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	<title>Kettlebell Archive - Heartcore Athletics</title>
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	<description>Training &#38; Coaching für Tactical &#38; Corporate Athletes</description>
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	<title>Kettlebell Archive - Heartcore Athletics</title>
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		<title>Was du beim Kauf einer Kettlebell beachten solltest: Kettlebell Kaufguide</title>
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					<comments>https://heartcore-athletics.com/kettlebell-kaufguide/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 15:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kettlebells sind nur eine Eisenkugel mit Griff? Weit gefehlt! Lerne hier:</p>
<p>Woran du eine gute Kettlebell erkennst<br />
Warum diese Unterschiede so wichtig sind<br />
Warum schlechte Bells deine Entwicklung behindern<br />
Welche Kettlebell die richtige für deine Ziele ist</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-kaufguide/">Was du beim Kauf einer Kettlebell beachten solltest: Kettlebell Kaufguide</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>______________________________________________________</p>
<p><em>Was du lernst:</em></p>
<ul>
<li><em>Woran du eine gute Kettlebell erkennst</em></li>
<li><em>Warum diese Unterschiede so wichtig sind</em></li>
<li><em>Warum schlechte Bells deine Entwicklung behindern</em></li>
<li><em>Welche Kettlebell die richtige für deine Ziele ist</em></li>
</ul>
<p>______________________________________________________</p>
<p><span id="more-1888"></span></p>
<p>Die Kettlebell ist grundsätzlich eines der günstigsten und effektivsten Fitness-Trainingsgeräte das es gibt. Diese mehr oder weniger kleinen Kugeln haben einen enorm hohen Nutzwert. Sie sind so vielfältig wie kaum ein anderes Trainingsgerät und wer den Umgang mit den Kugelhanteln beherrscht kann dadurch beinahe ein ganzes Fitnessstudio ersetzen. Enorm wichtig ist dabei natürlich die korrekte Ausführung der Bewegungen. Die lernst du am besten live bei einem qualifizierten Trainer (z.B. beim <a href="https://www.dragondoor.com/instructors/rkc_instructors/">RKC</a>) oder unterstützend in meiner <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-tutorial-series-salespage/">Kettlebell Tutorial Series</a>.  Damit du aber auch Spaß am Training hast ist nicht nur die Bewegungsqualität sondern auch die Qualität deines Equipments wichtig. Mit einer beschissenen Kettlebell trainiert es sich nun einmal auch beschissen. Punkt. Auch wenn man es am Anfang vielleicht nicht so ganz glauben mag, doch auch bei diesen „simplen“ Eisenhanteln gibt es grundlegende Punkte, auf die du achten solltest, um keinen Schrott zu kaufen. Denn die minderwertigen Bells wirst du im Endeffekt nur für eine der beiden Dinge verwenden: als Türstopper oder Briefbeschwerer.  Qualitativ hochwertige Bells hingegen wirst du dein Leben lang verwenden können. Sie ermöglichen dir die korrekte Technik zu erlernen und ewig beizubehalten, sie schonen deine Handflächen und Unterarme und sie halten Wind und Wetter, Herabfallen und Zusammenstößen stand.</p>
<p>Aber worauf kommt es denn nun an? Ich werde so oft gefragt, welche Kettlebells ich empfehlen kann und warum diese und jene vielleicht nicht so gut ist. Oder ob man sie nicht doch nutzen könne. Daher schreibe ich nun diesen ausführlichen Leitartikel, in dem du alle wichtigen Grundlagen kennen lernen wirst an denen du selbst entscheiden kannst ob deine Kettlebell für dich geeignet ist, du schon super ausgestattet bist, welche du kaufen solltest sofern du noch kein stolzer Besitzer einer Kugelhantel bist und von welchen Modellen du gleich die Finger lassen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Was willst du trainieren?</h2>
<p>Die erste Frage, die sich stellt ist: „Was willst du damit trainieren?“</p>
<p>Grundsätzlich gilt erst einmal, dass du in erster Linie die korrekte Ausführung der Kettlebell Übungen professionell angeleitet lernen musst. Das ist kein Soll! Sondern ein Muss! In den ersten Trainingsstunden drillst du deine Technik in deinen Körper. Lerne sie gleich richtig und du wirst ein Leben lang Spaß daran haben. Lerne sie erst einmal falsch und du wirst ein Leben brauchen, um deine Fehler auszubügeln.</p>
<p>Du kannst zum Erlernen und Rekapitulieren meine <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-tutorial-series-salespage/">Kettlebell Tutorial Series</a> nutzen, solltest aber auch einen erfahrenen Trainer in Persona aufsuchen. Vorsicht vor Heuchlern! Der Fitnessmarkt ist leider voll von vielen Anbietern, die so Dinge anbieten wie „Aerobic Training“ mit Kettlebells. Ein gutes Beispiel findest du in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=w0GCFYIweY4&amp;t=528s">diesem Video</a>. Das geht völlig an jeglichen Vorteilen des Kettlebell Trainings vorbei und ist einfach nur…komisch. Nutze lieber einen Trainer der entweder als HKC (Hardstyle Kettlebell Challenge), RKC (Russian Kettlebell Challenge) oder von einem der <a href="http://bvdks.de">Kettlebellsport Verbände</a> ausgebildet wurde.</p>
<p>Hier kommen wir auch direkt auf die unterschiedlichen Styles zu sprechen. Du kannst das Hardstyle Kettlebell Training erlernen, den Girevoy Style (Kettlebellsport) oder gewisse Hybrid-Techniken, wie sie allgemein im CrossFit gern genutzt werden. Die genauen Unterschiede liest du <a href="https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/">hier</a>.</p>
<p>Beim Training mit den Bells unterscheiden wir in zwei Arten von Übungen. Grinds und Ballistics.</p>
<p>Grinds sind langsam ausgeführte Übungen mit voller Körperspannung. Dazu gehören zum Beispiel der Press, Kniebeugen und Turkish Get Ups. Möchtest du lediglich Grinds ausführen dann reichen dir günstigere Kettlebells, wie z.B. die Gusseisernen von <a href="https://www.gorillasports.de">Gorilla Sports</a>. Du fragst dich vielleicht warum man Kettlebells für diese Art der Übung überhaupt einsetzen sollte. Das liegt an ihrer besonderen Form. Durch den Aufsatz des Griffes auf dem Gewicht hat die Kugelhantel im Vergleich zur Kurzhantel einen ganz anderen Schwerpunkt. Wichtig werden hier Punkte wie die Griffdicke und die Kugel-Bauch-Distanz. Beide Punkte besprechen wir etwas weiter unten detailliert.</p>
<p>Ballistics sind schnell ausgeführte, explosive Bewegungen. Zum Beispiel der Kettlebell Swing oder Snatch. Ballistics bieten den enormen Vorteil des Kettlebell Trainings. Warum liest du im Artikel <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/">„Kettlebell: 3 Gründe warum du die Kugelhantel schwingen solltest“</a>. In der Kurzversion: bei Ballistics entstehen bis zu 6 G Beschleunigung. Das bedeutet du musst auch 6x mehr Kraft/Anstrengung aufbringen, denn eine solche Schwungmaße ist schwieriger zu kontrollieren als ein langsam bewegtes oder sogar geführtes Gewicht. Eine enorme Belastung also, die du aushalten musst und eine wahre Herausforderung für deinen Körper.</p>
<p>Bei den Ballistics wird es so richtig wichtig, dass deine Kettlebells eine gute Qualität mitbringen. Überlege dir mal 500+ Cleans zu machen, bei dem der Griff sich immer in deiner Handfläche dreht. Ist der Griff schlecht wirst du dich zwangsläufig von Teilen deiner Handfläche verabschieden müssen. Ist der Griff gut verarbeitet hast du lange Freude. Sowohl an der Bell als auch an deiner Haut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Worauf du achten musst – Qualitätsmerkmale von Kettlebells</h2>
<p>Kettlebells sind „nur“ Eisenkugeln mit einem Griff dran? Auf den ersten Blick ja. Aber es gibt da einige Dinge, die den Unterschied zwischen Qualität und Schrott ausmachen.<br />
Die Produkte werden je nach Hersteller in einem Stück gegossen oder die Griffe werden nachträglich angeschweißt.</p>
<p>Die geschweißte Version ist meistens günstiger. Aber hier sind auch alle Bells verschieden. Du wirst keine zwei gleichen finden, denn der Griff wird niemals zu hundert Prozent an derselben Stelle angeschweißt werden. Dadurch hast du unterschiedliche Eigenschaften beim Training und kannst dich nie auf eine Technik einstellen. Oft erkennst du diese minderwertige Qualität an der noch vorhandenen Schweißnaht zwischen Griff und Kugelbauch. Manchmal wird diese aber auch abgeschliffen und lackiert.</p>
<p>Qualitativ hochwertiger ist die gegossene Variante. Hier kann der Griff auch nicht einfach abgehen. Das passiert bei den angeschweißten Kameraden schon mal. Und das ist dann gar nicht mehr witzig. Die gegossene Variante ist zudem immer gleich. Denn die Gussform verändert sich nicht. Du kannst dich also auf deine einmal gelernte Technik verlassen.<br />
Aber auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Hersteller mit weniger guten Herstellungsverfahren haben immer noch eine kleine Kante am gegossenen Griff. Wieder ein Feind für deine Handflächen! Die qualitativ guten Bells haben einen glatten Griff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><b>Der Griff</b></h4>
<p>Der Griff ist der wohl wichtigste Punkt, denn mit ihm hast du sprichwörtlich die meisten Berührungspunkte. Wichtig werden hier die Oberfläche des Griffes, die Griffbreite und die Griffdicke.</p>
<ol>
<li>
<h4>Die Oberfläche</h4>
<p>Kettlebells sind am Griff typischerweise lackiert, poliert oder mit einem e-Coating versehen. Das gilt generell für die gesamte Bell, aber am Griff wird die Oberfläche immens wichtig.<br />
Competition Kettlebells sind das beste Beispiel für einen polierten Griff. Polierte Griffe „rutschen“ gut. Manche mögen das so. Manche Kettlebell Sportler nutzen auch Seife, um es noch anspruchsvoller zu gestalten. Andere wiederum stellen ihre Kettlebell extra nach draußen, damit die Griffe Rost ansetzen. Denn auf rostigen Griffen hält die Kreide besser, die deine Griffkraft unterstützen soll. Diesen Tipp habe ich aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Johannes Kwella <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/3000551182/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3000551182&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21&amp;linkId=b04f8dffd554ac7451bf087000a394af" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Die Kraft der Kettlebell&#8220;</a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=3000551182" alt="" width="1" height="1" border="0" />.</p>
