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	<title>Training Archive - Heartcore Athletics</title>
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	<description>Training &#38; Coaching für Tactical &#38; Corporate Athletes</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Feb 2025 11:44:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Training Archive - Heartcore Athletics</title>
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		<title>Was ist Fitness und funktionelles Training?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 15:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[fitnesstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Functional Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Functional Training]]></category>
		<category><![CDATA[funktionelles Training]]></category>
		<category><![CDATA[soldaten]]></category>
		<category><![CDATA[was ist fitness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um das Functional Training ist mittlerweile ein solcher Hype entstanden, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, dass auch functional drin ist, wo functional drauf steht. </p>
<p>Grund genug, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Wir wollen nciht nur herausfinden, was hinter dem Begriff des funktionellen Trainings steckt, sondern vor allem was die grundlegene Philosophie dahinter ist.</p>
<p>Um herauszufinden worum es beim Functional Fitness Training geht und schwarze Schafe enttarnen zu können, müssen wir drei Grundfragen klären:</p>
<p>Was ist Fitness?<br />
Was ist Training?<br />
Was bedeutet „funktionell“ im Sinne des funktionellen Trainings?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/was-ist-fitness-und-funktionelles-training/">Was ist Fitness und funktionelles Training?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den Begriff <strong>&#8222;Funktionelles Training</strong>&#8220; zu einhundert Prozent schon einmal gehört. Vermutlich trainierst du selbst funktionell oder möchtest damit anfangen. Sonst wärst du nicht auf diese Seite gestossen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Functional Training kommt, wie so vieles, vom Begriff her aus den USA und wird daher auch oft mit dem englischen Begriff genutzt. Auch in Deutschland finden wir immer mehr Anbieter, die Functional Training, Funktionelles Training oder Funktionelles Fitness Training anbieten. Im Grunde alles dasselbe. Oder nicht?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Um das Functional Training ist mittlerweile ein solcher Hype entstanden, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, dass auch functional drin ist, wo functional drauf steht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Grund genug, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Wir wollen nciht nur herausfinden, was hinter dem Begriff des funktionellen Trainings steckt, sondern vor allem was die grundlegene Philosophie dahinter ist.</p>
<p>Um herauszufinden worum es beim Functional Fitness Training geht und schwarze Schafe enttarnen zu können, müssen wir drei Grundfragen klären:</p>
<ol>
<li><strong>Was ist Fitness?</strong></li>
<li><strong>Was ist Training?</strong></li>
<li><strong>Was bedeutet „funktionell“ im Sinne des funktionellen Trainings?</strong></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<h2>Was ist Fitness?</h2>
</li>
</ol>
<p>Fitness Training. Das ist für viele der Inbegriff des stumpfen Gewichte Bewegens in einem Fitnessstudio. Die Meisten gehen zu ihrem Fitnesstraining, um Schmerzen auszumerzen, Gewicht zu verlieren oder besser auszusehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber wird das dem Fitnessbegriff gerecht? Nein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Der Duden definiert Fitness als:<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><em>Substantiv, feminin &#8211; gute körperliche Verfassung, Leistungsfähigkeit [aufgrund eines planmäßigen sportlichen Trainings] (<a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Fitness">http://www.duden.de/rechtschreibung/Fitness</a>).<span class="Apple-converted-space"> </span></em></p>
<p>Das trifft es schon ganz gut. Diverse andere Quellen fügen dieser Definition noch hinzu, dass eine eindeutige Erklärung des Begriffes sehr schwierig sei, da er nicht eindeutig festgelegt ist und von unterschiedlichen Personengruppen auch unterschiedlich interpretiert wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Fitness bedeutet im Grunde für eine <strong>bestimmte Aufgabe</strong>, einen Lebensumstand oder eine Sportart <strong>&#8222;fit&#8220;</strong> zu sein. Also die passenden Leistungsparameter aufweisen zu können, die für die erfolgreiche Erledigung der jeweiligen Herausforderung benötigt werden. Der Wortstamm kommt aus dem englischen &#8222;(to) fit = passen&#8220;.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Greg Glassman, der Erfinder von <a href="http://crossfit.com">CrossFit</a>® hat die wohl präziseste Beschreibung von Fitness in seinem Leitartikel &#8222;<a href="https://journal.crossfit.com/article/what-is-fitness">What is Fitness</a>&#8220; ausgearbeitet. Eine völlig neue Art Fitness zu denken und zu definieren ist bzw. war das Ergebnis.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>CrossFit® definiert Fitness als</p>
<p><strong><em> „Increased work capacity across broad time and modal domains“</em></strong>, also erhöhte Arbeitskapazität über einen großen Zeitraum und verschiedene Disziplinen. Zu gut Deutsch: wir wollen in vielen Disziplinen und den unterschiedlichsten Zeitansätzen gut sein und vor allem besser werden, aber in keiner Disziplin mit Exzellenz glänzen.</p>
<p>Bei Heartcore Athletics glauben wir an genau diese Definition von Fitness und unterteilen unser Verständnis von Fitness daher in dieselben drei grundlegenden Standards:</p>
<h3>
<b>Der Erste Fitness Standard:</b><span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Der erste dieser Standards bezieht sich auf die <a href="https://heartcore-athletics.com/die-10-physical-skills/"><i>10 physischen Grundfertigkeiten</i></a> / physical skills. Diese sind:</p>
<p>1.) Kardiovaskuläre Ausdauer (Cardiovascular endurance)<br />
2.) Durchhaltevermögen/Ausdauer (Stamina)<br />
3.) Kraft (Strength)<br />
4.) Beweglichkeit (Flexibility)<br />
5.) Explosivität (Power)<br />
6.) Geschwindigkeit (Speed)<br />
7.) Koordination (Coordination)<br />
8.) Agilität (Flinkheit/Gewandheit, Agility)<br />
9.) Präzision (Accuracy)<br />
10.) Balance</p>
<p>Jede Trainingsroutine entwickelt die Fitness des Trainierenden nur in so weit, wie sie diese Grundfertigkeiten trainiert. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Training und Üben (practice):</p>
<p>Verbesserungen von <strong>Ausdauer, Durchhaltevermögen, Kraft und Flexibilität</strong> erhalten wir nur durch <strong>Training</strong>. Der Begriff des Trainings bezieht sich dabei auf Aktivitäten, die durch messbare organische Veränderungen im Körper die Leistung des Trainierenden verbessern.</p>
<p>Im Gegensatz dazu können wir <strong>Koordination, Agilität, Balance und Präzision</strong> nur durch <strong>Üben</strong> verbessern. Üben bezieht sich also auf Aktivitäten, welche die Leistung durch Veränderungen im Nervensystem verbessern.</p>
<p><strong>Power und Geschwindigkeit</strong> sind sowohl Adaptionen von Training als auch von Üben. Sie sind sozusagen <strong>Mischformen</strong>.<span class="Apple-converted-space">  </span></p>
<p><b></b></p>
<h3><b><br />
Der Zweite Fitness Standard</b></h3>
<p><i>Das Lostrommel-Modell / Hopper-Model</i></p>
<p>Wir trainieren umfassend alle physischen Skills um vor allem auf eines vorbereitet zu sein: das Unvorhersehbare!<span class="Apple-converted-space"> Das ist sowohl für diejenigen wichtig, die eine umfassende Fitness für ihre beruflichen Herausforderungen benötigen, wie z.B. Soldaten, Polizisten, Rettungskräfte aber auch Pflegekräfte. Aber genauso wichtig für jeden der einfach bis ins hohe Alter einen guten Lebensstandard halten und aktiv sein möchte.</span></p>
<p>CrossFit® Headquarters erklärt den Ansatz an einer Lostrommel: Wenn man total unterschiedliche Übungen in eine Lostrommel wirft, vielleicht sogar sämtliche Übungen die es gibt, die Trommel rührt und dann diverse dieser Übungen herauszieht, um damit ein Workout of the Day zu gestalten, dann ist es nicht unser Ziel bei ein oder zwei dieser Übungen überragend zu sein.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wir wollen viel mehr alle relativ gut absolvieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>„Pursue your weakness instead of becoming excellent in one discipline.“</strong> lautet die von Coach Glassman ausgegebene Parole.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und das macht für alle Alltags-Helden sowie Berufstätige im öffentlichen Dienst, Sicherheitsdienst und alle, die fit und gesund werden wollen, absolut Sinn.</p>
<p>Die Konsequenz aus diesem Modell ist die Erkenntnis, dass Fitness die Fähigkeit umschreibt in allen möglichen physischen Herausforderungen gut abzuschneiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das gilt auch für unbekannte Aufgaben und solche, die in unendlichen Kombinationen variiert wurden. In der Praxis bedeutet das für den Athleten die Abkehr von spezifizierten Trainingsplänen, die nur eine physische Grundfertigkeit fokussiert aufbauen und den Rest vernachlässigen.</p>
<p>Die Natur und das Leben im Allgemeinen bieten immer wieder unvorhersehbare Herausforderungen. Immer wieder! Wir trainieren dafür, indem wir unsere Trainingsreize breit halten und konstant variieren. <span class="Apple-converted-space">   </span></p>
<h3></h3>
<h3><b>Der Dritte Fitness Standard</b></h3>
<p>Der dritte Fitness Standard bezieht sich auf die <i>metabolischen Energiegewinnungswege</i>. Die Energiegewinnung im menschlichen Körper kann auf 3 unterschiedliche Arten ablaufen:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>a) über die Kreatinphosphatspeicher</p>
<p>b) über die Spaltung von ATP<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>c) über die Verbrennung von Fett unter Sauerstoffzufuhr</p>
<p>Dabei ist keiner der Energiegewinnungswege einzeln zu betrachten. Prinzipiell laufen sie immer mehr oder weniger gleichzeitig ab. Dennoch überwiegt unter sehr kurzer Belastung die Energiegewinnung über die Phosphatspeicher (Phosphagen). Hiermit generiert dein Körper einen Power-Output von 100%.Direkt im Anschluss übernimmt die Energiegewinnung aus den Glykogenspeichern (Glycolytic) die Oberhand. Dabei werden nur noch 70% des maximalen Powerlevels erreicht und sehr viel Laktat, also Milchsäure, produziert, die im Endeffekt zu Muskelversagen und Muskelkater führen kann.<br />
Auf lange Sicht gesehen dominiert der oxidative Energiegewinnungsweg (Oxidative). Das heißt, dass hier die Energie hauptsächlich aus der Verbrennung von Fett geliefert wird, welches nur bei geringerer Intensität und unter Zuhilfenahme von Sauerstoff verstoffwechselt werden kann. Wir trainieren alle 3 Energiegewinnungswege. Dabei setzen wir durchaus zeitlich befristet einen Schwerpunkt auf einen bestimmten Energiegewinnungsweg. Das ermöglicht es dir, das Beste aus deinem Traiing herauszuholen. Dennoch wirst du in einer klassischen Trainingseinheit bei Heartcore Athletics mehr als einen dieser Wege brauchen und verbessern.</p>
<p>Aufgrund dieses Zieles können wir mit unserem Trainingsansatz keinen der Energiegewinnungswege optimal ausprägen. Aber das wollen wir auch nicht, denn das Ziel ist, dich zu einem richtig guten <strong>Allround-Athleten</strong> zu machen. Nicht zu einem Spezialisten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ganz deutlich sieht man das am folgenden Beispiel. Vergleichen wir je einen Sprinter, einen 800m Läufer und einen Marathonläufer in den Disziplinen 100m, 800m und Marathon. Dabei ist der 800m Läufer, allein von der Statur her, dem CrossFit® Sportler am ähnlichsten und soll daher unsere Athleten in diesem Vergleich vertreten. Schauen wir mal auf die vermutlichen Platzierungen</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><b>100m</b></td>
<td valign="top"><b>800m</b></td>
<td valign="top"><b>Marathon<span class="Apple-converted-space"> </span></b></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><b>Sprinter</b></td>
<td valign="top">1</td>
<td valign="top">2</td>
<td valign="top">3</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><b>800m Läufer</b></td>
<td valign="top">2</td>
<td valign="top">1</td>
<td valign="top">2</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><b>Marathonläufer</b></td>
<td valign="top">3</td>
<td valign="top">3</td>
<td valign="top">1</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wie du siehst dominiert jeder in seiner eigenen Disziplin, aber der 800m Läufer belegt zweimal den zweiten und einmal den ersten Platz, während die beiden anderen Sportler mindestens einmal auf dem dritten Platz landen. Das soll veranschaulichen, dass der CrossFit® Athlet auch im Hopper-Modell voraussichtlich, im Vergleich zu spezialisierten Athleten, am besten abschneiden wird. CrossFit® trainiert also alle 3 Energiegewinnungswege, legt aber besonderen Fokus auf den glykolytischen Energiegewinnungsweg, wie er auch beim 800m Sprint am meisten gebraucht wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Universellle Fitness, also Fitness in unserem Verständnis, entwickelt und benötigt Fähigkeiten und Kompetenzen in allen drei Energiegewinnungswegen. Im Bereich des MetCon (Metabolic Conditioning) widmen wir uns daher in jeder Trainingseinheit dem Ausbalancieren der Trainingsmethoden für diese drei Energiegewinnungsarten deines Körpers. So wirst du, bei regelmäßigem Training, zu einem echten Allround-Athleten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>2) Was ist Training?</strong></h2>
<p>&#8222;Ich gehe zum Training&#8220; ist<span class="Apple-converted-space">  </span>mittlerweile ein geflügelter Begriff geworden, der oft zu verallgemeinert genutzt wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Egal, ob jemand in ein Fitnessstudio geht, in eine CrossFit Box® oder zum nächsten Calisthenics Ground oder zum Spielplatz um die Ecke. Wer ohne ein Ziel und ohne Plan &#8222;trainiert&#8220;, der trainiert nicht. Er/sie bewegt sich! Oder er/sie macht Sport. Das können wir gelten lassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Training ist der <strong>Inbegriff des Besser Werdens</strong>. Um von einem Ausgangspunkt A zu einem Zielpunkt B zu kommen, müssen wir trainieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dazu benötigen wir in allererster Linie einen Test, der uns sagt wo unser Ausgangspunkt A denn so liegt. Das kann, wie im Funktionellen Training oft verwendet, ein Benchmark Workout sein, dass deine Maximalkraft testet, deine Schnellkraft oder deine Kraftausdauer. Es kann auch ein Dauerlauf sein oder ein Belastungs-EKG. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Jetzt ist es schön, wenn du deinen Ausgangspunkt kennst, aber du möchtest den gemessenen Leistungsparameter ja verbessern. Du willst dein Ziel erreichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Ziel zu setzen ist also ein weiterer wichtiger Eckpfeiler, um trainieren zu können. Ohne Ziel gibt es keinen strukturierten Plan. Ohne Ziel kann es keine sinnvolle Periodisierung geben und auch keine sinnvolle Umsetzung. Kurzum, ohne Ziel ist alles doof.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dein Fitness-Ziel kann dabei alles mögliche sein. Du könntest das Zweifache deines Körpergewichts squatten wollen, 20 Klimmzüge schaffen, das Benchmark WOD Fran in unter 2 Minuten durchhauen, einen Halbmarathon in unter 2h rennen wollen, ein Lacrosse-Spiel besser durchhalten können oder das Auswahlverfahren einer Spezialeinheit bestehen wollen.</p>
<p>Wir haben oben gelernt, dass Fitness sich in die Teile GPP und SPP unterteilen lässt. Die bereits genannten Ziele sind eher im SPP Bereich zu sehen. Dein GPP-Ziel könnte aber auch sein, einfach für das Alter &#8222;fit&#8220; zu sein, und deine persönlichen 80er-Jahre zu rocken. Das ist schwer zu messen, aber möglich. Genau hierfür sind die Benchmark WODs im CrossFit® gedacht, die mittlerweile von vielen anderen Fitness-Anbietern, insbesondere im App-Bereich, übernommen wurden. Sie bilden eine Bandbreite von <a href="https://heartcore-athletics.com/die-10-physical-skills/">physischen Fähigkeiten</a> ab. So erhältst du einen guten Rundumschlag über die Ausprägung der Leistungsfähigkeit deiner Energiegewinnungswege sowie deiner Bewegungskompetenzen. Auf der Grundlage kannst du dann den Fortschritt mit dem von dir ausgewählten Trainingsprogramm messen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Lass mich kurz etwas ausholen, damit wir uns auch richtig verstehen. Grundsätzlich kannst du immer und überall Training durchführen. Ob du nun im Studio an Geräten trainierst oder an Freihanteln, Kettlebells, deinem örtlichen Klettergerüst oder in einem kleinen Hotelzimmer. Solange du weißt wo du stehst und wo du hinwillst kannst du trainieren. Oft wird auf Zumba herumgehackt, da es kein Training sei. Aber nehmen wir einmal an, dass jemand seine Ausdauerleistungsfähigkeit verbessern möchte und sie mit einem 30 Minuten Dauerlauf misst. Anschließend geht er/sie in eine gut strukturierte Zumba-Schule. Hier wird die Intensität der Stunden variiert, was die Energiegewinnungssysteme unterschiedlich belastet. Nach 3 Monaten Zumba kommt der Re-Test, der einen Fortschritt aufzeigt. Grundsätzlich wurde hier also trainiert. Genauso können wir dieses System auf andere Sportarten oder auf Fitness-Apps wie <a href="http://Freeletics.de">Freeletics</a> anwenden. Das System hinter den meisten angebotenen Produkten ist gut! Bei nahezu allen steckt eine Periodisierung oder ein System dahinter. &#8222;Scheiße&#8220; wird es oft erst durch die Art und Weise wie die Menschen es umsetzen. Wenn zum Beispiel eine bestimmte Intensität vom Trainer angedacht war, die aber nicht getroffen wird, dann kann auch das Gesamtsystem nicht mehr funktionieren. Mehr dazu später unter &#8222;Intended Stimulus&#8220;:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kurz zusammengefasst: Training ist nur dann <strong>&#8222;echtes Training&#8220;</strong>, wenn wir einen <strong>Ausgangspunkt</strong> und einen <strong>Zielpunkt</strong> haben auf deren Grundlage ein <strong>strukturiertes Training</strong> aufgebaut wird. Training bedeutet grundsätzlich <strong>Fortschritt</strong>. Ohne Fortschritt betreiben wir &#8222;nur&#8220; Sport oder bewegen uns.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>3) Was bedeutet Funktionell im Sinne des funktionellen Trainings?</strong></h2>
<p>Funktionell bedeutet in allererster Linie, dass es auf die <strong>individuellen Bedingungen ausgelegt</strong> ist. Ein Feuerwehrmann oder ein Soldat, der funktionell für seine Arbeit trainieren möchte, muss anders an die Sache heran gehen als ein Desktop Warrior, der vor allem die Auswirkungen seiner Schreibtischarbeit korrigieren möchte.</p>
<p>Verstehst du, was ich meine? Der eine muss mit schwerer Zusatzausrüstung und einer Atemschutzmaske, die das Atmen erschwert für eine längere Zeit eine sehr umfassende körperliche Tätigkeit ausführen, während der andere körperlich eher inaktiv ist und dadurch entstehende Beschwerden ausgleichen sollte. Ist es nun für den Desktop Warrior eine gute Idee mit einem Rucksack Treppen rauf und runter zu rennen, um funktionell zu trainieren? Höchstens, wenn er als Hobbysportler bei CrossFit® Wettkämpfen teilnehmen möchte oder in der freiwilligen Feuerwehr dient.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Gesamtbild des Functional Training ist daher schwieriger zu fassen und für die meisten Fitnesskunden irrelevant. Der Großteil der Fitnesssportler möchte seinen allgemeinen Leistungsniveau erhöhen, also im GPP Bereich trainieren. Daher bezieht sich die Fitness Industrie auf eine einfachere, kompaktere Definition für Functional Training.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&#8222;Funktionell&#8220; bedeutet, dass mit <strong>freien Gewichten</strong> oder dem <strong>eigenen Körpergewicht</strong> trainiert wird, möglichst die <strong>gesamte Bewegungsamplitude</strong> der beteiligten Gelenke ausgeschöpft wird und <strong>mehrere Gelenke</strong> in <strong>allen drei Bewegungsebenen</strong> an der Bewegung beteiligt sein sollten. Man spricht dabei auch vom dreidimensionalen 3D-Training.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Defintion ist sehr universell und kann im Grunde auf die spezifischeren Beispiele, die wir oben genannt haben, umgemünzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Um im Allgemeinen zu bleiben: das grundsätzliche Ziel des Functional Trainings, wie wir es im Fitnessbereich kennen ist die Steigerung der GPP, das Ausmerzen von Dysbalancen und die Verbesserung der Bewegungskompetenzen. Dazu gehört neben dem Mobilitäts- und Stabilitäts-Training, sowie der Verbesserung der Energiegewinnungswege auch und vor allem das Krafttraining.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Krafttraining ist die absolute Grundlage deiner Leistungsfähigkeit (siehe dazu der Artikel &#8222;Warum Kraft deine Grundlage ist, in der Men’s Fitness). Um den oben genannten Defitinionspunkten des Functional Training gerecht zu werden, solltest du dein Krafttraining mit mehrgelenkigen, freien Übungen ausführen. Diese können aus dem einfacher auszuführenden Powerlifting (Kraftdreikampf) kommen und somit Deadlift, Squat und (Bench-)Press beinhalten. Oder sie können aus dem Kettlebell Training, dem olympischen Gewichtheben (Oly Lifts), dem Sandsack Training oder dem Medizinball Training kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn dein Trainingsziel die Verbesserung deiner allgemeinen Leistungsfähigkeit (GPP) ist, solltest du dabei immer die größtmögliche Bewegungsamplitude nutzen. Aber nur solange du die Übung auch sauber in diesem Bewegungsradius ausführen kannst. Mit den Worten des Functional Training Gurus Gray Cook <strong>&#8222;First move well, then move often&#8220;</strong>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der meistens verwendete Begriff für die Bewegungsamplitude, also den Umfang deiner Bewegung in einem bestimmten Gelenk, ist RoM &#8211; Range of Motion.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Solltest du ein sportartspezifisches Ziel haben kann auch eine Dysbalance für dich von Interesse sein. Beispielsweise Kanuten, die immer auf einer Seite paddeln und ihren Wettkampf gewinnen möchten haben größeres Interesse an einem starken Zug, als an zusätzlicher Muskelmasse auf der &#8222;falschen Seite&#8220;. Auch wenn dies sie im Allgemeinen &#8222;gesünder&#8220; machen würde (vgl. das Sickness-Wellness-Fitness Kontinuum von Greg Glassman das besagt, dass Fitness eine Art &#8222;Super-Gesundheit&#8220; ist).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Quarter-Squats (1/4-Kniebeugen), also Kniebeugen bei denen man nur ein Viertel des vollen Bewegungsumfangs ausführt, werden in der Fitness Training Szene oft verschrien. Grundsätzlich stimmt das auch, wie wir oben erfahren haben &#8211; wir wollen ja die volle RoM nutzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber denken wir an Volleyballspieler, die ihre Explosivität für den Sprung am Netz verbessern wollen. Aus welcher Position starten diese Spieler? Richtig, aus dem 1/4-Squat oder der so genannten athletischen Grundposition. Kein Mensch wartet in der tiefen Hocke vorm Netz. Und der längere Weg bringt auch keinen Höhengewinn. Unter Umständen könnte ein Quarter-Squat für Volleyballspieler also durchaus funktionell sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Insofern urteile nicht zu schnell über richtig oder falsch im Sinne des funktionellen Trainings. Aber hinterfrage in jedem Fall die Hintergründe und/oder Beweggründe für eine Übung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Fitness&#8220; ist also gar nicht soooo easy zu definieren. Es ist zwar &#8222;fit&#8220; sein, aber dir Frage ist immer wofür? Die Antwort darauf fällt sehr individuell aus. Ob eine Übung für dich also funktionell ist hängt von deinem Ausgangs- und Zielzustand ab. Um von Ersterem zu Letzterem zu kommen bedarf es einer Analyse oder eines Assessments, darauffolgenden strukturiertem Training und schließlich folgt die gewünschte Performance. Für mich ist daher Fitness unbedingt mit dem Dreiklang ATP zu verbinden und der steht in diesem Fall für meine Vorgehensweise im Coaching:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>ASSESS &#8211; TRAIN &#8211; PERFORM</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/was-ist-fitness-und-funktionelles-training/">Was ist Fitness und funktionelles Training?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das einfachste Mindset Training Tool der Welt</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/das-einfachste-mindset-tool-der-welt/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/das-einfachste-mindset-tool-der-welt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 16:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset Training]]></category>
		<category><![CDATA[AMWAP]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Functional Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[mindset training]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mindset Training wird immer bekannter &#8211; und es ist ein Thema, das schwer zu fassen ist. Allein die Definition von Mindset ist vielfältig. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass auch das Mindset Training komplex oder kompliziert sein muss. Wie bei jedem Training ist das Wichtigste auch hier: Kontinuität und Disziplin. Nur wenn du [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://heartcore-athletics.com/mindset-training/">Mindset Training</a> wird immer bekannter &#8211; und es ist ein Thema, das schwer zu fassen ist. Allein die Definition von Mindset ist vielfältig. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass auch das Mindset Training komplex oder kompliziert sein muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei jedem Training ist das Wichtigste auch hier: Kontinuität und Disziplin. Nur wenn du regelmäßig an deinen Fähigkeiten arbeitest kannst du sie auch wirklich verbessern. Und wie im CrossFit und sinnvollem Fitnesstraining generell gilt auch beim mentalen Aspekt die Grundregel Simple not easy: </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2021/01/Swpo-2-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-3639" width="424" height="424"/></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Die Kettlebell des Mindset Trainings</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Functional Fitness Szene sind wir immer auf der Suche nach dem effizientesten Weg eine Bewegung auszuführen, unsere Fitness zu steigern, unsere Performance zu verbessern oder die Regeneration noch effektiver zu gestalten. Das effizienteste Tool, um deine Fitness zu steigern ist die Kettlebell. Und was ist die Kettlebell des Mindset Trainings? </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Das WAS: AMWAP</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kettlebell des Mindset Trainings ist das AMWAP. <br>AMWAP steht für As Many Wins As Possible und bezeichnet das tägliche Zählen deiner Wins. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wins sind alle noch so kleinen Erfolge, die dich an diesem Tag deinem Ziel oder deinen Zielen näher gebracht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Typischerweise machst du aus diesem Mindset Tool ein <strong>&#8222;5 Minuten AMWAP&#8220;</strong>. In Anlehnung an das AMRAP aus dem CrossFit nimmst du dir also vor dem zu Bett gehen 5 Minuten Zeit in denen du alles, aber auch wirklich alles aufschreibst, dass dich deinem Ziel heute näher gebracht hat. </p>



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<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Kleine Wins machen den großen Unterschied</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, dass du dich auf kleine &#8222;babysteps&#8220; fokussierst. Nimm&#8216; dein Ziel ins Auge und lass&#8216; den Stift für 5 Minuten so gut es geht fließen. Insbesondere wenn du dich vor einer tickenden Uhr und einem immer noch leeren Blatt Papier wiederfindest ist es der beste Schritt dich auf die kleinen Erfolge zu fokussieren. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Das WARUM: Unterbewusstsein überschreiben</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum solltest du ein AMWAP machen? Ganz klar: das tägliche Zählen deiner Wins überschreibt zum Abend hin dein Unterbewusstsein mit allem Positiven, das dich deinen Zielen näher gebracht hat. So beendest du den Tag positiv und startest in aller Regel den folgenden Tag ebenso positiv. Würdest du nicht lieber auch mit einem &#8222;Hell yeah&#8220; morgens aufwachen und frisch und munter daran gehen deine Ziele weiter zu verfolgen statt dich aus dem Bett zu quälen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins noch: Das Überschreiben deines Unterbewusstseins benötigt Zeit. Wie auch im Fitness Training kommt der Erfolg nicht über Nacht sondern durch regelmäßige (Trainings-)Reize. Aber ernsthaft: 5 Minuten vor dem Zähneputzen hast du sicherlich!</p>



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<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Beispiel AMWAP</span></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da du diesen Blog liest ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Ziel im Bereich der Leistungssteigerung, Performance und Gesundheit liegt. Was könnten also Wins sein, die dich dem Ziel &#8222;Ich will im Oktober nächsten Jahres an der CrossFit Challenge meiner Box teilnehmen und unter den Top 10 finishen&#8220; näher bringen könnten:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>heute ausreichend Wasser getrunken</li><li>Mobility Training vor dem Schlafen gehen</li><li>kurzes Core Workout gemacht obwohl ich aufgrund der Arbeit sehr wenig Zeit hatte</li><li>ein proteinreiches Frühstück gehabt</li><li>10 Min Spaziergang in der Mittagspause</li><li>dem Bestellen von Pizza mit den Kollegen widerstanden und stattdessen mein Food Prep Essen gegessen</li><li>meiner Freundin gut zugehört wie ihr Tag war und Quality Time am Abend genossen</li><li>&#8230;</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, es sind keine großen Ziele notwendig wie &#8222;Heute FRAN in Sub 5 Min gerockt&#8220; oder &#8222;PR Backsquat geknackt&#8220;, um das AMWAP sinnvoll durchführen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, es sind keine großen Ziele notwendig wie &#8222;Heute FRAN in Sub 5 Min gerockt&#8220; oder &#8222;PR Backsquat geknackt&#8220;, um das AMWAP sinnvoll durchführen zu können. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Zusammenfassung</span></h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2021/01/Swpo-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3638" width="423" height="423"/></figure></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Weitere Quellen: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Super Input und Einsichten in das Was, Wie und Warum des Mindset Trainings findest du in unserer Podcast Episode <a href="https://heartcore-athletics.com/ep09-talking-mindset-training-with-tom-foxley-2/">&#8222;Talking Mindset Training&#8220;</a> mit Tom Foxley, dem Mindset Coach von Elite CrossFit Athleten wie Brent Fikowski oder auf Tom&#8217;s Website <a href="https://www.mindsetrxd.com">Mindset Rx&#8217;d</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt viel Spaß bei der Umsetzung. Das AMWAP ist das einfachste und effizienteste Mindset Tool der Welt. So einfach, dass du einfach keine Ausreden mehr hast es nicht zu machen! </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift.jpg" alt="" class="wp-image-3402" width="197" height="123" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift.jpg 803w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift-300x188.jpg 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift-768x481.jpg 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift-400x250.jpg 400w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift-480x301.jpg 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/07/Finish-Strong-Unterschrift-500x313.jpg 500w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>GPS-Training</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/gps-training-energiegewinnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 11:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[aerob]]></category>
		<category><![CDATA[anaerob alaktazid]]></category>
		<category><![CDATA[anaerob laktazid]]></category>
		<category><![CDATA[Energiegewinnungssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[EST]]></category>
