No Brain. No Gain.
seit über einem Jahrzehnt unterstütze ich Einsatzkräfte und Führungskräfte dabei, stark, agil und durchhaltefähig in Kopf und Körper zu werden – um die Verantwortung für ihre Performance selbst in die Hand zu nehmen und als echte Leader voranzugehen. Das gilt für die taktische Front genauso wie für die unternehmerische.
Mit HEARTCORE Athletics vertrete ich die Philosophie des Mindset Based Performance Coaching: Alles, was du tust – oder lässt –, beginnt in deinem Kopf. Deine mentale Fitness steht in direktem Zusammenhang mit deiner körperlichen Kapazität.
Stark, agil und durchhaltefähig in Kopf und Körper zu sein, ist für mich der Inbegriff von echter Einsatzfähigkeit. Das bezeichne ich als „Fit as F*ck“.
Auf deinem Weg zu diesem Status betreibe ich kein Babysitting für Erwachsene. Ich liefere dir das System, mit dem du die totale Kontrolle über deine Leistungsfähigkeit übernimmst – nachhaltig und über deine gesamte Laufbahn hinweg.
Das tue ich nach einem klaren Regelwerk: Mein Code of Combat.
Performance beginnt ab dem Hals aufwärts! Ich setze auf Mindset Based Performance Coaching und damit darauf dass dein "Hustle Muscle" zwischen den Ohren so stark wird wie der Rest.
Hart trainieren kann jeder. Was du brauchst ist das richtige Training zur richtigen Zeit. Ein smartes Training, in dem du dir deine Intensität verdienst. Und das ist eine Kunst.
Wir überzeugen durch Taten und führen mit Vorbild. Du gibst den Weg vor, dem andere folgen wollen. Du strahlst Führungskraft und -willen aus und agierst stark, agil und durchhaltefähig.
Als dein Fitness-Äquivalent einer Elite-Einheit verkörpern wir die Grundsätze der Spezialkräfte. So können wir mit geringem Kräfteansatz eine große Wirkung im Ziel haben, weil wir stark, agil, durchhaltefähig und vor allem autark handeln können. Das verkörpert der mitdenkende Athlet!
Mein Name ist Art Claas van der Heide. Und bereits mit 4 Jahren war die Ansage an meine Mutter klar und deutlich: „Ich werde Soldat.“
Mit 15 stand ich beim ersten Praktikum im ABC-Abwehrbataillon. Mein Ziel war klar, doch die Realität schlug hart zu: Musterung T5. Untauglich. Ausgemustert.
Ein Weltbild zerplatzte. Diagnose: Bluthochdruck. Doch Aufgeben war keine Option. Ich legte Widerspruch ein, kämpfte mich durch und gewann – Korrektur auf T2. Ich durfte zum Offizier-Assessment. Ich lieferte überragende Leistungen, doch die nächste Hürde folgte sofort: Rotsehschwäche, Senk-Spreizfuß, Skoliose, Hohlkreuz.
Die vernichtende Konsequenz: Tauglich eigentlich nur für das Musikkorps. Mein Traum hing am seidenen Faden, doch ich erkämpfte mir die Ausnahmegenehmigung für die Fernmeldetruppe. Egal wie – ich war dabei.
Nach dem Abi suchte ich keine Entspannung, sondern die Weite. Solo-Radtour durch die Südküste Australiens. Über 1.400 Kilometer durch einsamste Gegenden: nur ich, mein Fahrrad und alle 100km ein Roadhouse.
Dort, im Staub und Wind, lernte ich die ersten Lektionen über mentale Fitness und Selbstgesprächs-Taktiken. Wenn keiner zuschaut und die Beine brennen, entscheidest du im Kopf, ob du ankommst. Ein pragmatischer Crashkurs in Sachen Durchhaltevermögen.
Am 01.07.2009 begann meine 13-jährige Laufbahn als Offizier. Trotz meiner „körperlichen Fehlerziffern“ schaffte ich den Sprung zum Fernmelde-Offizier. Während des Studiums an der UniBw München erkannte ich die Lücke im System: Wir brauchten echte funktionelle Fitness für den Dienst.
Ich gründete mit CrossFit Kokoro die erste Military Affiliate der Bundeswehr. Daraus entstand der Verein „Military Functional Training e.V.“, um die Message bundesweit zu verbreiten. Doch der Dienstherr stellte mich vor die Wahl: „Der Verein oder deine Karriere. Such dir eins aus.“
Der Verein starb, aber der Drive nicht. 2013 gründete ich HEARTCORE Athletics. Mein Ziel: Functional Fitness für Einsatzkräfte auf ein neues Level zu heben. Die Mission war jetzt offiziell.
