijobs hilft das kurzfristig das Problem zu lösen, ist aber langfristig keine so tolle Idee. Schauen wir uns das Dilemma einmal genauer an:<br />
Wenn du zu schwache Po-Muskeln hast, die grundsätzlich (unter anderem) dafür gedacht sind deine Hüfte zu strecken, dann übernimmt einfach die Etage darüber diese Aufgabe. Und das ist der Rückenstrecker. Deswegen haben die meisten Menschen mit akuten Beschwerden in der Lendenwirbelsäule witziger Weise einen enorm starken unteren Rücken. Es hilft leider nicht, wenn du einfach deine LWS massieren lässt um deine Rückenschmerzen los zu werden. Vielmehr musst du die &#8222;gluteale Amnesie&#8220;, deine &#8222;eingeschlafene Gesäßmuskulatur&#8220; aufwecken und auftrainieren. Den Begriff &#8222;gluteal amnesia&#8220; hat übrigens auch Dr. McGill geformt. Steigt die Kraft im Hintern kann das den Rücken entlasten. Meist musst du das paaren mit einer guten Steigerung deiner Hüftmobilität. Schließlich sind deine Pobacken nicht in den dauerhaften Winterschlaf gefallen, weil du ständig Kniebeugen und Ausfallschritte gemacht hast. Aus Bewegungsmangel, vielem <a href="https://heartcore-athletics.com/sitzen-ist-das-neue-rauchen/" target="_blank" rel="noopener">Sitzen</a> oder unvollständiger Bewegung entsteht oft die schlechte Kombi aus eingeschränkter Mobilität in der Hüfte und untertrainierter Hüftstrecker-Muskulatur. Also auftrainieren! Mit Kniebeugen, Lunges, Plyometrics und Co.<br />
Mehr zum Thema &#8222;gluteal amnesia und einen Test ob es dich betrifft findest du im Artikel &#8222;Gluteal Amnesia&#8220;</p>
<p><strong>Wenn die auftrainierte Muskulatur das Problem wird</strong><br />
Dass schwache Hintern uncool sind hast du jetzt gecheckt. Jetzt kommt die Krux. Wenn du ausschließlich auftrainierst, die Kraft im Hinterteil steigerst und dir richtig Mühe gibst dieses Problem zu beheben wird es besser. Erstmal. Aber dann wird es vielleicht irgendwann wieder etwas schlechter. So ging es mir. Ich hatte chronische LWS Beschwerden mit Beginn der Uni. Bekloppt viel Sitzen eben. Mit Training des Gesäßes und Mobilisierung der Hüfte ging es dann eine Weile echt gut. Aber was ist dann passiert? Die Schmerzen kamen zurück. Und immer noch liegt mein Problem im Hintern. Jetzt ist aber der durch das vermehrte Training erhöhte Tonus (die Muskelspannung) aka mein &#8222;Knackarsch *hust* das Problem. Durch den Stress des Trainings hat sich die Faszienstruktur verändert. Sie hat sich &#8222;verklebt&#8220;, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Das ist super so. Aber nur wenn sie ausschließlich so verklebt, dass alles stabiler wird. Wird es &#8222;zu stabil&#8220;, d.h. verklebt es zu seh rund damit nicht mehr funktionell, dann wirst du wieder immobil. Während ich der Mobilität meiner Hüftgelenke viel Aufmerksamkeit gewidmet habe wurden die Arschbacken etwas vernachlässigt. Mit der Verwendung der BLACKROLL und insbesondere des Mini Balls wurde das enorm viel besser. Versteht mich hier nicht falsch. Das Auftrainieren ist enorm wichtig! Denn noch schlimmer sind die Auswirkungen der Verklebungen des Gesäß wenn sie durch bewegungsmangel kommen und gepaart werden mit einer zu schwachen Muskulatur. Das hat bereits der Spezialist Dr. V. Janda herausgefunden. Er nannte diesen GAU: <a href="https://books.google.de/books?id=Q0XKCgAAQBAJ&amp;pg=PA150&amp;lpg=PA150&amp;dq=mcgill+gluteal+amnesia&amp;source=bl&amp;ots=khhScZbp6U&amp;sig=IZiHbWXEJZjzgWl58d3gYYpNsRA&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjtmcS19ozPAhWkJsAKHXaODcAQ6AEIQDAE#v=onepage&amp;q=mcgill%20gluteal%20amnesia&amp;f=false" target="_blank" rel="noopener">Crossed-Pelvic Syndrome</a> (vgl. McGill, 2007, &#8222;Low Back Disorders&#8220;, 3E, S.150). Dabei entwickelst du dann Schmerzen weil du immobil bist UND weil du die Muskeln in deinem Hintern nicht mehr verwendest und stattdessen die Hamstrings (Oberschenkelrückseite) und den unteren Rücken zum Strecken deiner Hüfte verwendest.</p>