<p>Lackierte Griffe sind meist ein Hinweis für ein Billig-Produkt. Oft splittert der Lack schnell ab und du siehst, dass sich darunter noch ein dicker Unterputz befindet. Das hat den Sinn schlecht gegossene Griffe mit ihren Unebenheiten auszugleichen und dann mit dem Lack diesen „Cheat“ zu verdecken. Qualität geht anders. Der abgesplitterte Lack hinterlässt zudem nur wieder Kanten, die potentiell deiner Handfläche nichts Gutes tun. Zudem schwitzt du schnell an der Hand wenn du mit lackierten Bells trainierst und verlierst so an Griffkraft. Es könnte sich allerdings auch um das Gegenteil handeln. So genannte Epoxy-Lackierungen sind eher dafür bekannt sehr klebrig zu sein. Auf den ersten Blick mag das vielleicht nicht so schlecht klingen. Aber schau dir mal einen Kettlebell Clean oder Snatch an. Möchtest du wirklich, dass deine Haut an einem festen Punkt des Griffes festklebt? Haut ist zwar dehnbar, aber auch das hat irgendwann ein Ende. Und das kommt in diesem Fall schneller als dir lieb ist.</p>
<figure id="attachment_1891" aria-describedby="caption-attachment-1891" style="width: 340px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-1891" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_5992.jpg" alt="" width="340" height="255" /><figcaption id="caption-attachment-1891" class="wp-caption-text">abgesplitterter Lack auf einem lackierten, billigen Produkt</figcaption></figure>
<p>Die absolute Voll-Katastrophe sind dann die Varianten mit geriffelten Chrom-Griffen. Nach den obigen Ausführungen muss ich ja hierzu nichts mehr sagen, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1911" aria-describedby="caption-attachment-1911" style="width: 341px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-1911" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/220-1333.jpg" alt="" width="341" height="341" /><figcaption id="caption-attachment-1911" class="wp-caption-text">es gibt sie tatsächlich&#8230;warum auch immer</figcaption></figure>
<p>Kettlebell Griffe sollten relativ eben sein, keine Kanten oder Ecken aufweisen und die Beschichtung muss dir Halt geben, aber dennoch ein Gleiten der Bell in deiner Handfläche zulassen. Am besten funktioniert in diesem Sinne das e-Coating. Dabei wird eine sehr widerstandsfähige, ultradünne Beschichtung elektrochemisch direkt auf das Eisen aufgetragen. Die originalstruktur des Metalls kann so beibehalten werden. Durch diese Struktur rutscht der Griff ausreichend gut, schont deine Handflächen und du würdest billig produzierte Varianten sofort erkennen.<br />
E-Coating geht mir unterschiedlichsten Materialien. Ich habe die besten Erfahrungen mit den Military Grade Kettlebells gemacht, bei denen ein Coating verwendet wird, mit dem man sonst U-Boote lackiert. Da geht garantiert nix kaputt.</p>
<p><figure id="attachment_1895" aria-describedby="caption-attachment-1895" style="width: 339px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1895" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_6021-e1511127711812.jpg" alt="" width="339" height="452" /><figcaption id="caption-attachment-1895" class="wp-caption-text">Links Dragon Door, rechts eine günstigere Variante von Xenios USA</figcaption></figure></li>
<li>
<h4>Die Griffbreite</h4>
<p>Wie breit sollte ein Kettlebell-Griff sein? Du wirst schon die unterschiedlichsten Varianten gesehen haben. Von sehr breiten bis zu sehr kleinen Griffbreiten. Die breiten haben den Nachteil, dass sie dir bei Übungen wie dem Clean immer auf die Brust knallen. Ein breiter Griff braucht eben auch viel Platz. Das ist insbesondere für die Mädels unter uns nicht nur unangenehm, sondern sogar gesundheitsschädlich.<br />
Zu enge Griffe gibt es kaum. Manche sprechen insbesondere bei den leichteren Bells davon. Aber mal ehrlich. Zwei Hände müssen in keine 8 kg Kettlebell passen. Außer du meinst das Training nicht ernst. Zweihändige Swings sind erst ab einer Kettlebell mit 1/3 deines Körpergewichts in Ordnung. Alles darunter solltest du einhändig swingen.<br />
Eine gute Kettlebell ist daher „angepasst“. In die leichten Varianten bekommst du nur eine Hand, in die schwereren durchaus auch zwei Hände rein. Eine feste Größe, die als ideal gilt gibt es daher nicht.</li>
<li>
<h4>Die Griffdicke</h4>
<p>Neben der Breite muss auch die Dicke des Griffes angepasst sein. Ist der Griff zu dünn, dann wirst du dir die Haut deiner Handfläche einklemmen bei Ballistics-Übungen. Ist er zu dick, dann wird deine Griffkraft zu früh flöten gehen. Das führt dazu, dass die Bell bei unilateralen (einarmigen und –seitigen) Übungen leicht zur Seite rutscht. Das Gleiche passiert bei ganz geraden Griffen.<br />
Zum Vergleich: die hochwertigen Dragon Door Kettlebells haben bei der 16er wie 24er Variante einen Durchmesser von 38mm Griffdicke und einen Umfang von 13cm. So passt es auch recht gut. Die Damenvariante der 16 kg Kettlebell einen leicht schmaleren Griff von 35mm. An diesen Werten kannst du dich wunderbar orientieren, um eine gute Kettlebell für dich auszusuchen. Competition Bells haben z.B. einen Umfang von 12cm am Griff, das entspricht dem Durchmesser einer gusseisernen 12kg Bell.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Die Kugel-Griff-Distanz</b></h2>
<p>Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die „Kugel-Griff-Distanz“. Also der Abstand zwischen dem Griff und dem Beginn des Kugelbauches. Hier kannst du im wahrsten Sinne des Wortes eine „Faustregel“ anwenden. Eine Faust sollte maximal dazwischen passen. Passt mehr dazwischen? Dann wird die Kugel in der Rack Position eher auf der Mitte deines Unterarmes aufliegen und durch den dann niedrigeren Schwerpunkt deine Technik negativ beeinflussen.</p>
<figure id="attachment_1904" aria-describedby="caption-attachment-1904" style="width: 340px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1904" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_6038-2-e1511213136954.jpg" alt="" width="340" height="454" /><figcaption id="caption-attachment-1904" class="wp-caption-text">Die Kugel-Griff-Distanz sollte um die 8-8,5 cm betragen. Bei mir sind das der kleine Finger, Ringfinger und Mittelfinger sowie ein halber Zeigefinger in der Dicke. Im gezeigten Bild ist die Distanz also zu groß.</figcaption></figure>
<p>Zumal du dir wirklich die Frage stellen solltest, ob du bei Ballistics wie dem Clean, wirklich mehrere Male hintereinander mit einer Stahlkugel von ca. 24kg gegen deinen Unterarm schlagen möchtest? Denn genau das passiert, wenn diese Distanz zu groß ist. Du kannst die Technik nicht sauber ausführen und wirst dir die Eisenkugel immer wieder hart gegen den Unterarm schlagen. Du demolierst also deinen Unterarm und blockierst deine technische Entwicklung. Sehr effizient.<br />
Der Bauch der Kettlebell sollte idealerweise auf dem oberen Drittel deines Unterarmes aufliegen, wenn du die Bell gerackt hast. Auch wenn es vielen Anfängern angenehmer erscheint, wenn der Bauch auf der Mitte des Unterarmes liegt. Der veränderte Schwerpunkt und die verringerte Kontrollfähigkeit durch den längeren Hebel machen dies zu einem Trugschluss.</p>
<figure id="attachment_1905" aria-describedby="caption-attachment-1905" style="width: 342px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1905" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_9359.jpg" alt="" width="342" height="342" /><figcaption id="caption-attachment-1905" class="wp-caption-text">Die linke Kettlebell mit einer Distanz von 8 cm zwischen Griff und Kugel liegt viel weiter unten als die rechte Variante mit 6,5 cm.</figcaption></figure>
<p>Selbst bei den weniger anspruchsvollen Grinds kann eine zu große Kugel-Griff-Distanz nachteilig sein. Stelle dir nur mal vor du wolltest <a href="https://www.youtube.com/watch?v=w2GNGfMk7Nc">Renegade Rows </a> auf zwei Kugeln machen, deren Griff sehr weit von ihrem Bauch entfernt ist. Diese Kugeln kippen viel leichter. Das steigert das Verletzungspotential deiner Übung. Nicht so cool, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Die Oberfläche der Kugel</b></h2>
<p>Über die unterschiedlichen Oberflächen des Griffes haben wir schon ausführlich gesprochen. Meist ist das identisch mit der Oberfläche des Kugelbauches. Aber es gibt auch noch extravagante Varianten. Diese Kugeln haben dann Neopren oder Vinyl-Ummantelungen. Wofür bitte? Ich denke, um „schöner“ auszusehen. Und somit für den Fitnessmarkt besser geeignet zu sein. Damit meine ich vor allem Aerobic-Kurse. Nicht funktionelles Training. Vermutlich gibt es aus diesem grund auch nur leichte Varianten mit Ummantelung. Schwere Kettlebells mit „Anorak“ suchst du (Gott sei Dank) vergeblich.</p>
<figure id="attachment_1892" aria-describedby="caption-attachment-1892" style="width: 342px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1892" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_5993.jpg" alt="" width="342" height="256" /><figcaption id="caption-attachment-1892" class="wp-caption-text">Der &#8222;Anorak&#8220; ist oftmals dazu da schlecht verarbeitete Gussarbeit zu kaschieren. Einmal hinüber rostet der darunter liegende Stahl schnell</figcaption></figure>
<p>Die Ummantelung ist nur für eines gut: als Bakterienherd. Denn Schmutz und Schweiß sammeln sich gern mal an den Rändern. Gepaart mit dem ohnehin meist billigen Rohstoffen der Ummantelung eine super Quelle für Ausschläge und Allergien. Eiserne Kettlebells hingegen kannst du einfach abwaschen.<br />
Manche behaupten mit der Ummantelung den Boden zu schützen. Echt jetzt? Die Dinger färben ab wie sonst was. Und eine herunterfallende Kettlebell werden diese dünnen „Häute“ nicht abdämpfen. Der einzige Sinn wäre, wenn du auf deinem Boden bunte Streifen lieber siehst als schwarze. Dann kannst du diese ummantelten Dinger nutzen.</p>
<figure id="attachment_1902" aria-describedby="caption-attachment-1902" style="width: 317px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1902" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_6040-2-e1511213379866.jpg" alt="" width="317" height="423" /><figcaption id="caption-attachment-1902" class="wp-caption-text">Eine meiner ersten Bells&#8230;schlechte Beschichtung, die abgesplittert ist und den Rest des Bauches dem Rost freigab. Man sieht hier wunderbar, wie durch die (weiße) Pulverbeschichtung versucht wurde die schlechte Verarbeitung zu vertuschen</figcaption></figure>
<p>Bei der Oberfläche solltest du außerdem darauf achten, dass sie immer rund ist. Es gibt auch (schwachsinnige) Varianten, die eckig sind. Wenn du deine Bell in die Rack Position bringst, dann hast du schon genug Druck auf deinem Unterarm. Meistens ist und bleibt das unangenehm. Wer will denn dann noch das ganze Gewicht auf eine schmale Kante konzentrieren, die noch fester reindrückt?<br />
Kettlebells mit 3D-Mustern, wie zum Beispiel mit Gorillaköpfen, sehen nur cool aus. Wirklich trainieren kannst du damit aus denselben Gründen auch nicht. Denn ob das gesamte Gewicht auf eine Kante oder eine Gorilla-Nase zentriert wird, die mir in den Unterarm drückt ist herzlich egal. Beides ist total doof.</p>