		<category><![CDATA[Gain]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[oxidative Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Sustain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie und warum du deine Energiegewinnungssysteme gezielt trainieren solltest GPS Training? Was soll das denn sein? Laufen nach dem &#8222;Global Positioning System&#8220; aka Navi oder was? Nein. Es geht darum gezielt und strukturiert deine Energiegewinnungssysteme zu trainieren! Bestimmt hast du schon einmal gehört, dass unser Körper seine Energie auf unterschiedliche Arten generieren kann. Es gibt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><em>Wie und warum du deine Energiegewinnungssysteme gezielt trainieren solltest</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph">GPS Training? Was soll das denn sein? Laufen nach dem &#8222;Global Positioning System&#8220; aka Navi oder was?  Nein. Es geht darum gezielt und strukturiert deine Energiegewinnungssysteme zu trainieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestimmt hast du schon einmal gehört, dass unser Körper seine Energie auf unterschiedliche Arten generieren kann. Es gibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Energiebereitstellung">drei Energiegewinnungswege</a>, die je nach Intensität und Dauer der Belastung eine größere Rolle in der Bereitstellung der notwendigen Energie einnehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>anaerob alaktazide Energiegewinnungsweg </strong>nutzt vor allem das <a href="https://www.academyofsports.de/de/lexikon/kreatinphosphat/">Kreatinphosphat</a> das in unseren Muskeln gespeichert ist, um sehr <strong>kurzfristig</strong> Energie bereitzustellen. Das brauchst du beispielsweise bei Sprints oder 1 RM Lifts.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>anaerob laktazide</strong> Energiegewinnungsweg ist für l<strong>ängere und dennoch intensive Belastungen</strong> da. Hierbei fällt das Nebenprodukt <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Laktat">Laktat </a>(Milchsäure) an. Der Körper zieht seine Energie aus Glycogen und dem Laktat. Wir sprechen hier daher auch vom glykolytischen Energiegewinnungsweg.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Energiegewinnungsweg ist der <strong>aerobe</strong>. Hier wird unter der Zuhilfenahme von Sauerstoff Energie gewonnen. Daher auch das Synonym oxidativer Energiegewinnungsweg. Er dominiert bei <strong>langen, weniger intensiven Belastungen</strong> wie Ausdauerläufen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wäre so schön easy, wenn man alle Energiegewinnungssysteme in ein starres Zeitfenster packen und gesondert trainieren könnte, oder? Aber dem ist nicht so. An jeder Bewegung sind grundsätzlich alle drei Varianten beteiligt. Je nach Dauer und Intensität ist jedoch einer der drei <strong>dominant</strong>! So können wir trotz paralleler Arbeit spezifische Reize setzen, um das gewünschte Trainingsziel zu erreichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Artikel beschäftigt sich mit den drei Energiegewinnungssystemen und deren Training, das im Englischen den viel flotteren Namen Energy System Training, kurz EST, trägt. Vielleicht ist es mir auch nur sympathischer weil es unglaublich viel einfacher zu schreiben ist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">GPS Training</span></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast oben schon gesehen, dass die Namen unserer einzelnen Energiegewinnungssysteme ziemlich sperrig sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Was steht heute auf dem </em>Programm?“ „Anaerob alaktazides Training!“ … da kommt wohl keine <em>„Wow, geil!“ </em>als Antwort, sondern eher fragende Blicke. <a href="https://opexfit.com">OPEX</a> Fitness hat erstmals Begriffe geprägt, die weitaus einfacher zu merken sind und direkt die Message rüber bringen <strong>welcher Trainingsstimulus</strong> erzielt werden soll. Für mich abgewandelt spreche ich daher lieber vom <strong>GPS Training: GAIN, PAIN und SUSTAIN.</strong>&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1002" height="778" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics.png" alt="" class="wp-image-3338" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics.png 1002w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-300x233.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-768x596.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-980x761.png 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-480x373.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/EST-Energiegewinnungssysteme-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-500x388.png 500w" sizes="(max-width: 1002px) 100vw, 1002px" /></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">GAIN</span></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gain bezeichnet den <strong>anaerob-alaktaziden Energiegewinnungsweg</strong>. Anaerob bedeutet, dass kein Sauerstoff genutzt wird während alaktazid bedeutet, dass kein Laktat produziert wird. Wie oben schon beschrieben wird stattdessen Kreatinphosphat aus deinen Muskeln, zur schnellsten Energiebereitstellung die wir haben, genutzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gain nutzen wir für Sprints, 1 RM Lifts und generell im Bereich des Krafttrainings. Insbesondere wenn wir an dem Ziel arbeiten unsere absolute Kraft zu steigern (Maximalkrafttraining). Dieses Energiegewinnungssystem dominiert im Bereich von intensiven, kraftvollen aber kurzen Bewegungen im Bereich von <strong>0-20 Sekunden</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Benefit von GAIN Training</span></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der hauptsächliche Benefit vom Training im GAIN Bereich ist die <strong>mechanische Adaption</strong>. Das kann zwei Dinge bedeutet. Einerseits kann GAIN Training in <strong>Hypertrophie</strong> (Muskelzuwachs) münden. Andererseits kann es deine <strong>motorische Kontrolle</strong> verbessern was dir eine höhere Bewegungseffizienz beschert. Weniger Energie für dieselbe Bewegung aufwenden klingt doch super, oder?&nbsp;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Für wen ist Gain Training geeignet?</span></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gain ist grundsätzlich für jeden, egal ob Beginner oder Fortgeschrittene geeignet. Wir befinden uns hier im Bereich des grundlegenden Krafttrainings und Kraft ist die Basis für alle weitere Bemühungen um deine umfassende Fitness auf- und auszubauen. Lediglich die Art und Weise, wie wir arbeiten unterscheidet sich je nach Trainingsstand und Erfahrung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfänger</strong> sollten sich eher im Bereich der muskulären Ausdauer aufhalten. Sie arbeiten aufgrund weniger Bewegungserfahrung und -kompetenz weniger tief im zentralen Nervensystem (ZNS) und haben somit eine <strong>geringere Intensität</strong> als Fortgeschrittene. Dadurch können Anfänger schneller regenerieren und ihr Training als <strong>Ganzkörpertraining</strong> ansetzen. Das hauptsächliche Ziel für Neulinge ist mit geringerer Intensität vor allem die <strong>motorische Kontrolle</strong> zu verbessern. Dabei wollen wir vor allem errreichen, dass die Muskeln die an einer Bewegung beteiligt sind besser zusammenarbeiten. Auf Fachchinesisch: <a href="http://www.sportunterricht.de/lksport/intermusk.html">intermuskuläre Koordination</a>.<br><br><strong>Fortgeschrittene</strong> haben ein breiteres Spektrum. Sie können im Bereich der <strong>Kraftausdauer</strong> bis hin zu <strong>maximalen Kontraktionen</strong> arbeiten. Da ihr ZNS besser trainiert ist werden hier mehr Muskelfasern innerviert. Es ziehen sozusagen mehr kleine Helferlein an einem Strang! Wir sprechen dabei von einer höheren<a href="http://www.sportunterricht.de/lksport/intermusk.html"> intramuskulären Koordination</a>, also eine bessere Koordination innerhalb eines Muskels. Aufgrund dieser höheren ZNS Stimulation steigt auch die <strong>Intensität</strong> des Trainings. Und das lässt die <strong>Regenerationszeit</strong> für das beanspruchte Gewebe <strong>ansteigen</strong>. Fortgeschrittene sollten daher <strong>Splits</strong> fokussieren und können nicht ständig mit Ganzkörpertraining arbeiten.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3343" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-1024x1024.jpg 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-300x300.jpg 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-150x150.jpg 150w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-768x768.jpg 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-1536x1536.jpg 1536w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-1080x1080.jpg 1080w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-1280x1280.jpg 1280w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-980x980.jpg 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-480x480.jpg 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-500x500.jpg 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3-100x100.jpg 100w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/3.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="968" height="764" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS.png" alt="" class="wp-image-3356" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS.png 968w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-300x237.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-768x606.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-480x379.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-GAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-500x395.png 500w" sizes="(max-width: 968px) 100vw, 968px" /></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">PAIN</span></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff Pain bezeichnet das Training der <strong>glykolytischen Energiegewinnung</strong>. Das läuft <strong>anaerob laktazid</strong> ab, also noch immer ohne Sauerstoff aber unter Anhäufung von Laktat, das teilweise auch zur Energiebereitstellung genutzt wird. Wenn das Laktatlevel zu sehr ansteigt stehen wir dem Muskelversagen gegenüber. Das bedeutet, dass der Stoffwechsel im jeweils arbeitenden Gewebe „dicht macht“. Kommen nicht mehr ausreichend Nährstoffe rein und raus versagt der Muskel deinem Gehirn den Gehorsam. Auch wenn du noch einen Rep machen willst wird das einfach nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast es fast vermutet: Pain Training ist eher schmerzhaft. Es beschreibt das Training mit <strong>nicht durchhaltbarer, hoher Intensität</strong> im Bereich von <strong>30 Sekunden bis 4 Minuten</strong>. Je kürzer die Belastungszeit desto höher ist die Power die du darin entwickeln kannst. Pain Training startet somit im Power Bereich (<strong>anaerob laktazide Power</strong>, kurz AnLP) und gleitet dann in die <strong>anaerob-laktazide Ausdauer</strong> /Endurance (AnLE) . Dieser sperrige Begriff bezeichnet deine Fähigkeit unter der Anhäufung von Laktat diese nicht durchhaltbare Intensität doch möglichst lange aufrecht zu erhalten.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist unbedingt notwendig, dass du eine solide Basis im Bereich Gain geschaffen hast, um in Pain überhaupt trainieren zu können. Erstens haben wir gelernt, dass du in Gain lernst dich effizienter zu bewegen und mehr Muskelfasern zu rekrutieren. Zweitens ist eine größere Kraftbasis natürlich Voraussetzung auch in längeren Workouts ein höheres Gewicht zu bewegen und somit die Intensität zu erhöhen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann natürlich nicht alles auf einmal passieren, sondern sollte progressiv aufeinander aufbauen. Das <a href="https://heartcore-athletics.com/superkompensation/">Prinzip der Superkompensation</a> zählt auch hier!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild unten veranschaulicht einen progressiven Aufbau verschiedener Trainingszyklen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="968" height="876" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics.png" alt="" class="wp-image-3349" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics.png 968w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics-300x271.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics-768x695.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics-480x434.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Progression-GPS-Training-PAIN-Heartcore-Athletics-500x452.png 500w" sizes="(max-width: 968px) 100vw, 968px" /><figcaption>Ein progressiver Trainingsaufbau von Anaerob alaktazider Power im Bereich 0-10 sek. bis hin zu Anaerob laktazider Ausdauer (bis zu 4 Minuten)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Ziel des GPS Training</strong> und somit des EST (Energy System Training) ist es deine Leistungsgrenze langfristig zu erhöhen. Im unten stehenden Bild siehst du 3 verschiedene Athletentypen im Pain Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Athlet 1 trifft sehr früh seine Leistungsgrenze und fällt dann rapide ab. Er kann seine Leistung nicht aufrecht erhalten. Auf Sprint spezialisierte Athleten finden wir oft hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typ 2 trifft seine Grenze etwas später, fällt langsamer aber nicht so drastisch ab und schafft es noch irgendwie sein Training oder seinen Wettkampf mit viel &#8222;Beißen&#8220; zu Ende zu bringen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Typ 3 trifft ebenfalls seine Grenze, nimmt etwas Tempo raus und schafft es noch während der Belastung etwas mehr zu regenerieren und wieder einen neuen Kraftschub zu erlangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein sinnvoll aufgebautes Training hilft dir dich von Typ 1 zu Typ 3 zu entwickeln. Wenn du direkt versuchst Typ3-spezifische Workouts zu &#8222;ballern&#8220; wird der Erfolg minimal sein. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="747" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-1024x747.png" alt="" class="wp-image-3339" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-1024x747.png 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-300x219.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-768x560.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-980x715.png 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-480x350.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics-500x365.png 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Enerrgiesystem-Training-im-Ueberblick-HEARTCORE-Athletics.png 1036w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ziel des EST aka GPS Training ist es deine Leistungsgrenze zu erhöhen. Hier am Beispiel des Pain Systems veranschaulicht.</figcaption></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Benefits von PAIN Training</span></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Pain Training gibt es drei hauptsächliche Benefits.</p>



<ol class="wp-block-list"><li>die hohe Intensität führt zu einem hohen Stress. Dein Körper lernt so sich an das entsprechend hohe Stresslevel anzupassen (<strong>hohe Stressadaption</strong>)und trotzdem eine hohe Leistung abzuliefern. Das ist vor allem interessant für alle, die unter höchst stressigen Bedingungen gut performen müssen. Ich denke da nicht nur an Elite-Athleten sondern auch und vor allem an Einsatzkräfte wie Polizisten, Soldaten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, Krankenhauspersonal im OP usw. <br>Da unser Körper körperliche und geistige Stresslevel nicht unterscheidet kann es dir auch in einem stressigen „kopflastigen“ Job weiterhelfen.&nbsp;<br></li><li>Pain Training impliziert eine <strong>hohe metabolische Reaktion</strong>. Dein Stoffwechsel läuft dabei und im Anschluss auf Hochtouren. Das ist eine gute Sache. Vor allem da viele von uns nicht nur performen sondern auch nackt gut aussehen wollen. Aber Vorsicht! Langfristig ist diese hohe metabolische Reaktion von Pain nur ein Vorteil, wenn du nicht ins Übertraining gerätst. Dafür sollte dein Trainingsprogramm ausgeglichen sein. „Nur Ballern bringt’s!“ ist der falsche Weg!&nbsp;<br></li><li>Ein ausgeprägtes Pain System kann in den Grenzbereichen als <strong>Booster </strong>für das darunter liegende Gain sowie das darüber liegende Sustain sein. Wenn dein glykolitisches Energiegewinnungssystem gut trainiert ist, dann kannst du bspw auch nach einem Marathon noch einen guten Schlusssprint hinlegen (Boost des aeroben Systems) oder eine Bewegung im Bereich des Gain ein wenig länger aufrecht erhalten (Boost des CP-Systems).&nbsp;</li></ol>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Für wen ist Pain Training geeignet?</span></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Pain Training ist nicht für jeden Alltagsathleten und Desktop-Warrior geeignet sondern für <strong>Fortgeschrittene</strong> oder auch Fitnessbreitensportler, die ein <strong>ausreichend hohes Kraftlevel</strong> an den Tag legen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn für Pain Training müssen wir Power entwickeln. Die definiert sich als aufgebrachte Kraft über einen bestimmten Zeitansatz; <em><strong>Power = Kraft/Zeit.</strong></em> Wer also ein höheres Kraftlevel besitzt kann in derselben Zeit mehr Power generieren. Genauso kannst du mehr Power entwickeln wenn du den gleichen Kraftaufwand schneller generierst. Inter-und intramuskuläre Koordination sind da dein Stichwort. Gain ist also die notwendige Grundlage.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3342" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-1024x1024.jpg 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-300x300.jpg 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-150x150.jpg 150w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-768x768.jpg 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-1536x1536.jpg 1536w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-1080x1080.jpg 1080w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-1280x1280.jpg 1280w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-980x980.jpg 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-480x480.jpg 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-500x500.jpg 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2-100x100.jpg 100w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um festzustellen, ob Pain Training für dich sinnvoll ist muss daher ein <strong>Assessment</strong> gemacht werden, um sicherzustellen, dass du ein ausreichend hohes <strong>Kraftlevel</strong> und eine <strong>gute Bewegungsqualität</strong> hast. Gerade im Pain Bereich wirst du mit zunehmender Intensität weniger an deine Bewegungsqualität denken. Hast du keine solide Grundlage hier wirst du nur <strong>Kompensationsmuster</strong> entwickeln, die dich auf keinen Fall zu einer langfristigen und gesunden Fitness führen. Und auch zu keinem hohen Performance Level!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild unten veranschaulicht nochmal, dass vielleicht beide Athleten (A1 und A2) dasselbe Ziel B haben, aber von anderen Ausgangspunkten starten. Der Weg dahin kann also nicht derselbe sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="974" height="924" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57.png" alt="" class="wp-image-3337" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57.png 974w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57-300x285.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57-768x729.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57-480x455.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Bildschirmfoto-2020-06-20-um-12.58.57-500x474.png 500w" sizes="(max-width: 974px) 100vw, 974px" /><figcaption>Auch bei demselben Ziel B gehen unterschiedliche Sportler A1 und A2 von anderen Ausgangspunkten aus. Der Trainingsansatz kann daher nicht identisch sein.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="930" height="932" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS.png" alt="" class="wp-image-3355" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS.png 930w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-300x300.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-150x150.png 150w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-768x770.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-480x481.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-500x501.png 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-PAIN-TRAINING-HEARTCORE-ATHLETICS-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 930px) 100vw, 930px" /></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">SUSTAIN&nbsp;</span></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sustain beschriebt die <strong>aerobe Energiegewinnung</strong>, die unter Zuhilfenahme von Sauerstoff und Fett auch als <strong>oxidativer Energiegewinnungsweg</strong> bezeichnet wird. Charakteristisch ist hier eine geringere Intensität und lange Dauer. Oft wird das auch als <a href="https://www.sloww.co/lsd-long-slow-distance/">LSD</a> work bezeichnet: Long slow distance. Genauso einprägsam wie GPS Training, oder?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sustain Training kann entweder <strong>monostrukturell</strong> ablaufen oder <strong>polystrukturell</strong>.<br>Monostrukturelle bedeutet, dass wir zyklische Bewegungen ausführen, die sich ständig wiederholen. Denk dabei an Laufen, Rudern, Rad Fahren und Co. Dabei ist in aller Regel nur eine Bewegungsebene gefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Polystrukturell bedeutet, dass mehrere Bewegungsebenen gefordert sind. Hier ist Platz für komplexere Bewegungen und WODs, denn auch mit denen kannst du dein Sustain System trainieren. Es kommt lediglich darauf an, dass deine Anstrengungen wiederholbar sind.&nbsp;Die Intensität macht hier die Musik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob du nun 5x 2000m rennst und dabei bei jedem Satz dieselbe Zeit laufen kannst oder ob du 5 Sätze eines Fitness Workouts machst, in denen du jeweils dieselben Ergebnisse erzielst ist dabei egal.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es empfiehlt sich jedoch <strong>beide Varianten</strong> auszuführen. Oft liegt unsere Konzentration beim polystrukturellen Training ein wenig woanders, da wir uns auch auf die Ausführung komplexerer Bewegungen konzentrieren müssen. Im monostrukturellen Ansatz kannst du dich hingegen voll darauf konzentrieren, dass du die entsprechende Intensität penibel einhältst.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel des Sustain Trainings ist ein <strong>durchhaltbarer Power-Output</strong>, den du über die <strong>interset</strong> und <strong>intraset Wiederholbarkeit</strong> misst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interset bedeutet, dass du, wie oben beschrieben, mehrere Sätze von derselben Anstrengung wiederholst und vergleichst ob du immer zum selben Ergebnis kommst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intraset ist der Vergleich innerhalb eines Satzes. Das nutzen wir, wenn du ein langes Workout ausführst statt mehrerer kleiner Sätze.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du beispielsweise 45 Min AMRAP&nbsp;<br>200m rudern<br>40 Kettlebell Swings<br>400m Laufen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann trackst du deine Rundenzeiten und hast so innerhalb eines langen Workouts deine Vergleichbarkeit gegeben. </p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="952" height="946" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS.png" alt="" data-id="3354" data-full-url="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS.png" data-link="https://heartcore-athletics.com/beispiel-sustain-monostrtukturell-heartcore-athletics/" class="wp-image-3354" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS.png 952w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-300x298.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-150x150.png 150w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-768x763.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-480x477.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-500x497.png 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/BEISPIEL-SUSTAIN-MONOSTRTUKTURELL-HEARTCORE-ATHLETICS-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="912" height="942" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics.png" alt="" data-id="3358" data-full-url="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics.png" data-link="https://heartcore-athletics.com/beispiel-sustain-training-polystrukturell-und-intraset-vergleichbarkeit-heartcore-athletics/" class="wp-image-3358" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics.png 912w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics-290x300.png 290w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics-768x793.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics-480x496.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/Beispiel-Sustain-Training-Polystrukturell-und-intraset-Vergleichbarkeit-Heartcore-Athletics-500x516.png 500w" sizes="(max-width: 912px) 100vw, 912px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Beispiele für Sustain Training monostrukturell und polystrukturell. <br>Die monostrukturelle Seite zeigt zudem die interset Vergleichbarkeit und die polystrukturelle Variante die intraset Vergleichbarkeit, die genutzt werden können um zu prüfen ob man sich noch im Sustain Bereich befindet. </figcaption></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Benefits von Sustain Training und für wen ist es geeignet?</span></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sustain Training verbessert deine Ausdauerfähigkeit. Selbst der größte Antisportler hat schonmal gehört, dass das <strong>vorteilhaft für jeden</strong> ist. Du denkst, dass du deine Gains verlierst, wenn du auch deine Ausdauer trainierst? Falsch gedacht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bessere Ausdauerleistungsfähigkeit verbessert dein <strong>Herz-Kreislauf-System</strong>, sorgt für eine <strong>bessere Nährstoffversorgung</strong> deines Körpers und eine <strong>schnellere Regenerationsfähigkeit</strong>, um nur ein paar der Wichtigsten Vorteile zu nennen.<br>Wenn du also mehr Nährstoffe in die Muskulatur kriegst weil der Blutfluss verbessert wurde und du somit schneller regenerierst, dann kannst du auch schneller wieder einen neuen (Gain)Trainingsreiz setzen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3341" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-1024x1024.jpg 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-300x300.jpg 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-150x150.jpg 150w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-768x768.jpg 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-1536x1536.jpg 1536w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-1080x1080.jpg 1080w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-1280x1280.jpg 1280w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-980x980.jpg 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-480x480.jpg 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-500x500.jpg 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4-100x100.jpg 100w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/06/4.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Fazit: Intensität musst du dir verdienen!</span></strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel hat die drei Energiegewinnungswege und mögliche Trainingsvarianten aufgezeigt. Wenn du nur eines aus dieser Lektüre mitnimmst, dann am besten das:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intensität musst du dir verdienen</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergibt keinen Sinn ohne eine gute Basis irgendwo in der Mitte unseres Kontinuums einzusteigen und einfach nur zu „ballern“! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Setze auf eine sinnvolle Progression, lerne welche Gänge deine Gangschaltung hergibt und für welchen Task du welchen Gang einlegen kannst oder solltest. So wirst du langfristig gesünder bleiben und deine Leistung effizient steigern.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/gps-training-energiegewinnung/">GPS-Training</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Wie du immer besser wirst &#8211; das Prinzip der Superkompensation</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/superkompensation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Intensität]]></category>
		<category><![CDATA[Progression]]></category>
		<category><![CDATA[regeneration]]></category>
		<category><![CDATA[Superkompensation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel lernst du:  wie du als mitdenkender Athlet stetig besser wirst welche 5 Phasen der Leistungssteigerung es gibt  und warum du nur 4 davon durchlaufen solltest was die einzige allgemein gültige Aussage zum Thema „Was, wann, wie oft und wie intensiv sollte ich trainieren?“ ist.  Du trainierst. Du strengst dich an, um besser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/superkompensation/">Wie du immer besser wirst &#8211; das Prinzip der Superkompensation</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel lernst du: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie du als mitdenkender Athlet stetig besser wirst</li>
<li>welche 5 Phasen der Leistungssteigerung es gibt </li>
<li>und warum du nur 4 davon durchlaufen solltest</li>
<li>was die einzige allgemein gültige Aussage zum Thema „Was, wann, wie oft und wie intensiv sollte ich trainieren?“ ist. </li>
</ul>


<hr class="wp-block-separator" />


<p class="wp-block-paragraph">Du trainierst. Du strengst dich an, um besser zu werden. Wie gut funktioniert es? Kannst du dein Leistungsniveau stetig verbessern? Oder kommst auch du mal an ein Plateau, auf dem es einfach nicht weiter geht? Oder fängt das „Weiterkommen“ gar nicht erst so richtig an? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leistungssteigerung, egal auf welchem Gebiet, kann nur langfristig und mit einem sinnvollen Trainingsaufbau funktionieren. Zu viel Intensität bewirkt, genau wie zu wenig davon, das Gegenteil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit du deine Workouts sinnvoll nutzt, um deine Ziele so effizient und effektiv wie möglich zu erreichen, solltest du als mitdenkender Athlet das Prinzip der Superkompensation kennen und verstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Grundidee &#8211; Wie und Warum du besser wirst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundidee der Superkompensation ist einfach. Du setzt einen Trainingsreiz und wirst dadurch erstmal schwächer. Natürlich nur für den Moment. Du kennst das Gefühl, wenn du nach deinem Workout einfach ausgelaugt und müde bist. Dein Körper beginnt dann mit der Regeneration. Da das kleine Kerlchen aber schlau ist, denkt er sich: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ne, so alle zu sein mag ich nicht. Das Spiel spiele ich so nicht mehr mit. Ich lege lieber noch eine Schippe oben drauf und werde ein kleines bisschen besser als das, was mein Mensch da eben von mir verlangt hat. Dann hab ich Reserven für das nächste Mal.“</em> </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" class="wp-image-3225" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-1024x570.png" alt="" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-1024x570.png 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-300x167.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-768x427.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-1536x854.png 1536w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-1080x601.png 1080w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-1280x712.png 1280w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-980x545.png 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-480x267.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing-500x278.png 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Timing.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<figcaption>Durch das Training sinkt dein Leistungsniveau kurzfristig. Er ist der Regeneration wirst du besser. Im Idealfall über das Ausgangsniveau hinaus &#8211; du superkompensierst.</figcaption>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Körper kompensiert also über das Ausgangsniveau hinaus. Daher kommt auch der Name „Superkompensation“ &#8211; aus dem lateinischen „super“ = „über“. (Aha, Superman ist also ein „Übermensch“ &#8211; na, wenn das mal keine einfache Eselsbrücke ist…)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die 5 Phasen der Leistungssteigerung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Wachstum deines Körpers, sei es bei Hypertrophie (Muskelwachstum) oder Kraftzuwachs, besser zu verstehen teilen wir diesen Prozess in 5 Phasen ein. Von denen du im Idealfall nur 4 regelmäßig durchlaufen solltest. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" class="wp-image-3224" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/Superkompensation-Intensitaet-1024x570.png" alt="" />
<figcaption>Die Trainingsintensität bestimmt darüber, ob der dabei gesetzte Reiz ausreichend war für eine Anpassung und wie lange die individuelle Regenerationszeit dauert.</figcaption>
</figure>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ausgangszustand </strong><br />Das ist der Zustand in dem sich dein Körper vor dem Training befindet. Im Idealfall also gut ausgeruht, gut ernährt und ready to go. </li>
<li><strong>Training aka Belastung/Ermüdung</strong><br />Im Training setzt du immer einen Trainingsreiz. Dieser sollte hoch genug sein, um die so genannte Adaptationsschwelle (roter Strich) zu überschreiten. Bleibst du darunter ist es ein ungenügender Reiz (schwarzer Strich). Dein Körper, der Faulpelz, verspürt also kein Verlangen danach zu superkompensieren. Im Gegenteil. Er kann sogar langfristig schlechter werden. Triffst du genau die Adaptionsschwelle stagnierst du &#8211; und befindest dich auf einem Plateau (blauer Strich). <br />Je höher der Reiz, desto länger ist deine Regeneration bis du wieder trainieren solltest. </li>
<li><strong>Regeneration</strong><br />In der dritten Phase erholst du dich von den Strapazen des Reizes. Deine Energiespeicher werden wieder aufgefüllt, deine Muskeln werden repariert. Du erreichst wieder deinen Ausgangszustand.</li>
<li><strong>Superkompensation</strong><br />Zeit für Gains. In der Phase der Superkompensation performt dein Körper und regeneriert über das ursprüngliche Ausgangsniveau hinaus. <br />Er versucht so sich selbst zu schützen und sich an die Anforderungen des gesetzten Trainingsreizes anzupassen.<br />Grow Baby, Grow! <br />Am höchsten Punkt der Superkompensation ist der optimale Zeitpunkt einen neuen Trainingsreiz zu setzen.</li>
<li><strong>Rückkehr zum Ausgangszustand</strong><br />Wenn du zu spät einen neuen Trainingsreiz setzt signalisierst du deinem Körper, dass der vorherige Reiz eine Ausnahme war und seine Superkompensation somit unnötig. Zusätzlich aufgebaute Muskelmasse beispielsweise wird er nicht behalten, um nicht unnötig Kalorien zu verbrennen, die er im Ernstfall zum Überleben brauchen könnte. Diese Phase solltest du vermeiden, indem du zum individuell besten Zeitpunkt einen neuen Trainingsreiz setzt. </li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie du langfristig deine Leistung steigerst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du steigerst deine Leistung also nur, wenn du </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>den richtigen Reiz (basierend auf deinen aktuellen Fähigkeiten)</li>
<li>zur richtigen Zeit</li>
<li>in der richtigen Intensität setzt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schaubild unten zeigt die Idee dahinter. Wenn du zum Zeitpunkt der größtmöglichen Superkompensation einen neuen ausreichend großen Trainingsreiz setzt, geht dein Körper das Training von einem höheren Ausgangsniveau an. Die nächste Superkompensation ist somit ein Level höher und erreicht auch wieder ein höheres Leistungsniveau. Theoretisch kann das so ewig weiter gespielt werden. In der Realität kommen uns dann doch Dinge dazwischen wie Krankheiten, arbeitsintensive oder stressintensive Phasen, die eine Auswirkung auf unsere Trainingsintensität und/oder -frequenz haben. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" class="wp-image-3223" src="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-1024x570.png" alt="" srcset="https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-1024x570.png 1024w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-300x167.png 300w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-768x427.png 768w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-1536x854.png 1536w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-1080x601.png 1080w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-1280x712.png 1280w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-980x545.png 980w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-480x267.png 480w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression-500x278.png 500w, https://heartcore-athletics.com/wp-content/uploads/2020/04/Superkompensation-Progression.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<figcaption>Superkompensation addiert sich theoretisch immer weiter für eine progressive Leistungssteigerung.</figcaption>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie hoch ist der optimale Reiz? Wann genau soll ich einen neuen Reiz setzen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Fragen überhaupt, wenn es um progressive Trainingssteigerung und Leistungssteigerung geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider gibt es hierfür keine allgemein gültigen Aussagen. Wie hoch der optimale Reoz für dich ist hängt beispielsweise davon ab wie gut dein Ausgangsniveau ist, wie viel Trainingserfahrung, Bewegungskompetenz und -qualität du mitbringst. Aber auch von deinem Alter, deiner Ernährung und deinem generellen Lebensstil. Und natürlich ist dein individuelles Ziel ausschlaggebend für die Höhe des notwendigen Reizes. Genau diese Faktoren, sowie deine individuelle Regenerationsstrategie, bestimmen auch wann du idealerweise einen neuen Trainingsreiz setzt. <br />Die einzig allgemein gültige Aussage die man hierzu treffen kann ist also leider:<strong> „Es kommt darauf an!“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir selbst unsicher bist, wie du das alles unter einen Hut bringst, wie intensiv du trainieren darfst/solltest und wie du die entsprechende Intensität erreichst, dann wende dich am Besten an einen erfahrenen und gut ausgebildeten Coach, der dich auf diesem Prozess begleitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Finish strong,</p>



<p class="wp-block-paragraph">dein Art</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p class="has-small-font-size">Bilder veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von <a href="https://www.target10a.com/magazin/2016/01/10/das-prinzip-der-superkompensation/">Target10A </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/superkompensation/">Wie du immer besser wirst &#8211; das Prinzip der Superkompensation</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der beste Weg um dein 1RM zu verbessern</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/der-beste-weg-dein-1rm-zu-verbessern/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/der-beste-weg-dein-1rm-zu-verbessern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 06:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[1 Repetition Maximum]]></category>
		<category><![CDATA[1RM]]></category>
		<category><![CDATA[Antagonist]]></category>
		<category><![CDATA[Conjugate Method]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertrophie]]></category>
		<category><![CDATA[intermuskuläre Koordination]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Maximalkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Muskel-Sehnen-Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelwachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Smolov]]></category>
		<category><![CDATA[Steigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Synergist]]></category>