Als Zugführer in der Division Schnelle Kräfte, später im Kommando Spezialkräfte und schließlich als Kompaniechef lebte ich den Traum: Reale Aufträge, Führung, Auslandseinsätze in Afghanistan und Afrika. Und 2017 wurde ich Vater. Erfolg auf ganzer Linie, oder?
Nach außen hin war ich fit wie ein Turnschuh, aber innerlich brannte ich aus. Ich peitschte mich mit blinder Disziplin durch den Schmerz. Das Ergebnis: Chronische Rücken-schmerzen, ständige Infekte, Koffein als Grundnahrungs-mittel. Der Tiefpunkt: In der Elternzeit zerschoss ich mich mit einem einzigen Workout so dermaßen, dass ich meine neun Monate alte Tochter tagelang nicht hochheben konnte. Herzlichen Glückwunsch. In diesem Moment wurde mir klar: Ich brauche nicht nur Training. Ich brauche ein System, um mein primäres Waffensystem – mich selbst – zu beherrschen, ohne alles andere blind zu opfern.
Es ist 2018. Ich fliege mit deutschen und niederländischen Spezialkräften im Hubschrauber über den Hindukusch. Auf dem Weg zu einer Mission nach Kunduz. Der Lärm der Rotoren verhindert Unterhaltungen. Jeder ist für sich.
Ich blicke mich um, betrachte die Männer und es fällt mir wie Schuppen von den Augen: vor mir sitzen die besten Soldaten ihres Landes. Die Elite. Und alle haben sie unterschiedliche Körpertypen. Und doch die härtesten Auswahlverfahren bestanden. Mir fällt der Leitspruch des KSK ein: „Der Wille entscheidet!“
Mir wird dir größte Lücke meines bisherigen Ansatzes klar. Denn die mentale Seite hatte ich bisher nie bewusst trainiert. Doch wenn der Wille entscheidet, wie trainieren wir ihn dann? „Gar nicht! Wir testen ihn nur!“ war die beste Antwort die ich je bekam.
Ich war also nicht der einzige mit dieser Lücke. Doch der erste, der sie systematisch schließen würde.
Sonntagmorgen am Frühstückstisch. Meine zweijährige Tochter tippt auf das Handy meiner Frau, schaut mich an und sagt: „Papa anrufen!“
Ich lächelte: „Engelchen, ich bin doch hier.“ Sie schüttelte den Kopf, tippte weiter und wiederholte völlig überzeugt: „Nein! Papa anrufen!“
Das brach mir das Herz. Ich war zwar physisch im Raum, aber für sie nicht greifbar! Papa war der Typ auf dem Display.
Die Zeit in den Spezialkräften war militärisch die Erfüllung, aber der Preis war zu hoch. Ich sah aus meinem Wohnzimmer direkt auf die Universität der Bundeswehr und traf die Entscheidung: Prioritäten setzen. Mentale Fitness beweisen. Noch im selben Jahr trat ich dort meinen Dienst als Chef an, um mein Leben neu zu ordnen.
Nach 13 Jahren hängte ich die Uniform an den Nagel. Der Kindheitstraum war gelebt, die Spezialkräfte-Zeit abgeschlossen. Doch die Mission blieb. Sie wurde nur größer.
Ich ging in die volle Selbstständigkeit mit HEARTCORE Athletics. Ich wollte nicht mehr nur „trainieren“, sondern taktische Einsatzkräfte wissenschaftlich fundiert und mental stabil an die Speerspitze bringen. Mit einem zweiten Masterstudium in Trainingswissenschaft und Sporternährung sowie meiner Lehrtätigkeit für die NSCA (USA) schuf ich die Basis, um heute international auf den großen Bühnen zu stehen – vom TEDx Talk bis zur Tactical Conference in Texas.
Heute diene ich mehr, als ich es in Uniform je hätte tun können. Aus HEARTCORE Athletics ist das kompletteste Human Performance Optimization (HPO) System für Einsatzkräfte.
Mein Fokus liegt nicht auf kurzfristigem „Abfuck“, sondern auf nachhaltiger Stärke: Kopf und Körper sind dein primäres Waffensysmte! Sie müssen als Einheit funktionieren, damit du im Dienst abliefern kannst, ohne dich privat zu zerstören.
Dafür schaffen wir Standards, die so hoch sind das Erfolg zu einer logischen Konsequenz wird.
Mein größter Erfolg heute? Die tiefe Verbindung zu meiner Frau und meiner Tochter. Zudem muss ich mich heute eher bremsen, nicht zu viel zu arbeiten, anstatt mich zur Arbeit zwingen zu müssen. Das System steht.
Haha 😂,
ja ist es! Ich weiß, der Name „Art Claas van der Heide“ führt häufiger mal zu Verwirrung. Bis dahin dass mich mein eigener Kompanietruppführer 2016 in der holländischen Kompanie gesucht hat statt in unserer.