<figure id="attachment_1914" aria-describedby="caption-attachment-1914" style="width: 341px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1914" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/c16f76f51bd935275095fbcebfc66f2e.jpg" alt="" width="341" height="284" /><figcaption id="caption-attachment-1914" class="wp-caption-text">schöne Türstopper&#8230;</figcaption></figure>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2><b>Welcher Kettlebell-Typ bist du?</b></h2>
<p>Je nachdem was und wie du mit Kettlebells trainieren möchtest kannst du eine unterschiedliche Variante wählen. Die Standardgrößen sind 4,8,16,24,32 und 40 kg. Alles andere sind Zwischengrößen. Das klingt, im Gegensatz zu einer Langhantel, erstmal nach wenig Gewicht. Aber aufgrund der Ballistik benötigst du auch nicht so viel Gewicht. Erinnere dich daran, dass du bis zu 6G aufbaust beim Training.<br />
Entgegen langläufiger Meinung benötigst du auch nicht unbedingt Kettlebell-Paare. Männer sind in der regel mit einer 16kg und einer 24kg Kettlebell sehr gut bedient. Die Damen mit einer 8 oder 12 kg und einer 16 kg Variante. Wenn es nur eine Bell sein soll würde ich für die Männer auf 24kg und die Damen auf 12 kg setzen. Versuche lieber die Kugel mit mehr Explosivität zu bewegen als ein höheres Gewicht zu nehmen.</p>
<p>Wenn du dich auf dem Markt so umsiehst, dann wirst du eine Vielzahl unterschiedlicher Arten vorfinden. Schauen wir sie uns mal an:</p>
<h4><b>Barbie Bells</b></h4>
<p>Das sind die süßen, kleinen Fitness-Vinyl „Dinger“. Die taugen vor allem als nicht so ernst gemeinte Geschenke, Briefbeschwerer oder Staubfänger. Meist haben sie einen zu breiten Griff für ihr Gewicht, verrutschen daher schnell in der Hand und das Vinyl oder der Neopren-„Kondom“ darüber ist ein Herd für Bakterien, die Allergien und Ausschläge hervorrufen können. Hinzu kommt eine meist viel zu große Kugel-Griff-Distanz. Barbie Bells sind im besten Falle für stehende Grinds geeignet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1890 aligncenter" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_5990-e1511128588651.jpg" alt="" width="339" height="452" /></p>
<h4></h4>
<h4><b>Plastik-Kettlebells</b></h4>
<p>Finger weg! Plastik geht schnell kaputt, weist meist scharfe Kanten auf und ist in aller Regel völlig fehldimensioniert. Bau aus deinem Geld lieber Papierflieger. Da hast du mehr Spaß dran.<br />
(Ja, auch wenn du Plastikdinger vibrieren können hast du am Papierflieger mehr Spaß!)</p>
<figure id="attachment_1912" aria-describedby="caption-attachment-1912" style="width: 342px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1912" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/kettlebell-kunststof_2_LRG.jpg" alt="" width="342" height="342" /><figcaption id="caption-attachment-1912" class="wp-caption-text">Plastik verletzt dich nur und hält nicht lange. Geh&#8216; lieber frühstücken für das Geld das du hier ausgeben würdest</figcaption></figure>
<h4><b>Competition Kettlebells</b></h4>
<p>Comp Bells sind super cool. Sie sind für den Kettlebell Sport (Girevoy) gedacht. Damit du immer die gleichen Eigenschaften hast sind alle Kugeln gleich dimensioniert. Du hast, unabhängig des Gewichtes, immer gleiche Griffdicken (wie die einer Standard 12kg Bell), immer die gleiche Griffbreite, Kugel-Griff-Distanz und Kugel-Größe. Die Competition Bells sind für die Rack-Position optimiert.  Jede Kugel wird immer gleich aufliegen.<br />
Abweichungen hast du nur in der Farbkodierung. Durch die Farben werden die Gewichte auf den ersten Blick unterschieden.<br />
Der einzige „Nachteil“ an den Comp Bells ist, dass sie sehr groß sind. Jede Kugel hat die Dimension einer Standard 32kg Bell. Dadurch musst du bei Double Kettlebell Übungen sehr breit stehen. Das ist nicht per se schlecht, aber es weicht von der im allgemeinen Sport oft vorkommenden athletischen Grundposition ab. Du stehst einfach breiter und damit Girevoy-spezifisch.<br />
Competition Bells sind die Wahl für alle Gireviks (Kettlebell-Sportler), können aber auch super für das allgemeine Fitnesstraining verwendet werden.</p>
<figure id="attachment_1896" aria-describedby="caption-attachment-1896" style="width: 341px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1896" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_6029-e1511128724679.jpg" alt="" width="341" height="454" /><figcaption id="caption-attachment-1896" class="wp-caption-text">Links 20kg Competition Bell, rechts 32 kg Gusseisen</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h4><b>Gusseisen</b></h4>
<p>Gusseiserne Kettlebells sind meine Wahl. Das ist meine persönliche Vorliebe. Aber auch hier gibt es viele Unterschiede. Die oben genannten Qualitätsmerkmale gelten hier unverändert. Ich habe für dich einige Varianten getestet.</p>
<p><a href="http://www.gorillasports.de"><strong>Gorilla Sports:</strong></a> bietet sehr preisgünstige Varianten an, die insbesondere für Grinds gut geeignet sind. Auch die Comp Bells sind hier gut geeignet.</p>
<p><strong>Suprfit</strong>: Sollen in derselben Fabrik hergestellt werden wie Rogue. Beide bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an. Das e-Coating ist nicht das allerbeste, aber die SF Variante liegt wunderbar in der Hand, lässt sich gut flippen und bietet ausreichend Haftung für Chalk. Teilweise kann der Lack mal abgehen, wenn die Bells aneinander stoßen. Das ist nicht weiter schlimm, da das e-Coating auch hier hauchdünn ist und keine großen „Dellen“ entstehen, die deine Haut in Gefahr bringen könnten. Wenn dich abgesplitterter Lack nicht stört sind die Suprfit Bells spitze für dich. Auch die Competition Bells sind absolut empfehlenswert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1932 aligncenter" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/468x68_banner_3.png" alt="" width="468" height="68" /></p>
<figure id="attachment_1893" aria-describedby="caption-attachment-1893" style="width: 340px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1893" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_5994-e1511128832411.jpg" alt="" width="340" height="453" /><figcaption id="caption-attachment-1893" class="wp-caption-text">Suprfit Gusseiserne Bell mit e-Coating</figcaption></figure>
<p><strong>Dragon Door:</strong> Ursprünglich von Kettlebell-Guru Pavel Tsatsouline erschaffen sind die „Military Grade“ Kettlebells von Dragon Door mit ihrem U-Boot Lack uneingeschränkt die Nummer 1. Dafür kommen sie auch mit einem stolzen Preis daher. DD Kettlebells kaufst du aber ziemlich sicher nur einmal in deinem Leben. Denn sie halten ewig. Dragon Door ist das Premiumprodukt der gusseisernen Bells. Du findest sie im Kettlebellshop<br />
<a href="http://www.kettlebellshop.de?acc=f033ab37c30201f73f142449d037028d&amp;bannerid=1" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" title="Kettlebellshop 180x75" src="http://www.kettlebellshop.de/js/magestore/affiliateplus/banner.php?id=1&amp;account_id=94&amp;store_id=1" width="180" height="75" /></a></p>
<figure id="attachment_1899" aria-describedby="caption-attachment-1899" style="width: 306px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1899" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/IMG_6021-2.jpg" alt="" width="306" height="496" /><figcaption id="caption-attachment-1899" class="wp-caption-text">Dragon Door</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>[feature_box style=&#8220;1&#8243; only_advanced=&#8220;There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;] <i>Exkurs: Bells mit variablem Gewicht?<br />
Egal ob zum Stecken, Schrauben, mit Verkleidung oder ohne. Von Kettlebells mit variablem Gewicht solltest du unbedingt Abstand halten. Schließlich wirst du bei Ballistics viel Geschwindigkeit aufbauen. Stell dir vor da löst sich etwas. Und schon Kurzhantel zum Schrauben gehen während eines Satzes easy auf. An die Folgen herumfliegender Gewichte will ich gar nicht denken.<br />
Auch wenn es eine feste Verkleidung gibt und der Hohlraum dahinter mit Wasser oder Schrot gefüllt wird. Die Dinger sind meist fehldimensioniert, die Hersteller haben das Gerät und seine Anforderungen nicht verstanden. Brauchst du wirklich eine zusätzliche Herausforderung durch Instabilität innerhalb deiner Bell? Vielleicht solltest du einfach härter swingen. Mehr Power statt mehr Instabilität! Das bringt dich in diesem Fall weiter.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1915 aligncenter" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/kettlebell-verstellbar-gusseisen-15-kg-gorilla-sports_100459-00002-0020_4.jpg" alt="" width="227" height="227" /><br />
</i>[/feature_box]</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Dieser ausführliche Artikel war für dich hoffentlich hilfreich und voller neuer Informationen. Ich verwette jedoch meinen Hut darauf, dass du ihn nicht unbedingt zweimal lesen wirst. Daher fasse ich noch einmal kurz die wichtigsten Punkte für dich zusammen.</p>
<p>Wenn du Kettlebell Sport betreiben möchtest, dann greife zur wettkampfspezifischen Competition Kettlebell.<br />
Willst du deine allgemeine Fitness (GPP, General Physical Preparedness) trainieren, da du eher im CrossFit Bereich unterwegs bist oder als Polizist, Feuerwehrmann oder Soldat deine Einsatzfitness steigern möchtest, dann empfehle ich dir gusseiserne Kettlebells. Hier hast du einerseits noch Griffunterschiede, die die Griffkraft differenzierter trainieren ( auch wenn das ein minimaler Unterschied ist), kannst die athletische Grundposition regelmäßig auch beim Double Kettlebell Training nutzen und du zahlst etwas weniger für deine Kugeln.  Dragon Door bietet dir hier das nahezu unzerstörbare Premiumprodukt. Für Gym-Besitzer sind sie absolut die kompromisslose Variante.  Suprfit bietet dir ein geniales Preis-Leistungs-Verhältnis für ballistisches und Grind Training. Wenn du ausschließlich Grinds nutzen möchtest, kannst du auch auf die Varianten von <a href="https://www.gorillasports.de/kettlebells">Gorilla Sports</a> setzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-kaufguide/">Was du beim Kauf einer Kettlebell beachten solltest: Kettlebell Kaufguide</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kettlebell: 3 Gründe, warum du die Kugelhantel schwingen solltest</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 16:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ballistics]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Grinds]]></category>
		<category><![CDATA[Hardstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelhantel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzhantel]]></category>