<p>Im unten stehenden Tutorial zeige ich dir wie du beide Produkte am besten nutzt, um deinem verklebten Allerwertesten nahe zu treten und den Verklebungen den Garaus zu machen.</p>
<p><strong>Fazit: starke und bewegliche Muskulatur ist der Schlüssel zum Erfolg </strong><br />
Wie immer ist der menschliche Körper wundervoll komplex. Und doch so logisch. Chronische Rückenschmerzen können also von zu schwacher Gesäßmuskulatur kommen. Wenn wir diese trainieren und die Beweglichkeit der Hüfte steigern, dann können wir eine der Hauptursachen für chronische LWS Beschwerden beheben. Cool, ne? Wenn der Hintern dann aber „zu knackig“ wird, das bedeutet, dass der Muskeltonus so hoch wird, dass wir wieder Bewegungseinschränkungen haben, dann kommen die Rückenschmerzen oft zurück. Diesmal aus der anderen Richtung. Die &#8222;Musterlösung&#8220; scheint also zu sein: schwache Hintern auftrainieren und zeitgleich die Faszien im Gesäß bearbeiten (bspw. Mit der BLACKROLL und dem Mini Ball), um die Beweglichkeit und Gleitfähigkeit unseres Gewebes von Anfang an zu verbessern und zu erhalten. Happy rolling <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Finish strong,<br />
dein Art</p>
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		<title>Wie du dein perfektes Warm-Up erstellst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 19:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Burgener Warmup]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Warm-Up]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Effiziente Warm-Ups sind immens wichtig für eine gute Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe. Sie sollten dich auf deine bevorstehende Einheit vorbereiten, deine Körpertemperatur erhöhen und immer einen generellen sowie einen trainingsspezifischen Anteil aufzeigen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Effiziente Warm-Ups sind immens wichtig für eine gute Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe. Sie sollten dich auf deine bevorstehende Einheit vorbereiten, deine Körpertemperatur erhöhen und immer einen generellen sowie einen trainingsspezifischen Anteil aufzeigen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Warm-Ups gibt es wie Sand am Meer. Und in ebenso vielen verschiedenen Formen. Sicherlich kann man nicht ausschließlich eine Variante als die richtige ansehen und alle anderen als Quatsch abtun. Viele Formen haben eine absolut sinnvolle Daseinsberechtigung. Andere wiederum nicht. Wer nur ein paar Minuten auf der <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B008YWIO86/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B008YWIO86&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">BLACKROLL</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B008YWIO86" alt="" width="1" height="1" border="0" /> herumrollt oder – ich traue es fast nicht das zu sagen – auf dem Stepper herumgurkt, der hat den Sinn verfehlt. Denn dein Warm-Up sollte vor allem eines tun: deine Trainingsziele unterstützen und dich auf dein Training vorbereiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zielspezifisch: Wofür wärmst du dich auf?</strong><br />
Trainingsziele sind ebenso vielfältig wie Warm-Ups. Grundsätzlich können wir sie aber in 2 universelle Ziele herunterbrechen, die wohl kaum ein Sportler verneinen kann.<br />