		<category><![CDATA[willkürliche Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht irgendjemand fragt, wie er oder sie stärker werden kann. Wie man das 1 RM verbessern kann. Verständlich, denn Kraft ist schließlich die Grundlage für unsere Fitness.</p>
<p>Ohne Kraft könntest du gar nichts bewegen. </p>
<p>Und ohne ein entsprechendes Kraftniveau werden dir Workouts wie Fran oder Grace extrem schwer fallen. </p>
<p>Die meisten Trainer und (Fach-)Zeitschriften geben Hinweise, welche Trainingsprogramme gut funktionieren, um Maximalkraft aufzubauen und so dein 1 Repetition Maximum (1RM) zu verbessern. </p>
<p>Wir wollen uns einen ganzheitlichen Ansatz ansehen als den, welches Programm funktioniert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/der-beste-weg-dein-1rm-zu-verbessern/">Der beste Weg um dein 1RM zu verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht irgendjemand fragt, wie er oder sie stärker werden kann. Wie man das 1RM verbessern kann. Verständlich, denn <a href="http://mensfitness.de/in-der-box-mit-art-strong-first-warum-du-zuerst-deine-kraft-aufbauen-solltest">Kraft ist schließlich die Grundlage für unsere Fitness</a>.</p>
<p>Ohne Kraft könntest du gar nichts bewegen.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-2248"></span></p>
<p>Und ohne ein entsprechendes Kraftniveau werden dir Workouts wie Fran oder Grace extrem schwer fallen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die meisten Trainer und (Fach-)Zeitschriften geben Hinweise, welche Trainingsprogramme gut funktionieren, um Maximalkraft aufzubauen und so dein 1 Repetition Maximum (1RM) zu verbessern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir wollen uns einen ganzheitlichen Ansatz ansehen als den, welches Programm funktioniert. Denn unabhängig aller Systeme gilt nach wie vor der Spruch:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220; Methods are many, principles are few&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Deine Kraft für eine bestimmte Übung oder Bewegung baut sich am besten durch 4 Faktoren auf:</p>
<ol>
<li>Verbesserung deiner Technik</li>
<li>Verbesserung deiner intermuskulären Koordination</li>
<li>Erhöhung der willkürlichen Aktivierung</li>
<li>Veränderung der Muskel-Sehnen-Einheit</li>
</ol>
<h2>1. Verbesserung deiner Technik</h2>
<p>Wenn du die Technik deiner Übungsausführung verbesserst, dann wirst du die Bewegung effizienter durchführen. Du wirst lernen die richtigen Muskeln zur richtigen Zeit und in der richtigen Reihenfolge zu aktivieren.</p>
<p>Beispielsweise beim Snatch (Reißen) wird es dir enorm helfen, zunächst die volle Hüftstreckung zu erreichen, bevor du mit den Armen ziehst. Der &#8222;early arm bend&#8220; ist ein sehr häufiger Fehler, der dich in deinem Snatch behindert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn die Technik deiner Bewegung verbessert wird, bleibt das Kraftpotential des Muskels gleich. Das bedeutet, du wirst nicht per se stärker. Stattdessen verbesserst du die Bewegungsausführung, um mit optimaleren Hebeln und effizienterer Bewegungsausführung ein höheres Gewicht zu bewältigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Um deine Technik zu verbessern empfiehlt es sich mit einem erfahrenen Coach zu trainieren. Er oder sie wird deine Technikfehler schnell erkennen und verbessern können. Ebenso empfiehlt es sich, Videos von deinen Lifts zu machen, die du dann selbst anschauen und mit denen du dich selbst korrigieren kannst. Die Kombination aus selbst ausführen und die Bewegung spüren und nüchtern und emotionslos von außen betrachten, die man &#8222;Dyad Learning&#8220; nennt, ist eine der effizientesten Lernformen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ideal ist es auch, wenn du die Videos von Versuchen machst, in denen du nahe an deinem 1 RM hebst. Während Techniktraining meist mit weniger Gewicht ausgeführt wird, ändert sich der Anteil der an der Bewegung beteiligten Muskulatur signifikant, wenn du mit höheren Gewichten trainierst. Das bedeutet, dass das Verhältnis in dem beispielsweise deine Hüfte und deine Oberschenkel im Squat zusammenarbeiten bei hohen Gewichten anders verteilt ist, als bei einem niedrigen Gewicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>2) Verbesserung deiner intermuskulären Koordination</h2>
<p>Die Verbesserung der intermuskulären Koordination bedeutet, dass die Zusammenarbeit aller an der Bewegung beteiligten Muskeln verbessert wird. Auch hier gibt es keinen Kraftzuwachs der einzelnen Muskeln. Intermuskuläre Koordination wird durch zwei Hauptfaktoren verbessert:</p>
<ol>
<li>
<h4>Die Aktivität des Antagonisten wird reduziert</h4>
<p>Unser Körper arbeitet stetig mit Synergisten und Antagonisten an einer Bewegung. Synergisten sind all die Muskeln, die an der Bewegung beteiligt sind und sozusagen in die gleiche Richtung ziehen. Sie &#8222;ziehen alle an einem Strang&#8220;, um die Bewegung möglich zu machen.</p>
<p>Anatagonisten sind die Bremsen in diesem Spiel. Sie sind die Gegenspieler. Ein einfaches Beispiel ist der Trizeps, der als Gegenspieler zum Bizeps fungiert. Die Antagonisten sollten vor allem die Bewegung kontrollieren und nicht hemmen. Wer eine schlechtere intermuskuläre Koordination hat, bei dem kann es sein, dass die Antagonisten zu sehr aktiviert werden und die Kraftentfaltung der Synergisten hemmen.Wenn wir die Bewegungsausführung üben und somit muskuläre Dysbalancen ausgleichen, dann werden automatisch die Synergisten mehr aktiviert als die Antagonisten, sobald der Körper in eine bessere Balance kommt.</p>
<p>Um das Ganze noch aktiv zu verbessern, können wir auf das Training mit hohen Geschwindigkeiten (explosive Bewegungsausführung) und leichteren Gewichten zurückgreifen. In manchen Trainingsprogrammen, wie der berühmten <a href="https://www.bodybuilding.com/content/the-westside-method-get-legit-strong-and-jacked-as-hell.html">Conjugate Method</a> wird dies als &#8222;Dynamic effort&#8220; oder auch als Speed Training bezeichnet. Hierdurch wird die Antagonisten-Aktivität noch weiter reduziert.</li>
<li>
<h4>Die Synergisten aktivieren</h4>
<p>Der proportionale Anteil der Aktivierung der Synergisten, also der Muskeln, die an der Bewegung aktiv beteiligt sind, ist abhängig von dem Gewicht das auf der Stange ist / bewegt wird, und der entsprechenden Bewegungsamplitude (Range of Motion, ROM) im dazugehörigen Gelenk.<br />
Um die Synergisten-Aktivierung für eine bestimmte Übung zu verbessern, sollten daher Übungen mit sehr ähnlichen Bewegungsamplituden und hohem Gewicht ausgeführt werden.<span class="Apple-converted-space"> Wie Louie Simmons schon sagt:<br />
</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Du wirst nicht stärker, indem du dein Maximalgewicht in der Zielübung immer wieder testest. Du wirst stärker durch Training.&#8220;</p></blockquote>
</li>
</ol>
<h2>3) Willkürliche Aktivierung</h2>
<p>Von willkürlicher Aktivierung der Muskelfasern sprechen wir, wenn das Zentrale Nervensystem (ZNS) &#8211; entweder über das Hirn oder das Rückenmark &#8211; ein stärkeres Signal an die Muskeln sendet, um mehr Muskelfasern für die gewünschte Bewegung zu aktivieren.</p>
<p>Hierbei steigt &#8211; endlich &#8211; der Kraftoutput jedes betroffenen Muskels. Du kannst dir das so vorstellen, dass dein Körper schlichtweg faul ist. Getreu dem Motto &#8222;Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss&#8220; nutzt er nur die bereits aktivierten Muskelfasern für eine Bewegung und versucht sich auf dieses Niveau zu beschränken. Erst mit dem entsprechenden Reiz kommt er aus dem Knick und wird mehr Muskelfasern aktivieren, um die Herausforderung zu meistern.</p>
<p>Die beste Möglichkeit den Körper dazu zu bewegen ist ein Training mit schweren Gewichten, hohen Kräften oder supramaximale exzentrische Übungen. Bei letzteren trainierst du &#8222;Negative&#8220;. Sprich du führst mit einem Gewicht das höher als dein 1RM liegt (bis zu 140%) nur die exzentrische Bewegung aus. Bei der Kniebeuge wäre das zum Beispiel nur der Weg nach unten.</p>
<p>Es scheint, als sei der Hauptfaktor für diese Form der Adaption (Anpassung) den Muskel hohen Kräften auszusetzen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass vor allem das supramaximale exzentrische Training hierfür geeignet ist, da hier der Körper Kräften ausgesetzt wird, die er in einer konzentrischen Bewegungsphase gar nicht bewältigen könnte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>4) Veränderungen der Muskel-Sehnen-Einheit</h2>
<p>Zu guter Letzt kann auch die Fähigkeit der Muskel-Sehnen-Einheit, also der Verbindung aus Muskeln und den daran angrenzenden Sehnen und Bändern, Kraft zu entfalten verbessert werden. Das geschieht einerseits durch klassische Hypertrophie (Muskelwachstum) und andererseits durch:</p>
<ul>
<li><strong>die Steigerung der Steifheit der Sehnen</strong></li>
<li><strong>Vermehrung lateraler Verbindungen</strong> zwischen den Muskelfasern und dem umliegenden Kollagen (Bindegewebe). Man spricht hier auch von lateralem Kraftübertrag. Die Steigerung dieser Querverbindungen erhöht das Kraftpotential der Einheit, verringert aber die effektive Länge, die der Muskel einnehmen kann. Man &#8222;verkürzt&#8220; sozusagen. Solche Querverbindungen können funktional sein, wenn sie eine bestimmte benötigte Bewegung stabilisieren und das Kraftpotential erhöhen. Sie können aber auch dysfunktional sein, wenn sie die Bewegung so sehr einschränken, dass wir nicht mehr in die optimale Position kommen, oder anderweitig Dysbalancen aufbauen. Ein gutes Beispiel ist der Rundrücken, den viele erhalten die entweder viel am Schreibtisch sitzen oder viel Bankdrücken trainieren. Oder sogar beides. Die Querverbindungen im Brustbereich werden beim Bankdrücker erst einmal funktionell sein. Wenn sie ihn jedoch so sehr einschränken, dass er nicht mehr gerade stehen kann, dann werden sie schlicht und einfach zu einer Verletzungsgefahr.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li><strong>Steigerung des Muskelwachstums in spezifischen Regionen</strong>. Das verbessert die Fähigkeit Kraft in einem bestimmten Gelenkwinkel auszuüben und ist daher vor allem für diejenigen interessant, die in bestimmten Anteilen einer Bewegung Einschränkungen feststellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Während die Hypertrophie vor allem durch höhere Volumen im Krafttraining verbessert wird und das genutzte Gewicht nicht der entscheidende Faktor ist, solange du nahe an das Muskelversagen trainierst, unterscheiden sich die Ansätze für oben genannte Faktoren.</p>
<p>Die Steifheit der Sehnen entsteht vor allem bei einem relativ schweren, aber sub-maximalen Gewicht. Ein besipielhaftes Trainingsprogramm für Kniebeugen ist das <a href="https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/">Russian Squat Program</a>.<br />
Querverbindungen bilden sich hingegen bei sehr schwerem Gewicht. Vermutlich am besten bei supramaximalem Gewicht und negativen Bewegungsausführungen. Hierbei werden mehr Muskelfasern innerviert/aktiviert und es bilden sich mehr Querverbindungen zwischen dem Muskel und dem umliegenden Bindegewebe, um die Bewegung zu stabilisieren und mehr Kraft zu erzeugen.<span class="Apple-converted-space"> Ein Beispiel hierfür ist der <a href="https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/">Smolov Cycle</a>.<br />
</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;"><em>Exkurs: Muskeln können auch ihre Fähigkeit verbessern maximale Kraft in bestimmten Gelenkwinkeln zu erzeugen. Das geschieht am besten durch (1) Hypertrophie in spezifischen Regionen eines Muskels (bspw. Ansatz- oder Ursprungshypertrophie) oder (2) durch die Verbesserung der aktiv einnehmbaren Länge der Muskelfasern. Während die Länge an sich immer gleich bleibt bestimmt das Fasziengewebe (Bindegewebe) und andere Faktoren, wie viel unserer ROM wir einnehmen können. Ob du dafür Flexibilität oder Mobilität benötigst liest du <a style="color: #808080;" href="https://heartcore-athletics.com/mobilitaet-und-flexibilitaet-unterschied/">hier</a>.</em></span><br />
<span style="color: #808080;"><em>Um diese Teile zu verbessern kannst du entweder mit elongierten (langgezogenen) Muskeln trainieren. So wird z.B. beim Farmers Walk oder der Planche der Bizeps trainiert. Oder du führst, wie oben beschrieben, ausschließlich negative Wiederholungen aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span></p>
<h2>Was ist nun der beste Weg dein 1RM zu verbessern?</h2>
<p>Wie so oft ist eine Kombination aus mehreren Faktoren der Schlüssel zum Erfolg. Es gibt keine Abkürzung zu einem hohen Kraftniveau, denn neben den Muskeln selbst müssen auch die Sehnen, Bänder und dein Zentrales Nervensystem &#8222;mitwachsen&#8220; und sich anpassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Du musst auf eine ausgeglichene Weise deine Technik sowie deine intermuskuläre Koordination ebenso verbessern, wie die willkürliche Aktivierung deiner Muskelfasern und die Verhältnisse in deinen Muskel-Sehnen-Einheiten.<span class="Apple-converted-space"> Siehe für tiefere Einblicke in die Hintergründe auch den Artikel <a href="https://heartcore-athletics.com/schweres-krafttraining-schneller-werden/">&#8222;Wirst du durch schweres Krafttraining schneller?&#8220;</a><br />
</span></p>
<p>Die <strong>Technik</strong> trainierst du am besten unter Anleitung eines Coaches, sowie unter Beobachtung deiner eigenen Bewegungen über ein Video. Dabei solltest du auch nahe an deinem 1RM trainieren.</p>
<p><strong>Intermuskuläre Koordination</strong> verbessert sich durch <strong>&#8222;Dynamic Effort&#8220;</strong> Training mit geringem Gewicht und hoher Bewegungsgeschwindigkeit, sowie durch das Üben einer Bewegungsabfolge, also auch durch das oben genannte Techniktraining. Um die Synergisten einer Bewegung zusätzlich zu aktivieren solltest du Übungen wählen, die der Zielübung sehr ähnlich sind und vor allem die entsprechende ROM der beteiligten Gelenke beinhalten.</p>
<p>Die <strong>willkürliche Aktivierung der Muskelfasern</strong> verbessert sich vor allem durch Training mit schweren Gewichten. Das Optimum stellt dabei das supramaximale exzentrische Training dar. Hier können die negativen Anteile einer Bewegung mit bis zu 140% des 1RM ausgeführt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die <strong>Verhältnisse der Muskel-Sehnen-Einheit</strong> ändern sich einerseits durch die Hypertrophie des Muskels sowie durch die Steifheit der Sehen. Beides wird bei hochvolumigem Training bis kurz vor das Muskelversagen mit moderaten bis schweren Gewichten am besten trainiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie gesagt, <strong>&#8222;Methods are many, principles are few&#8220;.</strong></p>
<p>Wenn du diese Prinzipien der Kraftsteigerung verstanden hast, dann kannst du jedes Trainingsprogramm bewerten und für dich entscheiden, ob dieser Ansatz deine aktuelle Fähigkeitslücke schließt.<br />
Eine saubere Periodisierung dieser Trainingsansätze, die speziell auf dich ausgerichtet ist, ist jedoch nur in einem individuellen Trainingsplan möglich.</p>
<p>Wenn du ein individuelles Coaching möchtest, um das Optimum aus deinem Training herauszuholen, sende mir eine PN über die Website.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Finish strong,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>dein Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS.: Ein guter Artikel, der sich damit beschäftigt wie du dein 1 RM berechnen kannst findest du <a href="https://www.online-trainer-lizenz.de/blog/1rm-rechner/">hier</a>.</p>
<p>Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/fitness-power-man-person-17840/</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/der-beste-weg-dein-1rm-zu-verbessern/">Der beste Weg um dein 1RM zu verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Müssen Frauen anders trainieren als Männer?</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/frauen-anders-trainieren-als-maenner/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/frauen-anders-trainieren-als-maenner/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2018 08:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[absolute Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruationszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Regenerationszeit]]></category>
		<category><![CDATA[relative Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsstimuli]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://heartcore-athletics.com/?p=2208</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sicherlich hast du dir schon einmal die Frage gestellt ob Frauen anders trainieren sollten als Männer. Schließlich kann es ja nicht einfach so sämtliche Bücher auch als "For Women" Edition geben, oder doch? Selbst wer schon die Vermutung hegt dass dahinter eher ein Marketing Gag steckt, der fragt sich vielleicht immer noch, ob Frauen denn dasselbe Trainingsergebnis erwarten dürfen wie Männer? Wenn ein Mann mit einem bestimmten Programm 10% Kraftzuwachs erlangt kann eine Frau dann dieselbe Steigerung in derselben Zeit erwarten? Schließlich gibt es zwischen den Geschlechtern ja doch einige Unterschiede. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/frauen-anders-trainieren-als-maenner/">Müssen Frauen anders trainieren als Männer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich hast du dir schon einmal die Frage gestellt ob Frauen anders trainieren sollten als Männer. Schließlich kann es ja nicht einfach so sämtliche Bücher auch als &#8222;For Women&#8220; Edition geben, oder doch? Selbst wer schon die Vermutung hegt dass dahinter eher ein Marketing Gag steckt, der fragt sich vielleicht immer noch, ob Frauen denn dasselbe Trainingsergebnis erwarten dürfen wie Männer? Wenn ein Mann mit einem bestimmten Programm 10% Kraftzuwachs erlangt kann eine Frau dann dieselbe Steigerung in derselben Zeit erwarten? Schließlich gibt es zwischen den Geschlechtern ja doch einige Unterschiede.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn es um diese Fragestellung geht, dann trifft man in aller Regel auf eines von zwei Camps:<span id="more-2208"></span></p>
<ol>
<li>Die einen vertreten die Meinung, dass Frauen grundsätzlich nicht so gute Trainingserfolge erzielen könnten wie Männer. Schließlich haben sie weniger Muskelmasse, mehr Typ-1 Muskelfasern, mehr Östrogen und weniger Testosteron und so weiter und so fort. Dieses Camp plädiert also dafür, dass Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich trainieren sollten. Nicht zuletzt damit die Damen nicht zu muskulös werden oder zu männlich aussehen. Das ist eine viel vertretene Meinung unter den &#8222;Bros&#8220; und den gängigen Frauenzeitschriften, die nur zu gern die frauenspezifischen Trainingspläne vermarkten.</li>
<li>Das zweite Camp plädiert dafür, dass Frauen und Männer genau gleich trainieren sollten. Schließlich sind beide Geschlechter Menschen, die in aller Regel die gleichen Gliedmaßen, Gelenke und Bewegungsausmaße besitzen und für die daher die gleichen Regeln gelten.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>Was ist also dran an den beiden verschiedenen Meinungen? Sollten Frauen wirklich anders trainieren oder sollten wir alle unseren Körper auf die gleiche Weise fordern?</p>
<p>Schauen wir uns dazu heute den Stand der Wissenschaft an, denn alles andere sind nur Mutmaßungen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Greg Nuckols von <a href="https://www.strongerbyscience.com/strength-training-women">stronger by science</a> hat dazu eine ausführliche Meta-Analyse von knapp 70 Studien vorgenommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Doch bevor wir tiefer in die Materie der Meta-Analyse einsteigen eines vorweg: Camp 1 liegt insofern richtig, als Männer von Natur aus einen größeren Anteil an absoluter Muskelmasse haben und daher meist auch einen <a href="https://breakingmuscle.com/fitness/women-need-to-lift-more">höheren absoluten Kraftwert</a> erzielen können. Viel interessanter als der absolute Wert ist für mich jedoch die relative Kraftsteigerung, die auch in der Meta-Analyse untersucht wurde. Das bedeutet, die unten stehenden Ergebnisse beziehen sich auf den Muskel- und/oder Kraftzuwachs im Vergleich zum individuellen Ausgangswert (das bitte nicht verwechseln mit der Relativkraft, also der Kraft die ein Mensch im Vergleich zum eigenen Körpergewicht aufbringen kann). Schließlich ist für die Masse unter uns interessanter wie viel wir besser geworden sind und nicht wie viel wir insgesamt stemmen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nuckols Meta-Analyse gliedert sich in unterschiedliche Anteile. Er untersuchte die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei gesamtheitlichen Kraftzuwächsen (über den gesamten Körper hinweg), sowie differenziert zwischen den Zuwächsen im Unterkörper sowie im Oberkörper. Weiterhin unterschied er zwischen jüngeren Probanden (unter 35 Jahren) und über 35 Jahren, zwischen Hypertrophie der Muskulatur und der Zunahme fettfreier Masse und schließlich betrachtete er noch die Ergebnisse aller Studien, welche die Probanden in Trainingsplänen von mehr als 20 Wochen dauern begutachteten. Die Ergebnisse sind vielleicht nicht das, was du erwartet hättest:</p>
<h3></h3>
<h3>Ganzheitliche Kraftzuwächse</h3>
<p>Über 63 Studien mit insgesamt 3.332 Probanden hinweg konnte festgestellt werden, dass Frauen einen durchschnittlichen relativen Kraftzuwachs von 37,42% darbieten, während die Herren nur 29,41% aufwiesen. Die Frauen erhielten ihre Kraftzuwächse zudem um 27% schneller als die Männer.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3></h3>
<h3>Altersschranke unter 35 vs. über 35</h3>
<p>Insbesondere die Frauen unter 35 Jahren konnten signifikant schnellere Kraftzuwächse aufweisen. Hier waren sie 48% schneller als ihre männlichen Kollegen. Die Kraftleistungen der jüngeren Damen nahmen dabei durchschnittlich um 45,71% zu, während die der Männer um 30,87% zunahmen.<br />
Ab dem zarten Alter von 35 konnten keine signifikanten Unterschiede mehr festgestellt werden (Frauen 28,30% Zuwachs und Männer 27,8%).</p>
<h3></h3>
<h3>Kraftzuwachs im Oberkörper</h3>
<p>Die Damen verzeichneten über alle Studien hinweg eine relative Kraftsteigerung von durchschnittlich 47,51%. Die Männer lagen bei 34,92%. Die Damen erhielten ihre Kraftzwächse dabei um 36% schneller als die Männer.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3></h3>
<h3>Kraftzuwächse im Unterkörper</h3>
<p>Hier gab es keine signifikanten Unterschiede. Die Damen steigerten sich um 30,64% und die Männer um 28,47%. Weder die Kraftwerte gesamt noch die Geschwindigkeit unterschieden sich maßgeblich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Exkurs: Woran liegen die Unterschiede im Ober- und Unterkörper?</h4>
<p>Nicht nur die Wissenschaft zeigt es uns auf, auch im Trainingsalltag sehen wir häufig, dass Männer beim Bankdrücken oder Klimmzügen weit weniger Probleme haben als die Damen. Das liegt wahrscheinlich an dem bei Männern höheren Testosteronspiegel. Die Muskulatur im Schultergürtel hat mehr androgene Rezeptoren. Das bedeutet, dass der anabole Effekt des Sexualhormons Testosteron in diesem Bereich einen besonders guten Effekt erzielt. Vermutlich rührt es auch daher, dass eine breite Brust und breite Schultern als Symbol der Männlichkeit und Stärke gelten. Sexualapartner mit einem höheren Testosteronspiegel sind sehr wahrscheinlich fruchtbarer als ihre schmalschultrigen Kollegen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hypertrophie und fettfreie Körpermasse</h3>
<p>Beim Muskeldickenwachstum (Hypertrophie) gab es keine signifikanten Unterschiede. Die Damen steigerten sich um 12,24 % während die Männer im Schnitt 13,21 % dickere Muskeln nach Absolvieren der Trainingspläne aufwiesen.<br />
Auch bei der Zunahme der fettfreien Körpermasse (Lean Body Mass) gab es keine signifikanten Unterschiede. Die Herren wiesen am Ende der Studien im Durchschnitt 2,03% mehr fettfreie Masse auf während die Damen auf 1,92% kamen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3></h3>
<h3>Studien &gt;20 Wochen</h3>
<p>Da manche der oben mit inbegriffenen Studien über kürzere Zeiträume gingen stellt sich die Frage, inwiefern sich die relativen Kraftzuwächse unterscheiden, wenn über einen längeren Zeitraum trainiert wird. Dabei kam heraus, dass die Männer ihre relativen Kraftwerte um 28,91 % steigerten während die Frauen um 29,91% stärker wurden im Vergleich zum jeweiligen Ausgangswert. Das waren keine es signifikanten Unterschiede.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Probleme/Limitationen bei den Studien</h3>
<p>Insbesondere mit der allseits bekannten &#8222;Bro Science&#8220; stimmen die Ergebnisse dieser Meta-Analyse so gar nicht überein. Schließlich ist die landläufige Meinung ja, dass Männer stärker und schneller sind. Wie können sie also jetzt weniger schnell stark werden? Während das, wie schon oben beschrieben, zwei Paar Schuhe sind, gibt es auch bei den wissenschaftlichen Studien, die hier verwendet wurden, durchaus Limitationen. So wurden alle Studien an untrainierten Probanden durchgeführt. Das bedeutet diese haben vorher nicht regelmäßig Sport getrieben und wiesen sehr unterschiedliche physische Ausgangslagen auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es könnte daher sein, dass bspw. die Männer vorher anderweitig aktiv waren (Outdoorsport oder körperlich anstrengendere Berufe wie Bauarbeiter, etc.) und die Damen bspw. im Oberkörper deswegen so einen schnelleren Kraftzuwachs hatten weil sie von einem geringeren Niveau starteten und erst einmal schnell aufholen konnten. Dafür spricht auch, dass in den langfristigeren Studien kaum Unterschiede zu finden waren. Um genau solchen Spekulationen zu begegnen wurden die längeren Studien betrachtet sowie der Unterschied zwischen Ober- und Unterkörper aufgezeigt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ergebnisse<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Insgesamt scheinen die <em>Frauen</em> jedoch einen <em>schnelleren Kraftgewinn</em> aufzuweisen in einer kürzeren Betrachtungszeit. Dies gilt insbesondere im Bereich der Oberkörperkraft. Im Unterkörper wiesen beide Geschlechter keine signifikanten Unterschiede auf. Über alle Studien hinweg wiesen die <em>Damen höhere relative Kraftgewinne</em> im Vergleich zum jeweiligen Ausgangswert auf als die männlichen Probanden. Leider fehlen Studien, die ähnliche Faktoren in (aus-)trainierten Sportlern erfassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nickols hat dazu die <a href="https://www.strongerbyscience.com/how-to-get-strong-what-is-strong/">Unterschiede zwischen den Geschlechtern</a> bei diversen Powerlifting Meets herausgearbeitet und festgestellt, dass im Durchschnitt die Damen 67% mehr Gewicht squatten, 56% mehr im Bench press schaffen und 71% mehr im Deadlift. Vorsicht, auch hier gelten relative Werte und die wurden unter Zuhilfenahme der <a href="https://www.strongerbyscience.com/whos-the-most-impressive-powerlifter/">allometrischen Skala</a> bewertet. Das heißt also nicht, dass die Damen absolut mehr Gewicht bewegen, sondern im Vergleich zum eigenen Körpergewicht. Das Verhältnis wird sowohl bei Powerliftern als auch bei CrossFitter (siehe diese <a href="https://btwb.blog/2017/05/31/snatch-vs-clean-jerk-part-2-men-vs-women/">Studie</a> geringer je professioneller die Probanden werden. Es gibt also in den untrainierten Probanden einen größeren Unterschied zwischen den Damen und Männern, wohl gemerkt in die weibliche Richtung, als bei besser trainierten oder Profisportlern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Frauen werden also schneller stärker?</h3>
<p>Grob zusammengefasst kann man sagen,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<ol>
<li>das relative Muskelwachstum (Hypertrophie) ist bei beiden Geschlechtern nahezu identisch</li>
<li>die relative Rate des Kraftzuwachses ist eher gleich, das heißt beide haben vergleichweise gleiche Anteile an Kraftzuwächsen. Die Damen schienen jedoch im Vorteil zu sein, da sie diese relativen Zuwächse schneller verzeichnen konnten als die Männer. Das gilt insbesondere für die ersten Trainingsmonate bei Einsteigern und in Bezug auf den Kraftzuwachs im Oberkörper. Langfristig sind diese relativen Kraftzuwächse bei Damen nur unwesentlich höher als bei Männern. <span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>Nun wird sicher der ein oder andere vermutlich entgeistert auf seinem Stuhl umher bewegen. Was ist denn mit dem Testosteronspiegel? Der muss doch eine Auswirkung auf das Ganze haben. Nun, eine andere Meta-Analyse von <a href="https://weightology.net/become-a-weightology-member/?_s2member_vars=page..level..1..page..4975..L3RoZS1tZW1iZXJzLWFyZWEvZXZpZGVuY2UtYmFzZWQtZ3VpZGVzL2hvdy1tdWNoLWRvLXZhcmlhdGlvbnMtaW4tcGh5c2lvbG9naWNhbC10ZXN0b3N0ZXJvbmUtbWF0dGVyLXRvLXlvdXItZ2FpbnMv&amp;_s2member_sig=1532537440-09d2af7e088a1c3fef9917d207133d43">James Krieger </a>zu genau diesem Thema hat ergeben, dass Testosteron zwar einen enormen Einfluss auf die Basis-Muskelmasse, also den Ausgangswert mit dem wir das Training starten, hat sowie auf die absolute Hypertrophie, jedoch kaum Einfluss auf die relative Hypertrophie aufweist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das bedeutet, dass Männer aufgrund ihres höheren Testosteronspiegels mit mehr Muskelmasse starten und insgesamt höhere absolute Kraftwerte und -verbesserungen aufweisen. Die relative Kraftsteigerung und Hypertrophie bleibt trotz Geschlechterunterschied nahezu identisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sollten Frauen also anders trainieren als Männer?</h3>
<p>Männer starten also mit einem höheren Anteil an Muskulatur und einem höheren Kraftlevel, vor allem da sie einen höheren Testosteronspiegel aufweisen. Wie im obigen Exkurs beschrieben haben die Männer daher meist vor allem im Oberkörper bessere Ausgangswerte im Kraftniveau. Dank des Testosteronspiegel weisen Männer auch eine bessere absolute Hypertrophie und Kraftsteigerung auf. Relativ zu dem individuellen Ausgangswert an Muskeldicke oder Kraftwert zeigen sich langfristig kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Kurzfristig verbessern sich die Damen vor allem im Bereich der Oberkörperkraft schneller und holen zu ihren männlichen Mitstreitern auf. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man kann also sagen, dass von den beiden genannten Camps das zweite näher an der Wahrheit liegt. Frauen sollten beinahe genauso trainieren wie die Männer.<br />
Nur beinahe? Ja. Ich würde sagen, dass sie zu 90% gleich trainieren sollten, doch einige Geschlechterunterschiede, die in den Studien noch nicht betrachtet wurden gibt es noch.</p>
<ol>
<li>Frauen sind <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4111134/">weniger leicht akut ermüdbar</a>. Das bedeutet sie sind <strong>&#8222;durchhaltefähiger&#8220;</strong> oder &#8222;zäher&#8220;. Sie können also in der Regel mehr Reps pro Satz machen bei einem gegebenen Prozentsatz des 1RM oder bei gegebener Wiederholungszahl bei gegebenem Gewicht mehr Sätze absolvieren. Das liegt daran, dass sie einerseits einen höheren Anteil der &#8222;langsamen&#8220; und schwerer ermüdbaren Typ-1 Muskelfasern aufweisen und andererseits durch geringere absolute Masse auch weniger Masse mit Sauerstoff versorgen müssen. Sie beanspruchen ihre Blutbahnen daher nicht gleich ganz so sehr wie Männer, wenn sie schwer trainieren. Kurzum, die Damen können biologisch gesehen effizienter ihre Muskulatur mit Sauerstoff versorgen und Stoffwechselendprodukte schneller abtransportieren. Und daraus folgt der zweite Punkt.</li>
<li>Frauen <strong>regenerieren schneller</strong> als Männer. Das liegt vor allem an dem höheren Östrogenhaushalt. Östrogen ist das weibliche Sexualhormon (oder eines davon) und quasi der Gegenspieler zum männlichen Testosteron. Beide Geschlechter weisen übrigens beide Hormone auf. Östrogen soll laut dieser Studie einen <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20020786">protektiven (schützenden) Effekt</a> auf die Muskulatur haben. Es schützt sie somit vermutlich von Verletzung und den durch das Training entstehenden Mikrotraumata und könnte somit die Regeneration maßgeblich beschleunigen.(1)(2)(3)(4)</li>
<li><strong>Der Menstruationszyklus</strong>. Frauen die <a href="https://www.strongerbyscience.com/menstrual-cycle-contraceptives-complete-guide-athletes/">hormonelle Verhütungsmittel</a> einnehmen können diesen Abschnitt vermutlich außer Acht lassen.<br />
Studien<span class="Apple-converted-space"> (5) </span>zeigen, dass die Damen in unterschiedlichen Phasen ihres Menstruationszyklus anders auf Trainingsstimuli reagieren. In der Lutealphase der Menstruation (grob gesagt die zweite Hälfte) weisen sie eine <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24552791">längere Regenerationszeit</a> auf, während sie in der Follikelphase (der ersten Hälfte) eine weitaus kürzere Zeit zur Regeneration benötigen. Jetzt denkt sich die ein oder andere vermutlich &#8222;Okay, das habe ich an mir selbst auch schon festgestellt, aber was bedeutet das für mich?&#8220;Weiterführende Studien (5), (6), (7) haben ergeben, dass Frauen ihre Trainingsergebnisse stark verbessern können, wenn sie ihr Training auf die Follikelphase statt auf die Lutealphase konzentrieren oder gleichmäßig über den ganzen Monat zu verteilen. Während in den Studien ein sehr krasser Gegensatz genutzt wurde (in der Follikelphase wurde 3-5x/Woche trainiert und nur 1x/Woche in der Lutealphase) empfehle ich dir eher über den Monat verteilt regelmäßig 3x/Woche ins Training zu gehen aber in deiner Follikelphase 1-2 extra Einheiten einzubringen. So kannst du den Output erhöhen und gleichzeitig, dank verbesserter Regenerationszeit, das Verletzungsrisiko minimieren. Genial.<br />
Auch hier ist aber individuelle Vorsicht geboten. Der Menstruationszyklus ist für jede Frau anders. Sowohl zeitlich als auch vom persönlichen Befinden her. Das wisst ihr weiblichen Leser weitaus besser als ich. An der einen geht das ganze spurlos vorbei während die andere &#8222;Höllenqualen&#8220; leidet. Logischerweise muss auch hieran das Trainingspensum angepasst werden. Studien &#8222;pauschalisieren&#8220; naturgemäß, da sie am Ende das durchschnittliche Ergebnis betrachten.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was du mitnehmen kannst</h3>
<p>Ich hoffe, dass ich in die Streitfrage ob Frauen anders trainieren sollten als Männer etwas mehr Licht bringen konnte. Frauen sind nicht einfach nur &#8222;schwächere Männer&#8220;. Während wir zu 90% gleich trainieren sollten zeigen sich vor allem auf hormoneller Ebene doch Unterschiede, die es zu beachten gilt. Im Grunde jedoch gilt, wir sind alle Menschen, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen und deren Körper für grundsätzlich ähnliche Bewegungen konstruiert wurden. Ein Geschlechterunterschied zeigt sich langfristig im Kraft- wie Muskelzuwachs kaum. <em>Frauen können sich jedoch über einen schnelleren Kraftzuwachs in den ersten Trainingsmonaten, insbesondere im Oberkörper</em>, freuen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du eine Frau bist, die sich bisher eher unwohl dabei fühlte mit den Männern gemeinsam zu trainieren, dann hoffe ich, dass dir dieser Artikel etwas mehr Selbstvertrauen und Mut gibt. Schon in kürzester Zeit wirst du, bei gutem Training, den Kerlen zeigen können wie gut du geworden bist. Lass’ sie vor Neid erblassen und nutze deinen biologischen Vorteil der dich in gewissen Zeiträumen besser regenerieren lässt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du Frauen trainierst oder mit Frauen trainierst, dann hoffe ich, dass dir dieser Artikel Einblicke geben konnte, welche Kraftzuwächse zu erwarten sind und woher Unterschiede in Ober- und Unterkörper oder altersbedingte Unterschiede bei deinen Klientinnen kommen können. Du kannst nun die Grundlagen des Menstruationszyklus in dein Programming mit einbeziehen und für einen noch besseren Erfolg deiner Kundinnen sorgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn du andere Quellen kennst und/oder andere Erfahrungen gemacht hast freue ich mich auf deinen Kommentar.</p>
<p>Finish strong</p>
<p>dein Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(1)<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20020786"> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20020786</a></p>
<p>(2) <a href="https://journals.humankinetics.com/doi/abs/10.1123/ijspp.5.2.184">https://journals.humankinetics.com/doi/abs/10.1123/ijspp.5.2.184</a></p>