		<category><![CDATA[Langhantel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wie du sie am besten in dein CrossFit Training integrierst &#160; ______________________________________________________ Das lernst du: Wie dir die Kettlebell als &#8222;Gateway&#8220; helfen kann Warum die Kugelhantel so effektiv ist wie du CrossFit Übungen mit der Hantel durch Kettlebells sinnvoll ersetzen kannst wie du die Kettlebell am Besten in dein Training integrieren kannst ______________________________________________________ Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Und wie du sie am besten in dein CrossFit Training integrierst</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>______________________________________________________<br />
Das lernst du:</p>
<ul>
<li>Wie dir die Kettlebell als &#8222;Gateway&#8220; helfen kann</li>
<li>Warum die Kugelhantel so effektiv ist</li>
<li>wie du CrossFit Übungen mit der Hantel durch Kettlebells sinnvoll ersetzen kannst</li>
<li>wie du die Kettlebell am Besten in dein Training integrieren kannst</li>
</ul>
<p>______________________________________________________</p>
<p><span id="more-1872"></span></p>
<p>Die Kettlebell ist eigentlich ein Maß zum Abwiegen der Waren auf dem alten russischen Märkten. Doch mittlerweile hat sie sich als Trainingsgerät etabliert. Gott sei Dank möchte man sagen. Denn Kraftzuwachs, Verbesserung deiner Schnellkraft und deiner Koordination, mehr Griffkraft und ein starker Rumpf sind nur einige der Vorteile, die unter anderem Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln der Kettlebell zuspricht.</p>
<p>Warum aber ist die Kettlebell denn so gut? Wieso konnte sie ihren Siegeszug von der Maßeinheit auf dem Wochenmarkt bis zum gehypten Fitnessinstrument antreten?</p>
<p>Hier sind die drei wichtigsten Gründe, warum das Training mit der Kugelhantel so effektiv und effizient ist. Und warum ich es so geil finde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<h3><b>Einseitig und trotzdem abwechslungsreich</b></h3>
<p>Die wichtigsten Übungen im Kettlebelltraining sind die explosiv ausgeführten Varianten. Zum Beispiel der Kettlebell Swing und der Snatch gehören dazu. Diese werden meist unilateral ausgeführt. Unilateral. Das bedeutet einseitig. Es beschreibt allerdings nur die Anzahl der belasteten Körperseite. Denn das Training ist nicht einseitig im Sinne von eintönig. Ganz im Gegenteil. Du kannst die Übungen beinah beliebig miteinander verbinden und immer wieder Abwechslung rein bringen. Dazu findest du auch später noch ein Beispiel. Bleiben wir zunächst einmal beim unilateralen Training und den Vorteilen, die du daraus ziehst.</p>
<p>Im Sinne des allgemeinen Fitnesstrainings GPP (General Physical Preparedness), also dem Fitnesstraining, dass dich umfassend fit machen soll, ist unilateral Training unschlagbar. Warum? Weil es dir unmissverständlich deine Schwächen aufzeigt. Beim Training mit einer Langhantel oder an einem Gerät kannst du einfacher deine Schwache Seite durch vermehrten Einsatz deiner stärkeren Seite ausgleichen. Beim Kettlebell Training gilt da Fehlanzeige. Unilaterales Training (dazu gehört z.B. auch das Training mit einer Kurzhantel) ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht. Es zeigt dir sehr deutlich Dysbalancen in deiner Kraft und/oder Beweglichkeit auf.</p>
<p>Des Weiteren bist du gezwungen deinen Rumpf (Core) stärker zu beanspruchen. Schließlich willst du bei deinem Training nicht herumstehen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dr. Ingo Froböse von der SpoHo in Köln bestätigt in diesem <a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/kettlebell-training-steigert-schnellkraft-koordination-a-974260.html">SPIEGEL Artikel</a>, dass das Kettlebell Training das Zusammenspiel aus Halte- und Bewegungsmuskeln verbessert, da die Dynamik der ausgeführten Übungen immer eine muskuläre Aktivität voraussetzt.<br />
Dabei kannst du tatsächliche Rotation trainieren, wie beim Bent Press. Oder aber du fordert deinen Rumpf in der Anti-Rotation. Beispielsweise beim einarmigen Kettlebell Swing ist das der Fall. Hier versuchst du schön gerade zu bleiben, und gegen die Kraft des (ballistischen, s.u.) Gewichtes anzukämpfen.</p>
<p>Wenn du die Technik der Kettlebell Trainings beherrscht und zum Double Kettlebell Training mit zwei Kugeln übergehst, dann forderst du zudem dein motorisches System auf eine ganz neue Art. Schließlich ist es etwas ganz anderes zwei Objekte auf einmal zu bewegen als nur eines.</li>
<li>
<h3><b>&#8222;Gateway-Training&#8220;</b></h3>
<p>Eine deutsche Variante könnte in etwa so lauten wie &#8222;das Tor zu effektivem Training trotz xy..&#8220;.<br />
Die Umschreibung &#8222;Gateway-Training&#8220; sagt aus, dass die meisten Übungen mit der Kettlebell wesentlich einfacher und schneller zu erlernen sind als ihre Cousins und Cousinen mit der Langhantel. Einen effizienten Kettlebell Snatch kannst du, bei einem erfahrenen Coach, recht schnell lernen. Einen effizienten Langhantel-Snatch zu erlernen hingegen dauert Jahre.<br />
Klar kannst du beim Kettlebell Training lange nicht so viel Gewicht verwenden wie beim Gewichtheben. Aber das musst du auch nicht. Dazu mehr unter Punkt 3). Das KB Training bietet dir trotz allem eine perfekte Möglichkeit, um Loaded Hip Hinges zu trainieren. Also Hüftbeugung und -streckung mit Gewicht. Das steigert deinen Power Output im Training enorm. Mehr Power Output führt natürlich auch zu dem entsprechenden Wachstums- bzw. Anpassungsreiz in deinem Körper. Du wirst explosiver (sofern du unter 10 Wiederholungen bleibst und diese dafür im Hardstyle Kettlebell Sinne schnell und kräftig ausführst) und stärker.</p>
<p>Die Kettlebell kann aber auch deine &#8222;Gateway&#8220; sein, indem sie dir ermöglicht bestimmte Übungsformen trotz Mobilitätseinschränkungen oder Verletzungen zu üben. Nehmen wir als Beispiel den Frontsquat. Eine Form der Kniebeuge, bei der dein Oberkörper sehr aufrecht bleiben soll, was die vordere Oberschenkelmuskulatur mehr beansprucht. Viele &#8222;Desktop Warrior&#8220; und Alltagsathleten haben das Problem, dass sie sehr immobile Sprunggelenke haben und sich ihr Oberkörper immer nach vorne neigt, wenn sie squatten. Folglich wird der Rücken mehr belastet und ein hohes Gewicht ist kaum möglich. Oder sie haben steife Handgelenke und können daher gar nicht erst in die Front Rack Position gehen. Eine mögliche Lösung hierfür wären Double Kettlebell Front Squats. Bei diesen hältst du in jeder Hand eine Kettlebell, deine Handgelenke sind gerade! Du kannst damit einen guten Wachstumsreiz in deine Oberschenkel senden und deine Handgelenke langsam an ihre neue Aufgabe heranführen. Ganz ohne sie mit 50kg Gewicht in eine ungewohnte Position zu zwingen. Für Anfänger eignen sich zudem Goblet Squats ganz prima. Das Gewicht vor dem Körper zu halten erleichtert es ungemein einen aufrechten Oberkörper beizubehalten. Eine viel bessere Option, als deine Fersen künstlich zu erhöhen und somit deine Mobilitätseinschränkung im Sprunggelenk einfach weg zu &#8222;cheaten&#8220;. Warum ich es besser finde? Weil du so immer noch eine nahezu identische Bewegung absolvierst. Insbesondere im Sinne des Bewegungsumfanges in deinen Gelenken, die somit besser für dein eigentliches Ziel trainiert werden. Und die Bewegung ist immer noch mit Gewicht beladen. Deinen gewünschten Trainingsreiz kannst du also erreichen.</p>
<p>&nbsp;</li>
<li>
<h3><b>Kettlebell Training ist ballistisch</b></h3>
<p>Ballistik. Das verbindet man eher mit Schießen. Oder mit C.S.I. Miami. Aber mit dem Training? Aber es stimmt. Einige Kettlebell Übungen sind ballistisch und werden daher auch &#8222;Ballistics&#8220; genannt. dazu gehören der Swing, der Clean und der Snatch. Ballistics trainieren mehr kinetische Ketten als andere Übungen. Denn du beschleunigst hier zuerst die Kugel und musst sie im Anschluß wieder abbremsen. Du trainierst sozusagen 2-in-1. Brilliant, oder? Dabei bleibst du meist auf der Stelle stehen. Wie beim Snatch. Oder dem Swing, den du im Video ganz oben siehst. Das bedeutet wiederum, dass du eine Übung mit hohem Power Output ausführst, aber dabei deine Gelenke wesentlich weniger belastest als bei vergleichbarem Langhanteltraining. Zum Beispiel ist das Hauptziel des Swings deine Hüftexplosivität zu verbessern. Im Langhanteltraining wäre der Clean (Umsetzen) ein Äquivalent dazu. Beim Clean musst du das Gewicht aber ganz anders abfangen. Du springst um und fängst die beladene Stange etwas tiefer ab. Das belastet Gelenke, Sehnen und Bänder weitaus mehr als die beschleunigte Kugel wieder abzubremsen.</p>
<p>[feature_box style=&#8220;1&#8243; only_advanced=&#8220;There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;]</p>
<h3>Exkurs:</h3>
<h4>Grinds</h4>
<p>&#8230;sind langsam(er) ausgeführte Übungen mit einem hohen Maß an Körperspannung. Sie machen dich stark und stabil.</p>
<h4>Ballistics</h4>
<p>&#8230;sind explosive Übungen mit einem Wechsel aus An- und Entspannung. Ballistics machen dich ausdauernd und/oder explosiv.</p>
<p>[/feature_box]</p>
<p>Mit den Ballistics kannst du zudem ein sehr gutes Cardiotraining, im Sinne des Kraftausdauer-Trainings, ausführen. Dafür wirst du die Explosivität natürlich weniger trainieren können. Beides auf einmal geht leider nicht wirklich.</p>
<p>Beim Gateway Training haben wir angesprochen, dass du beim Kettlebell lange nicht so viel Gewicht nutzen kannst wie beim Langhantel Training. Das stimmt und wird auch immer so sein. Und bei beidem benötigst du immense Körperspannung. Aber auf eine andere Art. Das ballistische Kettlebell Training verlangt dir durch das Abbremsen eine immense Spannung ab. Insbesondere wenn du dem Hardstyle Kettlebell Training folgst, dann wirst du versuchen maximale Power in jede Bewegung zu legen. Effizienz ist nicht das Ziel. Sondern Effektivität. Du willst einen möglichst hohen Power Output, um möglichst viel Muskulatur zu rekrutieren. Das kannst du super vergleichen mit dem &#8222;<a href="https://www.t-nation.com/workouts/best-way-to-keep-getting-stronger">Milking the Weight</a>&#8220; Ansatz von Christian Thibadeau, den er auf T-Nation gepostet hat. Du nutzt quasi nicht mehr Gewicht, sondern mehr Spannung, um im Endeffekt auch mehr aus jeder einzelnen Wiederholung heraus zu holen.</li>
</ol>
<h3><b>Wie kann ich das in meinem Training umsetzen?</b></h3>
<p>Wenn du das Kettlebell Training als Gateway nutzen möchtest, da du gerade an Beweglichkeitseinschränkungen oder Verletzungen leidest, die dir das Langhanteltraining verwehren, dann solltest du für dieselbe Übung mindestens 15-20 % weniger Gewicht verwenden. Wenn du also ein benchmark Girl wie Fran auf dem Plan hast (21-15-9 Wiederholungen von Thrusters mit 42,5kg für Männer und 30 kg für die Damen), dann kannst du die Langhantel Thruster super durch Double Kettlebell Thruster ersetzen, die deine Handgelenke weniger belasten. Nutze dafür in diesem Fall 2x 16kg für Männer und 2x 12kg für Frauen. Und glaube ja nicht, dass es dadurch einfacher wird! Zwei individuelle Gewichte zu bewegen ist einfach eine ganz andere Herausforderung! Probier’ es aus.</p>