Die Hauptziele deines Trainings sind:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>1) Im Rahmen deiner Tagesform die maximale Leistung bringen</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>2) Dich nicht zu verletzen</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dafür brauchst du ein effektives Warm-Up. Bevor du dir also die Frage stellst „Wie soll ich mich aufwärmen?“ musst du erst einmal wissen wofür du dich aufwärmen willst. Was ist dein heutiges Training? Welche Anforderungen werden an dich gestellt?</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere im CrossFit sind wir als Athleten nahezu immer hohen Intensitäten ausgesetzt. Entweder in Form hohen Gewichts oder auf konditioneller Basis. Da die meisten WOD’s recht kurz sind muss dein Warm-Up ausreichend sein, damit du von Anfang an 100% geben kannst. <em>„Intra-WOD Warmups“ sind das Unwort des Jahres!</em> Du kannst dich nicht durch eine langsamere erste Runde aufwärmen. Du musst warm und mental wie physisch bereit mit deinem Workout starten!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ziele des Warm-Ups</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dein Aufwärmprogramm sollte mindestens drei Ziele verfolgen:</p>
<p style="text-align: justify;">1) Deine Mobilität erhöhen</p>
<p style="text-align: justify;">2) Deine Körpertemperatur steigern</p>
<p style="text-align: justify;">3) Trainings-/Wettkampfspezifische Anforderungen aufweisen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mobilität erhöhen</strong><br />
Durch Bewegung reduzierst du die Viskosität (Dickflüssigkeit) der in deinen Gelenken vorhandenen Synovialflüssigkeit. Je weniger dickflüssig diese ist desto besser „geölt“ sind deine Gelenke. Du bewegst dich leichter und unbeschwerlicher. Stell dir beispielsweise vor, wie du dich fühlst wenn du nach ein paar Stunden Autofahrt aufstehst. So möchtest du sicher kein Workout starten.</p>
<p style="text-align: justify;">Um deine Mobilität zu erhöhen eignen sich verschiedene Methoden, die insbesondere in ihrer Kombination unschlagbar werden. Dazu gehört das aktive, dynamische Dehnen. Wir nennen das auch mobilisieren, weil es mit dem herkömmlichen Stretching, bei dem man die Positionen lange hält, wenig zu tun hat. Durch diese Aktivierungsform erhöhst du die Elastizität der Muskulatur und kannst schon die ersten Bewegungen, die du später unter Belastung ausführen willst, mit einbauen. Quasi schon die ersten spezifischen Bewegungen ausführen. Wichtig ist, dass du nicht zu viel Range of Motion erarbeitest. Wenn du dich so krass mobilisieren solltest, dass du die Stabilität deiner Gelenke über Bord wirfst, dann steigt wiederum dein Verletzungsrisiko.<br />
Außer dem dynamischen Stretching kannst du auch Voodoo Floss Bands nutzen oder Schaumstoffrollen und Bälle wie die von BLACKROLL. Beim Flossing erzeugst du einen Blutstau, der alle Stoffwechselendprodukte und Entzündungsrückstände aus deinen Gelenken mitnimmt, sobald er aufgelöst wird. Außerdem werden deine Schmerzrezeptoren, die Mechano-Rezeptoren, durch den enormen Druck neu kalibriert. Kurzum, die größere Bewegungsamplitude tut dir einfach weniger weh. Blackrollen / Faszienrollen führt, sofern es schnell ausgeführt wird, zu einer guten Muskelaktivierung und regt den Stoffwechsel deines Bindegewebes an. Logisch, dass ein gut versorgtes Gewebe bessere Leistung erbringen kann, oder? Langsameres Rollen ist für Einheiten vorbehalten, die ausschließlich dem Beweglichkeitstraining geopfert werden. Lediglich wenn du krasse Bewegungseinschränkungen hast, die deine Leistungserbringung wirklich hemmen, solltest du das auch vor dem Training in Betracht ziehen. Ansonsten würdest du durch langsameres Rollen, ebenso wie durch passives Stretching, deinen Muskeltonus wahrscheinlich zu stark senken und so die nötige Spannung und Stabilität für ein intensives Training verlieren. Bessere Beweglichkeit für mangelnde Stabi und Leistungsfähigkeit einzutauschen…nicht gerade der beste Deal!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der allgemeine Anteil: Die Körpertemperatur steigern</strong><br />