<p>(3) <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00421-012-2314-z">https://link.springer.com/article/10.1007/s00421-012-2314-z</a></p>
<p>(4) <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3513404/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3513404/</a></p>
<p>(5) <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24552791">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24552791</a></p>
<p>(6) <a href="https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-2007-973052">https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-2007-973052</a></p>
<p>(7) <a href="https://springerplus.springeropen.com/articles/10.1186/2193-1801-3-668">https://springerplus.springeropen.com/articles/10.1186/2193-1801-3-668</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/frauen-anders-trainieren-als-maenner/">Müssen Frauen anders trainieren als Männer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kettlebell: 3 Gründe, warum du die Kugelhantel schwingen solltest</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 16:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ballistics]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Grinds]]></category>
		<category><![CDATA[Hardstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelhantel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzhantel]]></category>
		<category><![CDATA[Langhantel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://heartcore-athletics.com/?p=1872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Und wie du sie am besten in dein CrossFit Training integrierst &#160; ______________________________________________________ Das lernst du: Wie dir die Kettlebell als &#8222;Gateway&#8220; helfen kann Warum die Kugelhantel so effektiv ist wie du CrossFit Übungen mit der Hantel durch Kettlebells sinnvoll ersetzen kannst wie du die Kettlebell am Besten in dein Training integrieren kannst ______________________________________________________ Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/kettlebell-3-gruende-warum-du-die-kugelhantel-schwingen-solltest/">Kettlebell: 3 Gründe, warum du die Kugelhantel schwingen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Und wie du sie am besten in dein CrossFit Training integrierst</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>______________________________________________________<br />
Das lernst du:</p>
<ul>
<li>Wie dir die Kettlebell als &#8222;Gateway&#8220; helfen kann</li>
<li>Warum die Kugelhantel so effektiv ist</li>
<li>wie du CrossFit Übungen mit der Hantel durch Kettlebells sinnvoll ersetzen kannst</li>
<li>wie du die Kettlebell am Besten in dein Training integrieren kannst</li>
</ul>
<p>______________________________________________________</p>
<p><span id="more-1872"></span></p>
<p>Die Kettlebell ist eigentlich ein Maß zum Abwiegen der Waren auf dem alten russischen Märkten. Doch mittlerweile hat sie sich als Trainingsgerät etabliert. Gott sei Dank möchte man sagen. Denn Kraftzuwachs, Verbesserung deiner Schnellkraft und deiner Koordination, mehr Griffkraft und ein starker Rumpf sind nur einige der Vorteile, die unter anderem Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln der Kettlebell zuspricht.</p>
<p>Warum aber ist die Kettlebell denn so gut? Wieso konnte sie ihren Siegeszug von der Maßeinheit auf dem Wochenmarkt bis zum gehypten Fitnessinstrument antreten?</p>
<p>Hier sind die drei wichtigsten Gründe, warum das Training mit der Kugelhantel so effektiv und effizient ist. Und warum ich es so geil finde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<h3><b>Einseitig und trotzdem abwechslungsreich</b></h3>
<p>Die wichtigsten Übungen im Kettlebelltraining sind die explosiv ausgeführten Varianten. Zum Beispiel der Kettlebell Swing und der Snatch gehören dazu. Diese werden meist unilateral ausgeführt. Unilateral. Das bedeutet einseitig. Es beschreibt allerdings nur die Anzahl der belasteten Körperseite. Denn das Training ist nicht einseitig im Sinne von eintönig. Ganz im Gegenteil. Du kannst die Übungen beinah beliebig miteinander verbinden und immer wieder Abwechslung rein bringen. Dazu findest du auch später noch ein Beispiel. Bleiben wir zunächst einmal beim unilateralen Training und den Vorteilen, die du daraus ziehst.</p>
<p>Im Sinne des allgemeinen Fitnesstrainings GPP (General Physical Preparedness), also dem Fitnesstraining, dass dich umfassend fit machen soll, ist unilateral Training unschlagbar. Warum? Weil es dir unmissverständlich deine Schwächen aufzeigt. Beim Training mit einer Langhantel oder an einem Gerät kannst du einfacher deine Schwache Seite durch vermehrten Einsatz deiner stärkeren Seite ausgleichen. Beim Kettlebell Training gilt da Fehlanzeige. Unilaterales Training (dazu gehört z.B. auch das Training mit einer Kurzhantel) ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht. Es zeigt dir sehr deutlich Dysbalancen in deiner Kraft und/oder Beweglichkeit auf.</p>
<p>Des Weiteren bist du gezwungen deinen Rumpf (Core) stärker zu beanspruchen. Schließlich willst du bei deinem Training nicht herumstehen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dr. Ingo Froböse von der SpoHo in Köln bestätigt in diesem <a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/kettlebell-training-steigert-schnellkraft-koordination-a-974260.html">SPIEGEL Artikel</a>, dass das Kettlebell Training das Zusammenspiel aus Halte- und Bewegungsmuskeln verbessert, da die Dynamik der ausgeführten Übungen immer eine muskuläre Aktivität voraussetzt.<br />
Dabei kannst du tatsächliche Rotation trainieren, wie beim Bent Press. Oder aber du fordert deinen Rumpf in der Anti-Rotation. Beispielsweise beim einarmigen Kettlebell Swing ist das der Fall. Hier versuchst du schön gerade zu bleiben, und gegen die Kraft des (ballistischen, s.u.) Gewichtes anzukämpfen.</p>
<p>Wenn du die Technik der Kettlebell Trainings beherrscht und zum Double Kettlebell Training mit zwei Kugeln übergehst, dann forderst du zudem dein motorisches System auf eine ganz neue Art. Schließlich ist es etwas ganz anderes zwei Objekte auf einmal zu bewegen als nur eines.</li>
<li>
<h3><b>&#8222;Gateway-Training&#8220;</b></h3>
<p>Eine deutsche Variante könnte in etwa so lauten wie &#8222;das Tor zu effektivem Training trotz xy..&#8220;.<br />
Die Umschreibung &#8222;Gateway-Training&#8220; sagt aus, dass die meisten Übungen mit der Kettlebell wesentlich einfacher und schneller zu erlernen sind als ihre Cousins und Cousinen mit der Langhantel. Einen effizienten Kettlebell Snatch kannst du, bei einem erfahrenen Coach, recht schnell lernen. Einen effizienten Langhantel-Snatch zu erlernen hingegen dauert Jahre.<br />
Klar kannst du beim Kettlebell Training lange nicht so viel Gewicht verwenden wie beim Gewichtheben. Aber das musst du auch nicht. Dazu mehr unter Punkt 3). Das KB Training bietet dir trotz allem eine perfekte Möglichkeit, um Loaded Hip Hinges zu trainieren. Also Hüftbeugung und -streckung mit Gewicht. Das steigert deinen Power Output im Training enorm. Mehr Power Output führt natürlich auch zu dem entsprechenden Wachstums- bzw. Anpassungsreiz in deinem Körper. Du wirst explosiver (sofern du unter 10 Wiederholungen bleibst und diese dafür im Hardstyle Kettlebell Sinne schnell und kräftig ausführst) und stärker.</p>
<p>Die Kettlebell kann aber auch deine &#8222;Gateway&#8220; sein, indem sie dir ermöglicht bestimmte Übungsformen trotz Mobilitätseinschränkungen oder Verletzungen zu üben. Nehmen wir als Beispiel den Frontsquat. Eine Form der Kniebeuge, bei der dein Oberkörper sehr aufrecht bleiben soll, was die vordere Oberschenkelmuskulatur mehr beansprucht. Viele &#8222;Desktop Warrior&#8220; und Alltagsathleten haben das Problem, dass sie sehr immobile Sprunggelenke haben und sich ihr Oberkörper immer nach vorne neigt, wenn sie squatten. Folglich wird der Rücken mehr belastet und ein hohes Gewicht ist kaum möglich. Oder sie haben steife Handgelenke und können daher gar nicht erst in die Front Rack Position gehen. Eine mögliche Lösung hierfür wären Double Kettlebell Front Squats. Bei diesen hältst du in jeder Hand eine Kettlebell, deine Handgelenke sind gerade! Du kannst damit einen guten Wachstumsreiz in deine Oberschenkel senden und deine Handgelenke langsam an ihre neue Aufgabe heranführen. Ganz ohne sie mit 50kg Gewicht in eine ungewohnte Position zu zwingen. Für Anfänger eignen sich zudem Goblet Squats ganz prima. Das Gewicht vor dem Körper zu halten erleichtert es ungemein einen aufrechten Oberkörper beizubehalten. Eine viel bessere Option, als deine Fersen künstlich zu erhöhen und somit deine Mobilitätseinschränkung im Sprunggelenk einfach weg zu &#8222;cheaten&#8220;. Warum ich es besser finde? Weil du so immer noch eine nahezu identische Bewegung absolvierst. Insbesondere im Sinne des Bewegungsumfanges in deinen Gelenken, die somit besser für dein eigentliches Ziel trainiert werden. Und die Bewegung ist immer noch mit Gewicht beladen. Deinen gewünschten Trainingsreiz kannst du also erreichen.</p>
<p>&nbsp;</li>
<li>
<h3><b>Kettlebell Training ist ballistisch</b></h3>
<p>Ballistik. Das verbindet man eher mit Schießen. Oder mit C.S.I. Miami. Aber mit dem Training? Aber es stimmt. Einige Kettlebell Übungen sind ballistisch und werden daher auch &#8222;Ballistics&#8220; genannt. dazu gehören der Swing, der Clean und der Snatch. Ballistics trainieren mehr kinetische Ketten als andere Übungen. Denn du beschleunigst hier zuerst die Kugel und musst sie im Anschluß wieder abbremsen. Du trainierst sozusagen 2-in-1. Brilliant, oder? Dabei bleibst du meist auf der Stelle stehen. Wie beim Snatch. Oder dem Swing, den du im Video ganz oben siehst. Das bedeutet wiederum, dass du eine Übung mit hohem Power Output ausführst, aber dabei deine Gelenke wesentlich weniger belastest als bei vergleichbarem Langhanteltraining. Zum Beispiel ist das Hauptziel des Swings deine Hüftexplosivität zu verbessern. Im Langhanteltraining wäre der Clean (Umsetzen) ein Äquivalent dazu. Beim Clean musst du das Gewicht aber ganz anders abfangen. Du springst um und fängst die beladene Stange etwas tiefer ab. Das belastet Gelenke, Sehnen und Bänder weitaus mehr als die beschleunigte Kugel wieder abzubremsen.</p>
<p>[feature_box style=&#8220;1&#8243; only_advanced=&#8220;There%20are%20no%20title%20options%20for%20the%20choosen%20style&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;]</p>
<h3>Exkurs:</h3>
<h4>Grinds</h4>
<p>&#8230;sind langsam(er) ausgeführte Übungen mit einem hohen Maß an Körperspannung. Sie machen dich stark und stabil.</p>
<h4>Ballistics</h4>
<p>&#8230;sind explosive Übungen mit einem Wechsel aus An- und Entspannung. Ballistics machen dich ausdauernd und/oder explosiv.</p>
<p>[/feature_box]</p>
<p>Mit den Ballistics kannst du zudem ein sehr gutes Cardiotraining, im Sinne des Kraftausdauer-Trainings, ausführen. Dafür wirst du die Explosivität natürlich weniger trainieren können. Beides auf einmal geht leider nicht wirklich.</p>
<p>Beim Gateway Training haben wir angesprochen, dass du beim Kettlebell lange nicht so viel Gewicht nutzen kannst wie beim Langhantel Training. Das stimmt und wird auch immer so sein. Und bei beidem benötigst du immense Körperspannung. Aber auf eine andere Art. Das ballistische Kettlebell Training verlangt dir durch das Abbremsen eine immense Spannung ab. Insbesondere wenn du dem Hardstyle Kettlebell Training folgst, dann wirst du versuchen maximale Power in jede Bewegung zu legen. Effizienz ist nicht das Ziel. Sondern Effektivität. Du willst einen möglichst hohen Power Output, um möglichst viel Muskulatur zu rekrutieren. Das kannst du super vergleichen mit dem &#8222;<a href="https://www.t-nation.com/workouts/best-way-to-keep-getting-stronger">Milking the Weight</a>&#8220; Ansatz von Christian Thibadeau, den er auf T-Nation gepostet hat. Du nutzt quasi nicht mehr Gewicht, sondern mehr Spannung, um im Endeffekt auch mehr aus jeder einzelnen Wiederholung heraus zu holen.</li>
</ol>
<h3><b>Wie kann ich das in meinem Training umsetzen?</b></h3>
<p>Wenn du das Kettlebell Training als Gateway nutzen möchtest, da du gerade an Beweglichkeitseinschränkungen oder Verletzungen leidest, die dir das Langhanteltraining verwehren, dann solltest du für dieselbe Übung mindestens 15-20 % weniger Gewicht verwenden. Wenn du also ein benchmark Girl wie Fran auf dem Plan hast (21-15-9 Wiederholungen von Thrusters mit 42,5kg für Männer und 30 kg für die Damen), dann kannst du die Langhantel Thruster super durch Double Kettlebell Thruster ersetzen, die deine Handgelenke weniger belasten. Nutze dafür in diesem Fall 2x 16kg für Männer und 2x 12kg für Frauen. Und glaube ja nicht, dass es dadurch einfacher wird! Zwei individuelle Gewichte zu bewegen ist einfach eine ganz andere Herausforderung! Probier’ es aus.</p>
<p>Wenn du die Kettlebell ganz eigenständig in dein Training integrieren möchtest dann gibt es für mich nichts geileres und abwechslungsreicheres als Kettlebell Komplexe oder Leitern. Probiere dich doch mal an folgender Leiter:</p>
<p style="text-align: center;"><i>1,2,3,4,3,2,1 Wiederholungen von<br />
Swing, Clean, Press</i></p>
<p>Das bedeutet du machst erst einen Swing, einen Clean, einen Press, dann ohne abzusetzen 2 Swing, 2 Clean, 2 Press, usw. Bis du bei jeweils vier Wiederholungen bist und dich dann wieder zu 1 herunter arbeitest. Erst danach wechselst du den Arm.</p>
<h3><b><br />
Fazit</b></h3>
<p>Das Kettlebell Training ist ideal, um deine allgemeine Fitness zu steigern, da es dir deine Schwächen und Defizite unbarmherzig aufzeigt, deine Griffkraft durch das einarmige Training neu fordert und deinen Rumpf vor immense Herausforderungen stellt.<br />
Es ist außerdem eine super Sache, um schnell an hoch intensive Übungen mit hohem Power Output zu kommen, ohne zu viel schwere Technik lernen zu müssen. Und es trainiert eine immense Masse an kinetischen Ketten durch die ballistischen Übungen. Du beschleunigst das Gewicht und bremst es ab und du &#8222;melkst&#8220; die Kugel, um das Maximum aus jeder Wiederholung herauszuholen.  Selbst wenn du nicht ausschließlich auf Kettlebells umsteigst, oder gerade dann, wird dir die Integration dieser eigentlich russischen Marktgewichte einen riesigen Vorteil verschaffen. Du musst das Eisen nur anfassen und ordentlich in Schwung versetzen.</p>
<p>Finish strong</p>
<p>dein Art</p>
<p>P.S.: Wenn du auf der Suche nach sehr guten Bells bist, dann bist du hier genau richtig:</p>
<p><a href="http://www.kettlebellshop.de?acc=f033ab37c30201f73f142449d037028d&amp;bannerid=1" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" title="Kettlebellshop 180x75" src="http://www.kettlebellshop.de/js/magestore/affiliateplus/banner.php?id=1&amp;account_id=94&amp;store_id=1" width="180" height="75" /></a></p>
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		<title>Drehst du dich genug? 4 Übungen für mehr Kraftentfaltung und Rotation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 12:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[3-D Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[FROMBall]]></category>
		<category><![CDATA[MedBall]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinball]]></category>
		<category><![CDATA[Rotation]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CrossFit ist "Constantly varied, high intensity, functional movement". Und das Konzept ist grundsätzlich sehr geil. Schade nur, dass die aktuelle Entwicklung eher dahin geht, dass viele Gyms/Sportler einige der in dieser Definition inbegriffenen Bewegungsvariationen weglassen. Klingt komisch. CrossFit soll ja umfassend sein. In seiner Grundidee absolut korrekt. Dennoch versuchen viele einfach nur die Bewegungen die wir in den Games sehen zu kopieren. Und das sind, aufgrund der besseren Möglichkeiten es darzustellen und zu messen, oft Gewichthebe-Übungen und Gymnastics oder Anteile aus dem Ausdauersport, die nicht umsonst monostrukturelle Bewegung genannt werden. Aber insbesondere der letzte Teil der CrossFit Definition, "functional movement" beinhaltet unbedingt auch Rotationen. Wie sieht’s aus? Nutzt du alle 3 Bewegungsebenen? Hast du regelmäßig rotierende Bewegungen in deinem Training?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Man hat das Gefühl, alles dreht sich um CrossFit&#8230;aber wer dreht sich eigentlich im CrossFit?</p>
<p>Die meisten Übungen spielen sich nicht in der Rotation ab. Dabei ist diese doch so wichtig für einen fitten und gesunden Körper.</p>
<p>CrossFit ist <em>&#8222;Constantly varied, high intensity, functional movement&#8220;</em>. Und das Konzept ist grundsätzlich sehr geil. Schade nur, dass die aktuelle<span id="more-1859"></span> Entwicklung eher dahin geht, dass viele Gyms/Sportler einige der in dieser Definition inbegriffenen Bewegungsvariationen weglassen. Klingt komisch. CrossFit soll ja umfassend sein. In seiner Grundidee absolut korrekt. Dennoch versuchen viele einfach nur die Bewegungen die wir in den Games sehen zu kopieren. Und das sind, aufgrund der besseren Möglichkeiten es darzustellen und zu messen, oft Gewichthebe-Übungen und Gymnastics oder Anteile aus dem Ausdauersport, die nicht umsonst monostrukturelle Bewegung genannt werden. Aber insbesondere der letzte Teil der CrossFit Definition, &#8222;functional movement&#8220; beinhaltet unbedingt auch Rotationen. Wie sieht’s aus? Nutzt du alle 3 Bewegungsebenen? Hast du regelmäßig rotierende Bewegungen in deinem Training?</p>
<h3></h3>
<h3>3-D Training</h3>
<p>3-D. Das verbindet man in allererster Linie mit neuen Blockbustern im Kino. Oder die Älteren unter uns vielleicht noch mit den Ravensburger 3-D Puzzeln, die früher mal in waren. Aber mit Training? Oh ja. Das solltest du unbedingt in Verbindung miteinander bringen.<br />
Dein Körper hat nämlich 3 Ebenen für Bewegungen zur Verfügung. Die Sagittal-Ebene, die Transversal-Ebene und die Frontal-Ebene. In der Letzteren finden alle Bewegungen statt bei denen wir uns nach links oder rechts neigen oder uns oder etwas von oben nach unten bewegen. Denken wir an Farmers Walks, Jerks oder ähnliches. Die Sagittal-Ebene deckt alle Bewegungen nach vorne und hinten sowie ebenfalls nach oben und unten ab. Dazu gehören Würfe nach vorne, Hip Hinges, Deadlifts, Squats, Rennen etc.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann gibt es eben noch die Transversal-Ebene. Hier finden die Drehungen um die eigene Längsachse statt. Die Rotation deines Körpers. Rotationsbewegungen sind schwieriger messbar. Ich meine, bei den Games zum Beispiel, wie willst du messen ob sich Froning mit dem MedBall genauso weit zurückgedreht hat wie Fraser? Das wäre doch unfair oder nicht? Solche und ähnliche Argumente höre ich immer wieder. Aber wieso sollte es unfair sein? Am Ende zählt das Ergebnis oder nicht? Und die Effizienz jeder Bewegung. Wir messen auch nicht ob Fraser genauso tief in den Squat geht beim Clean wie Froning. Sondern nur das gehobene Gewicht. Aber es ist durchaus korrekt, dass Rotationen in dem Sinne nicht so einfach messbar sind. Wir können also keine &#8222;Points of Performance&#8220; für die Ausführung festlegen. Dennoch ist die Rotation immer wieder dabei. Im Leben wie auch bei den Wettkämpfen. Denke nur einmal an den Obstacle Course Run der letzten CrossFit Games. Wer nicht stark in der Rotation war wird Probleme bei den Hindernissen haben. Oder erinnere dich an das Sandsackschleppen von einem Ende des Stadions zum nächsten. Oder das Event in den CrossFit Games 2012 in dem ein Gewichtsschlitten mit dem Hammer durchs Stadion getrieben werden musste. Überall war Rotation von Nöten. Und eine starke Körpermitte daher extrem wichtig.</p>
<p>Ich selbst habe gemerkt, dass ich durch das CrossFit Competition Training (ich habe damals <a href="http://crossfitinvictus.com">Invictus Competition</a> verfolgt) extrem steif in meiner Körpermitte geworden bin. Und das führte auch zu häufigen Rückenbeschwerden. Wenn ich Rotationen, am liebsten mit dem Medizinball, in mein Training integriert habe, hatte ich diese Schmerzen nicht. Woran das wohl liegen mag?</p>
<h3></h3>
<h3>4 Übungen für Rotation mit dem Medizinball</h3>
<p>Jetzt hat leider nicht jeder einen Gewichtsschlitten auf den er mit einem Hammer einprügeln kann zu Hause. Aber einen Medizinball findet ihr in fast jeder Box. Oder sogar zu Hause. Ich empfehle den <a href="https://www.its-sport.de/fromball-medizinball.html">FRoMBall Medizinball</a> oder einen vergleichbaren weichen Ball. Die harten Gummibälle führne nur zu Verletzungen, Abfärbungen an den Wänden oder sogar kaputten Einrichtungen oder Fingern.</p>
<p>Die unten stehenden Übungen sind 4 meiner &#8222;Go-To Exercises&#8220; wenn es um die Rotation geht. Klar, du kannst auch Russian Twists und Co. machen. Aber die finde ich langweilig und nervtötend. Ich hab’s lieber, wenn ich ein bisschen Gas geben und Dampf ablassen kann. Am besten nutzt du nicht nur einen wichen Ball, sondern auch eine sehr stabile Wand für diese Übungen.</p>
<p>Fange easy an und steigere dich, bis du Vollgas geben kannst.<br />
Im Übrigen habe ich mir diese zungenbrecherischen Namen nicht selbst ausgesucht, sondern von Mark Verstegen so übernommen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h4></h4>
<h4>Standing Parallel Rotational Throw</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Standing Parallel Rotational Throw ist genial. Du lässt deine Hüfte so &#8222;steif&#8220; es geht. Eine leichte Ausweichbewegung nach hinten ist okay. Das vermindert zwar grundsätzlich den möglichen Power-Output im Vergleich zu einem starken Hüfteinsatz, aber es ermöglicht dir die Rotation aus dem Oberkörper zu holen. Und genau das wollen wir hier erreichen. Wenig Hüfteinsatz und viel Herausforderung für den Rumpf.<br />
Es empfiehlt sich, wie bei den folgenden Übungen auch. Erst einmal so nah an der Wand zu beginnen, dass du eine hohe Kadenz und flüssige Bewegungsausführungen erreichen kannst. Wenn du dich weiter von der Wand weg bewegst, musst du auch mehr Power aufbringen, damit der Ball bis zu dir zurück kommt. Bist du näher dran musst du einfach schneller arbeiten. Beides macht durchaus Laune.</p>
<h4></h4>
<h4>Half Kneeling Parallel Rotational Throw</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grundlegend funktioniert der Half Kneeling Parallel Rotational Throw genauso wie die stehende Variante. Du befindest dich lediglich im Ausfallschritt. Dabei berührt das hintere Knie allerdings (noch) nicht den Boden. Zunächst denkt man, dass durch die größere Standfläche die Übung einfacher werden könnte. Aber weit gefehlt. Hier kommt schon eine ordentliche Portion Balance dazu. Das stellt die Kraftentfaltung in der Rotation auf ein neues Level.</p>
<h4></h4>
<h4>Kneeling Parallel Rotational Throw</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der knienden Variante schaltest du die Anforderungen an deine Balance weitgehend aus. Durch das aufgestellte Knie bist du weitaus stabiler. Und es erleichtert dir, im Gegensatz zur stehenden und halb knienden Variante, die Hüfte wirklich gerade zu lassen. Ein Eindrehen der Hüfte bei aufgestelltem Knie fühlt sich beinahe schon falsch an. Wenn du also in einer der beiden vorherigen Übungen merkst, dass du immer wieder viel eindrehst, dann nutze die kniende Variante, um dein Hüfte zu stabilisieren und den Fokus auf die Oberkörperrotation zu legen.</p>
<p>Im Übrigen siehst du am Ende dieses Videos die für viele MedBall Übungen so wichtige &#8222;Körbchenhaltung&#8220; der Hände, die garantiert, dass dir der Ball nicht durch die Lappen geht.</p>
<h4></h4>
<h4>Full Rotations</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine absolute Lieblingsübung, wenn es um Rotation geht. Die Full Rotations bieten dir die Möglichkeit einer größeren Bewegungsamplitude im Gegensatz zu den &#8222;Rotational Throws&#8220;. Und du bedienst beide Seiten gleichzeitig. Das pusht die Herausforderung für dein Zentrales Nervensystem. Insbesondere für die Koordination. Und wie sagt Ido Portal immer so schön? &#8222;You should have one &#8222;What the Fuck-Moment&#8220; every day.&#8220; Den kriegst du hiermit auf jeden Fall. Hierbei solltest du maximal einen halben Schritt von der Wand entfernt beginnen und dich dann mit jedem Satz immer weiter weg bewegen. &#8222;Langsam ist flüssig und flüssig ist schnell&#8220; ist hier die Devise. Erst wenn du einen reibungslosen und rhythmischen Bewegungsablauf drauf hast solltest du die Intensität in der Ausführung und/oder den Abstand erhöhen.</p>
<p style="text-align: left;">Probiere diese 4 Übungen regelmäßig in dein Training zu integrieren. Ich nutze sie am liebsten in einer Warm-Up Routine oder in einem kleinen extra Core-Workout. Beispielsweise hatte ich nuelich folgendes Core-WoD:</p>
<p style="text-align: center;"><i>4 Rounds for time<br />
10 Full Rotations / Seite @ 3kg FRoMBall<br />
20m Suitcase Carry @ 36kg Kettlebell<br />
10 strict T2B</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine &#8222;wundervolle&#8220; Kombination aus Rotation, Anti-Rotation und Flexion/Extension. Vielleicht probierst du es ja heute einfach mal aus?</p>
<p>Ich wünsche dir jetzt schon viel Spaß damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong</p>
<p>dein Art</p>
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		<item>
		<title>CrossFit: Die 10 physical Skills</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/die-10-physical-skills/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 17:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[10 physical Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Beweglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Durchhaltevermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Kondition]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[physische]]></category>
		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Speed]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ganze Crossfit™ Community spricht immer davon, dass beim Training alle 10 „physical skills“ oder körperliche Grundfertigkeiten, trainiert werden sollten, um möglichst gut auf das Unvorhersehbare vorbereitet zu sein. Das Problem ist nur, dass die Wenigsten wissen, worum es bei diesen Grundfertigkeiten eigentlich geht. Zugegebenermaßen sind die einzelnen Skills auch teilweise sehr schwer auseinander zu halten, aber ich werde im Folgenden mein Bestes geben, um euch die Unterschiede etwas näher zu bringen.<br />
Zunächst einmal bestehen die physischen Grundfertigkeiten aus:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/die-10-physical-skills/">CrossFit: Die 10 physical Skills</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><span style="color: #999999;">Im Original gepostet auf: <a style="color: #999999;" href="http://www.theworkoutblog.de/die-10-physical-skills/" target="_blank" rel="noopener">theworkoutblog</a>, 21.05.2012</span></h6>
<p>Die ganze Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Community spricht immer davon, dass beim Training alle 10 „physical skills“ oder körperliche Grundfertigkeiten, trainiert werden sollten, um möglichst gut auf das Unvorhersehbare vorbereitet zu sein. Das Problem ist nur, dass die Wenigsten wissen, worum es bei diesen Grundfertigkeiten eigentlich geht. Zugegebenermaßen sind die einzelnen Skills auch teilweise sehr schwer auseinander zu halten, aber ich werde im Folgenden mein Bestes geben, um euch die Unterschiede etwas näher zu bringen.<br />
Zunächst einmal bestehen die physischen Grundfertigkeiten aus:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Kardiovaskulärer Ausdauer (Cardiovascular endurance)<br />
2. Durchhaltevermögen/Ausdauer (Stamina)<br />
3. Kraft (Strength)<br />
4. Beweglichkeit (Flexibility)<br />
5. Explosivität (Power)<br />
6. Geschwindigkeit (Speed)<br />
7. Koordination (Coordination)<br />
8. Agilität (Flinkheit/Gewandheit, Agility)<br />
9. Präzision (Accuracy)<br />
10. Balance</p>
<h3><strong>I Die kardiovaskuläre Ausdauer</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die kardiovaskuläre Ausdauer beschreibt die Fähigkeit von Herz, Lunge, Herz-Kreislauf-System und Muskeln Sauerstoff aufzunehmen, zu transportieren und zu verwenden. Ein besonderer Messwert hierfür ist die VO2max, die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit. Diese wird sowohl bei lang andauernden Ausdauermethoden, wie der extensiven Dauermethode, als auch bei kurzen, intensiven Intervalleinheiten wie einem Tabata Intervall gesteigert.</p>
<h3><strong>II Durchhaltevermögen</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Das Durchhaltevermögen ist das, was die Meisten unter der ganz normalen Ausdauer verstehen, nämlich die Fähigkeit des Körpers eine bestimmte Belastung über einen relativ langen Zeitraum aufrecht zu erhalten indem er über die metabolischen Energiegewinnungswege Energie speichert, verarbeitet, abgibt und zu seinen Gunsten verwendet. Je besser jeder einzelne der 3 „metabolic pathways“ trainiert ist, desto länger kann ein Athlet die nötige Arbeit durchführen. Bei sehr kurzen Belastungen wird jedoch ein anderer Energiespeicher, nämlich der Glykogenspeicher, bzw sogar der Kreatinphosphat-Speicher angegangen, während lang andauernde Belastungen, wie beispielsweise ein Marathon eher auf Grundlage des Fettstoffwechsels ablaufen. Wir wollen hier aber nicht zu wissenschaftlich werden. Wichtig ist, dass der Körper verschiedene Energiegewinnungswege nutzt und wir im Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> darauf abzielen alle 3 möglichst gut zu trainieren, um auf alle Gegebenheiten vorbereitet zu sein, die das Leben, die nächste Challenge oder vielleicht sogar die Games für uns bereit halten.</p>
<h3><strong>III Kraft</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Kraft ist ganz einfach die Fähigkeit der Muskulatur Kraft gegen einen gegebenen Widerstand aufzubringen. Das kann das Heben einer bestimmten Hantel sein, oder auch das Überwinden eines vorgegebenen Hindernisses mit dem eigenen Körpergewicht.</p>
<h3><strong>IV Flexibilität/Beweglichkeit</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Beweglichkeit umschreibt die Fähigkeit die Bewegungsspanne (Range of motion, ROM) an einem beliebigen Gelenk zu erhöhen und zu optimieren. Beweglichkeit ist sehr wichtig, vor allem da sie in unserer degenerativen Gesellschaft durch das viele Sitzen und die mangelnde Bewegung immer weiter verloren geht. So entstehen dysfunktionale fasziale Verklebungen, dadurch Haltungsschäden und zu guter letzt Beschwerden am Bewegungsapparat.</p>
<h3><strong>V Explosivität/Power</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Explosivität beschreibt die Möglichkeit Kraft im Verhältnis zur Zeit zu erzeugen (Power=Kraft/Zeit). Je mehr Kraft also über einen möglichst kleinen Zeitraum erzeugt werden kann, desto mehr Power wird produziert. Besonders wichtig wird die Explosivität in Kampfsportarten und im Gewichtheben, wo wir oft das Gewicht sehr rasch beschleunigen, um wie beim Umgruppieren, anschließend drunter zu springen und ihm den Rest zu geben.</p>
<h3><strong>VI Geschwindigkeit/Speed</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Geschwindigkeit bezieht sich lediglich auf die Fähigkeit die Zeit zwischen sich wiederholenden Bewegungen zu minimieren. Das heißt je geringer die Zeit beispielsweise zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schritten ist, desto schneller wird sich der Sprinter in diesem Fall fortbewegen.</p>
<h3><strong>VII Koordination</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Koordination ist die Fähigkeit viele kleine Bewegungsformen in einer einheitlichen, erkennbaren, größeren Gesamtbewegung zu kombinieren. Das wiederholte Üben einer Fähigkeit trainiert das neuromuskuläre System die geübten Bewegungen effizienter durchzuführen und führt somit zu einem geringeren Energieverbrauch, was einer gesteigerten Ausdauer zugute kommt.</p>
<h3><strong>VIII Agilität</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Agilität ist relativ schwer zu umschreiben. Alternative Wortwahl wäre Flinkheit oder Gewandheit. Sie umschreibt die Fähigkeit einen Richtungswechsel möglichst schnell durchzuführen, dabei aber stets die Kontrolle zu behalten und die Übergangszeit von einer Bewegung in die andere zu minimieren.</p>
<h3><strong>IX Präzision</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Der Begriff spricht im Endeffekt für sich. Präzision ist die Fähigkeit eine Bewegung in eine bestimmte Richtung und in gegebener Intensität zu kontrollieren. Hierzu gehört also auch die Zielgenauigkeit, wie sie beispielsweise in den letztjährigen Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Games beim Softball-Werfen abgeprüft wurde.</p>
<h3><strong>X Balance</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Auch hier spricht der Name bereits für sich. Balance bezeichnet die Fähigkeit die Platzierung des Körperschwerpunktes (KSP) im Verhältnis zu seinem Ankerpunkt zu kontrollieren. Beim Vorbeugen beispielsweise verschiebt sich der KSP nach vorne in Richtung Bauchdecke. Um nun die Kontrolle im Verhältnis zum Ankerpunkt, den hier die Füße darstellen, zu halten bedarf es an der Fähigkeit die Balance, also das Gleichgewicht zu halten. Genauso kann es aber auch sein, dass der Ankerpunkt verringert wird, beispielsweise wenn ihr euch auf ein Bein stellt. Hier braucht ihr dann die Balance nicht weil sich der KSP verändert sondern eben dessen Bezugspunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Übung die alle zehn Skills auf einmal trainiert gibt es leider nicht. Und es ist quasi unmöglich alle zehn Punkte in einem Training abzudecken. Daher bietet sich die Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Philosophie insgesamt an, um dem Ziel alle dieser Fähigkeiten möglichst gut zu trainieren möglichst nahe zu kommen. Wer sich auf eine Sportart konzentriert entwickelt diverse physical skills sehr gut. So hat ein Gewichtheber typischerweise recht gute Flexibilität und vor allem Power und Kraft, wie es jedoch um Flinkheit und Ausdauer steht sei dahingestellt. Reine Ausdauerathleten hingegen können jedem anderen in kardiovaskulärer Ausdauer und Stamina etwas vormachen, sind beispielsweise Basketball Spielern in Agilität und Koordination jedoch meist unterlegen. Im Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> hingegen wird versucht alles etwas zu trainieren, um in jeder Situation bestehen zu können, die eine dieser Fähigkeiten erfordern könnte. Dazu wird eben Gewichtheben ebenso trainiert wie Ausdauer und Kraftausdauer. Haltet euch bitte immer vor Augen das Muckis und Kraft nicht alles ist. Flexibilität und Koordination, Agilität und Balance sind nicht zu vernachlässigen und ein guter Muskel ist immer stark, gedehnt und entspannt. Ein hoher Tonus mag sich erst mal gut anfühlen aber ein durchgängig zu hoher Tonus ist alles andere als cool. Das führt nur zu Verspannungen und Schmerzen.<br />
Traut euch also ruhig auch die Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> „Routine“ mal zu durchbrechen und nehmt neue Trainingsgeräte und Sportarten in euer Repertoire auf, denn auch CF Headquarters oder Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Football sind nicht perfekt. Verwendet beispielsweise einen Schlingentrainer, um die Balance und Kraft zu schulen, einen Medizinball, um unter anderem Kraft, Power, Präzision oder Koordination zu stärken oder lasst euch ab und an auf eine Runde Handball, Basketball oder eine andere Teamsportart ein, um Koordination und Agilität zu schulen.<br />
Kurzum: Seid offen für Neues! Probiert aus, was euch Spaß macht und wechselt hin und wieder die Herangehensweise an euer Training. So gut das Crossfit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Konzept auch ist, auch hier kann sich eine leichte Routine einschleichen, die immer auf Kosten gewisser körperlicher Fähigkeiten rausläuft.</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>dein Art</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hardstyle, Girevoy, CrossFit? Welcher Kettlebell Style ist für dich der Beste?</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 12:09:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Girevoy]]></category>
		<category><![CDATA[Hardstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Impingement Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kwella]]></category>
		<category><![CDATA[Kettlebell]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Hand Torque Test]]></category>
		<category><![CDATA[Pavel Tsatsouline]]></category>