<p>Wenn du die Kettlebell ganz eigenständig in dein Training integrieren möchtest dann gibt es für mich nichts geileres und abwechslungsreicheres als Kettlebell Komplexe oder Leitern. Probiere dich doch mal an folgender Leiter:</p>
<p style="text-align: center;"><i>1,2,3,4,3,2,1 Wiederholungen von<br />
Swing, Clean, Press</i></p>
<p>Das bedeutet du machst erst einen Swing, einen Clean, einen Press, dann ohne abzusetzen 2 Swing, 2 Clean, 2 Press, usw. Bis du bei jeweils vier Wiederholungen bist und dich dann wieder zu 1 herunter arbeitest. Erst danach wechselst du den Arm.</p>
<h3><b><br />
Fazit</b></h3>
<p>Das Kettlebell Training ist ideal, um deine allgemeine Fitness zu steigern, da es dir deine Schwächen und Defizite unbarmherzig aufzeigt, deine Griffkraft durch das einarmige Training neu fordert und deinen Rumpf vor immense Herausforderungen stellt.<br />
Es ist außerdem eine super Sache, um schnell an hoch intensive Übungen mit hohem Power Output zu kommen, ohne zu viel schwere Technik lernen zu müssen. Und es trainiert eine immense Masse an kinetischen Ketten durch die ballistischen Übungen. Du beschleunigst das Gewicht und bremst es ab und du &#8222;melkst&#8220; die Kugel, um das Maximum aus jeder Wiederholung herauszuholen.  Selbst wenn du nicht ausschließlich auf Kettlebells umsteigst, oder gerade dann, wird dir die Integration dieser eigentlich russischen Marktgewichte einen riesigen Vorteil verschaffen. Du musst das Eisen nur anfassen und ordentlich in Schwung versetzen.</p>
<p>Finish strong</p>
<p>dein Art</p>
<p>P.S.: Wenn du auf der Suche nach sehr guten Bells bist, dann bist du hier genau richtig:</p>
<p><a href="http://www.kettlebellshop.de?acc=f033ab37c30201f73f142449d037028d&amp;bannerid=1" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" title="Kettlebellshop 180x75" src="http://www.kettlebellshop.de/js/magestore/affiliateplus/banner.php?id=1&amp;account_id=94&amp;store_id=1" width="180" height="75" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/">Kettlebell: 3 Gründe, warum du die Kugelhantel schwingen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die 10.000 Swing Kettlebell Challenge</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/die-10-000-swing-kettlebell-challenge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 17:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[10.000 Swing Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Dan John]]></category>
		<category><![CDATA[Functional Training Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell Swing]]></category>
		<category><![CDATA[Pavel Tsatsouline]]></category>
		<category><![CDATA[RKC]]></category>
		<category><![CDATA[Russian Kettlebell Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[School of Strength]]></category>
		<category><![CDATA[Swing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4 Wochen intensive Kettlebell Swings als Grundlage für mehr Kraft und Power, Muskelzuwachs, Definition und bessere Funktion der Hüftmuskulatur, gesteigerte athletische Performance und verbesserte Optik. Wer jetzt nicht hier schreit ist selbst schuld. Für alle anderen ist die 10.000 Swing Challenge das Richtige. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/die-10-000-swing-kettlebell-challenge/">Die 10.000 Swing Kettlebell Challenge</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>4 Wochen intensive Kettlebell Swings als Grundlage für mehr Kraft und Power, Muskelzuwachs, Definition und bessere Funktion der Hüftmuskulatur, gesteigerte athletische Performance und verbesserte Optik. Wer jetzt nicht hier schreit ist selbst schuld. Für alle anderen ist die 10.000 Swing Challenge das Richtige.</p>
<p>Der Hardstyle Kettlebell Swing ist eine der genialsten Allround Übungen, die ich kenne. Aber 10.000 davon zu machen? Das klingt heftig! War es auch! Aber es war auch geil und sehr lehrreich. Ich habe vor Kurzem für dich die RKC 10.000 Swing Challenge getestet und habe jede Menge Erfahrungen und Tipps für dich im Gepäck.</p>
<p><span id="more-1276"></span></p>
<p><b>Worum gehts? Programm-Design</b></p>
<p>Die erste Frage, die dir in den Sinn kommt war wohl: &#8222;Am Stück?&#8220; oder &#8222;In einer Trainingseinheit?&#8220; Um Gottes Willen nein! Das würde niemand schaffen. Warum auch. Ein so hohes Volumen wäre mindestens stark gesundheitsgefährdend. Der Godfather of Kettlebell, Pavel Tsatsouline, würde vermutlich sagen: &#8222;Das ist dumm, Kamerad!&#8220; Dabei kommt die Challenge ja aus seiner ehemaligen <a href="http://rkckettlebell.de">RKC Schule &#8211; The School of Strength</a>.<br />
Aber es geht eben nicht darum möglichst viele Wiederholungen am Stück raus zu kloppen. Im Gegenteil. Die Challenge zieht sich über 20 Trainingseinheiten á 500 Wiederholungen. Und das ist absolut ausreichend.<br />
Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen die Challenge zu meistern. Die &#8222;offizielle&#8220; kommt von Dan John, seines Zeichens Master RKC und wurde erstmals auf dem <a href="https://www.t-nation.com/workouts/10000-swing-kettlebell-workout">T-Nation Blog</a> veröffentlicht. Dan empfiehlt folgendes Vorgehen:</p>
<p>5 Runden zu je 5 Sätzen Kettlebell Swings mit 10, 15, 25 und 50 Reps. Ohne Absetzen innerhalb der Sätze. Dabei kannst du dich in den ersten beiden Sätzen super auf die Explosivkraft konzentrieren. Der 25er und 50er Satz trainiert vor allem deine Unterarme, Griffkraft und insbesondere deine Willensstärke. Wenn du bei einem 50er-Satz nämlich schon nach 5 absetzen willst muss der Muskel zwischen deinen Ohren ordentlich arbeiten, damit du es nicht tust.<br />
Dan empfiehlt für ungeübtere Athleten die Sätze mit einer Pause von 30-60 Sekunden nach jedem Satz durch zu ziehen. Erfahrene Sportler, die seit mehr als 2 Jahren trainieren können die Satzpausen zwischen den Swings auch mit Zusatzübungen füllen. Das war meine Wahl &#8211; haut aber ordentlich rein.</p>
<p>Die dazu empfohlenen Übungen sind: Goblet Squats, Front Squats, Press (Military Press oder One Arm Kettlebell Press), Pull-Ups, Dips, Push-Ups, Muscle-Ups. Auf keinen Fall solltest du zusätzlich Deadlifts machen, denn dein unterer Rücken und dein Rumpf sind ausreichend belastet. Die Zusatzübungen solltest du in einem 1-2-3 Schema durchlaufen.</p>
<p>Ein kleines Beispiel zur Veranschaulichung:</p>
<p><strong>5 Runden zu je:</strong></p>
<p>10 Swings<br />
1 Press<br />
15 Swings<br />
2 Press<br />
25 Swings<br />
3 Press<br />
50 Swings<br />
3+ Minuten Pause</p>
<p>Du nutzt dabei dein 5RM Gewicht für die Zusatzübungen und lediglich für Dips ein 2-4-6 Schema. Solltest du 5x/Woche trainieren beschränkst du eine Einheit lediglich auf die Swings &#8211; ohne Zusätze. Die extra Übungen kannst du in jeder Einheit variieren. Du weißt ja, Routine ist der Feind <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nach jedem Swing-Satz solltest du 30-60 Sekunden pausieren. Am Ende einer Runde dann 3 Minuten oder mehr. Nutze diese Zeit indem du einen Körperteil der sich verkürzt anfühlt mobilisierst oder stretcht.</p>
<p>Eine zweite Möglichkeit eine solche 500 Swing-Trainingseinheit aufzubauen habe ich von meinem Kollegen <a href="http://www.functional-training-magazin.de/zaher-nicholas/">Nicolas Zaher</a> aus dem <a href="http://www.functional-training-magazin.de">Functional Training Magazine</a>.<br />
1) 10 x 10 beidhändige Swings; Rest : Pause 1:2<br />
2) 5 x 20 einhändige Swings (je 10 rechts/links); Rest:Pause 1:1<br />
3) 10 x 10 beidhändige Swings; Rest : Pause 1:2<br />
4) 5 x 20 einhändige Swings (je 10 rechts/links); Rest:Pause 1:1<br />
5) 10 x 10 beidhändige Swings; Rest : Pause 1:2</p>
<p>Das bedeutet wenn du zum Beispiel für 10 Swings 15 Sekunden Zeit benötigst, dann pausierst du anschließend für 30 Sekunden. Mit dieser Variante kannst du dich wunderbar auf die Explosivität des Hardstyle Kettlebell Swings konzentrieren während der 10 Sätze zu je 10 Wiederholungen. Die 5 Sätze zu je 20 einarmigen Wiederholungen dienen der Maximierung des Trainingsreizes. Du trainierst durch den einarmigen Griff deine Griffkraft intensiver. Zudem wird dein Rumpf stark gefordert, da du gerade bleiben sollst. Das nennt sich Anti-Rotation und ist eine der wichtigsten Funktionen deiner Rumpfmuskulatur. Ich fand diese Idee so genial, dass ich auch Dan John’s Variante in den 10,15 und 25er Sätzen teilweise einhändig absolviert habe. So konnte ich immer etwas Variation einbringen. Denn selbst mir wären 20 beinahe &#8222;gleiche&#8220; Trainingseinheiten irgendwie zu stumpf geworden. Ich habe also immer zwischen Dan’s und Nick’s Variante gewechselt. So hatte ich ein abwechslungsreiches Training und kaum auf 500 qualitativ hochwertige Swings. Ich habe die 10.000 Swing Challenge mit einer 24kg Kettlebell begonnen und konnte am Ende 3 der 5 Sätze auch mit der 32er ausführen. Ein unglaublich gutes Gefühl. Vor allem, weil du es dir anfangs so gar nicht vorstellen kannst das Ganze mit einem so hohen Gewicht zu rocken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Was du von Elitesoldaten, Profigewichthebern und Äffchen für deine Challenge lernen kannst</b></p>
<p>Ja, der Mix klingt seltsam. Aber von allen drei Parteien kannst du wunderbar lernen, um deine 10.000 Swing Challenge erfolgreich zu Ende zu bringen.</p>
<p>Ein Gewichtheber der Bundesliga sagte mir einmal in Dresden, dass wir für jeden Lift unsere gesamte Muskulatur anspannen sollten, um das. Maximum herauszuholen. <em>&#8222;Je stabiler du bist, desto mehr Kraft kannst du reinlegen&#8220;</em>. Und genau das solltest du in deinem Swing auch tun. Ich habe festgestellt, dass ich immer mal wieder ein bisschen &#8222;Rückenschmerzen&#8220; bekommen habe. Aufgrund meines Hohlkreuzes? Nein. Auch wenn es vielleicht ein Faktor ist der das begünstigt. Meine Rückenmuskulatur hat eher darauf reagiert, dass ich meine Bauchmuskulatur nicht fest genug angespannt hatte. Konzentriere dich auf feste Bauchspannung. Eventuell kannst du vor dem Swingen 4 Sätze des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6TKktamzq4o">RKC Plank</a> durchführen, damit dein Körper aufwacht und weiß was er wie anspannen soll. Das gilt insbesondere für die vorgebeugte Haltung des Swings!</p>
<p>Elitesoldaten nutzen ihren Kopf, um den an sie gestellten Herausforderungen in Ausbildung in Einsatz trotzen zu können. Die 10.000 Swing Challenge kann ebenfalls eine sehr hohe Herausforderung darstellen. Insbesondere die 25er und 50er Sätze. Dein Körper schreit von Beginn an förmlich danach, dass du aufhörst. Glaubst du nicht? Probiere eine Einheit und höre danach auf die Nachricht aus deinen Unterarmen.<br />