…ist das Hauptziel deines Warm-Ups! Selbst eine Steigerung der Temperatur in deinen Muskeln um 1% erhöht bereits deinen Power-Output um 4%. Das ist ein guter Deal!<br />
Die ideale Körpertemperatur für körperliche Höchstleistungen soll bei 37,5°C liegen. Bei dieser Temperatur ist eine schnelle Weitervermittlung der Reize über deine Nerven und eine geniale Muskelkontraktion gegeben.<br />
Am Besten steigerst du deine Körpertemperatur durch 5-10 Minuten leichte bis moderate, komplexe Übungen. Die Übungen sollten deinen ganzen Körper beanspruchen. Das meine ich, wenn ich vom generellen oder globalen Anteil des Warm-Ups spreche. Neben der Erwärmung deiner Muckis reagiert auch dein kardiovaskuläres System (Cardio-System) auf die Belastung. Deine Blutgefäße weiten sich, dein Körper wird besser mit Blut und somit mit Sauerstoff versorgt. Und hier gilt das Gleiche wie im Bindegewebe: bessere Versorgung = bessere Leistung!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Trainingsspezifische Anteil</strong><br />
macht ebenfalls einen wichtigen Teil deines Warm-Ups aus. Nachdem du jetzt den gesamten Körper erstmal darauf eingestellt hast, dass er jetzt arbeiten muss wird es Zeit ihm spezifischer zu sagen welche Arbeit da auf ihn zukommt. Am liebsten nutze ich dafür Technik-Drills. Willst du bspw. schwere Cleans machen dann beginnst du nicht gleich mit 80% deines 1RM, sondern startest langsam mit Technik Drills, um deinen Clean zu verbessern. Damit bereitest du die Muskulatur und dein zentrales Nervensystem (ZNS) sehr gut auf die bevorstehende Aufgabe vor. Ganz so wie die Formel 1 Fahrer einige Runden in moderater Geschwindigkeit drehen, bevor das Rennen beginnt.<br />
In diesem Anteil kannst du nochmal auf die Kleinigkeiten der Bewegungsausführungen achten. Oder du nutzt Progressionen, wie im <a href="http://www.theworkoutblog.de/das-burgener-warm-up/" target="_blank" rel="noopener">Burgener Warm-Up</a>, um dich an dein Training heranzuarbeiten. Wenn du damit durch bist wird deine Muskulatur ebenso wie dein ZNS richtig heiß drauf sein endlich loszulegen. „Let’s get ready to rumble!“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie lange soll mein Warm-Up dauern?</strong><br />
Schwere Frage. Je nachdem wofür du dich vorbereitest. Grob gesagt dauert es zwischen 15 und 30 Minuten. Ich weiß, das ist ein großer Spielraum. Wenn du aber technisch anspruchsvolle Übungen wie Snatches oder Muscle-Ups in deinem Workout hast, dann benötigst du einen ausführlicheren trainingsspezifischen Anteil. Besteht dein WOD heute nur aus Körpergewichtsübungen, wie beispielsweise „Cindy“ kann dieser Anteil wesentlich geringer ausfallen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dein Warm-Up ist NICHT dein Mobility-Training</strong><br />
Auch wenn es sich super verbinden lässt und die Erhöhung deiner Mobility ein wichtiger Anteil des Aufwärmens ist. Dein Warm-Up ist nicht der Ort und nicht die Zeit, um grundlegende Bewegungseinschränkungen zu beheben. Dafür solltest du ausschließlich hierfür Zeit einplanen. Denn es dauert eine Weile bis deine passiven Strukturen (Sehnen, Bändern, Bindegewebe, etc.) ansprechen. Im Warm-Up sind wir eher bei „Quick-Fixes“, die meist auch nicht allzu lange halten. Mobility-Übungen und Faszienrollen sind wichtig im Aufwärmprogramm, aber nicht der Fokus. Der liegt in der Erhöhung deiner Körpertemperatur.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gesagt:<br />