		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kettlebells sind ein großartiges Trainingstool. Da sind sich alle einig. Schwierig wird es für viele nur, wenn sie erkennen, dass es verschiedene Styles gibt dieses Tool zu verwenden. Die beiden größten sind der Hardstyle, geprägt von Pavel Tsatsouline und Valery Fedorenko’s Girevoy Style. Im CrossFit haben wir eher das Beste aus beiden Welten irgendwie zusammengemischt, einiges verdreht und auf Level gesetzt, die nicht für jeden geeignet sind. Ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Überblick über diese Stile geben indem ich vor allem auf die Unterschiede eingehe, denn diese sind einfacher herauszustellen als die mannigfaltigen Gemeinsamkeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/hardstyle-girevoy-crossfit-welcher-kettlebell-style-ist-fuer-dich-der-beste/">Hardstyle, Girevoy, CrossFit? Welcher Kettlebell Style ist für dich der Beste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kettlebells sind ein großartiges Trainingstool. Da sind sich alle einig. Schwierig wird es für viele nur, wenn sie erkennen, dass es verschiedene Styles gibt dieses Tool zu verwenden. Die beiden größten sind der Hardstyle, geprägt von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pavel_Tsatsouline" target="_blank" rel="noopener">Pavel Tsatsouline</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Valery_Fedorenko" target="_blank" rel="noopener">Valery Fedorenko</a>’s Girevoy Style. Im CrossFit haben wir eher das Beste aus beiden Welten irgendwie zusammengemischt, einiges verdreht und auf Level gesetzt, die nicht für jeden geeignet sind. Ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Überblick über diese Stile geben indem ich vor allem auf die Unterschiede eingehe, denn diese sind einfacher herauszustellen als die mannigfaltigen Gemeinsamkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine kleine Geschichte der Kettlebell</strong><br />
„Kleine“ Geschichte, denn bis zu den Anfängen zurück zu gehen&#8230;puh, das dauert echt lange. Wichtig für uns in der westlich geprägten Welt ist, dass das Kettlebell Training uns immer als neu verkauft wird. Das ist Quatsch. Kettlebells werden in Russland und der ehemaligen Sowjetunion schon ewig verwendet. Urpsrünglich waren sie eine Maßeinheit der Farmer, die ihre Ware auf dem Markt in 1 Pood (16kg), 1.5 Pood (24 kg) und 2 Pood (32 kg) verkauften und im Kettlebell-ähnlichen Gebilden gegenwogen. Seit Anfang 1900 ist Kettlebell offizieller Sport in Russland. In den späten 1990er Jahren schwappte das dann über in die USA. Es ist nicht abschließend erkennbar, ob es nun Pavel Tsatsouline oder Valery Federenko war, der die Kugeln in die USA brachte. Aber Pavel war definitiv derjenige, der sie in den Staaten populär gemacht hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Girevoy Sport Style</strong><br />
Valery Federenko hat den Kettlebell Sport Style in den USA etabliert und ist der Gründer des <a href="http://www.girevik-online.com/international-kettlebell-organizations/wkc" target="_blank" rel="noopener">World Kettlebell Club</a> (WKC). Es gibt noch viele andere Kettlebell Sport Vereinigungen. Steve Cotter’s <a href="http://ikff.net/" target="_blank" rel="noopener">International Kettlebell &amp; Fitness Federation</a> ist nur ein Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Hauptaugenmerk im Kettlebell Sport liegt auf der <strong>Effizienz</strong> deiner eingesetzten Power über einen relativ langen Zeitraum. Die meisten Events im Kettlebell-Sport dauern 10 Minuten. Der Athlet darf die Kettlebell dabei nie auf dem Boden absetzen. Da ist es nur schlüssig, dass der Fokus darauf liegt die Energie möglichst gleichmäßig zu verteilen, um lange durchzuhalten.  Bei WKC Athletin Ksenia Dedukhina siehst du auch, dass sie nie wirklich aus der Puste zu sein scheint und mit gleichmäßigem Kraftaufwand locker die 10 Minuten durchrockt. Echt beeindruckend.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=U72K_E80m5A</p>
<p>Einzigartig für den Girevoy Style ist, dass niemals zwei Hände an der Kugel sind. Beidhändige Swings existieren hier nicht. Dazu kommt die komplett unterschiedliche Atemweise. Im Girevoy atmest du fließend und gleichmäßig, statt stoßweise bzw. unter Druck.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hardstyle Kettlebell Training</strong><br />
Der<a href="http://kettlebellgermany.blogspot.de/2012/08/was-ist-eigentlich-hardstyle-kettlebell.html" target="_blank" rel="noopener"> Hardstyle</a> kommt von Pavel Tsatsouline. Pavel hat mit dieser Form sowohl sowjetische als auch amerikanische Militärs, Polizisten und Spezialeinheiten trainiert. Kurz zusammengefasst geht es beim Hardstyle um <strong>hohe Intensität</strong> und <strong>weniger Wiederholungen</strong>. Der Schlüssel ist hier die <strong>Optimierung und nicht die Konservierung des Power Outputs</strong>. Jede Wiederholung soll gleich kraftvoll sein. Egal ob du eine 12kg oder eine 48 kg Kettlebell nutzt.<br />
Um den Power Output zu optimieren setzt der Hardstyle auf die Balance zwischen hoher Spannung und Entspannung. Nehmen wir als Beispiel den Kettlebell Swing. Du musst hier eine explosive Hüftstreckung hinlegen, um die Kugel maximal zu beschleunigen. Nach der vollen Hüftstreckung jedoch schwingt die Kettlebell weiter (wir nennen das daher ballistisches Training). In dieser Phase relaxt du ein wenig, während die Kugel in ihre endgültige Position gesteuert wird. Relaxen bedeutet jedoch nicht komplett los zu lassen. Du behältst im Hardstyle immer eine „Plank“ bei. Die ausgestreckte Endposition des Swing ist nichts anderes als eine stehende Version der Plank. (Mehr zu den Hintergründen dafür liest du in meinem Artikel der <a href="http://www.rkckettlebell.de/RkcNachrichten/RKC_Nachrichten_16_09.pdf" target="_blank" rel="noopener">RKC Kettlebell Nachrichten Sept. 16</a>)<br />
Dieser Style hat sich also einiges aus dem Kampfsport abgeschaut, denn wir versuchen hier einen schnellen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung zu wechseln. Ganz so wie ein Boxer beim Schlag. Locker, flockig während des „tänzelns“ und knallhart beim Schlag. Wenn du dir das nicht so gut vorstellen kannst, dann vergleiche den Hardstyle auch gern mit dem Sprinten. Sprinter wechseln während ihres Sprints immer wieder (und natürlich sehr schnell) zwischen An- und Entspannung. Wären sie nur angespannt und steif, dann sähe das wohl so aus als würde Pinocchio über die Bahn rennen. Und das ist sicher alles andere als schnell.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Atmung ist im Hardstyle komplett anders. Und aus meiner Sicht sehr gut für alle Kraftübungen. Denn im Hardstyle wird die <strong>biomechanische Atmung</strong> genutzt, um mehr Power in jede Bewegung zu bringen. Das passiert, indem der Bauch mit Luft gefüllt wird, was die Körpermitte stabilisiert. Ausgeatmet wird in kurzen, harten Stößen. Dabei drücke ich gern die Zunge an den Gaumen. Allein durch die kurzen, harten „Tss“ Laute, die man dabei von sich gibt, wird die Muskulatur des Rumpfes angespannt und verbessert so die Körperspannung. Und je fester die Körpermitte, desto besser können wir für die Extremitäten Kraft aufbauen. So können wir durch die harte, kurze Ausatmung maximale Kraft und Power entwickeln für einen kurzen Zeitraum. Ausdauerlastige Events hingegen brauchen tendenziell längere, tiefere Atemzüge (diaphragmatic breathing), um die Herzfrequenz eher runter zu regeln, Energie zu konservieren und länger durchzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modifikationen im CrossFit<br />
</strong>Ein Großteil der Techniken, beziehungsweise der Technikgrundlagen, im CrossFit kommt vom Hardstyle. Jeff Martone, der Kopf hinter den <a href="http://www.crossfitkettlebell.com" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Kettlebell Specialty Seminars</a> war auch einer der ersten Schüler von Pavel Tsatsouline. Kein Wunder also, dass die meisten Techniken aus dieser Ecke rühren.<br />
Dennoch hat CrossFit einige Modifikationen vorgenommen. Das wohl bekannteste Beispiel ist der Kettlebell Swing. Während er im Hardstyle nur bis auf Schulterhöhe durchgeführt wird (Russian Style) nutzt CrossFit eine größere Bewegungsamplitude und swingt die Kugel bis über Kopf. Das vergrößert zwar den Bewegungsumfang, hat aber keinerlei Mehrgewinn im Sinne des Trainingseffektes. Im Gegenteil: dein Schultergelenk findet die Position mit einem ballistischen Gewicht über Kopf bei so enger Handhaltung zu arbeiten ziemlich uncool. Denn durch den engen Griff rotiert dein Schultergelenk unweigerlich nach innen – also in die instabilste Position. Das kann zu einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ENUohFi14qQ&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">Schulter-Impingement</a> führen. &#8211; An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an Johannes Kwella, der extra für HEARTCORE Athletics ein aktuelles Video zum Impingment Syndrom gemacht hat:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"> Auf jeden Fall schwächt es deine Bewegung, da dein Körper die Position uncool findet und sich automatisch schützt. Wenn du mal testen möchtest wie viel instabiler das ist und wie viel schwächer du so wirst dann schau mal unter „<a href="https://heartcore-athletics.com/open-hand-torque-test-oder-wieso-die-arme-eng-sein-sollten-beim-push-up/" target="_blank" rel="noopener">Open Hand Torque Test</a>“.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du die Mobilität im Schultergelenk für eine Bewegungsausführung mit halbwegs außentrotiertem Gelenk nicht hast, dann kannst du dich hier echt verletzen. Bringst du diese Voraussetzung jedoch mit, dann sollte es eigentlich kein großes Problem geben. Dennoch solltest du dir die Frage stellen: muss das jetzt echt sein? Die zusätzliche Bewegung birgt nur Gefahr aber keinen Mehrgewinn. Lohnt sich das für mich?<br />
Wenn die Technik so doof ist wieso machen wir sie dann? Weil sie einfacher zu judgen ist! Punkt. Im Wettkampf steht der Judge neben dem Athleten und kann so gut sehen, ob die Bewegung vollständig ausgeführt wurde, wenn die Arme hinter den Ohren sind. Völlig legitim für den Wettkampf. Aber Competition und Training sind eben zwei Paar Schuhe.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Modifikation ist der Kettlebell Snatch. Im Hardstyle und im Girevoy wird die Kettlebell erst abgesetzt, wenn der Athlet fertig ist mit seinem Satz oder eben nicht mehr kann und wechseln muss. In den neueren CrossFit Competitions sieht man immer wieder dass die Standards darauf pochen, dass nach jeder Wiederholung die Kettlebell am Boden abgestellt wird. Teilweise wird jeweils die Hand gewechselt. Warum? Gute Frage. Vermutlich ebenfalls um das Judgen zu erleichtern. Ansonsten ist es schwer zu sagen welcher Winkel in der Hüfte erreicht wurde und ob die Wiederholung dann so korrekt war. Leider verfehlt diese Form des KB Snatch den eigentlichen Sinn der Übung. Der ist nämlich die Power Generierung aus dem Hip Hinge und das Arbeiten gegen ein ballistisches Gewicht (Die Kugel fliegt in der Regel nach vorne weg und wir müssen sie hinten halten – eine teils horizontale und teils vertikale Bewegung). Bei der „Absetz-Technik“ bewegen wir das gute Ding „nur“ hoch und runter. Also rein vertikal. Das sieht dann oft so aus als würden die Athleten mehrfach hintereinander versuchen einen Rasenmäher anzuschmeißen. Ein unglaubliches Beweis roher Kraft. Aber kein Snatch im Hardstyle oder Girevoy Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welcher Style ist für dich?</strong><br />
Die Styles haben für mich mehr gemeinsam als dass sie sich groß unterscheiden. Beide legen einen unglaublichen Wert auf die Technik. Das ist auch gut so.<br />
Der größte Unterschied liegt schon im grundlegenden Ziel mit dem die Stile Fitness aufbauen möchten. Im Hardstyle geht es vor allem um explosive, intensive und kurze Übungsausführungen. Genial für Power Ausbildung, Kraftaufbau und kurze „Sprint-WODs“.<br />
Girevoy proklamiert eher Power-Ausdauer und Effizienz der Bewegung. Das wiederum ist genial für längere WODs im CrossFit und effiziente Kräfteeinteilung.<br />
Man könnte es mit einem 100m und einem 800m Sprinter vergleichen. Beide nutzen Kraft, Explosivität und Effizienz – aber jeweils sehr unterschiedlich. Es gibt keine exakten Studien, die beide Stile vergleichen und ihre Auswirkungen auf den Gesundheitssport, Breitensport, Leistungssport oder den Übertrag für Militär und Einsatzkräfte belegen. Wie immer kommt es mal wieder auf dein Ziel an. Willst du schnell und explosiv werden? Dann empfehle ich eher den Hardstyle. Willst du in wenig Zeit extrem viel Kraft aufbauen, Kalorien verbrennen und nackt gut aussehen? Hardstyle! Willst du lange, spezifische Kettlebell Competitions machen und lange an der Kugel hängen? Girevoy!<br />
Willst du dich fürs CrossFit verbessern? Dann ist mal wieder eine Mischung nicht schlecht – je nach WOD eben kann die ein oder andere Technik besser geeignet sein. Persönlich nutze ich aber weitaus lieber den Hardstyle und würde diesen immer vorziehen, da aus meiner Sicht die besten Resultate für die General Purpose Preparation (GPP) aka CrossFit Fitness erreicht werden.<br />
Am Besten probierst du selbst mal beide Varianten für dich aus!</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong,</p>
<p style="text-align: justify;">dein Art</p>
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		<title>Wie du dein perfektes Warm-Up erstellst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 19:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Burgener Warmup]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Warm-Up]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Effiziente Warm-Ups sind immens wichtig für eine gute Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe. Sie sollten dich auf deine bevorstehende Einheit vorbereiten, deine Körpertemperatur erhöhen und immer einen generellen sowie einen trainingsspezifischen Anteil aufzeigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/wie-du-dein-perfektes-warm-up-erstellst/">Wie du dein perfektes Warm-Up erstellst</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Effiziente Warm-Ups sind immens wichtig für eine gute Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe. Sie sollten dich auf deine bevorstehende Einheit vorbereiten, deine Körpertemperatur erhöhen und immer einen generellen sowie einen trainingsspezifischen Anteil aufzeigen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Warm-Ups gibt es wie Sand am Meer. Und in ebenso vielen verschiedenen Formen. Sicherlich kann man nicht ausschließlich eine Variante als die richtige ansehen und alle anderen als Quatsch abtun. Viele Formen haben eine absolut sinnvolle Daseinsberechtigung. Andere wiederum nicht. Wer nur ein paar Minuten auf der <a href="https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B008YWIO86/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B008YWIO86&amp;linkCode=am2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow">BLACKROLL</a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B008YWIO86" alt="" width="1" height="1" border="0" /> herumrollt oder – ich traue es fast nicht das zu sagen – auf dem Stepper herumgurkt, der hat den Sinn verfehlt. Denn dein Warm-Up sollte vor allem eines tun: deine Trainingsziele unterstützen und dich auf dein Training vorbereiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zielspezifisch: Wofür wärmst du dich auf?</strong><br />
Trainingsziele sind ebenso vielfältig wie Warm-Ups. Grundsätzlich können wir sie aber in 2 universelle Ziele herunterbrechen, die wohl kaum ein Sportler verneinen kann.<br />
Die Hauptziele deines Trainings sind:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>1) Im Rahmen deiner Tagesform die maximale Leistung bringen</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>2) Dich nicht zu verletzen</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dafür brauchst du ein effektives Warm-Up. Bevor du dir also die Frage stellst „Wie soll ich mich aufwärmen?“ musst du erst einmal wissen wofür du dich aufwärmen willst. Was ist dein heutiges Training? Welche Anforderungen werden an dich gestellt?</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere im CrossFit sind wir als Athleten nahezu immer hohen Intensitäten ausgesetzt. Entweder in Form hohen Gewichts oder auf konditioneller Basis. Da die meisten WOD’s recht kurz sind muss dein Warm-Up ausreichend sein, damit du von Anfang an 100% geben kannst. <em>„Intra-WOD Warmups“ sind das Unwort des Jahres!</em> Du kannst dich nicht durch eine langsamere erste Runde aufwärmen. Du musst warm und mental wie physisch bereit mit deinem Workout starten!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ziele des Warm-Ups</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dein Aufwärmprogramm sollte mindestens drei Ziele verfolgen:</p>
<p style="text-align: justify;">1) Deine Mobilität erhöhen</p>
<p style="text-align: justify;">2) Deine Körpertemperatur steigern</p>
<p style="text-align: justify;">3) Trainings-/Wettkampfspezifische Anforderungen aufweisen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mobilität erhöhen</strong><br />
Durch Bewegung reduzierst du die Viskosität (Dickflüssigkeit) der in deinen Gelenken vorhandenen Synovialflüssigkeit. Je weniger dickflüssig diese ist desto besser „geölt“ sind deine Gelenke. Du bewegst dich leichter und unbeschwerlicher. Stell dir beispielsweise vor, wie du dich fühlst wenn du nach ein paar Stunden Autofahrt aufstehst. So möchtest du sicher kein Workout starten.</p>
<p style="text-align: justify;">Um deine Mobilität zu erhöhen eignen sich verschiedene Methoden, die insbesondere in ihrer Kombination unschlagbar werden. Dazu gehört das aktive, dynamische Dehnen. Wir nennen das auch mobilisieren, weil es mit dem herkömmlichen Stretching, bei dem man die Positionen lange hält, wenig zu tun hat. Durch diese Aktivierungsform erhöhst du die Elastizität der Muskulatur und kannst schon die ersten Bewegungen, die du später unter Belastung ausführen willst, mit einbauen. Quasi schon die ersten spezifischen Bewegungen ausführen. Wichtig ist, dass du nicht zu viel Range of Motion erarbeitest. Wenn du dich so krass mobilisieren solltest, dass du die Stabilität deiner Gelenke über Bord wirfst, dann steigt wiederum dein Verletzungsrisiko.<br />
Außer dem dynamischen Stretching kannst du auch Voodoo Floss Bands nutzen oder Schaumstoffrollen und Bälle wie die von BLACKROLL. Beim Flossing erzeugst du einen Blutstau, der alle Stoffwechselendprodukte und Entzündungsrückstände aus deinen Gelenken mitnimmt, sobald er aufgelöst wird. Außerdem werden deine Schmerzrezeptoren, die Mechano-Rezeptoren, durch den enormen Druck neu kalibriert. Kurzum, die größere Bewegungsamplitude tut dir einfach weniger weh. Blackrollen / Faszienrollen führt, sofern es schnell ausgeführt wird, zu einer guten Muskelaktivierung und regt den Stoffwechsel deines Bindegewebes an. Logisch, dass ein gut versorgtes Gewebe bessere Leistung erbringen kann, oder? Langsameres Rollen ist für Einheiten vorbehalten, die ausschließlich dem Beweglichkeitstraining geopfert werden. Lediglich wenn du krasse Bewegungseinschränkungen hast, die deine Leistungserbringung wirklich hemmen, solltest du das auch vor dem Training in Betracht ziehen. Ansonsten würdest du durch langsameres Rollen, ebenso wie durch passives Stretching, deinen Muskeltonus wahrscheinlich zu stark senken und so die nötige Spannung und Stabilität für ein intensives Training verlieren. Bessere Beweglichkeit für mangelnde Stabi und Leistungsfähigkeit einzutauschen…nicht gerade der beste Deal!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der allgemeine Anteil: Die Körpertemperatur steigern</strong><br />
…ist das Hauptziel deines Warm-Ups! Selbst eine Steigerung der Temperatur in deinen Muskeln um 1% erhöht bereits deinen Power-Output um 4%. Das ist ein guter Deal!<br />
Die ideale Körpertemperatur für körperliche Höchstleistungen soll bei 37,5°C liegen. Bei dieser Temperatur ist eine schnelle Weitervermittlung der Reize über deine Nerven und eine geniale Muskelkontraktion gegeben.<br />
Am Besten steigerst du deine Körpertemperatur durch 5-10 Minuten leichte bis moderate, komplexe Übungen. Die Übungen sollten deinen ganzen Körper beanspruchen. Das meine ich, wenn ich vom generellen oder globalen Anteil des Warm-Ups spreche. Neben der Erwärmung deiner Muckis reagiert auch dein kardiovaskuläres System (Cardio-System) auf die Belastung. Deine Blutgefäße weiten sich, dein Körper wird besser mit Blut und somit mit Sauerstoff versorgt. Und hier gilt das Gleiche wie im Bindegewebe: bessere Versorgung = bessere Leistung!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Trainingsspezifische Anteil</strong><br />
macht ebenfalls einen wichtigen Teil deines Warm-Ups aus. Nachdem du jetzt den gesamten Körper erstmal darauf eingestellt hast, dass er jetzt arbeiten muss wird es Zeit ihm spezifischer zu sagen welche Arbeit da auf ihn zukommt. Am liebsten nutze ich dafür Technik-Drills. Willst du bspw. schwere Cleans machen dann beginnst du nicht gleich mit 80% deines 1RM, sondern startest langsam mit Technik Drills, um deinen Clean zu verbessern. Damit bereitest du die Muskulatur und dein zentrales Nervensystem (ZNS) sehr gut auf die bevorstehende Aufgabe vor. Ganz so wie die Formel 1 Fahrer einige Runden in moderater Geschwindigkeit drehen, bevor das Rennen beginnt.<br />
In diesem Anteil kannst du nochmal auf die Kleinigkeiten der Bewegungsausführungen achten. Oder du nutzt Progressionen, wie im <a href="http://www.theworkoutblog.de/das-burgener-warm-up/" target="_blank" rel="noopener">Burgener Warm-Up</a>, um dich an dein Training heranzuarbeiten. Wenn du damit durch bist wird deine Muskulatur ebenso wie dein ZNS richtig heiß drauf sein endlich loszulegen. „Let’s get ready to rumble!“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie lange soll mein Warm-Up dauern?</strong><br />
Schwere Frage. Je nachdem wofür du dich vorbereitest. Grob gesagt dauert es zwischen 15 und 30 Minuten. Ich weiß, das ist ein großer Spielraum. Wenn du aber technisch anspruchsvolle Übungen wie Snatches oder Muscle-Ups in deinem Workout hast, dann benötigst du einen ausführlicheren trainingsspezifischen Anteil. Besteht dein WOD heute nur aus Körpergewichtsübungen, wie beispielsweise „Cindy“ kann dieser Anteil wesentlich geringer ausfallen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dein Warm-Up ist NICHT dein Mobility-Training</strong><br />
Auch wenn es sich super verbinden lässt und die Erhöhung deiner Mobility ein wichtiger Anteil des Aufwärmens ist. Dein Warm-Up ist nicht der Ort und nicht die Zeit, um grundlegende Bewegungseinschränkungen zu beheben. Dafür solltest du ausschließlich hierfür Zeit einplanen. Denn es dauert eine Weile bis deine passiven Strukturen (Sehnen, Bändern, Bindegewebe, etc.) ansprechen. Im Warm-Up sind wir eher bei „Quick-Fixes“, die meist auch nicht allzu lange halten. Mobility-Übungen und Faszienrollen sind wichtig im Aufwärmprogramm, aber nicht der Fokus. Der liegt in der Erhöhung deiner Körpertemperatur.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gesagt:<br />
</strong>Dein Warm-Up soll dich auf die spezifischen Anforderungen deines Trainings, unter Berücksichtigung deiner individuellen Ausgangsposition (Bewegungseinschränkungen, Skill-spezifische Herausforderungen, Bewegungsqualität), vorbereiten. Dabei sollte immer ein Teil der Erhöhung deiner Mobilität gewidmet sein. Darauf folgt mit nun verbesserter Bewegungsqualität ein allgemeiner Anteil zur Erwärmung deiner Muskulatur, gefolgt von einem spezifischen Anteil, der dich mental und physisch auf die bevorstehenden Übungen vorbereitet. Und schon kann’s losgehen. Gut vorbereitet, unfallfrei und voller Power!</p>
<p style="text-align: justify;">Finish strong, dein Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/wie-du-dein-perfektes-warm-up-erstellst/">Wie du dein perfektes Warm-Up erstellst</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<title>Verbessere deine Mobilität in nur 2 Minuten &#8211; BLACKROLL® Technik Serie: Plantarfaszie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 16:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Faszien]]></category>
		<category><![CDATA[Füße]]></category>
		<category><![CDATA[Fußsohle]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Plantarfaszie]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Sprunggelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprunggelenksmobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deine Fußsohlen sind oft verspannt, weil du deine Füße den ganzen Tag belastest. Mit dieser einfach BLACKROLL Übung, kannst du die Faszienstruktur deiner Fußsohle ganz einfach verbessern. In nur 2 Minuten täglich verbesserst du deine globale Mobilität</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/blackroll-series-plantarfaszie/">Verbessere deine Mobilität in nur 2 Minuten &#8211; BLACKROLL® Technik Serie: Plantarfaszie</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie du die Faszien in deinen Füßen trainierst und deine Sprunggelenk mobilisierst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Plantarfaszie ist die Faszienstruktur an deinen Fußsohlen. Sie bildet damit den ersten Anteil der Oberflächlichen Rückenlinie. In Fachkreisen auf Englisch bezeichnet als Superficial Backline. Hört sich ja auch irgendwie cooler an.<br />
In der BLACKROLL® Series zeige ich dir, wie du alle Anteile der Superficial Backline mit deinen BLACKROLL® Produkten sinnvoll bearbeiten kannst.<br />
Wir beginnen mit der Superficial Backline. Danach kommt dann die Superficial Frontline und die Lateralline, also die Frontallinie (Bauch, Brust und Co.) und die laterale (seitliche) Linie dazu.</p>
<p>Das Faszientraining bzw. Faszienrelease ist extrem sinnvoll, um den vollen Bewegungsumfang deines Körpers grundsätzlich zu ermöglichen. Die näheren Hintergründe dazu findest du unter Punkt 2 &#8222;Fehlende ROM&#8220; in meinem Artikel &#8222;<a href="http://www.theworkoutblog.de/faszi-nation-faszien-blackroll-mastertrainer-seminar-2015/" target="_blank" rel="noopener">FASZI-Nation Faszien</a>&#8220; &#8211; meinem Erfahrungsbericht zur BLACKROLL Mastertrainer Ausbildung. Und noch etwas allgemeiner mit einer kleinen Veranschaulichung, wie du dir die Faszien so vorstellen kannst in meinem ganz alten Schinken &#8222;<a href="http://www.theworkoutblog.de/crossfit-triggerpoint-performance/" target="_blank" rel="noopener">Crossfit Triggerpoint Performance</a>&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber kommen wir zurück zur Plantarfaszie. Auf dem Bild unten siehst du den grundlegenden Aufbau der Plantarfaszie. Diese Struktur überzieht tatsächlich den gesamten Fuß. Ein Grund für schlechte Bewegungsmuster, schwache Füße und daraus resultierende Verletzungen kann eine verklebte Plantarfaszie sein. Du wirst bei der unten stehenden Übung evtl. einige Schmerzen spüren an der Fußsohle. Das ist völlig normal. Diese Schmerzen zeigen dir nur, dass du tatsächlich ordentliche Verklebungen hast, die dich in deiner Bewegungsamplitude und -freiheit beschränken. Höchste Zeit etwas dagegen zu tun, nicht wahr?</p>
<p>Die Plantarfaszie mit Entzündung &#8211; Plantar Fasziitis (Fersensporn). Der auch mit unten stehenden Übung gut behandelt werden kann.</p>
<p>Mit dieser BLACKROLL® Übung, kannst du deine Fußsohlen ganz einfach mobilisieren und zusätzlich deine Sprunggelenksmobiltät verbessern. Beides sind immens wichtige Grundlagen, um deine Performance zu verbessern. Ohne geschmeidige Sprunggelenke keine gute Squat-Technik. Ohne Squats keine starken Beine. Und ohne eine locker. flockige Faszienstruktur in der Fußsohle, der absoluten Basis deines funktionellen Stands, musst du eigentlich gar nicht erst anfangen den Rest deines Körpers zu trainieren. Schließlich würdest du auch keinen High End Motor in dein Auto einbauen, wenn die Reifen und ihre Aufhängung für den A**** ist, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie du deine Füße nach dem Release kräftigen kannst erfährst du in &#8222;<a href="https://heartcore-athletics.com/functional-training-basis-fuesse-5-kraftuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Trainierst du deine Basis? 5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</a>&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>dein Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/blackroll-series-plantarfaszie/">Verbessere deine Mobilität in nur 2 Minuten &#8211; BLACKROLL® Technik Serie: Plantarfaszie</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trainierst du deine Basis?  5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/functional-training-basis-fuesse-5-kraftuebungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2016 18:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuß]]></category>
		<category><![CDATA[Blackroll]]></category>
		<category><![CDATA[buff.strong.barefoot]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Füße]]></category>
		<category><![CDATA[Fußtraining]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kwella]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Power]]></category>
		<category><![CDATA[Powerlifting]]></category>
		<category><![CDATA[Speed]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://heartcore-athletics.com/?p=685</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deine Füße sind dein erster und stetigster Berührungspunkt mit  dem Boden. Viel mehr Basis geht gar nicht! Trainierst du deine Füße ausreichend? Denk&#8216; immer daran: Functional Training beginnt bei deinen Latschen! Ich mache schon ewig lange Krafttraining. Schon als kleiner Junge hab ich immer wieder Liegestützen gemacht um fit zu werden. Wohl noch ganz ohne [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Füße sind dein erster und stetigster Berührungspunkt mit  dem Boden. Viel mehr Basis geht gar nicht! Trainierst du deine Füße ausreichend? Denk&#8216; immer daran: Functional Training beginnt bei deinen Latschen!</p>
<p><figure style="width: 252px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="http://www.bsmpg.com/Portals/52884/images/blog.bfb.marathon.png" alt="" width="252" height="419" /><figcaption class="wp-caption-text">Sind deine Füße so fit und stark wie du es brauchst?</figcaption></figure></p>
<p>Ich mache schon ewig lange Krafttraining. Schon als kleiner Junge hab ich immer wieder Liegestützen gemacht um fit zu werden. Wohl noch ganz ohne große Ziele. Aber immerhin. Dann ging’s los so mit 17 mit der Ausbildung zum Fitnesstrainer. Jetzt schau ich zurück auf mittlerweile 10 Jahre Berufserfahrung und muss feststellen dass ich etwas so elementares vergessen habe zu trainieren dass ich mir nur selbst an den Kopf fassen kann. Meine Füße. Und damit bin ich nicht allein. Offizielle Zahlen habe ich keine aber ich behaupte in der Fitnessindustrie (und im Alltag!) vernachlässigen 99,9% der Menschen ihre Füße. Trainingspläne sind ganz klar. 2er Split, 3er Split, Push und Pull, CrossFit, Powerlifting, you name it! Aber wer davon stärkt fokussiert die Füße? Warum auch?<br />
<strong>Deine Füße sind die Basis für deine Kraft</strong><br />
Squats sind die Basis. Hört man oft. Stimmt auch wenn man die Füße ausblendet. Denn worauf stehen wir denn bei den Squats? Die Frage war nicht schwer zu beantworten, nicht wahr?<br />
Wir nutzen unsere Füße um zu laufen, zu gehen, zu stehen, zu squatten, zu balancieren, zu springen, zu sprinten, Dinge aufzuheben weil wir zu faul sind uns zu bücken und so weiter. Sie sind unsere Basis mit der wir mit dem Boden verbunden sind. Somit sind sie der wichtigste Part im Kraftübertrag vom Körper auf den Boden. Und nur wenn wir Kraft in den Boden bringen können wir Dinge hoch heben.  Wenn deine Füße schwach sind, dann muss dein Körper diese Schwäche an anderer Stelle kompensieren. Schon im <a href="https://heartcore-athletics.com/der-gelenk-zu-gelenk-ansatz/" target="_blank" rel="noopener">Gelenk-zu-Gelenk Ansatz</a> haben wir gelernt, dass das oft zu Verletzungen führen kann.<br />
Deine Füße zu stärken stärkt deine Basis. Du kannst somit mehr Kraft entwickeln. Und mehr Leistung bringen. Und es hilft Schmerzen im ganzen Körper los zu werden. Wenn du deine Kraft, Speed, Power, Balance und Körperbeherrschung verbessern willst dann musst du vor allem die zwei Dinge trainieren, die all diese Eigenschaften gleich brauchen. Deine Latschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bevor es losgeht</strong><br />
Starte nicht zu schnell mit dem Fußtraining. Hey, es hat lange gedauert, bis deine Füße schwach wurden. Sie brauchen auch eine Weile um wieder stärker zu werden. Das Dümmste wäre, wenn du zu viel willst und dich verletzt. Das zwingt nur zu nicht gewollten Trainingspausen. Deswegen starten wir easy und steigern uns dann. Kleine Veränderungen im Alltag machen große Unterschiede am Ende des Jahres!</p>
<p><strong>Schmerz = No Go</strong><br />
Wenn du bei einer der Übungen wirklich Schmerzen verspürst dann lass es sein. Der ideale Druck ist eine <em>„delikater Diskomfort“</em>. Ja es tut ein bisschen weh. Aber irgendwie ist es ganz angenehm. Der Schlüssel ist nur so viel Druck auszuüben, dass du nicht mit Verkrampfen oder Zurückziehen reagierst.<br />
<strong>5 Übungen für deine Füße</strong></p>
<p>Du wirst nicht alle diese Übungen auf einmal machen können. Teilweise auch nur saisonal. Aber manches davon kannst du auch sofort und immer wieder umsetzen. Wie bei allem im Fitness Bereich macht die Konstanz und Variation den Erfolg aus.</p>
<ul>
<li><strong>Zieh‘ die Schuhe aus</strong><br />
Eine der einfachsten und besten Möglichkeiten deine Füße zu stärken ist barfuß zu laufen. Nein, du musst nicht à la <a href="http://johanneskwella.de/" target="_blank" rel="noopener">Johannes Kwella</a> den ganzen Tag buff.strong.barefoot umherlaufen. Das ist zwar top aber die radikalste Lösung. Und je nach Job schwierig. Aber zu Hause kannst du sicherlich barfuß umherlaufen. Wenn J das in ganz Berlin kann kannst du das zu Hause erst recht.<br />
Stell dich barfuß immer wieder auf deine Zehenspitzen. Und lauf auch mal so umher. Ja, so wie früher als Kind! Erstaunlich was wir im Kindesalter alles so instinktiv Gutes machen, ne?<br />
Wenn du Probleme mit der Balance hast, dann halt dich ruhig an etwas fest.</p>
<p><figure style="width: 228px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://dancingperfectlyfree.files.wordpress.com/2009/12/foot.jpg" alt="" width="228" height="357" /><figcaption class="wp-caption-text">Dich immer wieder auf die Zehenspitzen zu stellen stärkt deine Füße enorm.</figcaption></figure></p>
<p><span style="line-height: 1.5;">Je stärker du barfuß wirst, desto mehr kannst du auch barfuß machen. Rennen und Springen beispielsweise. Aber „take it easy“ hier. Nicht gleich 10km laufen! 2-3 reichen für den Anfang.</span></p>
<p>&nbsp;</li>
<li><strong>Sandläufe</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://www.theissnscoop.com/wp-content/uploads/2013/04/Running-Virginia-Beach.jpg" alt="" width="418" height="222" /><br />
Ich weiß, wir wohnen nicht alle am Strand. Aber Sand gibt’s auch bei Beachvolleyball Feldern, in Parks und Co. Wenn es keinen Sand gibt, dann laufe auf Wiese oder anderen weichen Untergründen. Softe Untergründe die sich dem Fuß und der Gewichtsverteilung anpassen stärken die Stabilität des Fußgelenkes, die Propriozeption und Beweglichkeit unserer Fußgelenke.</li>
<li><strong>Auf Steinen laufen</strong><br />
Klingt komisch, ich weiß. Aber ab und zu mal auf recht großen, rundlichen Steinen laufen (wie sie in Fußgängerzonen oft verbaut sind) ist für deine Füße ein wahres Fest. Und damit für deinen ganzen Körper.<br />
Die sich ständig ändernde Lage unter deinen Fußsohlen triggert die Propriozeptionsnerven ungemein. Diese Nerven stehen in direkter Verbindung zu deinem unteren Rücken. Genau das Ding was so oft weh tut. Und warum? Unter anderem wegen zu schwacher Füße und daraus resultierender Fehlstellungen.</li>
<li><strong>Roll, Roll, Roll your feet</strong><br />
Der Fuß ist komplizierter als er aussieht. Er hat nicht nur einen Bogen sondern drei! Das ist einmal der laterale (äußere) Bogen. An der Außenseite gelegen ist er der erste Kontakt des Körpers mit dem Boden. Zumindest auf die Fußbögen bezogen. Deswegen wird er auch zuerst ausgerollt.<br />
Der mediale Anteil liegt genau in der Mitte und ist beim Blackrollen oft der schmerzhafteste Teil. Du kannst hier in beide Richtungen (vorne-hinten oder vv) rollen, aber achte darauf, dass du in der Richtung vorne-hinten, also von den Ballen zur Ferse mehr Druck aufbringst als andersherum. Das drückt die Stoffwechselendprodukte aus den Faszien besser raus statt rein.