Wie überlistest du also deinen Kopf? Ich habe mich immer auf andere Aspekte eines korrekten Kettlebell Swing konzentriert. Zum Beispiel dachte ich mir die ersten 10 Swings: &#8222;Achte auf eine explosive Hüftstreckung&#8220;, für die nächsten 10: &#8222;Halte ich meinen Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule?&#8220;, von Wiederholung 20-30 galt es zu überprüfen, ob ich mich weit genug vorbeuge und von 30-40 achte ich darauf ob ich auch meine Knie nicht zu sehr beuge. Die letzten 10 konzentriere ich mich auf die oben angesprochene feste Bauchspannung, die mit zunehmender Wiederholungszahl immer häufiger flöten geht. Und zack,…sind 50 Reps um und du stolzer Absolvent eines großen Satzes Kettlebell Swings. High Fives und Chest Bumps!</p>
<p>Und was lernen wir von Affen? Von wegen Primaten. Die Jungs sind ganz schön clever. Um länger hängen zu können verlagern sie ihr Gewicht auf eine Seite. Das schont die Gegenseite. Das funktioniert logischerweise beim Single Arm Swing genauso. Du kannst also deine Hüftexplosivität im vollen Umfang trainieren. Selbst wenn Griffkraft ein limitierender Faktor sein sollte. Noch intelligenter ist es, wenn du dieses Prinzip auch auf den beidhändigen Swing überträgst. Wenn deine Hüfte in der vollen Streckung ist kommt aufgrund der ballistischen Flugbahn der Bell eine kurze Phase der Schwerelosigkeit deiner Kettlebell. Lasse in dieser Zeit den Griff locker. Aber halte deine Hände dennoch am Griff. So schonst du deine Griffkraft und kannst insgesamt länger durchhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Die richtige Technik</b></p>
<p>Das Wichtigste zuerst: Swings sind keine Squats! Du willst minimale Kniebeugung und maximale Hüftbeugung! So wie im Video.</p>
<p>Wähle einen hüftbreiten Stand oder etwas breiter. Wenn du dich so fühlst als ob du damit einen Standweitsprung versuchen würdest stehst du genau richtig. Beachte die Punkte im Tutorial Video und du wirst keine Probleme haben &#8211; insbesondere auf das Zusammenkneifen der Pobacken im Stehen kommt es an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wieso? </b></p>
<p>Jetzt hast du vermutlich immer noch folgende Frage im Kopf: &#8222;Warum macht man so etwas?&#8220; Berechtigte Frage. Und es gibt gleich mehrere Gründe dafür:</p>
<p><em>Fortschritt oder Rückschritt</em><br />
Wer sich nicht weiterentwickelt entwickelt sich eben zurück. Menschen brauchen Herausforderungen, um zu wachsen. Und das meine ich nicht nur muskulär. Die 10.00 Swing Challenge ist eine solche Herausforderung, die dich mental und physisch testen und weiterentwickeln wird. Trau dich!</p>
<p><em>Harte Arbeit &#8211; Echte Ergebnisse</em><br />
Dan John beschreibt folgende Auswirkungen seiner 10.000 Swing Challenge, die ich nur bestätigen kann:</p>
<ul>
<li>alle Finisher konnten ihre Körper während der Challenge definieren, sie wurden &#8222;leaner&#8220;</li>
<li>Jeder hat an Muskelmasse zugelegt und seine Optik verbessert</li>
<li>Alle Sportler steigerten ihre Griffkraft und Kondition. Sie konnten im Anschluss länger und intensiver trainieren.</li>
<li>Nach erfolgreicher Challenge konnten alle Teilnehmer Zuwächse in ihren Main Lifts verzeichnen. Die PR’s sind nur so gepurzelt.</li>
<li>Die Bauchmuskeln wurden noch besser sichtbar. Die Gesäßmuskulatur war &#8222;voll da&#8220;. Rumpf- und Gesäßmuskeln werden durch die Challenge besonders angesprochen und aufgeweckt. Ihre einwandfreie Funktion führte zu einer Steigerung der athletischen Leistungsfähigkeit &#8211; im Sport wie auch im Kraftraum.</li>
</ul>
<p>Und das ist noch nicht alles.  Meine weiteren Gründe lassen sich alle unter einem Gesamtargument zusammenfassen lassen:</p>
<p><b>Weniger ist mehr</b><br />
…das habe ich das erste Mal eindrucksvoll erlebt, als ich vom klassischen &#8222;Pumpen&#8220; zum CrossFit gewechselt habe und sich meine Trainingszeit plötzlich drastisch verringerte während die Erfolge sich verdoppelten. Dasselbe habe ich bei der 10.000 Swing Challenge erlebt. Zugegeben, ich war selbst skeptisch anfangs. Einfach &#8222;nur&#8220; Swingen? Ist das nicht zu wenig? Nein, denn 500 Swings pro Einheit sind doch schon ganz schön ordentlich. Gepaart mit der ein oder anderen Zusatzübungen, wie oben beschrieben, wird es ein vollwertiges und abwechslungsreiches Workout. Dein Fokus auf nur eine Hauptübung reduziert die Komplexität deines Trainings. Du kannst dir wirklich die Zeit nehmen und deine Kettlebell Swing Technik richtig in dein Muskelgedächtnis eindrillen. Nach 10.000 Wiederholungen sitzt das Ding!</p>
<p>Zudem benötigst du auch weniger Equipment. 2 Kettlebells unterschiedlichen Gewichts reichen aus. Genial, wenn du eine zeitlang viel unterwegs sein musst oder einfach in ein Gebiet verschlagen wurdest in dem es keine großen Trainingsmöglichkeiten gibt. Das  niedrigere  Gewicht kann z.B. auch an Tagen genutzt werden, an denen du dich schlapp fühlst. Dein Fokus sollte auf der Explosivität und korrekten Ausführung liegen, nicht auf dem bewegten Gewicht!</p>
<p>Was wird noch weniger? Deine Trainingszeit. In aller Regel benötigst du für 10 Swings ca. 15 Sekunden. Inklusive Auf- und Abwärmen beläuft sich eine Trainingseinheit in der 10.000 Swing Challenge auf ca. 35-45 Minuten. Genial, wenn du gerade eine Phase durchmachst in der du wenig Zeit hast. Dies war nicht zuletzt der Grund warum ich diese Challenge für einen langen Aufenthalt auf dem Übungsplatz gewählt habe.</p>
<p>Weniger Komplexität, weniger Equipment und weniger Trainingszeit führen hier also zusammen zu mehr Fokus, mehr Power, mehr Muskelzuwachs und Fettverbrennung, mehr Griffkraft und einem unerschütterlichen Willen. Worauf wartest du?</p>
<p>Finish strong, dein Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/die-10-000-swing-kettlebell-challenge/">Die 10.000 Swing Kettlebell Challenge</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hardstyle, Girevoy, CrossFit? Welcher Kettlebell Style ist für dich der Beste?</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 12:09:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Girevoy]]></category>
		<category><![CDATA[Hardstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Impingement Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kwella]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Hand Torque Test]]></category>
		<category><![CDATA[Pavel Tsatsouline]]></category>
		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kettlebells sind ein großartiges Trainingstool. Da sind sich alle einig. Schwierig wird es für viele nur, wenn sie erkennen, dass es verschiedene Styles gibt dieses Tool zu verwenden. Die beiden größten sind der Hardstyle, geprägt von Pavel Tsatsouline und Valery Fedorenko’s Girevoy Style. Im CrossFit haben wir eher das Beste aus beiden Welten irgendwie zusammengemischt, einiges verdreht und auf Level gesetzt, die nicht für jeden geeignet sind. Ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Überblick über diese Stile geben indem ich vor allem auf die Unterschiede eingehe, denn diese sind einfacher herauszustellen als die mannigfaltigen Gemeinsamkeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/">Hardstyle, Girevoy, CrossFit? Welcher Kettlebell Style ist für dich der Beste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kettlebells sind ein großartiges Trainingstool. Da sind sich alle einig. Schwierig wird es für viele nur, wenn sie erkennen, dass es verschiedene Styles gibt dieses Tool zu verwenden. Die beiden größten sind der Hardstyle, geprägt von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pavel_Tsatsouline" target="_blank" rel="noopener">Pavel Tsatsouline</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Valery_Fedorenko" target="_blank" rel="noopener">Valery Fedorenko</a>’s Girevoy Style. Im CrossFit haben wir eher das Beste aus beiden Welten irgendwie zusammengemischt, einiges verdreht und auf Level gesetzt, die nicht für jeden geeignet sind. Ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Überblick über diese Stile geben indem ich vor allem auf die Unterschiede eingehe, denn diese sind einfacher herauszustellen als die mannigfaltigen Gemeinsamkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine kleine Geschichte der Kettlebell</strong><br />
„Kleine“ Geschichte, denn bis zu den Anfängen zurück zu gehen&#8230;puh, das dauert echt lange. Wichtig für uns in der westlich geprägten Welt ist, dass das Kettlebell Training uns immer als neu verkauft wird. Das ist Quatsch. Kettlebells werden in Russland und der ehemaligen Sowjetunion schon ewig verwendet. Urpsrünglich waren sie eine Maßeinheit der Farmer, die ihre Ware auf dem Markt in 1 Pood (16kg), 1.5 Pood (24 kg) und 2 Pood (32 kg) verkauften und im Kettlebell-ähnlichen Gebilden gegenwogen. Seit Anfang 1900 ist Kettlebell offizieller Sport in Russland. In den späten 1990er Jahren schwappte das dann über in die USA. Es ist nicht abschließend erkennbar, ob es nun Pavel Tsatsouline oder Valery Federenko war, der die Kugeln in die USA brachte. Aber Pavel war definitiv derjenige, der sie in den Staaten populär gemacht hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Girevoy Sport Style</strong><br />
Valery Federenko hat den Kettlebell Sport Style in den USA etabliert und ist der Gründer des <a href="http://www.girevik-online.com/international-kettlebell-organizations/wkc" target="_blank" rel="noopener">World Kettlebell Club</a> (WKC). Es gibt noch viele andere Kettlebell Sport Vereinigungen. Steve Cotter’s <a href="http://ikff.net/" target="_blank" rel="noopener">International Kettlebell &amp; Fitness Federation</a> ist nur ein Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Hauptaugenmerk im Kettlebell Sport liegt auf der <strong>Effizienz</strong> deiner eingesetzten Power über einen relativ langen Zeitraum. Die meisten Events im Kettlebell-Sport dauern 10 Minuten. Der Athlet darf die Kettlebell dabei nie auf dem Boden absetzen. Da ist es nur schlüssig, dass der Fokus darauf liegt die Energie möglichst gleichmäßig zu verteilen, um lange durchzuhalten.  Bei WKC Athletin Ksenia Dedukhina siehst du auch, dass sie nie wirklich aus der Puste zu sein scheint und mit gleichmäßigem Kraftaufwand locker die 10 Minuten durchrockt. Echt beeindruckend.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=U72K_E80m5A</p>
<p>Einzigartig für den Girevoy Style ist, dass niemals zwei Hände an der Kugel sind. Beidhändige Swings existieren hier nicht. Dazu kommt die komplett unterschiedliche Atemweise. Im Girevoy atmest du fließend und gleichmäßig, statt stoßweise bzw. unter Druck.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hardstyle Kettlebell Training</strong><br />