</strong>Dein Warm-Up soll dich auf die spezifischen Anforderungen deines Trainings, unter Berücksichtigung deiner individuellen Ausgangsposition (Bewegungseinschränkungen, Skill-spezifische Herausforderungen, Bewegungsqualität), vorbereiten. Dabei sollte immer ein Teil der Erhöhung deiner Mobilität gewidmet sein. Darauf folgt mit nun verbesserter Bewegungsqualität ein allgemeiner Anteil zur Erwärmung deiner Muskulatur, gefolgt von einem spezifischen Anteil, der dich mental und physisch auf die bevorstehenden Übungen vorbereitet. Und schon kann’s losgehen. Gut vorbereitet, unfallfrei und voller Power!</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong, dein Art</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verbessere deine Mobilität in nur 2 Minuten &#8211; BLACKROLL® Technik Serie: Plantarfaszie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 16:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien]]></category>
		<category><![CDATA[Füße]]></category>
		<category><![CDATA[Fußsohle]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Plantarfaszie]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Sprunggelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprunggelenksmobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://heartcore-athletics.com/?p=732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deine Fußsohlen sind oft verspannt, weil du deine Füße den ganzen Tag belastest. Mit dieser einfach BLACKROLL Übung, kannst du die Faszienstruktur deiner Fußsohle ganz einfach verbessern. In nur 2 Minuten täglich verbesserst du deine globale Mobilität</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/blackroll-series-plantarfaszie/">Verbessere deine Mobilität in nur 2 Minuten &#8211; BLACKROLL® Technik Serie: Plantarfaszie</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie du die Faszien in deinen Füßen trainierst und deine Sprunggelenk mobilisierst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Plantarfaszie ist die Faszienstruktur an deinen Fußsohlen. Sie bildet damit den ersten Anteil der Oberflächlichen Rückenlinie. In Fachkreisen auf Englisch bezeichnet als Superficial Backline. Hört sich ja auch irgendwie cooler an.<br />
In der BLACKROLL® Series zeige ich dir, wie du alle Anteile der Superficial Backline mit deinen BLACKROLL® Produkten sinnvoll bearbeiten kannst.<br />
Wir beginnen mit der Superficial Backline. Danach kommt dann die Superficial Frontline und die Lateralline, also die Frontallinie (Bauch, Brust und Co.) und die laterale (seitliche) Linie dazu.</p>
<p>Das Faszientraining bzw. Faszienrelease ist extrem sinnvoll, um den vollen Bewegungsumfang deines Körpers grundsätzlich zu ermöglichen. Die näheren Hintergründe dazu findest du unter Punkt 2 &#8222;Fehlende ROM&#8220; in meinem Artikel &#8222;<a href="http://www.theworkoutblog.de/faszi-nation-faszien-blackroll-mastertrainer-seminar-2015/" target="_blank" rel="noopener">FASZI-Nation Faszien</a>&#8220; &#8211; meinem Erfahrungsbericht zur BLACKROLL Mastertrainer Ausbildung. Und noch etwas allgemeiner mit einer kleinen Veranschaulichung, wie du dir die Faszien so vorstellen kannst in meinem ganz alten Schinken &#8222;<a href="http://www.theworkoutblog.de/crossfit-triggerpoint-performance/" target="_blank" rel="noopener">Crossfit Triggerpoint Performance</a>&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber kommen wir zurück zur Plantarfaszie. Auf