</li>
<li><strong>Bänder, Balance Trainer und Plates</strong><br />
Mit Strength Bands oder Bumper Plates können wir die Schienbeinvorderseite, die für die Flexion unserer Füße zuständig ist, gut auftrainieren. Einfach das Band befestigen, am Fußrücken ansetzen und die <a href="http://www.rheinbergrunners.de/images/RBR_Site/Trainingspraxis/2015_18%20Fuss2.jpg" target="_blank" rel="noopener">Füße beugen und vom Band wieder strecken lassen</a>. Wenn du kein Band hast dann lege eine Bumper Plate auf deine Zehen und ziehe diese an.</li>
</ul>
<p>Balance Trainer: bringen jede Menge. Balance ist schließlich wichtig um „in der Spur“ zu bleiben. Aber es macht wenig Spaß ne? Finde ich zumindest. Ich stelle mich zwar wann immer ich einen sehe drauf, aber kaufen würde ich das für dein Eigengebrauch nicht. Ich nutze da lieber Surfen, Stand Up Paddling oder Longboard fahren um meine Balance zu schulen. Das macht vor allem mehr Spaß. Na, morgen mit dem Board in die Arbeit fahren? Ich kann’s dir nur empfehlen. Nicht umsonst heißt es schon in der CrossFit Grundphilosophie „learn and play new sports constantly“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genug geredet, Schuhe aus und ab an die Arbeit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Finish strong, Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/functional-training-basis-fuesse-5-kraftuebungen/">Trainierst du deine Basis?  5 Kraftübungen für deine Füße, die deinen Speed, Power und Balance verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ATG Squats- wie du Kraft in der tiefsten Position entwickelst</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/atg-squats-kraft-tiefste-position/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/atg-squats-kraft-tiefste-position/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 12:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[ATG]]></category>
		<category><![CDATA[Box Squats]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Squats]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Squat]]></category>
		<category><![CDATA[Klokov]]></category>
		<category><![CDATA[MCI]]></category>
		<category><![CDATA[Pause Squats]]></category>
		<category><![CDATA[Squats]]></category>
		<category><![CDATA[Time under Tensioin]]></category>
		<category><![CDATA[TUT]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Squats sind die Basis aller funktionellen Bewegung. Doof nur, dass wir gerade bei ATG Squats in der tiefsten Position besonders schwach werden.<br />
Wie du in dieser "ungünstigen" Position am meisten Kraft entwickeln kannst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/atg-squats-kraft-tiefste-position/">ATG Squats- wie du Kraft in der tiefsten Position entwickelst</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Komm&#8216; mit Power aus der tiefsten Position in deinem Squat</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://joeybergles.files.wordpress.com/2012/02/photolg4.jpg" alt="" width="400" height="285" /><figcaption class="wp-caption-text">Schon damals bei Arnie waren Full Depth Squats aka ATG (Ass to grass) Squats Gang und Gebe &#8211; komisch dass wir sie heute als &#8222;Neu&#8220; betrachten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure></p>
<p>Jeder kennt sie, kaum einer mag sie: die tiefste Position in den Olympic Lifts, besonders diejenigen die die Mobilität für die <a href="https://heartcore-athletics.com/crossfit-lexikon-2/" target="_blank" rel="noopener">ATG</a> Squats haben. Also die tiefste Position der Kniebeuge. Denn sie ist der Umkehrpunkt für unseren Lift. Haben wir vorher das Gewicht hochgerissen (Clean und Snatch) so versuchen wir dann uns selbst unter die Stange zu bringen und die Hantelstange möglichst weit unten zu fangen und so mehr absolutes Gewicht bewegen zu können. Das Problem ist nur, dass es saumäßig schwierig ist aus dieser tiefen Kniebeuge wieder aufzustehen. Ihr kennt das: die Ellenbogen wandern bspw. beim Clean immer tiefer statt höher, die Brust fällt langsam ein und die Knie schlackern eher wie Fähnchen im Wind als vor Stabilität zu sprühen. Wer einen PR probiert, dem seien diese krassen Formfehler vielleicht mal verziehen, aber die Masse unserer Lifts darf auf gar keinen Fall so aussehen. Aber versetzt euch noch einmal kurz in diese Lage mit den zittrigen Knien. Kommt ihr da schnell und kraftvoll aus der ‚hole‘, also der tiefsten Squatposition? Wohl kaum. Das sind langsame Bewegungen, die sich unglaublich qualvoll anfühlen (und vermutlich auch oft sind). Wenn wir hingegen mit einem angemessen hohen Gewicht trainieren, dann kommen wir schnell und kräftig aus der Hole, können die Stange explosiv nach oben beschleunigen und merken dann bspw. beim Clean sogar, dass die Stange sich nach Streckung der Hüfte leicht von unseren Schultern hebt, was es uns ermöglicht wieder umzugreifen und die Stange für das folgende Ausstoßen in die beste Position zu bringen. Aber wie können wir daran arbeiten die maximale Kraft aus dieser unangenehmen Position zu generieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mobilität</strong></p>
<p>Als allererstes benötigen wir ausreichend Mobilität. Ich weiß, das ist ein leidiges Thema, aber es MUSS sein! Nur wer über gute Beweglichkeit verfügt kann seine Extremitäten und das zusätzliche Gewicht in die physiologisch beste Ausgangsposition bewegen, um so die maximale Kraft zu entwickeln. Wer zum Beispiel über schlechte Fußgelenkmobilität verfügt, der wird tendenziell beim Clean oder Snatch nach vorne kippen und auf den Zehenspitzen statt seinen Fersen stehen. Wie soll er da maximale Kraft aufbauen? Gewichtheber gehören nicht umsonst zu den beweglichsten Sportlern auf dem Planeten. Sie müssen in so vielen Punkten flexibel und mobil sein: Fußgelenke, Handgelenke, Schultern und vor allem in der Hüfte. Mit letzterer steht und fällt der ganze Lift. Da CrossFit Gewichtheben als eine der drei Säulen ansieht müssen wir, welch Überrraschung, genau so flexibel sein wie unsere starken Vorbilder aus dem reinen olympischen Gewichtheben! Einen Quick-Fix über die<a href="http://www.theworkoutblog.de/top-7-crossfit-mobility-drills/" target="_blank" rel="noopener"> 7 wichtigsten Mobility-Drills für CrossFitter</a> gibt’s im Link.</p>
<p><figure style="width: 620px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://www.t-nation.com/system/publishing/article_assets/2408/original/Olympic-Lifter.jpg?ts=1429656780" alt="" width="620" height="349" /><figcaption class="wp-caption-text">Es kann wohl keiner behaupten, dass hierfür keine Mobilität notwendig wäre <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Form</strong></p>
<p>Wie schon beschrieben müssen wir in die bestmögliche Position kommen, um die beste Power entwickeln zu können. Dazu ist die angesprochene Mobilität die Basis. Auf dieser Grundlage bauen wir dann die Form aka die Technik des jeweiligen Lifts auf. Dazu müsst ihr Hand in Hand mit eurem Coach/Trainingspartner arbeiten. Sie sollten immer und immer wieder über die Übungsausführung schauen und jede Kleinigkeit verbessern: Handgelenksposition, Hüftwinkel, Fußstellung usw.<br />
Wie immer kann ich auch nur hier noch einmal krass den CrossFit-Grundsatz unterstreichen: <strong><a href="https://heartcore-athletics.com/m-c-i-mechanics-consistency-intensity/" target="_blank" rel="noopener">Mechanics-Consistency-Intensity</a></strong>! Erst die Technik, dann eine korrekte Technik bei häufiger Wiederholungsausführung und dann erst wird die Intensität gesteigert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zusatzübungen / Accessory Work</strong></p>
<p>Zusatzübungen sind genial, um die für einen schwachen/schwächeren Lift wichtige Muskulatur aufzubauen. Dabei wird nicht der zu verbessernde Lift ausgeführt sondern eine Variante oder auch nur eine Teilbewegung desselben. Um maximale Kraftentwicklung aus der ‚Hole‘ heraus zu trainieren eignen sich vor allem 2 Übungen:</p>
<p><strong>Pause Squats</strong></p>
<p>Bei Pause Squats (egal ob Front, Back oder Overhead Squat) bleibt ihr für eine gewisse Zeit in der ‚Hole‘ sitzen. Das erhöht die so genannte Time under Tension (TUT) der Beinmuskulatur und erhöht den Anteil der rekrutierten Muskulatur.  Typischerweise sieht man 3,5 oder sogar 10 Sekunden die man im Deep Squat pausiert. Es ist wirklich wichtig, dass ihr hier weniger Gewicht wählt als ihr normalerweise squatten würdet, denn es ist wesentlich anstrengender aus der pausierten Position Kraft zu  entwickeln als in einer flüssigen Bewegung wieder aufzustehen. Aber genau deswegen machen wir das ja <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Je öfter wir Pause Squats nutzen, desto besser gewöhnen sich Kopf und Körper daran schweres Gewicht aus der ‚Hole‘ zu bewegen und desto besser baut sich die unterstützende Muskulatur in Beinen, unterem Rücken und Bauch auf. So steigt die Kraft und die Werte der Olympic Lifts, auf die wir es eigentlich abgesehen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dead Squats</strong></p>
<p>Dead Squats trainieren ebenso die Explosivkraft aus der tiefsten Position. Sie heißen Dead Squats, weil wir hier in der ‚toten Position‘ – die wir im bisherigen Verlauf immer mit ‚Hole‘ bezeichnet haben, starten. Wir haben also weniger Vorspannung als in einer flüssigen, kompletten Bewegungsausführung.<br />
Ihr startet für Dead Squats im Squat Rack – und zwar mit der Stange so tief, dass ihr direkt mit den Oberschenkeln unter Parallel seid, d.h. eure Hüfte ist unter den Knien. Von hier baut ihr möglichst viel Spannung auf und bewegt das Gewicht dann explosiv nach oben! Setzt es wieder ab und beginnt von neuem. Perfekt wäre, wenn ihr das Gewicht nicht, wie im Video wieder mit einer Kniebeuge runterbringt sondern mit Hilfe eines Trainingspartners. Geht das nicht, dann macht es wie im unten stehenden Video und setzt das Gewicht immer wieder komplett ab bevor ihr wieder in die konzentrische Phase (= die Aufwärtsbewegung) wechselt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie gesagt, denkt daran, dass ihr bei beiden Übungen weniger Gewicht nehmt als ihr normalerweise squatten könnt. Um die 70-80% eures eigentlichen Trainingsgewichtes sollten es maximal sein. Nur Dmitry Klokov darf für Pause Squats auch mal 250kg verwenden, wie er oben eindrucksvoll mit bester Technik unter Beweis stellt. Für uns „Normalos“ sollte es lieber etwas weniger sein, damit wir sinnvoll und konstant unsere Kraft steigern können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish Strong, euer Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/atg-squats-kraft-tiefste-position/">ATG Squats- wie du Kraft in der tiefsten Position entwickelst</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Endlich starke Beine! 5 der bewährtesten Squat Programme im Überblick</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/</link>
					<comments>https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 11:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[20 Rep Squat Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Backsquat]]></category>
		<category><![CDATA[Box Squat]]></category>
		<category><![CDATA[Conjugate Method]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[CrossFit Mayhem]]></category>
		<category><![CDATA[Frontsquat]]></category>
		<category><![CDATA[Louie Simmons]]></category>
		<category><![CDATA[Rich Froning]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Smolov]]></category>
		<category><![CDATA[Smolov Jr.]]></category>
		<category><![CDATA[Squat]]></category>
		<category><![CDATA[Squats]]></category>
		<category><![CDATA[squatten]]></category>
		<category><![CDATA[Wendler]]></category>
		<category><![CDATA[Westside Barbell]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://heartcore-athletics.com/?p=643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Squat ist die Mutter aller Fitness-Übungen, denn starke Beine sind das A und O für körperliche Leistungsfähigkeit. Lerne 5 der besten Squat Programme kennen, um den Chicken Legs den Kampf anzusagen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/">Endlich starke Beine! 5 der bewährtesten Squat Programme im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder liebt Squats! Der eine mehr der andere weniger aber gut und beliebt sind sie in jedem Fall. Nicht umsonst sehen wir Strongmen, Powerlifter, Gewichtheber, CrossFitter, ja eigentlich nahezu jeden Athleten bei Kniebeugen. Starke Beine sind einfach die Basis für einen starken Körper. Hier findet ihr 5 etablierte Squatprogramme in der Kurzversion, um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://static1.squarespace.com/static/51152ff9e4b0807f570ec2bc/t/5394d173e4b0001168cce243/1402261876268/" alt="" width="320" height="243" /></p>
<p><strong>Russian Squat Program</strong></p>
<p>In den alten Büchern der UdSSR-Gewichtheber findet sich ein solides Squat-Programm, bei dem ihr 6 Wochen lang dreimal die Woche squattet. In den ersten neun Einheiten trainiert ihr bei 80% eures 1RM und steigert dabei konstant das Volumen. In den nächsten neun Trainings wird das Volumen reduziert und ihr arbeitet auf das Ziel eines neuen 1RM am Ende dieser Zeiteinheit zu. Offiziell kann man wohl mit Minimum einer 5% Steigerung rechnen. Das Volumen dieses Programms ist relativ hoch, aber es gibt auch „Easy days“ mit lediglich 6&#215;2 Wiederholungen bei 80% an jedem zweiten Tag. Rest Days sind einfach in das Programm zu integrieren und wer einmal eine Woche verpasst, der kann sie sogar in der folgenden Woche wieder mit einbeziehen. 1976 waren sie da im Ostblock wohl noch nicht so strikt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>Für wen eignet es sich?</strong><br />
Das Russian Squat Program ist einfach in bestehende Pläne zu integrieren und eignet sicht daher super für CrossFitter, die ein Plateau in ihrer Kniebeuge überwinden möchten, aber dennoch das eigentliche Programming ihrer Box mitnehmen wollen.</p>
<p><strong>Smolov Program</strong></p>
<p>Der gute alte Sergej Smolov, der “Russian Master of Sports”. Ein Programm, das seinen Namen trägt kann nur hart sein. 13 Wochen, aufgeteilt in 5 Zyklen mit dem Hinweis, dass man es schaffen können soll „bis zu 100 Pfund“ auf die Kniebeuge draufzupacken. 100lbs sind relativ unwahrscheinlich aber offenbar haben es einige geschafft.<br />
Dieses Programm beinhaltet auf jeden Fall mehr Squats als jedes andere Squatproramm. Bei der Lektüre des Systems wird klar, dass es nicht für Anfänger geeignet ist. Vielmehr richtet es sich an Fortgeschrittene, die mindestens ein Jahr Erfahrung haben. Der erste Zyklus beginnt mit zwei Wochen Vorbereitung, die eigentlich noch ganz angenehm sind. Darauf folgend dann vier Wochen Mesozyklus, in dem vier mal die Woche mit sehr hohem Gewicht trainiert wird. Es folgt eine „Switching Phase“ von 2 Wochen, bevor es in den „intense Mesocycle“ reingeht (wieder 4 Wochen) Hier squattet man „nur“ dreimal in der Woche aber immer mit 80-91% 1RM. Also ganz schön schwer. Dieser Zyklus ist so intensive, dass einige nur diesen als eigenes Programm verwenden – der so genannte Smolov Jr. Zum Ende hin folgt noch einml eine Regenerationswoche an deren Ende ihr euren neuen 1RM Versuch stellt.<br />
Meinen Erfahrungsbericht findest du unter <a href="http://www.theworkoutblog.de/squats-are-like-sex-erfahrungsbericht-smolov-squat-cycle/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Squats are like Sex!&#8220;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für wen ist es geeignet?</strong><br />
Wie gesagt, dieses unglaublich anspruchsvolle Program ist nur für fortgeschrittene Athleten geeignet. Ihr habt wenig Zeit für Erholung und solltt möglichst nichts mehr nebenbei Machen, da der Smolov schon anstrengend genug wird. Vor allem aber solltet ihr keine Woche verpassen sondern die 13 Wochen am Stück durchziehen können.</p>
<p><strong>5/3/1</strong></p>
<p>In <a href="http://www.theworkoutblog.de/531-meins-das-wendlerprogramm/" target="_blank" rel="noopener">Jim Wendler’s 5/3/1</a> sind Squats elementarer Bestandteil. Ihr führt hier wöchentlich eine Sessioni von (Front- oder Back)Squats und zusätzlichen Assistenzübungen aus. 5/3/1 ist ein abgerundetes Programm, das neben Squats auch die Strict Press, Bankdrücken und Deadlifts beinhaltet.<br />
In der ersten Woche werden hier 3 Sätze mit je 5 Wiederholungen absolviert bei 75%, 80 und 85% des 1RM. In der zweiten Woche geht es auf 3 Sätze á 3 Wiederholungen bei 80, 85 und 90% des 1RM hoch und in der dritten Woche sehr ihr euch 3 Sätzen mit einmal 5 (75%), einmal 3 (85%) und einmal 1 Wiederholung (95%) gegenüber. Die vierte Woche ist eine Deload Woche in der nur 3 Sätze mit 60, 65 und 70% des 1RM absolviert werden, um der Muskulatur ausreichend Regenerationszeit zu geben. Danach startet ein neuer Mesozyklus, bei dem ihr in der Regel 10 Pfund auf euer altes 1RM drauflegt und wieder mit den obigen Prozenten arbeitet. Wer auf ein Plateau stößt, der geht einen Schritt zurück zu 90% seines momentanen 1RM und nutzt dieses als „Arbeits-1RM“, das heißt dieses Wert ist dann die neue Grundlage für die Berechnungen. Der Wendler geht somit immer weiter und weiter.</p>
<p><strong>Für wen ist es geeignet?</strong><br />
Das 5/3/1 Programm eignet sich wunderbar, um es an bestehende Programme, wie das der eigenen Box, anzupassen. Wendler selbst empfiehlt nicht mehr als 2 tage hintereinander zu trainieren und immer auch Zusatzübungen und die Kondition mit einzubeziehen. Für CrossFitter, Einsteiger wie Fortgeschrittene also bestens geeignet.</p>
<p><strong>20-Rep Squat Routine</strong></p>
<p>Dieses Programm kommt von John McCallum und wurde 1968 etabliert. Damals hieß es noch <a href="http://breakingmuscle.com/strength-conditioning/the-20-rep-squat-routine-old-school-strength-training" target="_blank" rel="noopener">„Squats and Milk“</a> da die Old School Lifter, die dem Programm folgten während der sechswöchigen Phase eine Gallone Milch am Tag tranken. Das klingt schon verrückt, aber es wird noch besser.<br />
In diesem Programm sollt ihr sechs Wochen lang dreimal pro Woche squatten. Und zwar jedes Mal einen Satz mit 20 Squats. Klingt ja erst einmal nicht so fies. Aber jedes Mal sollen 5lb (also ca. 2,5kg) Gewicht dazukommen. Um das Startgewicht hierfür festzulegen soll man das aktuelle 5RM Gewicht nutzen und für jede Trainingseinheit die man in den kommenden sechs Wochen plant jeweils 5lbs abziehen. Wer also plant 3 mal pro Woche zu trainieren, der sollte 90 lbs von seinem aktuellen 5 RM abziehen und damit beginnen. Klingt immer noch nicht fies? Lasst es euch auf der Zunge zergehen: das Ziel hier ist, am ende der sechs Wochen das vorherige 5RM 20x zu squatten! Dieses Programm hat unter anderem Rich Froning bei <a href="http://www.crossfitmayhem.com/" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Mayhem</a> benutzt (allerdings hatten sie dort mit 60% des 5RM angefangen und nur zweimal pro Woche gesquattet).</p>
<p><strong>Für wen ist es geeignet?<br />
</strong>Durch die Möglichkeit die Frequenz der Trainingseinheiten zu variieren ist auch dieses Programm gut für CrossFit geeignet. Die ursprüngliche Intention sind zwar 3 Einheiten pro woche, aber wer noch zusätzlich etwas anderes trainieren möchte, der tendiert evtl. nur zu 2 Einheiten pro Woche mit diesem Programm und etwas mehr Regeneration für die Beine. Um den vollen effekt zu erhalten sollte man sih jedoch an die Ursprungsvariante halten und nicht mehr ganz so viele WODs in dieser 6-wöchigen Phase reinhauen.</p>
<p><strong>Westside Barbell Conjugate Method</strong></p>
<p>Diese Liste wäre nicht komplett ohne <a href="http://www.bodybuilding.com/fun/the-westside-method-get-legit-strong-and-jacked-as-hell.html" target="_blank" rel="noopener">Louie Simmons’ Conjugate Method</a>. Sie zählt zu den besten Kraftprogrammen, die jemals für den reinen Kraftzuwachs entwickelt wurden. Simmons nutzt eine Vier-Tages Rotation pro Woche wobei 2 Tage dem Bankdrücken und 2 Tage der Kniebeuge (bzw. Dem Deadlift) zugeordnet werden. Da dieser Artikel sich auf Squat Programme bezieht geht es in diesem Teil auch nur um die entsprechenden Tage. Ihr müsstet hier also 2 Tage die Woche squatten (bzw. deadliften) wobei die Trainingseinheiten 72 Stunden voneinander getrennt sein sollten. Eine Einheit ist dabei dem Maximal Effort Training zugeordnet. Dabei sollt ihr erst eine Variation des Squats oder Deadlifts machen (diese Variation wechselt jede Woche) und arbeitet euch zu einem 1-3 Rep Max. Wie gesagt, jede Woche macht ihr dabei eine neue Variante und wiederholt diese dann frühestens nach 6 Wochen wieder. Für den Squat wären das beispielsweise Box Squats, Frontsquats, Backsquats, Squats mit Ketten, mit Strength Bands, usw.<br />
Die zweite Trainingseinheit bezieht sich auf Dynamic Effort Training. An diesem Tag mach tihr erst irgendeine Variante des Box Squats mit 10-12 Sets á 2 Wiederholungen bei 40-60% eures 1RM. Nach dem squatten kommen die Deadlifts (deswegen wird das hier immer zusammen beschrieben) wobei ihr 6-10 Sätze á 1-3 Reps bei 60-85% 1RM von einer beliebigen Deadlift Variation macht. Die Dynamic Effort Deadlifts kommen immer nach den Dynamic Effort Squats! Über einen Zeitraum von 3 Wochen wiederholt ihr hier immer dieselbe (!) Variante des Boxsquats/Deadlifts und gebt dabei jede Woche rund 5% Gewicht hinzu. Nach 3 Wochen startet ihr dieses Zyklus einfach erneut. Das heißt hier werden die Prozentangaben auf der Grundlage eures neuen 1RM korrigiert. Das Wichtigste beim Dynamic Effort Training ist jedoch, dass ihr euch nicht auf das Gewicht konzentriert, sondern darauf die Übung so schnell und explosiv wie möglich auszuführen.</p>
<p><strong>Für wen ist es geeignet?</strong><br />
Die Conjugate Method ist vor allem ein Programm zum Kraftaufbau. Aber Louie Simmons fordert regelrecht, dass man zusätzlich an seinen Schwächen arbeitet und andere Übungen mit einbezieht. Da man lediglich 2x/Woche squattet/deadliftet eignet sich auch dieses Programm gut für CrossFitter. Allerdings müsst ihr viel Zeit mitbringen. Simmons legt großen Wert auf die Regeneration, die hier unterstützt wird, da er auf eine intensive Maximal Effort Trainingseinheit die etwas weniger intensive Dynamic Effort Einheit folgen lässt und die 72 Stunden Pause dazwischen propagiert. Seine Forderung nach Zusatzübungen bezieht er vor allem auf jene Muskelgruppen, die euch bei der Kniebeuge unterstützen – also die hintere Muskelstreckerkette (posterior chain).</p>
<p>Finish Strong,<br />
Euer Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #999999;">Repost vom 5.8.2015</span><br />
<span style="color: #999999;">https://heartcore-athletics.com/die-5-bewaehrtesten-squat-programme/</span></h6>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/endlich-starke-beine-5-der-bewaehrtesten-squat-programme-im-ueberblick/">Endlich starke Beine! 5 der bewährtesten Squat Programme im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<title>10 Tipps, die dich mental stärker machen</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/10-tipps-die-dich-mental-staerker-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 08:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Stärke]]></category>
		<category><![CDATA[mentales Training]]></category>
		<category><![CDATA[Seal]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wieso mache ich das bloß? Wieso tue ich mir das (immer wieder) an?&#8220; &#8222;Ich hasse Burpees&#8220; &#8222;Oh Sh**, das schaff&#8216; ich nie im Leben!&#8220; Das alles sind Worte, die mir schon mal in den Kopf oder gar über die Lippen gekommen sind, als ich vor einer Herausforderung stand. Beispielsweise vor dem CrossFit WoD Wilhelm Tell, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/10-tipps-die-dich-mental-staerker-machen/">10 Tipps, die dich mental stärker machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wieso mache ich das bloß? Wieso tue ich mir das (immer wieder) an?&#8220;</p>
<p>&#8222;Ich hasse Burpees&#8220;</p>
<p>&#8222;Oh Sh**, das schaff&#8216; ich nie im Leben!&#8220;</p>
<p>Das alles sind Worte, die mir schon mal in den Kopf oder gar über die Lippen gekommen sind, als ich vor einer Herausforderung stand. Beispielsweise vor dem CrossFit WoD <a href="https://web.facebook.com/CrossFitBasel/posts/789264457763775?_rdr" target="_blank" rel="noopener">Wilhelm Tell</a>, vor der ersten Mathe-Klausur oder jeder anderen Prüfung.<br />
Erkennst du dich da irgendwo wieder?</p>
<p>Dachte ich es mir doch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Irgendwie witzig, dass wir uns den A**** abarbeiten, um körperlich leistungsfähig zu werden aber den mentalen Aspekt des Trainings nicht extra bearbeiten, oder?<br />
Denn mal Hand aufs Herz, wann hast du dir das letzte (oder erste) Mal Zeit genommen, um zu dir selbst zu finden? Dir über deine persönlichen Ziele im Leben klar zu werden, und dir darüber ernsthafte Gedanken zu machen, wie du mental besser und stärker werden kannst, um diese Ziele zu erreichen?</p>
<p>Dabei ist mentales Training ein super starkes Tool, um deine geistige aber auch deine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Ich beschäftige mich momentan sehr viel mit diesem Thema und werde in Zukunft öfters über verschiedene Techniken des mentalen Trainings schreiben.</p>
<p>Aber beginnen wir heute mal ganz easy. Der erste Schritt ist schließlich der schwierigste, aber auch der wichtigste!</p>
<p>Hier kommen 10 Tipps, mit denen du deine mentale Kraft einfach und effektiv ausbauen kannst und dein mentales Game auf den nächsten Level zu heben:</p>
<p><strong>Tipp 1: Kenne deine Ängste und dreh sie um</strong></p>
<p>Klingt komisch, ist aber einer der ältesten Tricks überhaupt. Wenn ihr besonderen Schiss vor etwas habt, dann stellt euch vor wie ihr euch fühlen werdet, wenn es vorbei ist! Wenn ihr es geschafft habt eure Ängste zu überkommen und das dann hinter euch Liegende bezwungen habt. Schreibt diese Gefühle am Besten auf, oder visualisiert sie zumindest. Das wird euch konstant antreiben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 2: Mikro-Ziele</strong></p>
<p>Brecht eure großen Ziele in kleine, so genannte Mikro-Ziele runter.  So sieht der nächste Schritt gar nicht so groß aus, und Schritt für Schritt kommt ihr eurem Ziel näher das dann „plötzlich“ schon erreicht ist. Man liest immer wieder in Abwandlungen über militärisches Training und Auswahlverfahren, dass die Soldaten sich bspw. nur darauf konzentriert haben bis zur nächsten Mahlzeit durchzuhalten und von dort neue Kraft geschöpft haben. Definitiv ein Punkt, den ich intensiv überprüfen werde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Bei 16.4 war das auch die beste Technik. Zuerst konzentriert man sich auf ein Deadlift Set nach dem anderen, dann auf die Wallballs und dann das Rudern usw. Wenn du direkt an die 55 HSPU denkst, dann siehst du nur eine riesige Mauer der Herausforderung vor dir, die dich vielleicht in eine negative Schockstarre versetzt. Wer will das schon?<br />
Wieso Mikro-Ziele und kleine Schritte besser funktionieren als lediglich ein Gesamtbild zu haben liest du <a href="https://heartcore-athletics.com/warum-deine-neujahrsvorsaetze-nicht-funktionieren/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 3: Trenne deine Probleme</strong></p>
<p>Du musst klar differenzieren können zwischen möglichen oder aktuellen Problembereichen. Wenn du während deines WODs, Rennens oder was auch immer deine physische und psychische Aufgabe gerade ist z.B. ständig an deine privaten Probleme denkst, dann wird sich das vor dir Liegende irgendwann zu einem riesigen Berg unüberwindbarer Hindernisse aufbauen. Trainiere mit einem klaren Kopf und einem klaren Fokus! Genieß beim Rennen die Landschaft, oder beim WOD einfach die pure Anstrengung, die deinen Kopf wieder freibläst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 4: Sei bereit Risiko in Kauf zu nehmen</strong></p>
<p>Der Punkt spricht für sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 5: Iss‘ das Richtige und richtig!</strong></p>
<p>Die Ernährung ist nicht umsonst die Basis der Crossfit-Pyramide! Ein gut ernährter Körper ist leistungsfähiger und das bedeutet, dass es unwahrscheinlicher wird, dass ihr wirklich an eine komplette Grenze im psychischen wie physischen Bereich kommt. Bessere Ernährung = bessere Leistungsfähigkeit und das hat enorme Auswirkungen auf euren Gemütszustand! Und je besser der ist, desto höher liegt eure Grenze.</p>
<p><strong>Tipp 6: Finde deinen Fokus</strong></p>
<p>Top-Athleten wie Rich Froning oder Mikko Salo wissen sehr genau auf welchen Aspekt ihres Trainings und ihrer mentalen Einstellung sie sich fokussieren müssen, um erfolgreich zu sein. Ein gutes Beispiel gibt auch Ian Thorpe, der Weltrekord-Schwimmer mit seiner Aussage:</p>
<p style="text-align: center; padding-left: 60px;"><span style="color: #808080;"><em>“As soon as I got back in the water after the Olympics (10 months ago), I’ve been preparing myself for this meet and focusing on every single one of my swims. I am usually the hardest person to race against. I try to do the best I can, no matter on what level. I didn’t care what anyone else was doing, I just prepared myself to race”</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 7: Glaub’ an dich</strong></p>
<p>Verdammt richtig! Du musst an dich selbst glauben, denn wenn du es schon nicht tust, wer dann? Wenn du schon nicht glaubst, dass du es schaffen kannst, wer dann? Annie Thorisdottir, Rich Froning, Mikko Salo, Jason Khalipa und wie sie alle heißen haben alle daran geglaubt, dass sie ihre jeweiligen <a href="http://games.crossfit.com" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Games</a> gewinnen können. Nicht dass sie sie gewinnen werden, aber dass sie sie gewinnen können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 8: Lies!</strong></p>
<p>Lies Bücher, bilde dich weiter! Du musst dein Hirn genauso trainieren wie deine Muskulatur. Nimm dir beispielsweise vor jeden Tag 5 Minuten zu lesen. Das ist nun wirklich kein großer Zeitaufwand und kann kurz vor dem Einschlafen erledigt werden. Aber dich allein schon daran zu halten wird dir einen unglaublich guten Start dazu geben eine enorme Disziplin aufzubauen, egal um was es geht! Wie immer sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied generieren! Passend zum Thema ist meine aktuelle Lektüre: &#8222;Der Weg des Seal&#8220;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868835377/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868835377&amp;linkCode=as2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3868835377&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=ha018-21" alt="" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=3868835377" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 9: Sei trainierbar (coachable)</strong></p>
<p>Klar, jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Aber wenn du einen „Meister“ hast, einen Mentor, Coach etc. dann gehst du diesen Weg einfacher und effizienter! Orientiere dich an einem, der dir als Vorbild dienen kann. Der in der Regel besser ist als du, zumindest in dem Aspekt, den du verbessern möchtest. Und sauge alles auf, was er dir an Wissen über diesen Aspekt anbietet. Alles! Ausnahmslos! Reflektiere das Aufgenommene und wende es für dich an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp 10: Lächeln!</strong></p>
<p>Wie schon gesagt, es sind die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Alleine die Mundwinkel zu einem Lächeln nach oben zu ziehen hat schon eine enorme Auswirkung auf deinen Gemütszustand. Egal ob dir dabei nach Lächeln ist oder nicht. Probier‘ es aus! Das wirkt wirklich und ist sogar wissenschaftlich untersucht worden. Das Hirn verbindet mit dieser Bewegung nämlich Freude und Angenehmes und sendet diese Signale bei dieser Bewegung auch aus. Das nächste Mal, wenn du schlecht gelaunt bist einfach mal lächeln, an diesen Tipp denken und das eigene Hirn einfach austricksen!<br />
Auch im Workout klappt das wunderbar, mindestens genauso gut ist aber sich gerade bei langen und harten WODs zu denken: „Ich liebe diesen Sch***!“ und noch besser wird es, wenn es eure Box-Mitglieder sagen, so wie es mir bei 13.1 an den Kopf geworfen wurde: „Komm schon, du liebst Burpees!“ (Danke, Adrian <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> )</p>
<p>„‚Nuff said!“  &#8211; Geh raus und arbeite dran!</p>
<p>Finish Strong</p>
<ul>
<li>Euer Art</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wieso plyometrische Übungen deine Leistung extrem steigern können</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/wieso-plyometrische-uebungen-deine-leistung-extrem-steigern-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 08:50:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[plyometrisches Training]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plyometrische was...? Gesundheit! Genau, denn die Selbige steigern plyometrische Übungen ebenso wie deine Leistungsfähigkeit. Wieso das "Rumgehüpfe" dich so krass weiterbringt erfährst du hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/wieso-plyometrische-uebungen-deine-leistung-extrem-steigern-koennen/">Wieso plyometrische Übungen deine Leistung extrem steigern können</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Leute,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>was ist das primäre Ziel von Krafttraining? Richtig: stärker zu werden um schwerere Gewichte zu heben, höher oder weiter zu springen, schneller zu rennen oder weiter zu werfen. Dafür ist vor allem eines notwendig und das ist Power! Leider finde ich diesen Begriff auf Deutsch extrem schwer zu fassen, aber Power ist mittlerweile, gerade im Sportbereich, bereits so eingedeutscht dass jeder das Richtige damit verbindet. Die beste Übersetzungsmöglichkeit ist wohl „Explosivität“. Power umschreibt die Kraft, die wir im Verhältnis zur Zeit aufbringen können. Je mehr Kraft wir auf einen sehr geringen Zeitanteil aufbringen, desto höher also unser Power-Output.<br />
Power/Explosivität benötigen wir in fast allen Sportarten. Vom Kampfsport über das Gewichtheben bis zu Turnen, Leichtathletik und Mannschaftssportarten. Abgesehen vom Schach fällt mir nichts ein, wo uns mehr Power nicht positiv beeinflussen würde.<br />
Plyometrische Übungen sind nun eine extrem gute Variante um Power effizient zu trainieren. Deswegen schauen wir uns heute diese Trainingsform etwas genauer an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist plyometrisches Training?</strong></p>
<p>Beim plyometrischen Training geht es um schnelle, explosive Bewegungen, die darauf abzielen die Geschwindigkeit und Power des Athleten zu erhöhen. Dazu gibt es verschiedene Übungen, die Körper und Hirn darauf trainieren sollen mehr Muskelfasern zu kontrahieren und das am Besten in einer geringeren Zeit als vorher. Das wird vor allem durch den so genannten Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ) bewerkstelligt. Oh Gott, was ist das schon wieder? Keine Sorge klingt komplizierter als es ist: in den meisten dynamischen Bewegungen wird der Muskel zunächst leicht vorgedehnt (exzentrisch) und kontrahiert erst dann (konzentrisch). Klingt immer noch komisch? Stell dir einen Sprung vor. Dabei gehst du in der Regel zunächst leicht in den Dip mit den Knien, dehnst also die Hüft- und Kniestreckende Muskulatur etwas vor und kannst so mehr Kraft entwickeln als es ohne Dip möglich wäre. Ah jetzt, ja! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Benefits des plyometrischen Trainings</strong></p>
<ul>
<li><strong>Die Fast-Twitch Fasern in deinem Körper werden gestärkt</strong><br />
Wie schon gesagt trainieren wir hier die maximale Muskelkontraktion und deren Schnelligkeit. Sind diese beiden Faktoren verbessert erhöht sich die Power des Athleten. Zu einem gewissen Part kann sogar das Verhältnis von FT- zu ST (Slow Twitch)-Fasern verändert werden. Zur Erinnerung FT Fasern sind solche, die schnell kontrahieren und daher bei Sprintern und Kraftsportlern oft sehr ausgeprägt sind. Sie verhelfen zu einem muskulösen Aussehen und entsprechenden Leistungen. Die ST-Fasern kontrahieren langsamer und dienen vor allem für langfristige Betätigungen.</li>
<li><strong>Deine Bänder werden gestärkt</strong><br />
Gut trainierte Muskeln sind das eine, aber ohne belastbare passive Strukturen wie Sehnen und Bänder bringt uns das gar nichts. Denn gerade diese sind es, die oft verletzungsanfällig sind. Durch geschickt gesetzte Reize, wie Belastung und Stress, im kontrollierten Umfeld des plyometrischen Trainings werden diese Strukturen gestärkt und verringern so unsere Verletzungsanfälligkeit. Ein Beispiel für eine ploymetrische Übung sind seitliche <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1PC_dhAHNx4" target="_blank" rel="noopener">„Rebound Box Jumps&#8220;</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die Effizienz deines Nervensystems steigt</strong><br />