Der<a href="http://kettlebellgermany.blogspot.de/2012/08/was-ist-eigentlich-hardstyle-kettlebell.html" target="_blank" rel="noopener"> Hardstyle</a> kommt von Pavel Tsatsouline. Pavel hat mit dieser Form sowohl sowjetische als auch amerikanische Militärs, Polizisten und Spezialeinheiten trainiert. Kurz zusammengefasst geht es beim Hardstyle um <strong>hohe Intensität</strong> und <strong>weniger Wiederholungen</strong>. Der Schlüssel ist hier die <strong>Optimierung und nicht die Konservierung des Power Outputs</strong>. Jede Wiederholung soll gleich kraftvoll sein. Egal ob du eine 12kg oder eine 48 kg Kettlebell nutzt.<br />
Um den Power Output zu optimieren setzt der Hardstyle auf die Balance zwischen hoher Spannung und Entspannung. Nehmen wir als Beispiel den Kettlebell Swing. Du musst hier eine explosive Hüftstreckung hinlegen, um die Kugel maximal zu beschleunigen. Nach der vollen Hüftstreckung jedoch schwingt die Kettlebell weiter (wir nennen das daher ballistisches Training). In dieser Phase relaxt du ein wenig, während die Kugel in ihre endgültige Position gesteuert wird. Relaxen bedeutet jedoch nicht komplett los zu lassen. Du behältst im Hardstyle immer eine „Plank“ bei. Die ausgestreckte Endposition des Swing ist nichts anderes als eine stehende Version der Plank. (Mehr zu den Hintergründen dafür liest du in meinem Artikel der <a href="http://www.rkckettlebell.de/RkcNachrichten/RKC_Nachrichten_16_09.pdf" target="_blank" rel="noopener">RKC Kettlebell Nachrichten Sept. 16</a>)<br />
Dieser Style hat sich also einiges aus dem Kampfsport abgeschaut, denn wir versuchen hier einen schnellen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung zu wechseln. Ganz so wie ein Boxer beim Schlag. Locker, flockig während des „tänzelns“ und knallhart beim Schlag. Wenn du dir das nicht so gut vorstellen kannst, dann vergleiche den Hardstyle auch gern mit dem Sprinten. Sprinter wechseln während ihres Sprints immer wieder (und natürlich sehr schnell) zwischen An- und Entspannung. Wären sie nur angespannt und steif, dann sähe das wohl so aus als würde Pinocchio über die Bahn rennen. Und das ist sicher alles andere als schnell.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Atmung ist im Hardstyle komplett anders. Und aus meiner Sicht sehr gut für alle Kraftübungen. Denn im Hardstyle wird die <strong>biomechanische Atmung</strong> genutzt, um mehr Power in jede Bewegung zu bringen. Das passiert, indem der Bauch mit Luft gefüllt wird, was die Körpermitte stabilisiert. Ausgeatmet wird in kurzen, harten Stößen. Dabei drücke ich gern die Zunge an den Gaumen. Allein durch die kurzen, harten „Tss“ Laute, die man dabei von sich gibt, wird die Muskulatur des Rumpfes angespannt und verbessert so die Körperspannung. Und je fester die Körpermitte, desto besser können wir für die Extremitäten Kraft aufbauen. So können wir durch die harte, kurze Ausatmung maximale Kraft und Power entwickeln für einen kurzen Zeitraum. Ausdauerlastige Events hingegen brauchen tendenziell längere, tiefere Atemzüge (diaphragmatic breathing), um die Herzfrequenz eher runter zu regeln, Energie zu konservieren und länger durchzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modifikationen im CrossFit<br />
</strong>Ein Großteil der Techniken, beziehungsweise der Technikgrundlagen, im CrossFit kommt vom Hardstyle. Jeff Martone, der Kopf hinter den <a href="http://www.crossfitkettlebell.com" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Kettlebell Specialty Seminars</a> war auch einer der ersten Schüler von Pavel Tsatsouline. Kein Wunder also, dass die meisten Techniken aus dieser Ecke rühren.<br />
Dennoch hat CrossFit einige Modifikationen vorgenommen. Das wohl bekannteste Beispiel ist der Kettlebell Swing. Während er im Hardstyle nur bis auf Schulterhöhe durchgeführt wird (Russian Style) nutzt CrossFit eine größere Bewegungsamplitude und swingt die Kugel bis über Kopf. Das vergrößert zwar den Bewegungsumfang, hat aber keinerlei Mehrgewinn im Sinne des Trainingseffektes. Im Gegenteil: dein Schultergelenk findet die Position mit einem ballistischen Gewicht über Kopf bei so enger Handhaltung zu arbeiten ziemlich uncool. Denn durch den engen Griff rotiert dein Schultergelenk unweigerlich nach innen – also in die instabilste Position. Das kann zu einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ENUohFi14qQ&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">Schulter-Impingement</a> führen. &#8211; An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an Johannes Kwella, der extra für HEARTCORE Athletics ein aktuelles Video zum Impingment Syndrom gemacht hat:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"> Auf jeden Fall schwächt es deine Bewegung, da dein Körper die Position uncool findet und sich automatisch schützt. Wenn du mal testen möchtest wie viel instabiler das ist und wie viel schwächer du so wirst dann schau mal unter „<a href="https://heartcore-athletics.com/open-hand-torque-test-oder-wieso-die-arme-eng-sein-sollten-beim-push-up/" target="_blank" rel="noopener">Open Hand Torque Test</a>“.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du die Mobilität im Schultergelenk für eine Bewegungsausführung mit halbwegs außentrotiertem Gelenk nicht hast, dann kannst du dich hier echt verletzen. Bringst du diese Voraussetzung jedoch mit, dann sollte es eigentlich kein großes Problem geben. Dennoch solltest du dir die Frage stellen: muss das jetzt echt sein? Die zusätzliche Bewegung birgt nur Gefahr aber keinen Mehrgewinn. Lohnt sich das für mich?<br />
Wenn die Technik so doof ist wieso machen wir sie dann? Weil sie einfacher zu judgen ist! Punkt. Im Wettkampf steht der Judge neben dem Athleten und kann so gut sehen, ob die Bewegung vollständig ausgeführt wurde, wenn die Arme hinter den Ohren sind. Völlig legitim für den Wettkampf. Aber Competition und Training sind eben zwei Paar Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Modifikation ist der Kettlebell Snatch. Im Hardstyle und im Girevoy wird die Kettlebell erst abgesetzt, wenn der Athlet fertig ist mit seinem Satz oder eben nicht mehr kann und wechseln muss. In den neueren CrossFit Competitions sieht man immer wieder dass die Standards darauf pochen, dass nach jeder Wiederholung die Kettlebell am Boden abgestellt wird. Teilweise wird jeweils die Hand gewechselt. Warum? Gute Frage. Vermutlich ebenfalls um das Judgen zu erleichtern. Ansonsten ist es schwer zu sagen welcher Winkel in der Hüfte erreicht wurde und ob die Wiederholung dann so korrekt war. Leider verfehlt diese Form des KB Snatch den eigentlichen Sinn der Übung. Der ist nämlich die Power Generierung aus dem Hip Hinge und das Arbeiten gegen ein ballistisches Gewicht (Die Kugel fliegt in der Regel nach vorne weg und wir müssen sie hinten halten – eine teils horizontale und teils vertikale Bewegung). Bei der „Absetz-Technik“ bewegen wir das gute Ding „nur“ hoch und runter. Also rein vertikal. Das sieht dann oft so aus als würden die Athleten mehrfach hintereinander versuchen einen Rasenmäher anzuschmeißen. Ein unglaubliches Beweis roher Kraft. Aber kein Snatch im Hardstyle oder Girevoy Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welcher Style ist für dich?</strong><br />
Die Styles haben für mich mehr gemeinsam als dass sie sich groß unterscheiden. Beide legen einen unglaublichen Wert auf die Technik. Das ist auch gut so.<br />
Der größte Unterschied liegt schon im grundlegenden Ziel mit dem die Stile Fitness aufbauen möchten. Im Hardstyle geht es vor allem um explosive, intensive und kurze Übungsausführungen. Genial für Power Ausbildung, Kraftaufbau und kurze „Sprint-WODs“.<br />
Girevoy proklamiert eher Power-Ausdauer und Effizienz der Bewegung. Das wiederum ist genial für längere WODs im CrossFit und effiziente Kräfteeinteilung.<br />
Man könnte es mit einem 100m und einem 800m Sprinter vergleichen. Beide nutzen Kraft, Explosivität und Effizienz – aber jeweils sehr unterschiedlich. Es gibt keine exakten Studien, die beide Stile vergleichen und ihre Auswirkungen auf den Gesundheitssport, Breitensport, Leistungssport oder den Übertrag für Militär und Einsatzkräfte belegen. Wie immer kommt es mal wieder auf dein Ziel an. Willst du schnell und explosiv werden? Dann empfehle ich eher den Hardstyle. Willst du in wenig Zeit extrem viel Kraft aufbauen, Kalorien verbrennen und nackt gut aussehen? Hardstyle! Willst du lange, spezifische Kettlebell Competitions machen und lange an der Kugel hängen? Girevoy!<br />
Willst du dich fürs CrossFit verbessern? Dann ist mal wieder eine Mischung nicht schlecht – je nach WOD eben kann die ein oder andere Technik besser geeignet sein. Persönlich nutze ich aber weitaus lieber den Hardstyle und würde diesen immer vorziehen, da aus meiner Sicht die besten Resultate für die General Purpose Preparation (GPP) aka CrossFit Fitness erreicht werden.<br />
Am Besten probierst du selbst mal beide Varianten für dich aus!</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong,</p>
<p style="text-align: justify;">dein Art</p>
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			</item>
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		<title>7 einzigartige Übungen für Rumpf und Griffkraft &#8211;  Kettlebell Walks &#038; Loaded Carries</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/7-uebungen-rumpf-griffkraft-kettlebell-walks-loaded-carries/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 18:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Double Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Farmers Walk]]></category>
		<category><![CDATA[Front Rack Carry]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[KRABA]]></category>
		<category><![CDATA[Loaded Carries]]></category>
		<category><![CDATA[Overhead Carry]]></category>
		<category><![CDATA[RKC]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Rimoczi]]></category>
		<category><![CDATA[Suitcase Carry]]></category>
		<category><![CDATA[Waiter's Walk]]></category>
		<category><![CDATA[Walk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kettlebell Loaded Carries sind so geil, weil du lernst die korrekte Körperhaltung (aka Standing Plank) während einer Fortbewegung beizubehalten. Das stärkt enorm deine Rumpfmuskulatur, schützt somit die Wirbelsäule und macht dich stärker, stabiler und verdammt sexy. Hier sind meine 7 Top Kettlebell Carries und Walks für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/7-uebungen-rumpf-griffkraft-kettlebell-walks-loaded-carries/">7 einzigartige Übungen für Rumpf und Griffkraft &#8211;  Kettlebell Walks &#038; Loaded Carries</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Loaded Carries sind einsame Spitze. Die Hintergründe warum ich sie so wichtig finde haben wir in meinem letzten Artikel der <a href="http://www.rkckettlebell.de/RkcNachrichten/RKC_Nachrichten_16_09.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kettlebell Nachrichten</a> September 2016 ja bereits geklärt. Da ich mich ungern dauernd wiederhole nur die wichtigsten Punkte zu Beginn.</p>
