Open Hand Torque Test – oder Wieso die Arme eng sein sollten beim Push-Up

Ich predige immer wieder, dass Stabilität in den Gelenken das A und O ist. Und achte bei der Übungsausführung oft penibel auf Kleinigkeiten wie die parallele Hand-/Fußstellung. Das nehmen die meisten meiner Athleten auch einfach so hin. Um das ganze System wirklich zu verstehen nutzen wir den Open-Hand Torque Test von Kelly Starret.
Der Open-Hand Torque Test zeigt am Beispiel des Push-Ups anschaulich wieso Außen-/Innenrotation durch Drehmoment zur Gelenkstabilität führt. Die Auswirkungen der Handpositionierung allein bei einer „einfachen Übung“ wie dem Liegestütz, sollte jeder Sportler mindestens einmal am eigenen Leib gespürt haben. Ich versichere euch, dass ihr danach mit anderen Augen auf die „Kleinigkeiten“ blickt, die euer Coach ständig fordert.

Der Open Hand Torque Test von Kelly Starrett.
Der Open Hand Torque Test von Kelly Starrett.

Beim Open-Hand Torque Test werden die Hände aus der Push-Up Position heraus (Hände zunächst parallel und direkt unter der Schulter, Rücken gerade, Gesäß angespannt und Füße zusammen) „im Boden verschraubt“ um durch Außenrotation eine gute Stabilität im Schultergelenk zu erreichen. Und von hier aus immer weiter nach außen gedreht.
Dadurch verlieren wir immer mehr von dem Drehmoment im Schultergelenk und es wird drastisch schwieriger einen flachen Rücken und eine stabile Rumpfspannung zu halten. Aus diesem Grund sind bspw. Planche Pushups, bei denen die Finger gänzlich nach hinten zeigen, so schwierig. Einen tieferen Einblick in die Hintergründe zum Open-Hand Torque Test findest du auf meinem Suprfit Blog: Der Open-Hand Torque Test

Finish Strong,
euer Art

Sitzen ist das neue Rauchen

Rauchen führt zu immensen Gesundheitsproblemen, das ist mittlerweile jedem klar. Aber dass Sitzen ebenso schwerwiegende Probleme herbeiführen kann, das klingt erst einmal etwas absurd. Klar, wir sind ein bisschen verspannt und getreu nach dem Motto “Wer rastet der rostet” vielleicht nicht mehr ganz so geschmeidig wie früher einmal, aber echte gesundheitliche Probleme?

Ja, ja,...die liebe Evolution muss nicht immer positiv sein!
Ja, ja,…die liebe Evolution muss nicht immer positiv sein!

 

Mehr Infos und wissenschaftliche Hintergründe zu diesem Thema gibt’s auf meinem Artikel auf Theworkoutblo “Sitzen ist das neue Rauchen” oder durch Klick auf das obige Bild!

Finish Strong,

dein Art

Ninja Vodoo Floss Bands

Kelly Starrett hat sie erst auf den Schirm gebracht die Vodoo Floss Bands und umschreibt es ganz einfach so: “Beim Voodoo Flossing passiert so vieles parallel, dass es einfach so scheint als wäre Magie im Spiel!”

Ich habe mich daher mit Patrick Meinart von Release Fitness getroffen, um diesem Thema auf den Grund zu gehen. Patrick erklärt im unten stehenden Video was beim Voodoo Flossing passiert und zeigt eine beispielhafte Verwendung der Bänder an meinem Knie.


Detailliertere und vor allem schriftliche Infos über das Thema findest du wie immer auf meinem Suprfit Blog zu den Ninja Vodoo Floss Bands.

Finish Strong und viel Spaß mit der neuen Mobilität,

dein Art

Bulletproof Shoulders

Du hast immer wieder Probleme mit deinen Schultern? Probier’ es mal mit diesen  Übungen von Ben Bergeron (Crossfit New England)

Bulletproof Shoulders:
Side Plank Reverse Fly 1x 20 Wdh./Seite
Modified Push-Up Hold 3x 15 sec./Seite
Scapular Push-Ups 1x 15 Wdh.
T-Flys 4×5 Wdh. + 5 Sec. Overload
W-Flys 4×5 Wdh. + 5 Sec. Overload
Rotator Cuff Isolation 1x 15 Wdh.

 

Ben Bergeron ist einer der erfolgreichsten Trainer im CrossFit Bereich und seine Trainingssequenz Bulletproof Shoulders findet einen immensen Anklang. Mehr Details zu den Übungen findest du auf meinem Suprfit Blog “Bulletproof Shoulders”

Ich war selbst überrascht von der immensen Intensität dieser Übungssequenz und kann sie nur absolut empfehlen. Allerdings solltest du nur mit einer schmerzfreien, gesunden Schulter an dieses Training rangehen. Bei akuten Verletzungen rate ich dir dringend davon ab!

 

Finish Strong, dein Art

CrossFit Danger Zone – Wie CrossFit zu Verletzungen führt?!

Führt tatsächlich das CrossFit an sich zu Verletzungen? Gegenfrage: Führt das Fußball spielen, laufen, Handball spielen, Bowlen, Tennis spielen etc. etc. zu Verletzungen? Oder zeigt uns die Bewegung und der Sport an sich nicht viel mehr auf welche Schwachstellen unsere Körper haben? CrossFit/Athletiktraining ist nicht unbedingt die Ursache diverser Verletzungen. Sie werden aber gerade durch ein solch intensives Trainingsprotokoll getriggert, denn Schwachstellen, die einfach “übergangen” werden von den Athleten und Trainern sind prädestiniert zu waschechten Verletzungen zu werden. Wo die ganze Spirale beginnt und was DU dagegen tun kannst, liest du auf meinem Suprfit BLOG “CrossFit = Danger Zone?! Wie CrossFit zu Verletzungen führt”

 

Verletzungen gibt es in jeder Sportart. Wer allerdings so einen Sch*** wie auf dem Bild oben macht, der ist ehrlich gesagt selbst schuld! Das ist NICHT CrossFit und erst recht keine athletische Übung!
Verletzungen gibt es in jeder Sportart. Wer allerdings so einen Sch*** wie auf dem Bild oben macht, der ist ehrlich gesagt selbst schuld! Das ist NICHT CrossFit und erst recht keine athletische Übung!

Banded Bully Stretch

Ihr sucht eine Mobility Übung, die viele Schulterprobelme löst?
Der Banded Bully Stretch könnte eure Lösung sein!
Durch den Einsatz des Strength Bands wird der Humerus in seine Gelenkpfannge zurückgezogen und wird somit dort mobilisiert, wo er hingehört. Eine wahre Wunderwaffe im Kampf gegen fehlende Mobilität der Schulterpartie.

Wie es genau geht findet ihr auf meinem Suprfit Blog: “Banded Bully Stretch”

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