Bei jeder Bewegung wird ein Signal vom Hirn an den Muskel gesendet. Erst wenn diese Semmel zwischen euren Ohren bspw. den Befehl gibt: „Knie strecken“ dann passiert auch genau das. Je öfter wir eine bestimmte Bewegung wiederholen, desto besser wird die Übermittlung zwischen Hirn und Muskel. Das ist so als ob ihr morgens beim Frühstück Zubereiten eingespielte Handgriffe habt – so geht‘s einfach schneller. Und im Sport bedeutet das, dass unsere Power, die als Leistung pro Zeiteinheit definiert ist, erhöht werden kann, da wir die Zeit zur Bewegungsausführung verringern.</li>
<li><strong>Deine Fähigkeiten in anderen Sportarten werden verbessert</strong><br />
Vor allem für Sportarten mit explosiven Bewegungen in der Hüfte haben wir einen riesigen Übertrag des plyometrischen Trainings auf die jeweilige Sportart. Aber wo brauch ich schon explosive Hüftstreckung? Hmmm, lass mich kurz überlegen. Mir fallen da so Sachen ein wie Basketball, Football, Fußball, Sprints, CrossFit, Gewichtheben, Volleyball, ja sogar Golfen braucht eine explosive Streckung des Hüftgelenkes. Kurzum: Wir brauchen das überall! Gerade beim CrossFit und Gewichtheben liegt der Vorteil auf der Hand. Hier muss schweres Gewicht schnell bewegt werden und schon das Bewegungsmuster von plyometrischen Übungen wie depth jumps und vertical jumps ist ähnlich dem Grundmuster in Gewichtheben. Beide sind bilaterale (beidbeinige) Bewegungen, bei denen die gleichen Muskelgruppen, Sehnen und Bänder bei ähnlicher Bewegungsamplitude (Range of Motion) beansprucht werden.</li>
</ul>
<p>Kurzum: Plyometrisches Training kann hier helfen die Zeit bis zur maximalen Kraftentfaltung zu reduzieren und so den Power-Output zu erhöhen.  Ein Artikel des Journal of Strength and Conditioning Research fand zudem heraus, dass die Kombination aus Kniebeugen und plyometrischen Übungen eine insgesamt größere Verbesserung des vertikalen Sprungs ausmachte als das isolierte Training nur eines dieser beiden Faktoren. Also, ran an den Speck und rauf auf die Box! In den Videos findet ihr ein paar Ideen für plyometrische Übungen, die ihr bspw. nach eurem Warm-Up für 3-5 Sätze durchziehen könnt. Versucht am Besten in jeder Trainingseinheit ein plyometrisches Element einzubauen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish Strong, euer Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #999999;">im Original gepostet: <a style="color: #999999;" href="http://www.theworkoutblog.de/benefits-des-plyometrischen-trainings/" target="_blank" rel="noopener">http://www.theworkoutblog.de/benefits-des-plyometrischen-trainings/</a> 10.11.2014</span></h6>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/wieso-plyometrische-uebungen-deine-leistung-extrem-steigern-koennen/">Wieso plyometrische Übungen deine Leistung extrem steigern können</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Darf ich bei Krankheit noch Sport machen? Oder ab wann darf ich wieder?</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/darf-ich-bei-krankheit-noch-sport-machen-oder-ab-wann-darf-ich-wieder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 10:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CrossFit bei Krankheit? Ja, wir CrossFitter sind vielleicht in gewisser Weise unheilbar „krank“, weil wir uns gerne bis an die Spitze unserer Leistungsfähigkeit treiben und nach dem Gefühl alles gegeben zu haben beinah schon süchtig sind. So geht es mir auf jeden Fall. Aber was ist, wenn wir wirklich mal krank sind? Beispielsweise mit einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/darf-ich-bei-krankheit-noch-sport-machen-oder-ab-wann-darf-ich-wieder/">Darf ich bei Krankheit noch Sport machen? Oder ab wann darf ich wieder?</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>CrossFit bei Krankheit?</p>
<p>Ja, wir CrossFitter sind vielleicht in gewisser Weise unheilbar „krank“, weil wir uns gerne bis an die Spitze unserer Leistungsfähigkeit treiben und nach dem Gefühl alles gegeben zu haben beinah schon süchtig sind. So geht es mir auf jeden Fall. Aber was ist, wenn wir wirklich mal krank sind? Beispielsweise mit einer Erkältung – die am häufigsten auftretende Krankheit in Deutschland? Dürfen wir dann weiter trainieren oder müssen wir unbedingt aufhören?</p>
<p><strong>Was ist eine Erkältung?</strong><br />
Erkältungen sind die am häufigsten auftretende Krankheit in unseren Breitengeraden und kommen vermehrt in der jetzigen Herbst- und Winterzeit vor. Erwachsene sind bis zu 4 mal pro Jahr betroffen. Die Kids sogar bis zu zehn mal, da sie die auslösenden Viren oder Bakterien aus dem Kindergarten mitbringen.<br />
Erkältungen werden auch als grippale Infekte bezeichnet und meistens von Viren ausgelöst. Typische Symptome sind Müdigkeit und Schlappheit –selbst das Treppensteigen wird echt anstrengend. Ich fühle mich da immer total bescheuert, wenn ich sonst wie ein Berserker trainiere und dann mit Erkältung von 5-6 Treppenstufe keuchen muss. Begleitet wird die Erkältung typischerweise von Halsschmerzen, Husten, Niesen, verstopfter Nase und Kopfschmerzen. So richtig dick erwischt hat es uns, wenn wir alles auf einmal aufweisen können. In der Regel verläuft eine Erkältung Gott sei Dank harmlos und diese bescheuerten Viren verschwinden mit Sack und Pack innerhalb einer Woche wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und darf ich jetzt Sport treiben?</strong></p>
<p>Jaein. Dass Sport treiben die Genesung unterstützt ist laut Herzspezialist Norbert Smetak ganz oben auf der Liste der gefährlichsten Gesundheitsirrtümer. Wer trotz Erkältung Sport treibt, der hält seine Abwehrkräfte von ihrer in diesem Moment wichtigsten Aufgabe ab und das ist das Bekämpfen der Erkältung. Da Sport – insbesondere so anstrengendes Training wie ein WOD – extremen Stress für den Körper bedeutet sind die Abwehrkräfte auf Hochtouren, wenn wir trainieren, um unseren durch den Sport geschwächten Körper zu schützen. Behelligen wir die Jungs und Mädels aus der Abwehrtruppe also damit unseren Trainingswahn auszugleichen, dann geben wir den Auslösern der Erkältung freie Bahn. Wenn das dann die so genannten kardiotropen Viren, wie z.B.  Coxsackie-Viren sind, dann kann es rund gehen. Kardiotrope Viren lösen nämlich nicht nur Halsschmerz und Husten etc. aus sondern können auch das Herz befallen. In ca. 1% der Fälle in denen Coxsackie-Viren die Erkältung auslösen befallen sie auch tatsächlich das Herz und führen zu einer waschechten Entzündung des Herzmuskels, einer so genannten Myokarditis. Diese läuft in aller Regel auch problemlos ab. Wir fühlen uns ja eh schon schlapp und ebenso wie die Erkältung verschwindet bei ausreichend Ruhe auch die Herzmuskelentzündung sagt Dr. Nadine Hess.<br />
Es ist wirklich wichtig dem Körper Ruhe zu gönnen, wenn ihr erkältet seid, denn egal ob es Viren oder Bakterien sind, die eure Erkältung auslösen, wer dennoch Sport treibt oder zu früh wieder damit beginnt riskiert, dass der Herzmuskel so stark in Mitleidenschaft gezogen wird, dass er es nicht mehr schafft ausreichend Blut in unseren Blutkreislauf zu pumpen. Und was ist zu früh wieder angefangen? Eine grobe Richtlinie ist: erst wer 2 Tage ohne Medikamenteneinnahme Symptomfrei ist und sich wieder gut fühlt sollte wieder Sport treiben. Und auch das am besten erst einmal locker beginnen. Gleich FRAN rauszuhauen wäre nicht so ideal.<br />
Wenn euch jetzt nur ein bisschen die Nase läuft ihr ansonsten aber keine Symptome aufweist, dann könnt ihr laut <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/symptome/tid-13204/ansteckungsgefahr-die-wahrheit-ueber-erkaeltungen-wer-erkaeltet-ist-darf-keinen-sport-treiben_aid_365192.html" target="_blank" rel="noopener">Dr. Matthias Frank</a> ruhig leichten Sport machen. Er sagt, dass die durch die Bewegung verbesserte Durchblutung auch den Nasenschleimhäuten positiv zugutekommt. Dr. Frank sagt daher, dass Leute die regelmäßig laufen auch mit einem leichten Schnupfen ruhig laufen können. Ihr solltet aber bedenken, dass Erkältungen gerne stückchenweise kommen und mit einer laufenden Nase beginnen. Und als CrossFitter sollten wir noch eines bedenken: das Gros der Schulmediziner kennt unseren Sport und unsere Belastung nicht. Wenn sie von Sport sprechen oder darauf angesprochen werden gehen Sie meiner Erfahrung nach davon aus, dass wir, wie viele unserer Mitbürger, locker laufen gehen (das heißt jetzt nicht dass alle Läufer easy unterwegs sind – viele trainieren auch im hochintensiven Bereich!) oder in einem herkömmlichen Fitnessstudio im Idealfall kurz unter der Schwitzgrenze trainieren. Also nur, weil jemand sagt wir können mit Schnupfen ruhig laufen gehen heißt es für mich noch nicht, dass wir deswegen ein heftiges MetCon raushauen dürfen.</p>
<p>Meiner Einschätzung nach sollten wir lieber mal die ständige Variation unserer Trainingsreize bei Erkältungen auf das Sofa beziehen. Ich sage immer, dass jede Verletzung die Chance zur Verbesserung bietet. Man kann sich eingehend mit der Verletzung beschäftigen, trainiert drum herum sowie im Reha-Bereich und kann an anderen Schwachstellen, wie bspw. Mobility, arbeiten. Ebenso halte ich es mit Erkältungen oder ähnlichen gesundheitlichen Rückschlägen. Endlich mal Zeit in aller Ruhe Barbell Shrugged zu schauen, etwas runter zu kommen leicht an Mobility zu arbeiten oder ausgiebig die Faszienstruktur mit der BLACKROLL zu beackern. Also was soll’s mit der Erkältung? Wer nicht direkt in einer Wettbewerbsvorbereitung steckt sollte die Chance nutzen sich zu schonen und/oder an anderen Bereichen zu arbeiten. Alle Wettkampfsportler, die kurz vor einem Wettkampf stehen, sollten sich direkt mit ihrem betreuenden Arzt besprechen ob und inwiefern Sport noch möglich ist.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003BP5AGA/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B003BP5AGA&amp;linkCode=as2&amp;tag=ha018-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B003BP5AGA&amp;Format=_SL110_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=ha018-21" alt="" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=ha018-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003BP5AGA" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Aber mal ehrlich, wenn wir gesund sind trainieren wir, um stark und noch gesünder zu werden. Essen (hoffentlich) relativ gesund und ausgesucht, um das Training und die positive Entwicklungen in unserem Körper noch weiter voranzutreiben und wenn wir krank sind wollen wir einfach weitertrainieren, obwohl es dann voll in die andere Richtung geht? Klingt bekloppt…ist es auch! Entscheiden muss dennoch jeder selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>euer Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.praxisvita.de/erkaeltung-sport">http://www.praxisvita.de/erkaeltung-sport</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.praxisvita.de/warum-man-mit-einem-virusinfekt-eine-sportpause-einlegen-sollte-0">http://www.praxisvita.de/warum-man-mit-einem-virusinfekt-eine-sportpause-einlegen-sollte-0#</a></p>
<p><a href="http://www.praxisvita.de/herzmuskel-entzundung-myokarditis">http://www.praxisvita.de/herzmuskel-entzundung-myokarditis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #999999;">originally posted on: <a style="color: #999999;" href="http://www.theworkoutblog.de/crossfit-bei-krankheit/" target="_blank" rel="noopener">http://www.theworkoutblog.de/crossfit-bei-krankheit/</a></span></p>
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		<title>„After Love“ – wieso du dich nach dem Sport fantastisch fühlst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 12:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[After Love]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Michael Ritter]]></category>
		<category><![CDATA[Endorphine]]></category>
		<category><![CDATA[Enkephalin]]></category>
		<category><![CDATA[Helios Kliniken]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonausschüttung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[mesolimbisches System]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieso fühlst du dich nur nach dem Sport so großartig? Klar, weil du es verdient hast! Ich nenne dieses Glücksgefühl &#8222;After Love&#8220; (und nein, es hat nichts mit dem menschlichen Hinterteil zu tun) &#160; Jeder kennt das überwältigende Glücksgefühl wenn man nach einem intensiven Workout wieder zu Atem kommt, der Puls langsam wieder sinkt und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso fühlst du dich nur nach dem Sport so großartig? Klar, weil du es verdient hast! Ich nenne dieses Glücksgefühl &#8222;After Love&#8220; (und nein, es hat nichts mit dem menschlichen Hinterteil zu tun)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder kennt das überwältigende Glücksgefühl wenn man nach einem intensiven Workout wieder zu Atem kommt, der Puls langsam wieder sinkt und sich der Körper nach all den Strapazen und Überwindungen der vergangenen Minuten wunderbar anfühlt.</p>
<p>Nachdem ich neulich mal wieder nach einem langen Chipper neben meiner Verlobten auf dem Boden lag, die Decke angestarrt und dieses Gefühl genossen habe dachte ich mir:</p>
<p><span style="color: #808080;"> <em>„Das war ein typisches After Love WOD. Vor dem Workout findest du es scheiße, währenddessen findest du es scheiße und fragst dich warum zum Henker du dir das antust, und direkt danach ist es einfach nur geil!“</em> </span></p>
<p>Der Begriff After Love war für mich geboren. Jetzt kam es drauf an mal zu beleuchten was genau da eigentlich in unserem Körper passiert, dass wir uns nach intensiver körperlicher Belastung so gut fühlen. Teilweise ja sogar so gut, dass wir mehr und mehr davon wollen.<br />
<strong>Von Hormonen überschwemmt</strong><br />
Sobald wir uns bewegen werden stimmungsaufhellende Hormone ausgeschüttet. Das sind insbesondere die umgangssprachlich „Glückshormone“ genannten Hormone Dopamin, Serotonin und die Endorphine. Als Gegenspieler zu den Stresshormonen Cortisol und Adrenalin senken sie langfristig den Spiegel der letzteren.<br />
Während der sportlichen Betätigung werden Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin zwar erst einmal durch das Herauffahren des sympathischen Nervensystems erhöht, denn sie führen zu einem Anstieg von Atemfrequenz, Puls und Blutdruck, zu einer Umverteilung des Blutstromes in die arbeitende Muskulatur und die Mobilisierung unserer Energiereserven. Top Geschichte, wenn man bedenkt dass wir körperliche Anstrengung früher vor allem zum Kampf oder Abhauen vor Gefahren genutzt haben. Doof ist dabei, dass wir dadurch auch hochaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen produzieren, die so genannten freien Radikale, welche die Zellstruktur in verschiedenen Organsystemen wie Muskeln und Blut schädigen und das Immunsystem schwächen. Das ist aber nur wirklich während der Belastung so. Gott sei Dank ist unser Körper ja ein ganz cooler und macht aus der zunächst negativen Sache eine positive Anpassungsreaktion indem er die Basisaktivität des sympathischen Nervensystems nach der Belastung unter ihren Ausgangswert fallen lässt. Wir sind also danach wesentlich entspannter als vorher. Schlau wie unser Körper ist verhindert er zudem, dass das Level der Stresshormone bei submaximaler Belastung wieder so hoch ansteigt wie es eben war. Langfristig wird so das Stresslevel in unserem Körper also gesenkt. Das war nicht nur früher eine top Geschichte sondern ist es auch heute noch, in einer Zeit in der wir „Stress“ als allgegenwärtig empfinden – egal ob im Sport oder Beruf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber zurück zum eigentlichen Thema. Welche Hormone werden durch die Belastung ausgeschüttet und wie wirken sie eigentlich auf uns?<br />
Während wir uns bewegen werden, insbesondere bei ausdauerbetonten Bewegungen Endorphine, Serotonine und Dopamine ausgeschüttet. Bei kraftbetonten Bewegungen kommen zusätzlich die <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Enkephalin" target="_blank" rel="noopener">Enkephaline</a></strong> hinzu, die eine Art <strong>„natürlicher Schmerzstiller“</strong> sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Endorphine" target="_blank" rel="noopener">Endorphine</a></strong>:<br />
<span style="line-height: 1.5;">gehören zu den <strong>Glückshormonen</strong> und <strong>regeln Empfindungen wie Schmerz und Hunger</strong>. Sie stehen außerdem in Verbindung zur Produktion von Sexualhormonen und sind mitverantwortlich für die Entstehung von Euphorie. Insbesondere im Sport kann durch Endorphinausschüttung ein euphorischer Gemütszustand eintreten, der uns das Gefühl gibt „ewig so weitermachen zu können“ und die Anstrengung vergessen lässt. Läufer nennen das „Runner’s High“. Dieser Zustand kann nur dann entstehen, wenn eine Belastungsintensität von mindestens 80% der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit erreicht wird. Schraubt man dann die Intensität ein klein wenig nach unten (bspw. bei einem Bergablauf oder einem Übungswechsel) kann es sein, dass die Endorphinausschüttung den Endorphinbedarf übersteigt. Wir sind dann quasi „High“ auf Endorphinen. Beim Gewichtheben und anderen kraftbetonten Trainings kommt es durch die Ausschüttung der Neurotransmitter Enkephalin, einem körpereigenen Opiat (Schmerzstiller) zu einem ähnlichen Phänomen. Wir könnten das dann „Lifter’s High“ nennen. Im CrossFit schauen wir auf eine Kombination aus beidem – abhängig vom momentanen WoD.</span></p>
<p>Endorphine sind also vor allem für das ab und an auftretende Phänomen des „Highs“ während der Belastung verantwortlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dopamin" target="_blank" rel="noopener">Dopamin</a></strong>:<br />
Auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dopamin" target="_blank" rel="noopener">Dopamin</a> ist ein <strong>Glückshormon</strong>. Es ist vor allem für die <strong>Erhöhung unserer Konzentration, unserer Wachsamkeit und unserer Fokus</strong> zuständig und sorgt für das Glücksgefühl während des Sports. Dopamin regelt aber auch die Funktionsfähigkeit des so genannten mesolimbischen Systems, dem „Belohnungssystem“ des Körpers. Würde dies nicht funktionieren wären wir antriebslos und lustlos. Ein hoher Dopaminspiegel bewirkt genau das Gegenteil. Man weiß mittlerweile das bestimmte Drogen wie Kokain und Amphetamine am mesolimbischen System ansetzen. Vermutlich ist also die hohe Dopaminausschüttung, bzw. das dadurch resultierende Belohnungsgefühl, der <strong>Grund dafür, dass wir immer mehr von dieser „geilen“ Anstrengung wollen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin" target="_blank" rel="noopener">Serotonin</a>:</strong><br />
wird zwar auch während der Belastung teilweise ausgeschüttet, der Serotoninspiegel steigt aber vor allem nach der Belastung an, wenn der Dopaminspiegel langsam sinkt. Serotonin regelt den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Körpertemperatur, den Appetit und lindert die Schmerzsensibilität. Das Beste daran ist aber, dass es zu einem Gefühl der inneren Zufriedenheit führt, weshalb es auch als <strong>„Wohlfühlhormon“</strong> bezeichnet wird. Der ansteigende Serotoninspiegel ist hauptverantwortlich für das „After Love“ Gefühl – im Endeffekt macht es aber der Mix aus allen drei Hormonen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Training hat aber nicht nur die kurzfristige Befriedigung durch die Hormonausschüttung der Glückshormone. Während der Belastung wird dies nämlich vor allem regional ausgeschüttet. Wer regelmäßig trainiert gibt dem Körper die Fähigkeit diese regionale Hormonausschüttung auf überregionale Größe auszuweiten. Das führt zu einer <strong>nachhaltigen Steigerung unserer Zufriedenheit und Konzentration und besserer Stressresistenz durch die langanhaltende Senkung des Stresshormons Cortisol</strong>. Ganz zu schweigen von den positiven psychischen Aspekten die wir dazu erhalten durch das Erfolgserlebnis immer wieder das Hindernis eines schweren Trainings zu überwinden .<br />
„After Love“ ist also ein akuter Rauschzustand  der durch körpereigene Opiate und Hormone herbeigeführt wird, bietet aber auf lange Sicht extrem gute Anpassungserscheinungen des Körpers. Von der Veränderung der Muskulatur und des Erscheinungsbildes bis hin zu Stressresistenz und Zufriedenheit.<br />
Es kann daher für mich nur ein Fazit geben: Wer nicht trainiert ist selbst schuld!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>euer Art</p>
<p>Update 07.11.2016: Vielen Dank an Ute Rekers, die mir eine Nachricht gesendet haben, um mich auf diese tolle Infografik von <a href="https://www.lottoland.com/" target="_blank" rel="noopener">Lottoland</a> und <a href="http://www.helios-kliniken.de/klinik/berlin-buch/fachabteilungen/angiologie/endokrinologie.html" target="_blank" rel="noopener">Dr. Michael Ritter</a>, dem Leiter des Bereichs Diabetologie und Endokrinologie der Helios Kliniken Berlin, aufmerksam zu machen, die die Wirkung der Glückshormone in unserem Körper noch einmal wunderbar zusammenfasst. Eine echt starke Grafik, die anschaulich zeigt, wie der Sport dir wie ein kleiner alltäglicher Lottogewinn dienen kann <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="https://www.lottoland.com/magazin/glueck-im-spiel-glueckshormone-im-gehirn.html" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.lottoland.at/cms/581a0751e4b02a22b056d503/wie-entstehen-gluecksgefuehle.png" alt="Wie entsteht unser Glücksgefühl?" width="100%" /></a>Wie entsteht unser Glücksgefühl? – eine Infografik von <a href="https://www.lottoland.com/">Lottoland</a></p>
<p><span style="color: #999999;">Quellen:</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Boecker H, Sprenger T, Spilker ME, <em>et al.</em>: The runner&#8217;s high: opioidergic mechanisms in the human brain. In: Cereb. Cortex. 18, Nr. 11, November 2008, S. 2523–31.</span></p>
<p><span style="color: #999999;"> <a style="color: #999999;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arnd_Kr%C3%BCger">Arnd Krüger</a> &amp; Johannes Wildmann: Die Bedeutung der körpereigenen Opiate für den Leistungssport, in: &#8222;Leistungssport&#8220; 15 (1985), 5, S. 49-54</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Checkliste für ein smartes Warm-Up</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 10:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwärmen]]></category>
		<category><![CDATA[FROMBall]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinball]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[MovNat]]></category>
		<category><![CDATA[Primal Move]]></category>
		<category><![CDATA[ROM]]></category>
		<category><![CDATA[Warm-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warm-Ups sind wichtig! Das haben wir bereits im letzten Artikel geklärt.  Dort haben wir uns die drei besten Gründe angeschaut warum wir uns überhaupt aufwärmen. Heute wird es praktisch, denn das Theoriewissen ist zwar schön und gut, aber hilft dir noch kaum ein effizientes und effektives Warm-Up zusammenzustellen. &#160; Um dich richtig aufzuwärmen solltest du einige kleine Dinge beachten: Das Warm-Up [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Warm-Ups sind wichtig! Das haben wir bereits im <a href="https://heartcore-athletics.com/warum-waermst-du-dich-eigentlich-auf/" target="_blank" rel="noopener">letzten Artikel</a> geklärt.  Dort haben wir uns die drei besten Gründe angeschaut warum wir uns überhaupt aufwärmen.</p>
<p>Heute wird es praktisch, denn das Theoriewissen ist zwar schön und gut, aber hilft dir noch kaum ein effizientes und effektives Warm-Up zusammenzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um dich richtig aufzuwärmen solltest du einige kleine Dinge beachten:</p>
<ol>
<li>Das Warm-Up sollte <strong>nicht ewig dauern</strong>, aber es muss lang genug sein, um dem Körper zu vermitteln was abgeht und was auf ihn zukommt. Er sollte wissen welche Belastung ansteht und welches Energiegewinnungssystem er hauptsächlich brauchen wird.</li>
<li>Das Warm-Up sollte <strong>kurz vor dem eigentlichen Workout</strong> stehen. Wenn ihr danach noch stretched oder euch ewig lange unterhaltet, dann kühlt ihr nur wieder ab und könnt gerade noch einmal von vorne anfangen. In diesem Punkt musste ich mich leider selbst schon öfter schuldig sprechen, aber dieses Verhalten verfehlt leider alles wofür ein Warm-Up gut ist.</li>
<li>Die <strong>Bewegungen des Warm-Ups</strong> und die darin doch hoffentlich enthaltenen <strong>Mobility-Übungen</strong> sollten <strong>spezifisch auf das bevorstehende WOD</strong> bzw. die Trainingseinheit <strong>zugeschnitten</strong> sein. Wir wollen uns ja gezielt auf eine Bewegung vorbereiten und nicht prinzipiell alles irgendwie machen. Also achtet darauf, dass ihr die richtigen Muskeln erwärmt und die richtigen Gelenke auf die ROM (Range of Motion, Bewegungsamplitude) vorbereitet. Ein Warm-Up für Snatches sollte einfach anders sein als eines für Pull-Ups. Und wer sich für eine lang andauerndes Metcon genau gleich aufwärmt wie für Fran, der hat es leider echt noch nicht verstanden! In diesem Fall „gehen Sie zurück zum Start, gehen sie nicht über Los, ziehen sie nicht 200€ ein!“</li>
<li>Zu guter Letzt solltet ihr daran denken das Warm-Up <strong>sehr individuell zu gestalten</strong>. Klar ist das schwierig umzusetzen, wenn ihr in der Gruppe trainiert, aber dann kommt doch einfach 5-10 Minuten früher und arbeitet an euren individuellen Übungen! Das Warm-Up, das nie nie nie schwere Gewichte oder andere hoch intensive Übungen beinhaltet und garantiert nicht „for time“ sein sollte, ist der perfekte Zeitpunkt, um an euren individuellen Schwachstellen zu arbeiten, euren vergangenen Verletzungen Tribut zu zollen und dafür zu sorgen, dass sie in der Vergangenheit bleiben.<br />
Für mich heißt das z.B., dass ich meine Hüfte sehr gut vorbereiten muss und einige stabilisierende Übungen für die Lendenwirbelsäule mit einbaue, um mein Hauptproblem, mein Hohlkreuz, besser in den Griff zu kriegen und die stabilisierende Muskulatur schon einmal anzufeuern.</li>
</ol>
<p>Wie ihr seht kann es gar keine „idealen“ vorgeschriebenen Warm-Ups geben. Lediglich Denkanstöße was ihr so mit einbringen könnt und wie ihr euer individuelles Warm-Up gestalten könnt. Hier ist Abwechslung genauso gefragt wie in eurem Workout of the Day. Ich werde euch daher in Zukunft immer mal wieder ein paar gute Warm-Up Möglichkeiten und Übungen aufzeigen. Aber bitte bleibt nicht an einem haften! Wenn ihr immer nur das gleiche Aufwärmprogramm absolviert, dann ist das nicht <strong>„an euren Schwächen arbeiten“</strong>!<br />
Für mich ist das Warm-Up mindestens genauso wichtig wie das eigentliche Workout und ich fange so langsam an, diese Zeit der Vorbereitung auf das WOD zu zelebrieren! Ich nutze gerne Yoga-Sequenzen um an meinem Schwachpunkt Mobilität zu arbeiten. Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XgFlEH_ULaU" target="_blank" rel="noopener">Sonnengruß</a> eignet sich zum Beispiel ganz gut als Warm-Up. Noch spaßiger finde ich kleine Sequenzen von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8zuUV6fz-iU" target="_blank" rel="noopener">Primal Move</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ibXEyaUTTJs" target="_blank" rel="noopener">MovNat</a> (Video 2), um den Körper geschmeidig werden zu lassen oder kurze Medizinball Einheiten oder einzelne Übungen wie den One-Arm Punch mit dem <a href="https://www.its-sport.de/fromball-medizinball.html" target="_blank" rel="noopener">FRoMBall</a> (Video 1).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt aber genug gelesen. Ab in die Box und viel Spaß mit deinem neuen Warm-Up Wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Finish strong,</p>
<p>Art</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum du vor allem &#8222;strict&#8220; trainieren solltest!</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/warum-du-vor-allem-strict-trainieren-solltest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 09:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Beweglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Strict]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strict bedeutet “Stark” CrossFit, nicht nur der “Sport of Fitness” sondern auch der „Sport of Efficiency“ in dem jede erdenkliche Form der Effektivitätssteigerung genutzt wird, um mehr Arbeit in weniger Zeit zu verrichten, oder mehr Wiederholungen in gleichbleibender Zeit zu schaffen. Kippings, Butterflys, Cycles und Co. sind super Methoden um die Effektivität einer Bewegung zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Strict bedeutet “Stark”</p>
<p>CrossFit, nicht nur der “Sport of Fitness” sondern auch der „Sport of Efficiency“ in dem jede erdenkliche Form der Effektivitätssteigerung genutzt wird, um mehr Arbeit in weniger Zeit zu verrichten, oder mehr Wiederholungen in gleichbleibender Zeit zu schaffen.</p>
<p>Kippings, Butterflys, Cycles und Co. sind super Methoden um die Effektivität einer Bewegung zu steigern und sie zu ökonomisieren.  Aber es ist kein „Shortcut“ zu besserer Leistung. Die Basis: strict Movements, wie strict Dead Hang Pull-Ups, strict Press, strict Muscle Ups/Dips etc. muss da sein und entwickelt sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und nicht nur das: der Großteil unseres Trainings sollte aus Folgendem bestehen:</p>
<ul>
<li>Strict Powerlifts (Deadlifts, Bench Press/Military Press, Squats) um die absolute Kraft aufzubauen</li>
<li>Strict Gymnastics Movements (Pull-Ups, Push-Ups, Muscle-Ups, Dips, Air Squats, etc.) um die relative Kraft und die Rumpfkraft zu verbessern</li>
<li>Bedarfsorientiertes Mobilitätstraining (an den eigenen Schwachpunkten ausgelegt) um die Position in den anderen Übungen zu verbessern und die Basis für eine optimale Bewegungsausführung, insbesondere unter externem Gewicht, zu legen</li>
</ul>
<p>In der verbleibenden Zeit schulen wir die Technik für höherklassige Lifts (OlyLifts) und prügeln uns die verbleibenden Kraftreserven beim Hochintensitätstraining aka WoD aus dem Leib, um die GPP zu verbessern.</p>
<p>Wer strict Movements zu seiner Trainingsbasis macht trainiert definitiv auf dem Weg langfristiger, gesunder Leistungssteigerung und wird schon bald aber vor allem auch auf lange Sicht Erfolge sehen. Denn das zu frühe Einsetzen der Kippings und Co. führt zwar zu kurzfristig besserer Leistung in einer Übung, vernachlässigt aber oft die Grundlagenkraft, die nötig ist um Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln vor Überlastung und Verletzungen zu schützen. Wer strict stark ist und saubere Bewegungsausführungen auch bei hoher Wiederholungszahl an den Tag legen kann ist aus meiner Sicht klar überlegen und trainiert wesentlich smarter. Mehr Kraft bedeutet wir können mehr Gewicht bewegen – und das schneller und länger – egal in welcher Workoutform. Und wie war noch gleich die Definition und das Ziel des CrossFit Training: „Large Loads, Long Distance, Quickly“! Passt doch wie die Faust aufs Auge!</p>
<p>Finish strong,  euer Art</p>
<p>Eine ausführlichere Version dieses Artikels findet ihr hier: <a href="http://www.theworkoutblog.de/strict-strong/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;The Workout Blog: Strict = Strong&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/warum-du-vor-allem-strict-trainieren-solltest/">Warum du vor allem &#8222;strict&#8220; trainieren solltest!</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
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		<title>Kann ich mir durch zu viel Mobility Training schaden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2015 18:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenk-zu-Gelenk Ansatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Strength Band]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du diesen Blog liest, dann bist du in aller Regel ein Athlet in irgendeiner Form. Du nimmst dein Training ernst, trainierst hart, isst (meistens) clean und versuchst regelmäßig ausreichend Schlaf zu bekommen. Um deine Performance weiter zu verbessern arbeitest du ständig an deiner Mobilität. Schließlich ist ja Kraft- und Performancetraining nicht alles. Sauber! Genau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du diesen Blog liest, dann bist du in aller Regel ein Athlet in irgendeiner Form. Du nimmst dein Training ernst, trainierst hart, isst (meistens) clean und versuchst regelmäßig ausreichend Schlaf zu bekommen. Um deine Performance weiter zu verbessern arbeitest du ständig an deiner Mobilität. Schließlich ist ja Kraft- und Performancetraining nicht alles. Sauber! Genau diese Einstellung wollte ich mit meinen jahrelangen Blogs und deine Coaches in der Box erreichen. Jetzt gibt’s nur ein kleines Problem. Direkt nach deinem Mobilitätstraining, egal ob Pre- oder Post-WOD, fühlst du dich super locker und beweglich. Dann geht’s zurück nach Hause oder auf die Arbeit und nach ein bisschen Sitzen oÄ fühlst du dich wieder steifer und am nächsten Tag sogar eher wie ein Roboter als ein geschmeidiger Leopard. Das Gegenmittel? Mehr Mobility. Klingt logisch ne? Ist es aber ausnahmsweise mal nicht. Klar ist es grundsätzlich gut verklebte Faszien zu lösen und steife Muskeln zu dehnen. Glaubt ja nicht, dieser Artikel würde euch davon erlösen! Aber es gibt auch die Möglichkeit dass es eher nicht so gut ist für deinen Körper, die „tighte Stelle“ zu lösen und zu mobilisieren. Manchmal ist diese Steifheit in einem Körperanteil nämlich ein gewollter Schutzmechanismus des Körpers.</p>
<p>Um das nochmal ganz deutlich zu machen: um Mobilitätstraining kommst du nicht herum und Mobilität (die Fähigkeit eines Gelenkes und des Binde- und Muskelgewebes drumherum die volle Bewegungsamplitude, aka Range of Motion (RoM ) zu nutzen ist wahnsinig wichtig für unsere Gesundheit und unsere Performance. Wenn aber der Fall vorliegen sollte, dass ein motorisches Ansteuerungsproblem vorliegt, dann kann zusätzliche Mobilisation der versteiften Teile kontraproduktiv sein.</p>
<p><strong>Mobility vs. Stability</strong><br />
Unser Körper hat verschiedene Zonen bzw. Gelenke, die stabil und andere die mobil sein sollten. Diese wechseln sich in ihrer Funktion ab. Die genaue Funktionsweise erkläre ich in meinem Artikel „Der Gelenk-zu-Gelenk-Ansatz“.<br />
Grob zusammengefasst kann  man die ganze Debatte mit einer Tür vergleichen.<br />
Auf der einen Seite haben wir eine Tür im Türrahmen, die lange lange nicht geölt wurde und sogar ein bisschen verrostet ist. Um diese, im Vergleich zu einer geölten, nicht rostigen Tür, zu öffnen benötigen wir etwas mehr Energie. Ölen wir das gute Stück aber ein bisschen, dann geht es gleich wieder viel einfacher. Mobilitätstraining können wir grundsätzlich mit dem Ölen unserer Gelenke vergleichen.</p>
<p>Auf der anderen Seite haben wir dieselbe Tür, aber mit einer anderen Ausgangsproblematik. Die Gelenk der Tür sind eher lose und teilweise gar nicht mehr fest am Rahmen. Nutzen wir hier jetzt die gleiche Kraft wie bei der oben beschriebenen, „gesunden“ Tür dann fliegt uns diese hier beinahe aus den Angeln, weil sie zu wenig Stabilität hat. Das können wir mit fehlenden motorischen Ansteuerungsprozessen vergleichen. Fehlt diese Fähigkeit in unserem Körper bzw. ist weniger gut ausgeprägt, am besten bei gleichzeitig hoher Mobilität, dann ist das extrem ungesund für unsere Gelenke. Und jetzt stellt euch vor da kommt noch zusätzliche Power rein, weil wir mit hohen Gewichten trainieren wollen…</p>
<p>Jetzt fragst du dich natürlich, was du besser trainieren solltest, richtig? Gute Frage. Grundsätzlich haben eher weniger Leute Probleme mit motorischen Ansteuerungsprozessen als mit der Mobilität. Wir neigen eher zu verkürzten Bindegewebsstrukturen und Mobilität hilft daher den meisten. Aber das motorische Problem kann auch nur auf kleinen lokalen Teilen zutreffen. Wer zum Beispiel tighte Hüftbeuger hat, diese ständig mobilisiert und es wird trotzdem nicht besser, dem fehlt in der regel ehr die Stabilität in diesem Areal. Ist das bei dir der Fall, dann probiere eher die Gegenseite zu lösen, nämlich die Gesäßmuskulatur und die Hüfte generell. Das geht super mit <a href="http://www.suprfit.de/suprfit-strength-bands-41in.html" target="_blank" rel="noopener">Strength Bands</a> und <a href="http://www.suprfit.de/blackroll-standard.html" target="_blank" rel="noopener">BLACKROLL</a> Übungen.<br />