Aber ja, van der Heide ist der Nachname und Art und Claas die Vornamen 😉
Art reicht aber völlig aus!
Und nein, meine Kameraden haben das nie so hingenommen. Schon am ersten Tag Grundausbildung wurde daraus „Heidi“ 😉 (Danke, Jannik!)
Hell no 🙂
Mein Traumberuf war es immer Offizier zu sein. Und das in der Elite. Laut meiner Mutter hab ich bereits mit 3 Jahren klar angesagt, dass ich Soldat werde.
Bei meiner Musterung wurde ich dann aber zuerst mal ausgemustert, weil ich Bluthochdruck habe, eine Rot-Grün-Schwäche, Skoliose in der Lendenwirbelsäule und einen Senk-Spreizfuß. So viel dazu.
Ich habe über 1 Jahr dafür gekämpft überhaupt zur damaligen Offizierberwerber-Prüfzentrale zu dürfen. Dort wurde ich auch nicht direkt angenommen, sondern nur mit Ausnahmegenehmigung eingestellt. Trotz meiner hohen Ziele stand jetzt für mich nur noch zur Wahl ins Heeresmusikkorps oder die Fernmelderei einzutreten. Easy call.
Es folgte die Zeit in der Bundeswehr mit dauernden Arztbesuchen weil ich für jeden Furz eine neue Ausnahmegenehmigung brauchte. Aber was tut man nicht alles 😉 Schließlich war die „Gelbe Truppe“ so gar nicht das, was ich machen wollte und jeder Infanterie-Lehrgang höchst willkommen.
Während meiner Zeit an der Universität der Bundeswehr München gründete ich mit einigen anderen die erste deutsche Military CrossFit Box: CrossFit Kokoro.
Wir wollten die zukünftigen militärischen Führer mit der Idee des umfassenden Fitnesstrainings „impfen“ und hofften so eine enorme Auswirkung auf die allgemeine Fitness der Truppe zu haben. An der Uni ist das groß geworden und hab noch heute Bestand. Die Idee das Bundeswehr-weit aufzuziehen hatten wir auch. Wir setzen den Verein „Military Functional Fitness e.V.“ auf unter der Schimrherrschaft des Gewichtheberverbands in Berlin. In dem Rahmen veranstalteten wir Wettkämpfe und Seminare in München und Berlin. Die Bundeswehr fand das zunächst gut und bot uns an unser Vorhaben unter dem Deckel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu betreiben. Doch das war entgegen unserer Idee. Wir wollten doch von unten heraus, von der Truppe für die Truppe arbeiten. Nicht wieder von oberster Stelle mit der Gießkanne arbeiten. Also lehnten wir ab. Leider kam das beim Dienstherrn weniger gut an und uns wurde die Pistole auf die Brust gesetzt: Euer Verein oder eure Karrieren. So viel dann dazu. Das Vorhaben wurde schon nach einem Jahr wieder eingestellt.
Aber die militärische Laufbahn ging weiter.
Unterm Strich durfte ich aufgrund der körperlichen „Gebrechen“ nie den Kommando-Test absolvieren, aber es verschlug mich dennoch ins KSK als ZgFhr des dortigen Fernmelde-Einsatz-Zuges. Eine richtig geile Zeit. Und endlich eine militärische Heimat, in der sogar mir die Fernmelderei Spaß machte. Am Ende ist es die Einstellung (Mindset, anyone?), die Menschen und die Professionalität, die den Beruf erfüllend machen, nicht die Litzenfarbe an sich.
Dennoch entschied ich mich dazu zu gehen. So gern ich das Helden-Epos verkörpern wollte, mittlerweile war der eizige Mensch für den icih wirklich ein Held sein musste, geboren: meine Tochter. Und Momente in denen sie mich in Person nicht erkannte sondern Papa für sie nur der Kerl auf dem Handy Bildschirm war, waren so herzzerreissend und augenöffnend dass ich einen Schlussstrich ziehen musste.
Zudem war klar, dass ich weder meine sportliche Expertise noch Leidenschaft jemals offiziell in der Bw einsetzen dürfte – hatte ja damals kein Sport studiert (ist übrigens nachgeholt, liebe Personaler!).
Jetzt habe ich die Möglichkeit meine Expertise Vollzeit auszubauen und in Praxis und Theorie nicht nur Soldatinnen und Soldaten Deutschlands sondern alle Einsatzkräfte in Kopf und Körper stark, agil und durchhaltefähig zu machen.
Meine Wurzeln bleiben fest verankert in den Spezialkräften. Die Blüten jedoch reichen in alle Bereiche wo High Performer zu finden sind.