dem Bild unten siehst du den grundlegenden Aufbau der Plantarfaszie. Diese Struktur überzieht tatsächlich den gesamten Fuß. Ein Grund für schlechte Bewegungsmuster, schwache Füße und daraus resultierende Verletzungen kann eine verklebte Plantarfaszie sein. Du wirst bei der unten stehenden Übung evtl. einige Schmerzen spüren an der Fußsohle. Das ist völlig normal. Diese Schmerzen zeigen dir nur, dass du tatsächlich ordentliche Verklebungen hast, die dich in deiner Bewegungsamplitude und -freiheit beschränken. Höchste Zeit etwas dagegen zu tun, nicht wahr?</p>
<p>Die Plantarfaszie mit Entzündung &#8211; Plantar Fasziitis (Fersensporn). Der auch mit unten stehenden Übung gut behandelt werden kann.</p>
<p>Mit dieser BLACKROLL® Übung, kannst du deine Fußsohlen ganz einfach mobilisieren und zusätzlich deine Sprunggelenksmobiltät verbessern. Beides sind immens wichtige Grundlagen, um deine Performance zu verbessern. Ohne geschmeidige Sprunggelenke keine gute Squat-Technik. Ohne Squats keine starken Beine. Und ohne eine locker. flockige Faszienstruktur in der Fußsohle, der absoluten Basis deines funktionellen Stands, musst du eigentlich gar nicht erst anfangen den Rest deines Körpers zu trainieren. Schließlich würdest du auch keinen High End Motor in dein Auto einbauen, wenn die Reifen und ihre Aufhängung für den A**** ist, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie du deine Füße nach dem Release kräftigen kannst erfährst du in &#8222;<a href="https://heartcore-athletics.com/functional-training-basis-fuesse-5-kraftuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Trainierst du deine Basis? 5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</a>&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>dein Art</p>
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		<title>Trainierst du deine Basis?  5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2016 18:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuß]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[buff.strong.barefoot]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußtraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deine Füße sind dein erster und stetigster Berührungspunkt mit  dem Boden. Viel mehr Basis geht gar nicht! Trainierst du deine Füße ausreichend? Denk&#8216; immer daran: Functional Training beginnt bei deinen Latschen! Ich mache schon ewig lange Krafttraining. Schon als kleiner Junge hab ich immer wieder Liegestützen gemacht um fit zu werden. Wohl noch ganz ohne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Füße sind dein erster und stetigster Berührungspunkt mit  dem Boden. Viel mehr Basis geht gar nicht! Trainierst du deine Füße ausreichend? Denk&#8216; immer daran: Functional Training beginnt bei deinen Latschen!</p>
<figure style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="http://www.bsmpg.com/Portals/52884/images/blog.bfb.marathon.png" alt="" width="252" height="419" /><figcaption class="wp-caption-text">Sind deine Füße so fit und stark wie du es brauchst?</figcaption></figure>
<p>Ich mache schon ewig lange Krafttraining. Schon als kleiner Junge hab ich immer wieder Liegestützen gemacht um fit zu werden. Wohl noch ganz ohne große Ziele. Aber immerhin. Dann ging’s los so mit 17 mit der Ausbildung zum Fitnesstrainer. Jetzt schau ich zurück auf mittlerweile 10 Jahre Berufserfahrung und muss feststellen dass ich etwas so elementares vergessen habe zu trainieren dass ich mir nur selbst an den Kopf fassen kann. Meine Füße. Und damit bin ich nicht allein. Offizielle Zahlen habe ich keine aber ich behaupte in der Fitnessindustrie (und im Alltag!) vernachlässigen 99,9% der Menschen ihre Füße. Trainingspläne sind ganz klar. 2er Split, 3er Split, Push und Pull, CrossFit, Powerlifting, you name it! Aber wer davon stärkt fokussiert die Füße? Warum auch?<br />