Klingt noch nicht ganz logisch? Dann noch einmal anders ausgedrückt: Wenn du einen tighten, „verkürzten“ Bereich in deinem Körper hast, der trotz viel Mobility und Zuneigung zu diesem Bereich immer wieder fest und verkrampft wird, dann ist nicht Mobilität in diesem Bereich dein Problem, sondern mangelnde Stabilität. Weil eben diese Stabi fehlt spannt der Körper hier deine Muskulatur mehr an um diese Stabilität zu gewährleisten und dich so vor Verletzungen zu schützen.</p>
<p>Sollte auch das Lösen der gegenüberliegenden Strukturen keinen erfolg erzielen, dann hast du vermutlich ein ernst zu nehmendes Problem in diesem Stabilitäts-motorische Ansteuerung-Kontinuum, das unbedingt von einem Fachman (Physio, Ostheopat etc.) angesehen werden sollte. Falls du im Münchener Raum bist empfehle ich da das Team um Christoph Reiner von <a href="https://crossfitbewegt.com/" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Bewegt</a>. Sollte sich rausstellen, dass es ein Problem der Rumpfstabilität,, insbesondere der Beckenbodenmuskulatur ist, dann probiere mal Pilates Training aus. Das kann Wunder wirken!</p>
<p>Da haben wir es also. Mobility ist für einen Großteil unserer Probleme und Problemchen ein probates Mittel, aber wir müssen lernen das Mobility-Training intelligent einzusetzen während wir zusätzliches und fokussiertes Stabilitätstraining niemals außer Acht lassen dürfen. Auch wenn es nicht so spannend und cool sein mag wie ein WoD, zusätzliches und intelligents ausgewogenes Training zwischen Mobilität und Stabilität kann Wunder wirken. Dein Körper und deine Performance werden es dir danken!</p>
<p>Finish strong,<br />
Art</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>originally posted on: <a href="http://www.theworkoutblog.de/zerstoerst-du-dich-durch-zu-viel-mobility/" target="_blank" rel="noopener">The Workoutblog &#8211; &#8222;Zerstörst du dich du dich durch zu viel Mobility?&#8220;</a></p>
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		<title>Training und Intensität &#8211; klargestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 16:04:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Intensität]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klar, jeder der trainieren geht arbeitet unglaublich intensiv und effektiv. Solche „Heldengeschichten“ kennt fast jeder von uns aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis und manchmal vielleicht doch auch von sich selbst. Werfen wir heute mal einen Blick auf einige Aspekte des Trainings und vor allem auf den Punkt der Intensität. Du wirst nicht stärker ohne Overload [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, jeder der trainieren geht arbeitet unglaublich intensiv und effektiv. Solche „Heldengeschichten“ kennt fast jeder von uns aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis und manchmal vielleicht doch auch von sich selbst. Werfen wir heute mal einen Blick auf einige Aspekte des Trainings und vor allem auf den Punkt der Intensität.</p>
<ul>
<li><strong>Du wirst nicht stärker ohne Overload</strong><br />
Wer immer mit dem gleichen Gewicht trainiert, der wird maximal gut darin dieses bestimmte Gewicht zu bewegen. Mehr aber auch nicht. Es gibt 2 führende Prinzipien im Training: <em><strong>Volumen und Intensität</strong></em>. Ersteres bezieht sich auf die Wiederholungszahl und letzteres auf die relative Arbeit, die der Körper verrichten muss. Wer seinen Fortschritt messen will kann das bspw. tun indem er das totale bewegte Gewicht einer Trainingseinheit durch die Anzahl der gesamten Wiederholungen dividiert. Das Ergebnis zeigt euer durchschnittliches Gewicht pro Rep. Wenn das gestiegen ist, dann habe ich mich verbessert. Oder ganz simpel mal zusammengefasst: ich kann nur stärker werden, wenn ich den Körper (sinnvoll!) dazu zwinge sich anzupassen. Das bedeutet nicht auf Biegen und Brechen zu versuchen ein individuell unmenschliches Gewicht zu Deadliften, sondern eine kontinuierliche Steigerung mit aufzunehmen, um mein Ziel irgendwann zu erreichen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Es herrscht eine inverse Beziehung zwischen der Komplexität eines Gerätes und seiner Effektivität</strong><br />
Klingt ultra kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: je einfacher das Trainingsgerät deiner Wahl, desto effektiver ist es in der Regel. Langhanteln, Kurzhanteln, Kettlebells, <a href="https://www.its-sport.de/fromball-medizinball.html" target="_blank" rel="noopener">Medizinbälle</a> und Co. sind einfach und extrem effektiv, da hier ganze Muskelgruppen und –ketten angesprochen werden statt isolierte Muskeln. Hier gibt’s nur ein „Problem“: die hierfür geeigneten Übungen sind anstrengend und man muss die o.g. Geräte aufheben, durch den Raum bewegen und sich dabei richtig fies anstrengen, statt ein großes und kompliziertes Gerät an die Steckdose anzuschließen und beim abendlichen Fernsehprogramm fröhlich nebenher zu radeln und vielleicht sogar ein wenig zu schwitzen. Sorry, Leute aber hier gilt der alte Grundsatz:<br />
<em><em>„Eisen macht sexy (und fit) – man muss es nur in die Hand nehmen!“</em></em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Viele kennen wahre Intensität gar nicht</strong><br />
In vielen Studios sieht man eher „Selbstverarsche“ anstatt Intensität. Einzelne Sätze zu trainieren, lange zu pausieren und dann wieder ran zu gehen macht durchaus Sinn – das darf man nicht falsch verstehen. Aber nur, wenn die einzelnen Sätze selbst bei einem hohen Gewicht oder einem technisch extrem anspruchsvollen Bewegungsablauf ausgeführt werden. Intensität ist auch für jeden individuell, aber jeder der von Grund auf darauf verzichtet mit einem Trainer oder in einer Gruppe zu trainieren, der also nie angefeuert und angestachelt wird noch eine Schippe oben drauf zu legen, der hat die absolute Intensität sehr wahrscheinlich noch nicht gespürt. Allein der „Trick“ den CrossFit nutzt, nämlich die Ergebnissicherung in den WODs durch das Aufschreiben der Zeiten, Gewichte, etc. führt schon zu einer höheren Intensität, da Menschen immer besser sein wollen als ihre Mitstreiter. Das liegt in unserer Natur. Wer nichts dokumentiert, der kann zudem seinen Raum für Fortschritt nicht so klar definieren.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Intensität benötigt Zeit</strong><br />
Erinnert ihr euch wie schwer euch alles am Anfang vorkam? Der Körper schien total überfordert damit die neuen Bewegungen auszuführen, dabei zu atmen und die Wiederholungen zu zählen…Hilfe! Langsam aber sicher wurde das aber zur Gewohnheit und ihr habt euch an diese Form der Belastung gewöhnt, das Zählen und vor allem die korrekten Bewegungsabläufe verinnerlicht. Und schwupps ist das WOD, das vor einiger Zeit total eklig und fies war, viel einfacher geworden. Jetzt ist dann auch die Zeit gekommen, um die Intensität zu erhöhen. Das geht durch höhere Gewichte, schnellere Zeiten in den Workouts oder eine erhöhte Wiederholungs- oder Rundenzahl. Wie immer gilt aber der Grundsatz: Qualität vor Quantität (<a href="https://heartcore-athletics.com/m-c-i-mechanics-consistency-intensity/" target="_blank" rel="noopener">Mechanics-Consistency-Intensity</a>). Ganz ehrlich, ihr tut euch keinen Gefallen wenn ihr es andersherum handhabt!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Intensität ist Zielabhängig</strong><br />
Wir wollen Intensität hier mal auf einer Skala von 1-10 messen. 1 umschreibt ungefähr die Intensität von körperlicher Anstrengung, die ihr verspürt wenn ihr auf dem Sofa rumlungert, während 10 kurz davor ist einen Brechreiz aufgrund der Anstrengung auszulösen. Events, Rennen, Wettkämpfe, Spiele und Trainings haben alle eine andersartige Intensität. Wahre, maximale Intensität (Stufe 9-10) kann man im Grunde nur für einige Sekunden aufrechterhalten – bspw. bei einem Sprint. Für alle, die sich darüber hinaus noch länger betätigen möchten, gilt es mit den Kräften etwas zu haushalten. Ich kann nicht 50 Burpees in meinem maximalen Tempo machen in dem ich sonst drei schaffe. Das halte ich niemals durch! Aber in einem für 50 Burpees maximal möglichen Tempo geht es schon. Schaut euch z.B. Rich Froning bei den <a href="http://games.crossfit.com" target="_blank" rel="noopener">CrossFit Games</a> an. Er startet selten als der schnellste Athlet in seinem Heat, aber er kommt meistens als erster an. Warum? Weil er ein konstantes, relativ schnelles Tempo durchhält während andere vorsprinten und dann krass abbauen (müssen).<br />
Was ich sagen möchte: kurze, schnelle WODs wie Fran sind hochintensiv aber sehr lange, wie Murph, sind auf ihre Weise auch sehr belastend und intensiv. Auf welcher Intensitätsstufe von 1-10 ich nun tatsächlich trainiere hängt stark davon ab was ich nun erreichen möchte. Wer z.B. „nur“ etwas fitter werden möchte, für den ist es nicht zwingend notwendig die wirklich hohen Bereiche öfter zu besuchen, aber wer wirklich das Beste aus sich herausholen möchte, der kommt einfach nicht drum herum in den hohen Intensitätsstufen möglichst oft vorbeizuschauen.</li>
</ul>
<p>Finish strong,</p>
<p>euer Art</p>
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		<title>M-C-I: Mechanics &#8211; Consistency &#8211; Intensity</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/m-c-i-mechanics-consistency-intensity/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 11:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Athlet]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Intensity]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanics. Consistency]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin mir sicher, dass ihr schon einmal was von den drei Grundpfeilern im CrossFit: Mechanics – Consistency – Intensity gehört habt! Nein? Dann solltet ihr vielleicht den Trainer wechseln! Mal ehrlich, wenn euch das nie beigebracht oder ans Herz gelegt wurde, dann macht er/sie den Job nicht so ganz richtig. Aber wie jeder gute [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir sicher, dass ihr schon einmal was von den drei Grundpfeilern im CrossFit: Mechanics – Consistency – Intensity gehört habt! Nein? Dann solltet ihr vielleicht den Trainer wechseln! Mal ehrlich, wenn euch das nie beigebracht oder ans Herz gelegt wurde, dann macht er/sie den Job nicht so ganz richtig. Aber wie jeder gute CrossFitter seid ihr offenbar auch fleißig dabei euch immer mehr Wissen über euren Körper, Fitness sowie eure Stärken und Schwächen selbst anzueignen, sonst wärt ihr vermutlich nicht gerade dabei diese Zeilen zu lesen. Schlüsseln wir doch also einfach mal auf wofür diese Begriffe Mechanics, Consistency und Intensity eigentlich stehen:</p>
<p><strong>Mechanics:</strong></p>
<p>zu deutsch „Mechanik“ bezieht sich vor allem auf die Technik der Bewegungsausführung, was die Fähigkeit beschreibt unsere grundlegenden Bewegungsmuster sauber und sicher ausführen zu können. Das bezieht sich bei weitem nicht nur auf das Bewegen des eigenen Körpers, sondern auch von externen Objekten, wie zum Beispiel Langhantelstangen, Kettlebells, Fässer, Truck-Reifen, etc. in einer sicheren, effektiven und vor allem effizienten Art und Weise. Wer die Technik einer Übung nicht beherrscht, der sollte diese nicht ausführen. Okay, beherrschen ist tatsächlich ein sehr hartes Wort – auch in diesem Zusammenhang – denn wer beherrscht schon irgendetwas? Selbst Profi-Gewichtheber wie Matthias Steiner können immer noch Nuancen in ihrer Ausführung verbessern. Wir streben also nicht nach 100%-iger Perfektion, aber nach einem möglichst hohen Anteil davon! Wir müssen jede Bewegung erst sicher ausführen können – und zwar auch und gerade ohne Gewicht, bevor wir einen Schritt weiter gehen, nämlich zur „Consistency“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Consistency:</strong><br />
Consistency bedeutet Konsistenz – war naheliegend, ne? Das hat aber zwei verschiedene Bedeutungen:<br />
1) bezieht es sich darauf, dass der Athlet erst einmal in der sicheren Ausführung der Bewegung (Mechanics!) konsistent sein sollte. Das heißt er sollte die Bewegung nicht nur einmal, sondern (ohne Zusatzgewicht) mehrfach hintereinander sicher und sauber ausführen können.</p>
<p>2) bezieht es sich auf die Konsistenz in der Durchführung von CrossFit Workouts. Dieser Punkt ist nicht so ganz selbstversändlich, aber immens wichtig! Viele sprechen von CrossFit WODs immer als sehr potente Medizin, was sie auch durchaus sind bzw. sein können. Aber wie bei jeder guten Medizin haben wir das Problem, dass zu viel des Guten wiederum sehr schlecht sein kann. Wer zu schnell zu viel nimmt, der kann sich stark verletzen. Unser Körper ist aber wahrhaft ein Tier – gebt ihm ein bisschen Zeit und ehe ihr euch verseht, könnt ihr schon die WODs „as Rx’d“ (also wie vorgeschrieben) durchführen</p>
<p>Erst wenn auch dieser zweite Punkt passt solltet ihr die dritte Zutat zu unserem „Fitness-Cocktail“ hinzufügen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Intensity:</strong><br />
Intensität ist der wichtigste Faktor, wenn es darum geht Ergebnisse zu erzielen, denn sie bringt all die guten Eigenschaften die wir uns vom Training erhoffen. Aber erst wenn die beiden oberen Zutaten stimmen! Nur die Intensität hochzuschrauben ist wie Caipirinha ohne Limette, Eis und Zucker. Die Intensität ist sehr hoch, das vorläufige Ziel schnell erreicht, aber ihr seid auch extrem schnell außer Gefecht gesetzt. Also: Drink responsibly – train even more responsibly!<br />
Wir sollten uns alle im Klaren darüber sein, dass die Intensität sehr relativ zu unserem physischen und psychischen Toleranzgrenzen zu sehen ist. Ein Spitzensportler kann sich schneller an die Anforderungen im CrossFit anpassen als ein Couch-Potato. Klingt logisch, ist aber so <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das Ziel hier ist lebenslange Fitness zu erreichen und möglichst lange gesund und fit zu bleiben – keiner hat je Topform über Nacht erreicht. Also habt Geduld und lasst den Körper stückchenweise arbeiten!</p>
<p>Und wie spielen die drei jetzt alle zusammen? Mechanics ist wie gesagt der absolute Grundpfeiler während Intensität die erwünschten Ergebnisse erzielt. Consitency ist sozusagen der Übergang vom einen zum anderen. Das Schöne an dem Ganzen ist, dass wir durch eine gute Technik mehr Gewicht heben können und das wiederum in einer höheren Intensität resultiert. Ihr erinnert euch, dass Intensität (Power) definiert ist durch (Kraft x Weg)/Zeit=Power. Eine höhere durchschnittliche Power, bspw. Weil ich mehr Gewicht in der gleichen Zeit bewege, resultiert also in höherer Intensität und dadurch in bessere Ergebnisse.  Die mechanisch korrekte Bewegungsausführung ist also absolut unerlässlich und bildet sozusagen unsere Brücke zur Fitness!</p>
<p>Finish Strong</p>
<p>Euer Art</p>
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		<title>Heavy Days im Trainingsplan</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/heavy-days-im-trainingsplan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2015 14:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Spealler]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[CrossFit Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Days]]></category>
		<category><![CDATA[the workout blog]]></category>
		<category><![CDATA[WoD]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heavy Days sind ein Grundpfeiler im CrossFit Training. Leider werden sie im durchschnittlichen CrossFit Training stark vernachlässigt. Alles, was die Leute momentan mit diesem Sport verbinden sind die MetCons, nach denen die Athleten keuchend auf dem Boden liegen, völlig fertig von der eben erbrachten Leistung. Was die Meisten nicht sehen ist die Tatsache, dass hinter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/heavy-days-im-trainingsplan/">Heavy Days im Trainingsplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heavy Days sind ein Grundpfeiler im CrossFit Training.<br />
Leider werden sie im durchschnittlichen CrossFit Training stark vernachlässigt. Alles, was die Leute momentan mit diesem Sport verbinden sind die MetCons, nach denen die Athleten keuchend auf dem Boden liegen, völlig fertig von der eben erbrachten Leistung. Was die Meisten nicht sehen ist die Tatsache, dass hinter dem Potential eine solche Leistung zu erbringen sehr viel Arbeit steckt. Neben Technik- und Mobilitätstraining kommt eben die Steigerung der absoluten Kraft dazu. Heavy Days sind ein unabdingbares Tool, um diese Kraft spezifisch für die CrossFit Übungen zu steigern.</p>
<p>Heavy Days sind dabei für jeden Sportler gedacht und nicht, wie im Allgemeinen oft geglaubt wird, nur etwas für Starke. Durch das Konzept der relativen Intensität können wir in jedem Workout die Intensität inidividuell anpassen und so das für dich indivduell schwere Gewicht verwenden und deine Kraft stetig steigern.</p>
<p>Typische Trainingsschemata sind z.B. <a href="http://www.theworkoutblog.de/531-meins-das-wendlerprogramm/" target="_blank" rel="noopener">5/3/1 Wendler</a>, 5&#215;5, 7&#215;1 und viele weitere. Grundsätzlich erkennen wir Heavy Days &#8211; Überraschung! &#8211; am schweren Gewicht gepaart mit geringen Wiederholungszahlen. Diese Trainingsform geht dann nicht so sehr &#8222;auf die Pumpe&#8220; wie ein MetCon &#8211; und eventuell empfindet der ein oder andere dies als unbefriedigend &#8211; aber es ergibt Sinn: durch Heavy Days werden vor allem die Power und der Leistungfähigkeit im Intervallbereich von unter 10 Sekunden trainiert. Ein Bereich, der in den längeren MetCons außen vor bleibt!<br />
Die Schnell- und Explosivkraft, die wir hier gezielt trainieren können ist eine Grundlage für athletische Bewegungsformen, denn es ist grundsätzlich möglich ein hohes Level an Schnellkraft, aber ein geringeres an ausdauernder Power an den Tag zu legen. Andersherum ist es nicht möglich mit einem hohen Power-Ausdauer-Level ( also der Fähigkeit über mehrere Wiederholungszahlen eine hohe Power zu erbringen) an den Start zu gehen ohne die Basis eines hohen Schnellkraft-Levels zu haben.</p>
<p>Wenn du mehr über das Prinzip der Heavy Days erfahren möchtest, bspw. wie oft du einen Heavy Day in deinen 3-Days-on-1-day-off oder deinen 5-days-on-2-days-off CrossFit Plan einbauen solltest, welches Prinzip hinter all dem steckt und welche genauen Wiederholungs- und Trainingsschemata es gibt, dass lies meinen vollen Artikel auf <a href="http://www.theworkoutblog.de/heavy-days/" target="_blank" rel="noopener">The Workout Blog Heavy Days</a></p>
<p>Eine weitere interessante Quelle ist <a href="http://journal.crossfit.com/2010/05/speal-program-heavy.tpl" target="_blank" rel="noopener">Chris Spealler&#8217;s Lektion über Heavy Days im CrossFit Journal</a></p>
<p>In diesem Sinne,<br />
lift heavy shit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Finish strong,<br />
euer Art</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://heartcore-athletics.com/heavy-days-im-trainingsplan/">Heavy Days im Trainingsplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://heartcore-athletics.com">Heartcore Athletics</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wirkung von Koffein auf die sportliche Performance</title>
		<link>https://heartcore-athletics.com/koffein-sportliche-performance/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 13:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Adenosin]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Koffein, insbesondere Kaffee, ist die wohl populärste und zugänglichste Droge der Welt. – wir finden Koffein in Kaffee, Energy Drinks, Tee, Schokolade, etc. – aber es ist eine Droge mit vielfältigem Nutzen. Koffein ist ein Stimulant, welches uns hilft durchzuhalten, wenn wir körperlich oder geistig müde sind. Klar ist es dadurch auch extrem interessant für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Koffein, insbesondere Kaffee, ist die wohl populärste und zugänglichste Droge der Welt. – wir finden Koffein in Kaffee, Energy Drinks, Tee, Schokolade, etc. – aber es ist eine Droge mit vielfältigem Nutzen.<br />
Koffein ist ein Stimulant, welches uns hilft durchzuhalten, wenn wir körperlich oder geistig müde sind. Klar ist es dadurch auch extrem interessant für den Sportler – insbesondere weil es, dank seiner hohen Verfügbarkeit, nicht auf der IOC (Internationales Olympisches Komitee) Liste der verbotenen Substanzen steht. Aber welche Auswirkung hat Koffein tatsächlich auf die körperliche Leistungsfähigkeit?</p>
<p><strong>Die Wirkung von Koffein</strong><br />
Bevor wir die Frage nach der Auswirkungen auf unsere sportliche Performance beantworten schauen wir zunächst einmal wie Koffein überhaupt wirkt. Für alle, die in Biologie immer den Fensterplatz hatten könnte dieser Abschnitt etwas schwieriger werden, aber keine Sorge ihr schafft das!<br />
Zunächst einmal müssen wir wissen, dass den ganzen Tag so genannte <strong>Neuronen</strong> (das sind Zellen, die Informationen verarbeiten und weiterleiten über elektrische Signale) in unserem Körper zu Gange sind. Bei der Arbeit der Neuronen wird ein Stoff namens <strong>Adenosin</strong> ausgeschüttet. Das ist ein Neuromodulator, der vor allem beim Schlaf eine Rolle spielt. Die Freisetzung dieses Stoffes führt dazu, dass wir müde werden und überhaupt erst einschlafen können. <em>Koffein blockt die Adenosin Rezeptoren</em> indem es sich ganz frech davor setzt. So können nicht mehr so viele Rezeptoren diesen Stoff binden und wir werden nicht so müde.</p>
<p>Die blockierten Adenosinrezeptoren sind die Basis für den Arbeitsbeginn von dem so genannten Neurotransmitter <strong>Dopamin</strong>. Während Adenosin die Aktivität unseren Nervenzellen nämlich herunterfährt beschleunigt Koffein diese auch mit Hilfe der Neurotransmitter. Zudem schütten durch Koffein stimulierte Nervenzellen Epinephrin, besser bekannt als <strong>Adrenalin</strong>, aus. Das führt zu Pulssteigerung, steigendem Blutdruck, und erhöhtem Blutfluss in die Muskulatur.</p>
<p>Kurzum: Koffein blockt das Adenosin, das uns müde werden lässt und schüttet stattdessen Adrenalin aus sowie Dopamin, um unserem Organismus ein bisschen den Kick zu geben.</p>
<p>Um diese Effekte wirklich nutzen zu können bedarf es jedoch einer Menge an Koffein. Mindestens 4 Tassen Kaffee sind nötig, um die Hälfte der Adenosinrezeptoren in unserem Hirn zu blocken. Zu allem Überfluss wird Koffein auch noch schnell abgebaut. Ein zu hoher Konsum dieser Droge kann dazu führen eine Toleranz dagegen zu entwickeln. Wenn unsere Körper auf dieser Grundlage daran gewöhnt sind geblockte Adenosinrezeptoren vorzufinden reagieren sie sehr sensibel, wenn tatsächlich Adenosin ausgeschüttet wird und an den Rezeptoren andockt – bspw. auf Grund von Kaffeemangel im Körper. Das führt bei vielen zu einem raschen Abfall des Blutdrucks, Kopfweh und sogar Schwindelanfällen. Betroffene sind dann quasi &#8222;Kaffeesüchtig&#8220; bzw. Koffeinabhängig! Klingt nicht so prall, oder?<br />
Zu viel Koffein hingegen kann leicht zu einer „Vergiftung“ führen. Symptome dafür sind Nervosität, sehr häufiges Urinieren, Schlaflosigkeit und sogar Halluzinationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auswirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit</strong></p>
<p>Spätestens seit 1978 gibt es diverse wissenschaftliche Untersuchungen über den Effekt von Koffein, insbesondere Kaffee, auf die mentale und physische Leistungsfähigkeit. Selbst die U.S. Army hat Untersuchungen angestellt. Dabei kam heraus, dass Koffein positive Effekte auf die Wachsamkeit, Leistungsfähigkeit, Konzentration und Zielgenauigkeit der Soldaten hatte. So wurde übrigens der Koffein-Kaugummi „Stay Alert“ erfunden! Im Krieg kann man schließlich nicht dauernd Kaffee kochen.</p>
<p>Aber welche Wirkungen hat das Koffein denn nun genau auf die sportliche Leistung?</p>
<ul>
<li><strong>Es steigert die Ausdauerfähigkeit</strong><br />
Unser Körper zieht seine Energie aus dem Glykogenspeicher (Glykogen ist eine Zuckerart) und Fett. Letzteres wird leider nur verbrannt, wenn noch ausreichend Glykogen zum Anheizen der Fettverbrennung vorhanden ist. Studien haben in den ersten 15 Minuten eines Workouts einen um 50% verringerten Glykogenverbrauch festgestellt, wenn vor dem Training Koffein konsumiert wurde.<br />
Den höchsten Effekt auf den Fettspeicher konnte man jedoch erzielen, wenn der Stoff ca. 3-4 Stunden vor der körperlichen Belastung konsumiert wird.</li>
<li><strong>Koffein könnte Muskelkater verringern</strong><br />
Adenosin wird vor allem auch bei körperlicher Anstrengung ausgeschüttet. Da Keffein die Adenosinrezeptoren blockt, könnte es tatsächlich dazu beitragen, dass wir etwas schneller regenerieren. Eine Studie des Journal of Strength and Conditioning Research belegt diese Vermutung. Hierbei wurden allerdings nur 9 männliche Probanden untersucht, die vorher wenig Koffein konsumierten. Die Validität und Signifikanz dieser Untersuchung ist daher fraglich. Es könnte nämlich durchaus sien, dass a) Frauen anders reagieren als Männer, b) Leute die schon vorher mehr Koffein konsumierten deutlich geringere Auswirkungen aufzeigen und c) es evtl. sogar Zufall war, dass es gerade bei diesen 9 &#8222;gefunkt&#8220; hat. Die Referenzgruppe ist durchaus ungewöhnlich klein. Nichtsdestotrotz ist die Überlegung und der o.g. Zusammenhang logisch nachvollziehbar.</li>
</ul>
<p><strong>Ideen für Sportler</strong></p>
<p>Koffein ist und bleibt eine Droge! Unabhängig von gutem Geschmack oder gesellschaftlicher Etablierung. Zu viel davon ist niemals gut (wie bei allem!). Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Dehydrierung und Co. sind nur einige Symptome die euer Körper nutzen kann um zu sagen: Weniger Koffein, bitte!  Als <strong>moderate Dosis werden 250mg/Tag</strong> gesehen. Den athletisch höchsten Nutzen finden wir bei einem Koffeinkonsum von <strong>3-8mg/kg Körpergewicht</strong> ca. 1h vor dem Training. Aber auch das ist individuell verschieden.<br />
Für den extra Kick in Wettkämpfen könnte es sinnvoll sein 3-4 Tage vorher Koffein-abstinent zu leben. Das verringert etwas die Desensibilisierung für den Inhaltsstoff und gibt euch dann im Wettkampf den gewünschten Kick. Probiert diesen &#8222;Trick&#8220; vorher aus &#8211; erst im Wettkampf ist es zu spät! Ihr solltet bereits vorher in unterschiedlich intensiven Belastungen damit experimentiert haben. Bei potentieller Unverträglichkeit gegenüber dieser Methode geht die körperliche Leistungsfähigkeit, trotz der positiven Wirkungen des Koffeins, nur in eine Richtung: nach unten.</p>
<p>Wie in so gut wie jedem Ernährungsthema können wir auch beim Koffein feststellen: in Maßen genossen ein absolut brauchbares und sinnvolles Lebensmittel, aber in Massen wiederum überwiegen negative Aspekte. Also, Kaffee? Klar! Aber, wie auch hochintensives Training oder schwere Gewichte, im richtigen Maß!</p>
<p>Finish Strong,</p>
<p>euer Art</p>
<p>P.S.: Einen wunderbar aufgearbeiteten und sehr detaillierten Artikel zum Thema <a href="https://www.coffeeness.de/koffein-sport/">&#8222;Koffein und Sport: Was sagt die Wissenschaft&#8220;</a> findest du auf Coffeeness.de</p>
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		<title>3 gute Gründe für ein ausführliches Warm-Up</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 08:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwärmen]]></category>
		<category><![CDATA[Crossfit]]></category>
		<category><![CDATA[Laktat]]></category>
		<category><![CDATA[Warm-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich momentan relativ viel mit guten Warm-Up Möglichkeiten. Also, wie sieht es mit euren Warm-Ups aus? Klar wärmt ihr euch auf. Machen wir alle. Wirklich? Warum eigentlich? Es gibt mehr als nur drei Gründe für ein Warm-Up und es gibt genauso viele Möglichkeiten es falsch zu machen. Wir wollen uns heute ein bisschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich momentan relativ viel mit guten Warm-Up Möglichkeiten. Also, wie sieht es mit euren Warm-Ups aus? Klar wärmt ihr euch auf. Machen wir alle. Wirklich? Warum eigentlich? Es gibt mehr als nur drei Gründe für ein Warm-Up und es gibt genauso viele Möglichkeiten es falsch zu machen. Wir wollen uns heute ein bisschen näher mit dem Thema beschäftigen und schauen uns die drei besten Gründe für ein Warm-Up an:</p>
<p><strong>1) Den Fokus richtig setzen</strong></p>
<p>Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Multitasking eigentlich nicht funktioniert. Wir glauben zwar, dass wir effizienter werden, wenn wir neben unserem Telefongespräch die E-Mails checken, dabei eine kurze SMS versenden und gedanklich vielleicht sogar den Einkaufszettel erstellen. Aber wir liegen da komplett falsch. Unser Nervensystem ist eigentlich nur komplett überfordert mit der ganzen Situation und zahlt es uns heim, indem wir uns nach der Arbeit total zerwühlt, zerstreut, aufgeregt oder müde fühlen. In jedem Fall sind die Gedanken überall und nirgendwo, aber meistens nicht da wo sie sein sollten. Nutzt euer Warm-Up doch in erster Linie um von eurem Alltagsstress runterzukommen! Lasst mal alles andere beiseite und konzentriert euch auf das, was vor euch liegt. Genießt die Atmosphäre in der Box, freut euch, dass ihr mit euren Freunden und Trainingspartnern zusammen seid und bereitet euren Körper mental auf das Training vor! Dieser Punkt ist für mich mit der wichtigste Aspekt eines Warm-Ups. Vor allem, wenn in eurer Trainingseinheit hoch technische Übungen wie Gewichtheben oder Muscle-Ups vorkommen ist es wichtig, dass ihr darauf konzentriert seid.</p>
<p><strong>2) Verringerung des Verletzungspotentials</strong></p>
<p>Wenn wir uns den ganzen Tag kaum bewegen, dann wird unsere Muskulatur kalt und steif. Wir fühlen uns irgendwie „alt“ wenn wir nach mehreren Stunden am Schreibtisch aufstehen und uns einfach nur bewegen sollen. Und dann direkt ein hartes Training? Das ist ungefähr so als würde ich mit einem frisch aufgepumpten Schlauchboot aufs Wasser fahren aber habe das Ventil noch nicht verschlossen. Das geht nicht lange gut! Wenn wir aber unser „Ventil“ verschließen, also unser System korrekt auf die bevorstehende Aufgabe vorbereiten, was im Fall des Trainings ein Warm-Up wäre, dann steigern wir damit die Fähigkeit unserer Muskulatur auf den physischen Stress zu reagieren und verringern die negativen Folgen der körperlichen Belastung. Ihr wisst ja, dass Training dazu führt, dass wir viele kleine Risse in unserer Muskulatur haben. Das nennt sich auch Delayed Onset Muscle Sorenes (DOMS) und ist dafür verantwortlich, dass ihr euch teilweise tagelang aus dem Bett quälen müsst. Kurz gesagt, man nennt es auch gern Muskelkater <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Diese kleinen Muskelfaserrisse werden signifikant verringert, wenn euer Körper richtig aufgewärmt ist. Das bringt erstens weniger Schmerzen und zweitens eine wesentlich schnellere Regeneration, die dazu führt, dass ihr konstant weiter trainieren könnt. Fairer Deal, oder?</p>
<p><strong>3) „Hey, Körper! Get ready, b****! Hier kommt Laktat“</strong></p>
<p>Gerade im Crossfit trainieren wir oft im anaeroben Bereich, wenn wir hoch intensive Belastungen im WOD haben. Dann wird immens viel Laktat (Milchsäure) produziert, die dazu führt, dass euer Körper übersäuert und irgendwann die Arbeit verweigert. Vorsicht, Milchsäure ist nicht allein verantwortlich für den Muskelkater, das war vor allem DOMS, aber sie ist dafür verantwortlich dass nix mehr geht! Wir brauchen dann eine kurze Pause, um „wieder zu Atem zu kommen“ und etwas Laktat abzubauen, und dann kann es weitergehen. Laktat wird in der Regel immer gebildet, auch bei intensiven aeroben Belastungen, aber hier kann es vom Körper sogar als Energiequelle genutzt werden. Aber darauf muss der Körper erst mal vorbereitet werden.<br />
Kennt ihr das nicht auch, dass der Beginn eines Workouts der schlimmste Part ist? Wenn man erst mal „drin“ ist, dann läuft’s und läuft’s und läuft’s wie ein VW Käfer (oder auch nicht) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Da kommt dann das Warm-Up ins Spiel! Wenn ihr euch anständig aufwärmt, dann ist der Körper vorbereitet, er weiß was auf ihn zukommt und ist „on fire“. So könnt ihr dieses „Oh-mein-Gott-das-überleb-ich-nie“- Erlebnis zu Beginn eines WODs übergehen! Klingt nach ‘nem Plan, oder nicht?</p>
<p>Um euch richtig aufzuwärmen solltet ihr einige kleine Dinge beachten:<br />
a)<br />
Das Warm-Up sollte nicht ewig dauern, aber es muss lang genug sein, um dem Körper zu vermitteln was abgeht und was auf ihn zukommt. Er sollte wissen welche Belastung ansteht und welches Energiegewinnungssystem er hauptsächlich brauchen wird.</p>
<p>b)<br />
Das Warm-Up sollte kurz vor dem eigentlichen Workout stehen. Wenn ihr danach noch stretched oder euch ewig lange unterhaltet, dann kühlt ihr nur wieder ab und könnt gerade noch einmal von vorne anfangen. In diesem Punkt musste ich mich leider selbst schon öfter schuldig sprechen, aber dieses Verhalten verfehlt leider alles wofür ein Warm-Up gut ist.</p>
<p>c)<br />
Die Bewegungen des Warm-Ups und die darin doch hoffentlich enthaltenen Mobility-Übungen sollten spezifisch auf das bevorstehende WOD bzw. die Trainingseinheit zugeschnitten sein. Wir wollen uns ja gezielt auf eine Bewegung vorbereiten und nicht prinzipiell alles irgendwie machen. Also achtet darauf, dass ihr die richtigen Muskeln erwärmt und die richtigen Gelenke auf die ROM vorbereitet. Ein Warm-Up für Snatches sollte einfach anders sein als eines für Squats. Und wer sich für eine lang andauerndes Metcon genau gleich aufwärmt wie für Fran, der hat leider echt nix verstanden! In diesem Fall „gehen Sie zurück zum Start, gehen sie nicht über Los, ziehen sie nicht 200€ ein!“</p>
<p>d)<br />
Zu guter Letzt solltet ihr daran denken das Warm-Up sehr individuell zu gestalten. Klar ist das schwierig umzusetzen, wenn ihr in der Gruppe trainiert, aber dann kommt doch einfach 5-10 Minuten früher und arbeitet an euren individuellen Übungen! Das Warm-Up, das nie nie nie schwere Gewichte oder andere hoch intensive Übungen beinhaltet und garantiert nicht „for time“ sein sollte, ist der perfekte Zeitpunkt, um an euren individuellen Schwachstellen zu arbeiten, euren vergangenen Verletzungen Tribut zu zollen und dafür zu sorgen, dass sie in der Vergangenheit bleiben.</p>
<p>Wie ihr seht kann es gar keine „idealen“ vorgeschriebenen Warm-Ups geben. Hier ist Abwechslung genauso gefragt wie in eurem Workout of the Day. Ich werde euch trotzdem ab und an in Zukunft ein paar gute Warm-Up Möglichkeiten und Übungen aufzeigen. Aber bitte bleibt nicht an einem haften! Wenn ihr immer nur das gleiche Aufwärmprogramm absolviert, dann ist das nicht „an euren Schwächen arbeiten“!<br />
Für mich ist das Warm-Up mindestens genauso wichtig wie das eigentliche Workout und ich fange so langsam an, diese Zeit der Vorbereitung auf das WOD zu zelebrieren! Ich hoffe, dass ich damit nicht alleine bin!</p>
<p>Finish Strong,<br />
euer Art</p>
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		<title>Sitzen ist das neue Rauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Art Claas van der Heide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 05:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Recovery]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rauchen führt zu immensen Gesundheitsproblemen, das ist mittlerweile jedem klar. Aber dass Sitzen ebenso schwerwiegende Probleme herbeiführen kann, das klingt erst einmal etwas absurd. Klar, wir sind ein bisschen verspannt und getreu nach dem Motto &#8222;Wer rastet der rostet&#8220; vielleicht nicht mehr ganz so geschmeidig wie früher einmal, aber echte gesundheitliche Probleme? &#160; Mehr Infos [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rauchen führt zu immensen Gesundheitsproblemen, das ist mittlerweile jedem klar. Aber dass Sitzen ebenso schwerwiegende Probleme herbeiführen kann, das klingt erst einmal etwas absurd. Klar, wir sind ein bisschen verspannt und getreu nach dem Motto &#8222;Wer rastet der rostet&#8220; vielleicht nicht mehr ganz so geschmeidig wie früher einmal, aber echte gesundheitliche Probleme?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Infos und wissenschaftliche Hintergründe zu diesem Thema gibt&#8217;s auf meinem<a title="Sitzen ist das neue Rauchen Suprfit Blog crossfit" href="http://www.theworkoutblog.de/sitzen-ist-das-neue-rauchen/" target="_blank" rel="noopener"> Artikel auf Theworkoutblo &#8222;Sitzen ist das neue Rauchen&#8220;</a> oder durch Klick auf das obige Bild!</p>
<p>Finish Strong,</p>
<p>dein Art</p>
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