Ich bin schon seit über 20 Jahren als Fitness Coach tätig und da ist einiges zusammengekommen. Hier findest du die Wichtigsten:
Master of Arts Trainingswissenschaft und Sportnernährung (soon)
Master of Science Wirtschafts- und Organisationswissenschaften
CSCS – Certified Strength & Conditioning Specialist, NSCA
TSAC-F, Tactical Strength & Conditioning Facilitator, NSCA
Mindset Rx’d Coaching Certificate
BLACKROLL Mastertrainer
OPEX CCP
OPEX Fitness Athlete Specialist
CrossFit: Level 1, Level 2, Football, Gymnastics, Strongman, Kettlebell
RKC I Kettlebell Trainer
ELEIKO Strength Coach
Personal Trainer A-Lizenz
Precision Nutrition Nutritionist
NeuroColor Certified Coach
Wenn du noch mehr über mich wissen möchtest hör gern in meinen TEDx Talk oder die folgenden Podcasts rein:
TEDx Talk Art Claas van der Heide: Unlock your Power
The LIRU Mentality – „Lerne vom Smart Warrior“
Greenlight Podcast mit Art von HEARTCORE Athletics
Der Weg des Kriegers – Art van der Heide
Mindseed Podcast – Einblick in die Performance-Psychologie eines Spezialkräfte-Veteranen
The Power of MACHEN – Art van der Heide: Self Talk ist mehr als ein nettes Selbstgespräch
Da gab es mehrere.
Bevor ich 2009 in die Bundeswehr eingetreten bin habe ich ein Jahr in Australien und Neuseeland verbracht. Dort durfte ich mein erstes CrossFit Workout am Bondi Beach machen. Trotz ziemlich gutem Fitnesslevel (ich war vorher gerade mit dem Fahrrad knapp 1000km durch Australien gefahren und schon seit 3 Jahren Fitnesstrainer) war ich völlig hinüber 🙂 Und hatte Blut geleckt. Das war der Start in die Welt der „Elite Fitness“. 🤩
Fast Forward ins Jahr 2018. Ich war jahrelang Headcoach einer CrossFit Box, mittlerweile ZgFhr im KSK und gerade in Elternzeit auf Aruba. Dort nahm ich an den CrossFit Games Open teil und zerschmetterte mir im Workout so dermaßen meinen unteren Rücken (mal wieder), dass ich tagelang meine 9 Monate alte Tochter nicht hochheben konnte.❤️🩹
Zudem war mein Koffeinkonsum im Dienst zu dieser Zeit so hoch, dass ich sicher noch etwas Blut in meinem Koffeinkreislauf hatte.
Ich war ausgebrannt, hielt meine Fitness nur mit Mühe und Not und viel Willenskraft aufrecht und hatte ständig Schmerzen.
Ich musste was ändern. Und das tat ich dann auch. Mehr mit Hirn zu trainieren und weniger mit „durchpushen“ war der Schlüssel zu mehr Energie, mehr Erfolg und Schmerzfreiheit. 🚀
Daher stammt auch mein Credo: „Smart Work Pays Off“
Funny story.
Das war 2018 im Auslandseinsatz in Afghanistan. Ich war gerade auf dem Weg zum Klo. Und es war dringend!!! Als mich einer der niederländischen SOF Operator aufhielt und fragte: „Heidi, do you train your head as much as your muscles?“
😳
Ich nutzte die Willenskraft, um meine irdischen Bedürfnisse zu unterdrücken und mehr zu erfahren. Damit war schonmal der erste Gedanke gesät, dass zu optimaler Leistung mehr gehört als nur körperlich fit zu sein.
Ein paar Tage später saß ich mit diversen Elitesoldaten aus Deutschland und den Niederlanden im Hubschrauber über dem Hindukusch. Als ich mir die Jungs so betrachtete fiel mir auf, dass sie alle körperlich völlig unterschiedlich waren. 🤔 Und bei weitem nicht alle so durchtrainiert wie der typische Hollywood-Operator. Dennoch hatten sie alle die härtesten Auswahlverfahren bestanden und dienten an der absoluten Speerspitze ihres jeweiligen Landes. Mir kam sofort unser Wahlspruch des KSK „Der Wille entscheidet“ in den Kopf. Offensichtlich war da was dran! Und das öffnete Tür und Tor für meine wichtigste Frage: Wenn der Wille entscheidet, wie trainieren wir ihn dann?
Darauf fand ich innerhalb der Bundeswehr damals keine Antwort. Nicht mal von höchster Führungsebene. Wir testeten nur ob Menschen diesen Willen hatten. Das war mir zu wenig. Und so grub ich immer tiefer im Bereich des mentalen Trainings und Mindset Trainings woraus sich mein „Mindset Based Performance Coaching“ Ansatz entwickelt hat.