<figure id="attachment_761" aria-describedby="caption-attachment-761" style="width: 208px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.rkckettlebell.de/RkcNachrichten/RKC_Nachrichten_16_09.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-761 size-medium" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/RKC-Kettlebell-Nachrichten-Sept-2016-208x300.jpg" alt="RKC Kettlebell Nachrichten Sept 2016" width="208" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-761" class="wp-caption-text">RKC Kettlebell Nachrichten 9/16: &#8222;DIe Basis: Farmers Walk und Suitcase Carry&#8220;</figcaption></figure>
<p>Loaded Carries sind so geil, weil du lernst die korrekte Körperhaltung (aka Standing Plank) während einer Fortbewegung beizubehalten. Das stärkt enorm deine Rumpfmuskulatur, schützt somit die Wirbelsäule und macht dich stärker, stabiler und verdammt sexy :-p Und so ganz nebenbei wird deine Griffkraft unglaublich verbessert.<br />
Das Schönste bei den Carries ist, dass sie selbstlimitierende Übungen sind. Du fragst dich was das schon wieder bedeuten soll? Ganz einfach. Wenn du zu müde wirst, um die Übung noch korrekt auszuführen, dann bist du in aller Regel überhaupt zu müde um die Übung überhaupt auszuführen und du stoppst sie einfach. Das passiert hier meist von ganz allein, da du nicht viel Spielraum zum „cheaten“ hast.<br />
Und weißt du was noch viel geiler ist? Sie sind super einfach. Du brauchst kaum Equipment. Nur 1-2 Kettlebells und schon kann’s losgehen.</p>
<p>Hier kommen meine 7 Favoriten:</p>
<p><strong>Die Basics:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Farmers Walk</strong><br />
Der Farmers Walk ist der Einsteiger-Carry. Du hast hier in jeder Hand eine Kettlebell. Das balanciert dich schön aus. Hauptsächlich die Griffkraft wird hier zum Problem(chen).<br />
Stell‘ dir je eine Kettlebell auf jede Beinseite. Dann gehst du in deinen ganz normalen Deadlift Set-Up und hebst beide hoch. Jetzt achte auf deine korrekte Körperhaltung: Beine, Bauch und Po fest anspannen. Brust raus und Kopf geradeaus. Seitlich gesehen bist du jetzt in einer stehenden Plank. Wie bei allen Carries. Jetzt musst du nur noch den berühmten ersten Schritt machen und die anderen folgen lassen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Der Farmers Walk ist DIE Übung zum Erlernen der grundsätzlichen Position, aber auch DIE Übung um schwere Gewichte zu transportieren. Nutze wirklich hohes Gewicht, um deine Griffkraft, deinen oberen Rücken und deinen Core richtig herauszufordern.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Suitcase Carry</strong><br />
Der Suitcase Carry ist der nächste Level. Und nichts anderes als ein einarmiger / einseitiger Farmers Walk. Genau so wie deine Kettlebell solltest du auch einen Koffer (oder eine Einkaufstüte) tragen – daher der einfallsreiche Name.<br />
Durch die Einseitigkeit musst du meist das Gewicht etwas verringern, denn wichtiger als Gewicht ist, dass du eine aufrechte Körperhaltung beibehältst. Erinnere dich an den Standing Plank. Wenn du dich zu einer Seite lehnst, dann ist das eine ganz doofe Idee. Die einseitige Belastung im Suitcase Carry trainiert nämlich auf die allerbeste Weise deinen Quadratus Lumborum. Das ist der Rumpfmuskel, der ganz innen liegt und sonst kaum erreicht werden kann. Aber er ist immens wichtig für einen starken Rücken und eine gesunde Haltung.<br />
Achte außerdem auf deine biomechanische Atmung, damit du die Körperspannung auch in der Bewegung nicht verlierst.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Front Rack Carry</strong><br />
Ein sauberer Single Kettlebell Clean und oben ist das Ding. Solltest du noch nicht cleanen können, dann darfst du auch mit beiden Händen die Kugel in die Startposition hieven. Halte die KB jetzt in der Front Rack Position. Und laufe los. Wie immer achtest du auf eine super gerade Körperhaltung. Und kommst nicht aus deiner Standing Plank heraus. Auch hier müssen deine Obliquen, also die seitliche Bauchmuskulatur, enorm viel arbeiten. Und zwar immer die gegenüberliegende Seite. Aufgrund der Schwerkraft wird dich das Gewicht immer in die Richtung ziehen wollen, auf der du die Kettlebell hältst. Und die gegenüberliegende Muskulatur wirst du intensiv nutzen, um das zu verhindern. Für das Herz-Kreislauf-System ist diese Variante, aufgrund des geringeren Gewichts, meist weniger fordernd als ein Double Kettlebell Front Rack Carry.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Double Kettlebell Front Rack Carry</strong><br />
Wer hätte diese Progression erwartet? Was mit einer Kettlebell geht, funktioniert auch mit zweien. Cleane also beide hoch. Ja, diesmal musst du cleanen können. Schließlich hast du keine Hand mehr frei, um zu unterstützen.<br />
Jetzt hast du ordentlich viel „Holz vor der Hütte“. Das wirst du evtl. auch in deiner Atmung merken. Die kann nämlich dadurch etwas schwerer fallen. Aber keine Panik. Ruhig bleiben, die biomechanische Atmung beibehalten und einen Schritt vor den anderen setzen. Achte darauf, dass du nicht ins Hohlkreuz fällst. Standing Plank ist auch hier das Zauberwort. Beim Double Kettlebell front Rack Carry muss insbesondere die gerade Bauchmuskulatur und der Rückenstrecker viel arbeiten, denn hier zieht dich das Gewicht nach vorn und unten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Varianten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Waiter’s Walk / Single Arm Overhead Walk</strong><br />
Presse die Kettlebell sauber über Kopf. Genau hier beliebt sie auch für deinen Waiter’s Walk. So als ob du ein (ziemlich schweres) Tablett tragen würdest trägst du nun deine Kugel spazieren. Achte darauf, dass dein Ellenbogen gestreckt ist und die Schulter tief im Schultergelenk sitzt. Das heißt du solltest deine Schulter nicht Richtung Ohr drücken sondern eher von ihm weg ziehen. Das macht die Schwerkraft meist gut, wenn du sie lässt. Sobald du diese Ausgangsposition gut halten kannst beginnst du mit dem Laufen. Wie bei allen unilateralen (einseitigen) Übungen wird auch hier die gegenüberliegende Seite deiner Rumpfmuskulatur extrem gefordert, um eine Seitneigung zu verhindern. Lass‘ die freie Hand zur Seite hängen. Wenn du Probleme mit der Körperspannung hast, dann versuche die freie Hand so fest du kannst zu einer Faust zu ballen. Das hört sich erst einmal komisch an, aber wenn du alle verfügbaren Extremitäten so fest anspannst wie du kannst, dann fällt es oft leichter auch die Körpermitte noch besser zu stabilisieren.<br />
Der Waiter’s Walk ist meine Wahl, um Stabilität im Schultergelenk zu trainieren – die brauchst du zum Beispiel für einen stabilen Press, gute Dips und gesunde Schultern beim Snatch.</li>
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<li><strong>Double Kettlebell Rack and Overhead Carry</strong><br />
Eine Kombination aus dem Front Rack Walk und dem Waiters Walk. Du beginnst mit dem Double Kettlebell Clean und presst dann eine deiner beiden Kugeln sauber über Kopf. Denk‘ an die Standing Plank! Nicht ins Hohlkreuz fallen. Bauch und Hintern schön fest anspannen, die Schultern fest im Schultergelenk verankern (aka den nach oben gestreckten Arm nicht Richtung Ohr drücken) und los geht’s! Laufe deine vorgegebene Strecke, dann bringst du beide Kugeln wieder in die Rack Position und wechselst die Seite oder stellst beide auf dem Boden ab, sofern du erst eine Pause benötigst.</li>
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<li><strong>Double Kettlebell Overhead Carry / Waiter’s Walk Deluxe<br />
</strong>Jetzt wird’s schwer. Insbesondere für alle mit eingeschränkter Schultermobilität. (Ihr solltet hieran zuerst arbeiten!) Bringe zwei gleichschwere Kettlebell  über Kopf. Entweder durch Double Kettlebell Clean and Jerk oder einen Double Kettlebell Snatch. Ich mag die erste Variante lieber, da ich so von Grund auf darauf achten kann in der korrekten Position zu stehen. Die Schultern sind gepackt, Brust raus, der Rumpf fest angespannt und dein Hintern ebenso. Los geht’s! Achte bei jedem Schritt auf deine Atmung und darauf, dass du die Rumpfspannung nicht verlierst und deine Ellenbogen immer schön durchgestreckt bleiben. Der Double Kettlebell Overhead Carry ist genial, um deine Kraft über Kopf zu trainieren und mit ordentlich Stabilität zu versehen. Die Variante hilft aber auch all denen super, die Probleme mit dem Hohlkreuz haben. Bei mir war es genauso. Durch mein Hohlkreuz, das sich in der Overhead Position noch verstärkt, wurde ich extrem instabil in diesen Positionen. Trotz sehr guter Kraftwerte im Press. Durch Double Kettlebell OH Carries hab ich super gelernt die Hüfte nach hinten zu kippen. Auch in der Bewegung. Und konnte dieses Problem so sehr gut abstellen. Für diesen Tipp bin ich Robert Rimoczi, meinem RKC Master aus der KRABA, noch heute unendlich dankbar.</li>
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<p><strong>Das war’s noch lange nicht&#8230;</strong><br />
Sieben Varianten sind schon eine ganze Menge. Aber s gibt noch unzählige weitere Carries. Du darfst hier auch gern etwas kreativ werden. So lange du deine Standing Plank immer beibehältst (oh Mann, ich wollte mich doch eigentlich ungern weiderholen…:-p )<br />
Alle Kettlebell Carries machen sich super in deinem Trainingsprogramm und sollten ein fester Bestandteil deines Plans sein. Mache sie mit <em>leichtem bis moderatem Gewicht als Aktivierungsdrill oder im Warm-Up.</em> Das bereitet den Rumpf so richtig schön vor. Oder arbeite mit <em>schwereren Gewichten</em>, um krasse <em>Kraftsteigerungen</em> zu erzielen.<br />
Spiele ein bisschen mit den Varianten und neuen Ideen. Suche dir Herausforderungen für deine<strong><em> Griffkraft</em></strong>, deine <strong><em>Rumpfmuskulatur</em></strong> und deinen <strong><em>Rücken</em></strong>. Mix‘ immer wieder die verschiedenen Carries und genieße deine neue Stabilität und deine immer stärker werdende Rumpfmuskulatur.</p>
<p>Viel Spaß beim Tragen und &#8222;Spazieren Gehen&#8220;!</p>
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<p>Finish strong,</p>
<p>dein Art</p>
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<p>Hier gibt&#8217;s noch einmal alle Videos in der Kettlebell Walks and Carries Playlist:</p>
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