<strong>Deine Füße sind die Basis für deine Kraft</strong><br />
Squats sind die Basis. Hört man oft. Stimmt auch wenn man die Füße ausblendet. Denn worauf stehen wir denn bei den Squats? Die Frage war nicht schwer zu beantworten, nicht wahr?<br />
Wir nutzen unsere Füße um zu laufen, zu gehen, zu stehen, zu squatten, zu balancieren, zu springen, zu sprinten, Dinge aufzuheben weil wir zu faul sind uns zu bücken und so weiter. Sie sind unsere Basis mit der wir mit dem Boden verbunden sind. Somit sind sie der wichtigste Part im Kraftübertrag vom Körper auf den Boden. Und nur wenn wir Kraft in den Boden bringen können wir Dinge hoch heben.  Wenn deine Füße schwach sind, dann muss dein Körper diese Schwäche an anderer Stelle kompensieren. Schon im <a href="https://heartcore-athletics.com/der-gelenk-zu-gelenk-ansatz/" target="_blank" rel="noopener">Gelenk-zu-Gelenk Ansatz</a> haben wir gelernt, dass das oft zu Verletzungen führen kann.<br />
Deine Füße zu stärken stärkt deine Basis. Du kannst somit mehr Kraft entwickeln. Und mehr Leistung bringen. Und es hilft Schmerzen im ganzen Körper los zu werden. Wenn du deine Kraft, Speed, Power, Balance und Körperbeherrschung verbessern willst dann musst du vor allem die zwei Dinge trainieren, die all diese Eigenschaften gleich brauchen. Deine Latschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bevor es losgeht</strong><br />
Starte nicht zu schnell mit dem Fußtraining. Hey, es hat lange gedauert, bis deine Füße schwach wurden. Sie brauchen auch eine Weile um wieder stärker zu werden. Das Dümmste wäre, wenn du zu viel willst und dich verletzt. Das zwingt nur zu nicht gewollten Trainingspausen. Deswegen starten wir easy und steigern uns dann. Kleine Veränderungen im Alltag machen große Unterschiede am Ende des Jahres!</p>
<p><strong>Schmerz = No Go</strong><br />
Wenn du bei einer der Übungen wirklich Schmerzen verspürst dann lass es sein. Der ideale Druck ist eine <em>„delikater Diskomfort“</em>. Ja es tut ein bisschen weh. Aber irgendwie ist es ganz angenehm. Der Schlüssel ist nur so viel Druck auszuüben, dass du nicht mit Verkrampfen oder Zurückziehen reagierst.<br />
<strong>5 Übungen für deine Füße</strong></p>
<p>Du wirst nicht alle diese Übungen auf einmal machen können. Teilweise auch nur saisonal. Aber manches davon kannst du auch sofort und immer wieder umsetzen. Wie bei allem im Fitness Bereich macht die Konstanz und Variation den Erfolg aus.</p>
<ul>
<li><strong>Zieh‘ die Schuhe aus</strong><br />
Eine der einfachsten und besten Möglichkeiten deine Füße zu stärken ist barfuß zu laufen. Nein, du musst nicht à la <a href="http://johanneskwella.de/" target="_blank" rel="noopener">Johannes Kwella</a> den ganzen Tag buff.strong.barefoot umherlaufen. Das ist zwar top aber die radikalste Lösung. Und je nach Job schwierig. Aber zu Hause kannst du sicherlich barfuß umherlaufen. Wenn J das in ganz Berlin kann kannst du das zu Hause erst recht.<br />
Stell dich barfuß immer wieder auf deine Zehenspitzen. Und lauf auch mal so umher. Ja, so wie früher als Kind! Erstaunlich was wir im Kindesalter alles so instinktiv Gutes machen, ne?<br />
Wenn du Probleme mit der Balance hast, dann halt dich ruhig an etwas fest.</p>
<figure style="width: 228px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://dancingperfectlyfree.files.wordpress.com/2009/12/foot.jpg" alt="" width="228" height="357" /><figcaption class="wp-caption-text">Dich immer wieder auf die Zehenspitzen zu stellen stärkt deine Füße enorm.</figcaption></figure>
<p><span style="line-height: 1.5;">Je stärker du barfuß wirst, desto mehr kannst du auch barfuß machen. Rennen und Springen beispielsweise. Aber „take it easy“ hier. Nicht gleich 10km laufen! 2-3 reichen für den Anfang.</span></p>
<p>&nbsp;</li>
<li><strong>Sandläufe</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://www.theissnscoop.com/wp-content/uploads/2013/04/Running-Virginia-Beach.jpg" alt="" width="418" height="222" /><br />
Ich weiß, wir wohnen nicht alle am Strand. Aber Sand gibt’s auch bei Beachvolleyball Feldern, in Parks und Co. Wenn es keinen Sand gibt, dann laufe auf Wiese oder anderen weichen Untergründen. Softe Untergründe die sich dem Fuß und der Gewichtsverteilung anpassen stärken die Stabilität des Fußgelenkes, die Propriozeption und Beweglichkeit unserer Fußgelenke.</li>
<li><strong>Auf Steinen laufen</strong><br />
Klingt komisch, ich weiß. Aber ab und zu mal auf recht großen, rundlichen Steinen laufen (wie sie in Fußgängerzonen oft verbaut sind) ist für deine Füße ein wahres Fest. Und damit für deinen ganzen Körper.<br />
Die sich ständig ändernde Lage unter deinen Fußsohlen triggert die Propriozeptionsnerven ungemein. Diese Nerven stehen in direkter Verbindung zu deinem unteren Rücken. Genau das Ding was so oft weh tut. Und warum? Unter anderem wegen zu schwacher Füße und daraus resultierender Fehlstellungen.</li>
<li><strong>Roll, Roll, Roll your feet</strong><br />
Der Fuß ist komplizierter als er aussieht. Er hat nicht nur einen Bogen sondern drei! Das ist einmal der laterale (äußere) Bogen. An der Außenseite gelegen ist er der erste Kontakt des Körpers mit dem Boden. Zumindest auf die Fußbögen bezogen. Deswegen wird er auch zuerst ausgerollt.<br />
Der mediale Anteil liegt genau in der Mitte und ist beim Blackrollen oft der schmerzhafteste Teil. Du kannst hier in beide Richtungen (vorne-hinten oder vv) rollen, aber achte darauf, dass du in der Richtung vorne-hinten, also von den Ballen zur Ferse mehr Druck aufbringst als andersherum. Das drückt die Stoffwechselendprodukte aus den Faszien besser raus statt rein.
</li>
<li><strong>Bänder, Balance Trainer und Plates</strong><br />
Mit Strength Bands oder Bumper Plates können wir die Schienbeinvorderseite, die für die Flexion unserer Füße zuständig ist, gut auftrainieren. Einfach das Band befestigen, am Fußrücken ansetzen und die <a href="http://www.rheinbergrunners.de/images/RBR_Site/Trainingspraxis/2015_18%20Fuss2.jpg" target="_blank" rel="noopener">Füße beugen und vom Band wieder strecken lassen</a>. Wenn du kein Band hast dann lege eine Bumper Plate auf deine Zehen und ziehe diese an.</li>
</ul>
<p>Balance Trainer: bringen jede Menge. Balance ist schließlich wichtig um „in der Spur“ zu bleiben. Aber es macht wenig Spaß ne? Finde ich zumindest. Ich stelle mich zwar wann immer ich einen sehe drauf, aber kaufen würde ich das für dein Eigengebrauch nicht. Ich nutze da lieber Surfen, Stand Up Paddling oder Longboard fahren um meine Balance zu schulen. Das macht vor allem mehr Spaß. Na, morgen mit dem Board in die Arbeit fahren? Ich kann’s dir nur empfehlen. Nicht umsonst heißt es schon in der CrossFit Grundphilosophie „learn and play new sports constantly“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genug geredet, Schuhe aus und ab an die Arbeit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Finish strong, Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/functional-training-basis-fuesse-5-kraftuebungen/">Trainierst du deine Basis?  5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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